Flaubert Trois Contes
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Flaubert, Gustave: Trois Contes, Berlin, Internationale Bibliothek GmbH, 1922
Zustand: sehr gut - gebraucht
Gebundene Ausgabe, 249 S., Buch in sehr gutem altersbedingtem Zustand, ohne Namenseintragung, ohne Widmung, Text sehr gut, Inhalt sehr gut, Trois contes. Un cceur simple. La Legende de Saint Julien L'Hospitalier. Herodias. Par le Champs et par les Greves, Zustand: 2, sehr gut - gebraucht, Trois Contes, Flaubert, Gustave
FLAUBERT (G.): TROIS CONTES,
FLAUBERT (G.).Trois contes.P., Lemerre, s.d., in-16, rel. demi-bas. a coins, dos orne, tete doree.
Flaubert, Gustave: Trois Contes. Une coeur simple la Legende de Saint Julien l'hospitalier herodias. Avec introduction, Notes et variantes par Edouard Maynial, Paris: Granier Freres Verlag, 1960.
Befriedigender Zustand. - Aus wikipedia-orgGustave_Flaubert: Gustave Flaubert [flo'b?:r] (* 12. Dezember 1821 in Rouen, Haute-Normandie; 8. Mai 1880 in Canteleu, Haute-Normandie) war ein französischer Schriftsteller, der vor allem als Romancier bekannt ist. Leben und Schaffen: Flaubert wuchs auf in Rouen als jüngerer Sohn des Chefarztes des städtischen Krankenhauses und erlebte, da dessen Dienstvilla, wie damals üblich, an das Krankenhaus grenzte, das Leiden und Sterben dort aus nächster Nähe mit. Er galt als begabter, aber wenig disziplinierter Schüler, der es vorzog, seine Zeit mit Lesen und Schreiben statt mit Lernen zu verbringen. Zu seinen Jugendfreunden gehörten Louis Bouilhet, der sich später einen gewissen Namen als Lyriker machte, sowie der Bruder von Laure Le Poittevin, der späteren Mutter Guy de Maupassants. In den Sommerferien 1836 verliebte sich Flaubert in dem normannischen Badeort Trouville-sur-Mer in eine etwas ältere Frau, Elisa Schlesinger, die ihn jahrelang als große, unerreichbare Liebe beschäftigte und sein Schreiben inspirierte. Nach dem Baccalaureat begann er auf Drängen des Vaters ein Jurastudium, das er aber aufgab, nachdem er 1843 einen epileptischen Anfall erlitten hatte. Dennoch machte er in diesen Jahren größere Reisen, deren vorläufig letzte ihn 1850/51 auf den Spuren Chateaubriands, Lamartines oder Nervals in den Vorderen Orient, insbesondere Ägypten, führte. Sein Begleiter war ein wenig jüngerer Freund, der Literat Maxime Du Camp, der schon am Beginn seines Erfolges stand. Nach der Rückkehr richtete sich Flaubert bei seiner verwitweten Mutter ein und führte mit ihrem und seinem Erbe ein zurückgezogenes Dasein als schriftstellernder Rentier in ihrem Haus in Croisset nahe Rouen. Dieses verließ er nur noch für gelegentliche Aufenthalte in Paris, um dort einige gesellschaftliche Kontakte, z.B. mit Autorenkollegen, zu pflegen oder sich mit seiner langjährigen Geliebten (ab 1846) zu treffen, der zehn Jahre älteren Schriftstellerin Louise Colet. Mit dieser diskutierte er auch in vielen Briefen über literarische Fragen. Flaubert schrieb schon seit seiner Jugend unermüdlich, zunächst im Stil der Romantik. Er stellte aber so hohe Ansprüche an sich selbst, dass er lange Jahre alle Manuskripte unpubliziert ließ. Sein erstes gedrucktes Werk wurde schließlich der 1851 begonnene Roman Madame Bovary, der 1856 im Feuilleton der Revue de Paris erschien. Der Roman trug ihm sogleich einen Prozess wegen Verstoßes gegen die Sitten ein, doch wurden Flaubert und die Zeitschrift dank des klugen Plädoyers ihres Anwalts Anfang 1857 freigesprochen. Der Prozess wirkte sich letztlich sogar positiv aus, denn er verhalf der Buchversion, als sie 1857 herauskam, zu einem Verkaufserfolg. Die Handlung beruht auf einem Zeitungsbericht aus dem Journal de Rouen von 1848 über den Selbstmord der Arztgattin Delphine Delamare aus Ry bei Rouen. Sie stellt die Geschichte einer Pächterstochter dar, die nach der Heirat mit einem Dorfarzt rasch unzufrieden mit ihrem sie zwar liebenden, aber biederen Mann ist, und zwar nicht zuletzt deshalb, weil sie sich nach dem Vorbild von Romanen und Frauenmagazinen ein Leben in Leidenschaft und Luxus erträumt. Zwar schafft sie es, mittels zweier Liebschaften und eines gewissen Luxuskonsums einige Schritte zur Realisierung eines solchen Lebens zu tun, wird aber immer wieder eingeholt