Fleming
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Fleming, Ian: 007 [Null null sieben] James Bond jagt Dr. No. Agenten-Thriller. [Aus dem Englischen von Dieter Heuler]. Herausgegeben von Wolfgang M. Biehler. - (=Xenos-Agenten-Thriller, 3). Hamburg : Xenos-Verlagsgesellschaft, 1976.
Untere Einbandrückseite mit einem kleinen Einriß. Befriedigender Zustand. - Ian Lancaster Fleming (* 28. Mai 1908 in London; 12. August 1964 in Canterbury, England) war ein britischer Schriftsteller. Bekanntheit erlangte er vor allem mit der von ihm erdachten Roman- und Filmfigur James Bond sowie seinem Kinderbuch Chitty Chitty Bang Bang. Biografie: Ausbildung: Geboren in Mayfair, London, wuchs Ian Fleming im Schatten seines Vaters Valentine Fleming, eines im Ersten Weltkrieg gefallenen Unterhausabgeordneten der Konservativen Partei, und seines Großvaters, des legendären schottischen Bankiers Robert Fleming, als jüngerer Bruder des Reiseschriftstellers Peter Fleming auf. Er war Schüler des Eton College, wo er Französisch, Russisch und Deutsch lernte und zweimal die Athletikauszeichnung erringen konnte, später allerdings wegen eines Vorfalls mit einem Mädchen die Schule verlassen musste. Auch sein Besuch der königlichen Militärakademie Sandhurst verlief nur mittelmäßig, und er verließ die Academy wegen eines ähnlichen Vorfalls. Von seiner Mutter gedrängt, verließ Fleming England und bezog in Kitzbühel in Österreich seine neue Wohnung. Nun konnte er sich frei nach seinen Vorstellungen entfalten, studierte Sprachen und Psychologie an diversen europäischen Universitäten und schrieb seine ersten Kurzgeschichten und Gedichte, ohne allerdings zu diesem Zeitpunkt die Absicht zu haben, Schriftsteller zu werden. Vielmehr legte er alles daran, im Auswärtigen Dienst eine Anstellung zu bekommen, woran er jedoch scheiterte und deswegen vor dem Zweiten Weltkrieg vier Jahre lang Journalist bei Reuters wurde. Sein größter Erfolg als Journalist war ein Bericht zu einem Spionageprozess in Russland. Da der Beruf als Journalist allerdings nicht viel Geld zum Leben übrig ließ, avancierte Fleming zum Wertpapierhändler bei den Londoner Banken Cull & Co. und Rowe & Pitman. Später nahm er einen Korrespondentenposten bei der Times an, wo er bis 1933 angestellt war. Diese Aufgabe führte ihn in die Sowjetunion, wo er über eine Handelsreise berichten sollte - in Wahrheit spionierte er jedoch für das Auswärtige Amt. Spion: 1939 stieg Fleming in den Marine-Nachrichtendienst ein und arbeitete sich rasch zum Lieutenant und persönlichen Assistenten des Direktors John Godfrey hoch. Ab 1941 wurde er als Verbindungsoffizier zum US-Marinegeheimdienst eingesetzt, und ab Ende 1943 kommandierte er eine speziell ausgebildete Einheit der Royal Marines, die Fleming's Red Indians, für die er einige gefährliche Kommandos plante und durchführte, bei deren Aktionen er aber nicht unmittelbar dabei war. So war Fleming 1940 u. a. dafür zuständig, Gibraltar und Südspanien vor der Radar-Überwachung durch die Deutschen zu schützen. Dieser Auftrag hatte den Codenamen Operation Goldeneye. Er fühlte sich von den Möglichkeiten der Kriegsspionage inspiriert und schickte William Donovan Notizen, in denen er erläuterte, wie man den OSS, einen Vorläufer der CIA, aufbauen könnte. Donovan war davon so angetan, dass er Fleming einen .38 Special Colt Official Police mit der Aufschrift "For Special Services" überreichte. In den letzten Kriegsjahren verbrachte Fleming im Zuge einer Militärkonferenz offiziell etwas Zeit auf Jamaika und war dort von der üppigen Landschaft beeindruckt. Er erwarb ein Strandgrundstück, entwarf ein Haus und nannte es Goldeneye. Hier arbeitete er an Plänen zur Entführung von Martin Bormann[1], verlebte dort von nun an die kalten Wintermonate, schrieb seine Geschichten und Romane und ging Liebschaften ein, u. a. mit der verheirateten Anne Rothermere, die er 1952 heiratete. Noch im gleichen Jahr bekamen sie ihren Sohn Casper. Journalist und Autor: Fleming arbeitete nun wieder als Journalist und verfasste 1953 seinen ersten Spionageroman Casino Royale mit der berühmt gewordenen Figur des Agenten James Bond. Er verkaufte die Rechte an seinem Erstling für 6.000 Dollar an den Hollywood-Schauspieler und -Regisseur Gregory Ratoff, der James Bond am 21. Oktober 1954 zum ersten Mal ins amerikanische Fernsehen brachte. Doch Casino Royale erhielt wenig Zuspruch vom Publikum, und Drehbücher zu einer geplanten Serie namens James Bond, Secret Agent landeten in der Versenkung. Davon unbeirrt verfasste Fleming drei weitere Romane, ehe er 1957 From Russia with Love herausbrachte. Später nannte John F. Kennedy diesen Titel in einer Liste seiner Lieblingsbücher. Fleming hatte eigentlich die Absicht, damit seine Bond-Reihe zu beenden, um sich ernsthafteren Werken zu widmen. Doch aufgrund der enormen Popularität der Figur entschloss sich Fleming noch weitere Erzählungen über den Geheimagenten zu schreiben. Bond rückte nun immer mehr in das Interesse der Öffentlichkeit; die Londoner Zeitung Daily Express veröffentlichte 1957 sogar einen kurzen 007-Comic-Strip. Fleming ließ sich von seiner Reportage über Diamantenschmuggel für die Sunday Times für seinen Roman Diamonds Are Forever inspirieren, der ebenfalls 1957 erschien. Nachdem auch Goldfinger und Thunderball großen Erfolg hatten, trat Fleming allmählich vom Journalismus zurück und konzentrierte sich hauptsächlich auf seine Romane. In den Jahren 1958 und 1959 arbeitete er noch an einer Städte-Reihe der Sunday Times, die später auch als Buch unter dem Namen Thrilling Cities veröffentlicht wurde. Mittlerweile hatte Filmproduzent Harry Saltzman eine Option auf fast alle Romane und Kurzgeschichten von Fleming erhalten (Ausnahmen waren zu diesem Zeitpunkt Moonraker und Casino Royale) und suchte nun nach einer Finanzierung für den ersten abendfüllenden James-Bond-Film. Erst Anfang der 1960er Jahre konnte durch das finanzielle Engagement von Albert R. Broccoli der erste Bond-Streifen James Bond jagt Dr. No in den Kinos anlaufen. Fleming erhielt 100.000 britische Pfund für jeden Titel und eine prozentuale Beteiligung auf Kinoeinspielergebnisse der produzierten Filme. Insgesamt verfasste Fleming zwölf James Bond Romane (siehe unten). Dazu neun James Bond Kurzgeschichten (short stories), wobei diese bereits in England und den USA unter zum Teil unterschiedlichen Buchtiteln veröffentlicht wurden, entsprechend in den Übersetzungen dann häufig einzeln oder in neuen Zusammenstellungen. Tod: Ian Flemings Grab in Sevenhampton.1964 erkrankte Fleming an einer Brustgrippe, die sich schließlich zu einer Brustfellentzündung entwickelte, und auch generell verschlechterte sich sein Gesundheitszustand; seine Vorlieben Rauchen, Trinken, reichlich fette Kost und die Weltreisen zeigten erste Verschleißerscheinungen. Im August desselben Jahres ereilte ihn während einer Sitzung des Golfkomitees von St. Georges ein Herzinfarkt, und er starb wenig später am Sandwich Bay in der Grafschaft Kent. Ian Fleming ist auf dem Friedhof von Sevenhampton, einem Dorf nord-östlich von Swindon in der Grafschaft Wiltshire, neben seiner Frau Anne und seinem Sohn Casper beerdigt, der 1975 an einer Überdosis Drogen starb. Fleming verfasste bis zu seinem Tod zwölf Bond-Romane und neun Kurzgeschichten, die in 23 Sprachen übersetzt wurden. Sein Leben wurde mit einer in Großbritannien ausgestrahlten Fernsehbiografie, der Dokumentation Goldeneye sowie dem hauptsächlich fiktiven Spielfilm Das geheime Leben des Ian Fleming aufbereitet. Aus wikipedia-orgIan_Fleming
Erste Auflage dieser Ausgabe. 157 Seiten. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert.