von der Trivialität und Enge ihrer realen Verhältnisse, bis sie schließlich von Schulden erdrückt Selbstmord begeht. Thema ist also das Scheitern einer romantischen Idealistin (mit der Flaubert sich sehr identifiziert) an einer Welt, in der die Opportunisten und die Materialisten obsiegen, die im Roman vor allem von dem Apotheker Homais und dem Händler Lheureux verkörpert werden. Weniger erfolgreich, aber noch einflussreicher auf die Entwicklung des europäischen Romans war Flaubert mit L'Education sentimentale (1869). Es ist die Geschichte des jungen Provinzlers Frederic Moreau, der nach Paris geht, wo er sich eine große Zukunft in Politik, Literatur und Liebe erhofft, jedoch die ihm sich durchaus bietenden realen Chancen zugunsten irrealer, idealer Ziele verpasst, und zwar vor allem einer langen schwärmerisch-unerfüllten Liebe zu einer verheirateten Frau, die ihn absorbiert und paralysiert. Nachdem auch seine kurze Begeisterung für die politischen Ideale und Ziele der 48er Revolution verpufft ist, versinkt er in intellektueller Mittelmäßigkeit und wird nur durch eine hübsche Erbschaft vor einem auch materiellen Niedergang bewahrt. Frederic ist eine Symbolfigur des weniger tragischen als traurigen Weges der "Quarante-huitards", d.h. der durch die Februarrevolution in Aufbruchstimmung versetzten, dann aber durch die weitere Entwicklung politisch enttäuschten 48er Generation, der auch Flaubert sich zurechnete. Der Titel des Romans, L'Education sentimentale, ist übrigens (was keiner der deutschen Titel ahnen lässt) ironisch zu verstehen; denn, anders als z.B. die jungen Helden Julien in Stendhals Le Rouge et le Noir oder Rastignac in Balzacs Le Pere Goriot, erfährt Frederic von der geliebten reiferen verheirateten Frau letztlich keine "Erziehung" seiner jünglinghaft schwärmerischen Gefühle zu denen eines sexuell erfahrenen Mannes, sondern nur deren Frustration. Die Bovary und die Education gelten als epochemachend für die Entwicklung des europäischen Romans, und zwar aufgrund der Idee Flauberts, seine Protagonisten nicht mehr (wie z. B. Balzac dies tat) als Ausnahmepersonen zu konzipieren, sondern als gänzlich unheroische Durchschnittscharaktere. Die übrigen Werke Flauberts werden heute meist weniger beachtet. Es sind insbesondere der im antiken Karthago spielende historische Roman Salammbo (1862), zu dessen Vorbereitung Flaubert 1858 nach Tunesien reiste; die lange Erzählung La Tentation de Saint Antoine (1874); der seinerzeit erfolgreiche Erzählband Trois Contes (1877) mit u.a. der anrührenden Erzählung Un coeur simple oder der unvollendete, als Satire auf das Durchschnittsbürgertum gedachte Roman Bouvard et Pecuchet (postum 1881). Flaubert gilt als einer der besten Stilisten der französischen Literatur und als ein Klassiker des Romans. Zusammen mit Stendhal und Balzac bildet er das Dreigestirn der großen realistischen Erzähler Frankreichs. Ganz wie die beiden anderen wurde auch er von der Academie francaise nicht für würdig befunden aufgenommen zu werden.
Erste Auflage dieser Ausgabe. 236 Seiten. 19 x 12 cm Taschenbuch. Kartoniert.
[SW: Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literaturepochen, Französische Literatur des 20. Jahrhunderts, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Literaturkanon, , Livre est ecrit en francais.]
Flaubert, Gustave (Abram Krol, illustrator): Herodias (illustrated by Abram Krol) Paris and Rouen: Societe Normande du Livre Illustre, 1962 ; 1. Ed.
A striking and innovative livre d'artiste. The text is "Herodias", the least known of Flaubert's celebrated Trois Contes (Three Tales). The illustrations are 23 original full-page hors-texte colored copper-engravings on cut-out plates by Abram Krol. The plates are colored not by conventional processes, but rather by being overprinted with colored woodcuts, also by Krol. There are, furthermore, numerous smaller woodcut decorations throughout. Edition limited to 125 numbered copies beautifully printed on fine Rives wove paper. Folio. Loose as issued in original wraps. FINE AND BRIGHT, WITH NO DEFECTS. Housed in (slightly worn) original chemise and slipcase. Rare.
[SW: coleillus abram krol flaubert trois contes herodias]