[SW: Krimis, Kriminalliteratur, Krimi, Filmklassiker, Kriminalistik, Verbrechen, Kriminalfall, Kriminalroman, Kriminalromane, Kriminalfälle, Kriminalfilme, Kriminalerzählungen, Agententhriller, Filmbuch, Romanverfilmungen, Filmromane, Filmklassiker, Filmbuch, Filmromane, Film, Filmliteratur, Verfilmte Literatur, Filmvorlage]
Bourtembourg, Pierre: Von der Schimmelspore zum Penicillin. Alexander Fleming. Aus dem Französischen von Issy Wrasmann. Originaltitel: L' extraordinaire aventure du Docteur Fleming. Braunschweig: Westermann Verlag, 1968.
Hinterer Schutzumschlag am Kopf mit einem Einriß. Guter Zustand. - Sir Alexander Fleming (* 6. August 1881 in Lochfield bei Darvel, East Ayrshire; 11. März 1955 in London) war ein schottischer Bakteriologe und Nobelpreisträger und einer der Entdecker des Penicillins. Außerdem entdeckte er das Lysozym, ein Enzym, das starke antibakterielle Eigenschaft aufweist und in verschiedenen Körpersekreten wie Tränen und Speichel vorkommt. Leben: Fleming studierte ab 1901 Medizin an der St. Mary's Hospital Medical School in Paddington (London). 1906 schloss er sein Studium ab, blieb aber weiterhin am Institut. Ab 1921 war er stellvertretender Leiter und ab 1946 Direktor des Instituts, das 1948 in Wright-Fleming-Institut umbenannt wurde. Von 1928 bis 1948 hatte er an der Londoner Universität den Lehrstuhl für Bakteriologie inne. In seinen jungen Jahren beschäftigte sich Fleming mit Autovaccinen. 1921 isolierte Fleming das Enzym Lysozym, das im Eiweiß des Hühnereis und in zahlreichen menschlichen Körpersekreten vorkommt und das in der Lage ist, Bakterien zu zerstören. Er untersuchte im September 1928 Schimmelpilze, die eine keimtötende Wirkung hatten. Diese Untersuchungen führten später zum Antibiotikum Penicillin. Für seine Entdeckung wurde Fleming vielfach geehrt. 1944 wurde er geadelt, und 1945 bekam er zusammen mit Howard Walter Florey und Ernst Boris Chain, die seine Untersuchungen weitergeführt hatten, "für die Entdeckung des Penicillins und seiner heilenden Wirkung bei verschiedenen Infektionskrankheiten" den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Weiterhin war er Ehrendoktor von zwölf amerikanischen und europäischen Universitäten, Kommandeur der französischen Ehrenlegion und Ehrendirektor der Universität Edinburgh. Fleming starb am 11. März 1955 in London an einem Herzinfarkt und wurde in der Londoner St. Paul's Cathedral beigesetzt. Freimaurerei: Fleming war Freimaurer, ab 1925 Meister vom Stuhl der Santa Maria Freimaurer Nummer 2692 und ab 1936 der Misericordia Lodge No. 3286. 1942 wurde er Erster Großschaffner der Vereinigten Großloge von England und ab 1948 deren Großaufseher. Ebenso war er Mitglied der London Scottish Rifles Lodge No. 2319 und erreichte den 30. Grad des Alten und Angenommenen Schottischen Ritus. Aus wikipedia-orgAlexander_Fleming.
1. - 6. Tausend. Deutsche Erstausgabe. 166 Seiten mit vielen Abbildungen. Grüne Leinenstruktur mit einer Deckelvignette und Schutzumschlag.
[SW: Medizin, Forschung, Biografien Biografie Biographien Biographie, Medizingeschichte, Forscherbiographien, Forscher, Wissenschaftsjournalismus, Wissen, Wissenschaft, Medizinethik, Forschungsmethoden, Erfinder, Jugendbücher, Wissenschaftsgeschichte, Jugendliteratur, Wissenschaftlich-technischer Fortschritt, Humanmedizin, Stomatologie, Pharmazie, Gesundheitswesen, Wissenschaft und Kultur allgemein, Jugendsachbuch, Medizinalkomplex, Medizinische Ethik, Antibiotikum, Medizin / Geschichte, Medizinische Forschung, Medizin / Fachsprache, Medizinjournalismus, Antibiotika, Wissenschaftliche Forschung, Lebensgeschichte, Lebensweg, Erinnerungen, Memoiren, Schilderungen, Karriere, Persönlichkeiten, Persönlichkeit, Historische Hilfswissenschaften, Kulturgeschichte]
Sebastian Faulks: Devil May Care, London, UK Penguin 2008 ; weicher Einband / soft cover; 1. Ed. ISBN: 9780718154189
9780718154189 New
Devil May Care is being published in May 2008 to celebrate the Centenary of Ian Fleming's birth. This new instalment in the adventures of the world's most iconic spy has been written by one of Britain's most admired novelists, Sebastian Faulks 'That a literary novelist of Faulks's calibre should take on Fleming's mantle is a fitting tribute to one of Britain's greatest thriller writers.'-Ben Macintyre, The Times 'Move over Harry Potter, the published event of this year will be the new James Bond book, Devil May Care by Sebastian Faulks' -Daily Express 'The biggest literary thrill of 2008' -Observer 'Fans of James Bond ... are in for a vintage year' -Guardian 'I fell to my knees and wept with envy and rage last week when I opened my morning newspaper to discover that Ian Fleming's estate had asked Sebastian Faulks to write the next James Bond book' -Jeremy Clarkson, Sunday Times 'My novel is meant to stand in the line of Fleming's own books, where the story is everything." said Faulks, "In his house in Jamaica, Ian Fleming used to write a thousand words in the morning, then go snorkelling, have a cocktail, lunch on the terrace, more diving, another thousand words in late afternoon, then more Martinis and glamorous women. In my house in London, I followed this routine exactly, apart from the cocktails, the lunch and the snorkelling." Picking up from where Fleming left off in 1966 with The Living Daylights / Octopussy, Faulks has written the perfect continuation of the James Bond legacy. Devil May Care is set during the Cold War and features all the glamour, thrills and excitement that one would expect from any adventure involving Bond... James Bond.' Printed Pages: 320. First Edition Paperback 14 x 22 Cm; First Edition
[SW: James Bond Devil May Care]
Cinema/ Manthey, Dirk (Hrsg.): 007 James Bond. Die Geschichte der erfolgreichsten Filmserie. Der Inside-Report über die erfolgreichste Filmserie der Welt. Von Sean Connery zu Timothy Dalton, von "Dr. No" zu "Der Hauch des Todes". Die Hintergrund-Story zu 25 Jahre Bond. Kino Verlag 2. überarbeitete und erweiterte Aufl. 1987 Hamburg ISBN: 3893240268
226S. 4°
Heft/Zeitschrift Großformatiges Heft. Der Einband leicht knickig, ansonsten guter Zustand. James Bond, auch bekannt als 007, ist ein Geheimagent des britischen Geheimdienstes MI6, der 1952 vom Schriftsteller Ian Fleming erfunden und vor allem durch die seit den 1960er-Jahren erfolgreiche Filmreihe weltbekannt wurde. Heute gilt die Figur des James Bond als popkulturelle Ikone. Ian Fleming, der während des Zweiten Weltkriegs selbst britischer Geheimdienstangehöriger war, entwickelte die Figur James Bond vermutlich nach dem Vorbild des britischen Marineoffiziers Patrick Dalzel-Job, der im Zweiten Weltkrieg erfolgreich hinter den feindlichen Linien spionierte und von Fleming in seinen Memoiren beschrieben wurde. Den Namen seiner Romanfigur wiederum übernahm Fleming (selber ein begeisterter Vogelbeobachter) von dem Ornithologen James Bond, auf dessen Buch Birds of the West Indies (deutsch: Vögel der Antillen) er gestoßen war. Im Film Stirb an einem anderen Tag (2002) nutzt Bond (Pierce Brosnan) dieses Buch, um sich gegenüber Jinx (Halle Berry) als Ornithologe auszugeben. Ein weiteres Vorbild war der Vogelkundler Richard Meinertzhagen. Fleming schrieb zwölf Romane und zwei Kurzgeschichten-Bände mit James Bond als Titelhelden, die schon vor der Filmserie sehr erfolgreich waren. Nach seinem Tod 1964 setzten andere Autoren - siehe weiter unten - die Romanreihe fort. Seit John Gardners Lizenz zum Töten wurden die Romane anhand der Filme konzipiert, nicht mehr umgekehrt. 2004 hat Ian Fleming Publications (Glidrose) eine neue Buchreihe angekündigt, die das Leben Bonds als 13-Jährigen am Eton College thematisiert. Charlie Higson hat die ersten Young Bond-Romane dieser Serie veröffentlicht. Bereits Ende der 1960er-Jahre verfasste Arthur Calder-Marshall einen Roman, der in der Jugendzeit von James Bonds Neffen James spielt. Diese Idee wurde Anfang der 90er von John Peel mit sechs Romanen weitergeführt. Einige Filme der 1960er- und 1970er-Jahre orientierten sich noch relativ eng an Flemings Romanen, während in den 1980er-Jahren zunächst noch die Kurzgeschichten herangezogen wurden. Von 1989 bis 2002 wurden die Filme gänzlich ohne literarisches Vorbild konzipiert. Lediglich der Bond-Film Casino Royale aus dem Jahre 2006 basiert wieder auf einem Werk Ian Flemings, seinem gleichnamigen Erstling, wogegen der ebenfalls Casino Royale betitelte Film von 1967 nicht zur offiziellen Bond-Reihe zählt. Fleming gibt bis auf eine Ausnahme in You Only Live Twice in seinen Romanen kaum Aufschluss über den Lebenslauf seiner Hauptfigur. Diese Lücke hat John Pearson mit dem 1973 erschienenen Buch James Bond: The Authorized Biography geschlossen, indem er die knappen Angaben aus Flemings Roman ausbaute: Demnach erblickte James Bond am 11. November 1920 als Sohn des schottischen Ingenieurs Andrew Bond und einer Schweizer Bergsteigerin, der Waadtländerin Monique Bond, geborene Delacroix, in Wattenscheid im Ruhrgebiet das Licht der Welt. Nachdem die Eltern 1931 bei einem Ski-Unfall in Chamonix ums Leben kamen, wuchs Bond zusammen mit seinem älteren Bruder Henry bei seiner Tante Charmaine Bond in Pett Bottom bei Canterbury auf. Mit 13 kam er zum Elite-Internat Eton College, von dem er mit 15 aufgrund eines Zwischenfalls mit einem Zimmermädchen verwiesen wurde. Er wurde daraufhin auf das Fettes College in Edinburgh geschickt, wo auch sein Vater zur Schule gegangen war. Nach seiner Ausbildung ging er zur freiwilligen Reserve der Königlichen Marine, um zu Beginn des Zweiten Weltkriegs im Marine-Nachrichtendienst die Bewegungen der deutschen U-Boot-Flotte zu beobachten. Dazu wurde er auf der militärisch schwer befestigten Insel Wangerooge von einem britischen U-Boot abgesetzt. Im Inselsand eingegraben, sollte er die Schifffahrtsrinne vor Wangerooge observieren, durch die U-Boote in den Reichskriegshafen Wilhelmshaven ein- und ausliefen. Bald erreichte er den Rang eines Commanders, worauf ihm der Weg in die Doppel-Null-Abteilung offen stand. Die Trilogie von Samantha Weinberg ergibt weiteren Aufschluss über Bonds Karriere. In den Romanen wird in Form von Tagebucheinträgen aus der Sicht der Sekretärin Miss Moneypenny über Erlebnisse mit James Bond berichtet, die in keinem der Bond-Romane vorkommen. Bei dieser Gelegenheit wird auch Moneypennys Vergangenheit näher beschrieben. In den Romanen ist James Bond von durchschnittlicher Statur und ähnelt Hoagy Carmichael. Er hat schwarze Haare, eine Locke fällt immer unbändig in die Stirn. Seine Augen sind blau-grau. Sein schmales Gesicht und seine hohen Wangenknochen geben ihm zusammen mit seinen Augen einen kühlen Ausdruck. Besonderes: Er hat eine schmale Narbe auf der Wange. Außerdem hatte er eine Hauttransplantation an der rechten Hand, nachdem ihm ein sowjetischer Spion ein Erkennungsmerkmal in diese ritzte. Ein Brief Flemings gibt weiteren Aufschluss über Bonds Aussehen: 183 cm groß, 76 kg schwer, schmale Hüften, Mitte 30, trägt mit zwei Knöpfen zu schließenden, einreihigen Anzug aus dunkelblauem Kammgarn, schwarzen Ledergürtel und eine Rolex-Oyster-Perpetual-Armbanduhr. Nicht erwähnt in der Biografie der Times ist das Privatleben: eine Verlobte (Vesper Lynd in Casino Royale), einmal verheiratet für 24 Stunden (Teresa "Tracy" Draco-Bond in Im Dienst Ihrer Majestät), vermutlich ein Nachkomme (Kissy Suzuki ist schwanger in Man lebt nur zweimal). 1961 erwarben die Produzenten Harry Saltzman und Albert R. "Cubby" Broccoli die Filmrechte für die Bücher Flemings und gründeten die Produktionsgesellschaft Eon Productions Ltd. Gemeinsam mit der Filmgesellschaft United Artists brachten sie 1962 den ersten Bond-Film mit dem Titel Dr. No heraus. Seitdem erscheint spätestens alle vier Jahre ein neuer "Bond" - einzig nach dem Zusammenbruch des Ostblocks 1989 gab es eine sechsjährige Unterbrechung zwischen den Filmen Lizenz zum Töten (1989) und GoldenEye (1995). Damit ist die 007-Saga eine der längsten bestehenden und eine der wirtschaftlich erfolgreichsten Filmreihen in der Filmgeschichte. Seit dem Tod von Albert R. Broccoli im Jahre 1996 führen sein Stiefsohn Michael G. Wilson und seine Tochter Barbara Broccoli die Geschäfte weiter. Die Rechte an den von Eon Productions Ltd. produzierten James-Bond-Filmen lagen bis 1975 allein bei Danjaq S. A. und werden seit dem Verkauf des 50%igen Anteil Saltzmans an United Artists von Danjaq S. A. und United Artists kontrolliert. Seit 1981 kontrolliert Metro-Goldwyn-Mayer als Mutterfirma von United Artists den Verleih der Filmreihe und besitzt Anteil am Copyright aller Filme. Seit der vollzogenen Übernahme von Metro-Goldwyn-Mayer (und der Tochterfirma United Artists) durch ein von Sony (und dessen Tochterunternehmen, die Sony Pictures Entertainment) geführtes Konsortium wird über den Vertrieb der bisher produzierten und der zukünftigen James-Bond-Filme verhandelt. Nach anfänglicher Ungewissheit über die Zukunft von MGM haben die Filmproduzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson bekanntgegeben, dass die Dreharbeiten zum 23. James-Bond-Film gegen Ende des Jahres 2011 beginnen werden. Als Kinostartttermin wurde der 9. November 2012 genannt. Alle bisherigen Bond-Filme wurden in den Pinewood Studios bei London produziert, wo für die teilweise sehr aufwändigen Sets eigene Hallen errichtet wurden.
[SW: KIno | Filmserie | 007 | James Bond]



