Felicitas Hoppe Hoppe

Es wurden insgesamt 126 Einträge zu 'Felicitas Hoppe Hoppe' gefunden (Stand: 19.06.2012).

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Hellström, Martin/Neuhaus, Stefan: Felicitas Hoppe im Kontext der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, STUDIENVERLAG, September 2008 ISBN: 3706545608
Was kommt nach der Postmoderne Wer sich heute mit Literatur beschäftigt, der tut sich schwer, eine Klammer für die verschiedenen Stile und Richtungen zu finden. Dennoch gibt es paradigmatische AutorInnen, das sind solche, an deren Werk sich exemplarisch zeigen lässt, was die Gegenwartsliteratur ausmacht oder ausmachen könnte. Zu diesen AutorInnen gehört Felicitas Hoppe. 1960 in Hameln geboren, gilt sie als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Erzählerinnen. Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet, für ihr Debut "Picknick der Friseure" erhielt sie 1996 den Aspekte-Literaturpreis des ZDF. Hoppe verarbeitet die unterschiedlichsten Traditionen, von der Bibel bis Astrid Lindgren finden sich zahlreiche unmarkierte Zitate. Ihre HeldInnen blicken optimistisch in die Zukunft, ganz gleich, wie schrecklich und widersinnig das sein mag, was ihnen widerfährt. Mit Alltagslogik kommt man bei Hoppe nicht weiter - aber ist nicht gerade das näher an der Realität als Literatur, die suggeriert, sie könne die Komplexität der Wirklichkeit auf ein verdauliches Maß reduzieren Der vorliegende Band vermisst nicht nur das Spektrum des Hoppeschen Werkkosmos, er setzt ihn auch in Beziehung zur Literatur der Gegenwart und zeigt, dass nach "Erfindung" der Intertextualität Literatur noch originell sein kann - bei einer Autorin wie Felicitas Hoppe vielleicht sogar mehr als je zuvor.

NEUBUCH! 2008. 250 S. 235 mm x 157 mm x 16 mm; Angewandte Literaturwissenschaft Bd.1

[SW: Hoppe, Felicitas]

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Hoppe, Felicitas: Der beste Platz der Welt Erzählung, DÖRLEMANN, 089 ISBN: 3908777518
Felicitas Hoppes Bücher sind immer auch Bücher vom Reisen. Mit "Der beste Platz der Welt" ist die Autorin am Ziel. Aber welches Ziel Und wie gelangt sie dorthin Durch einen Tunnel, beängstigend wie der im Märchen vom Schlaraffenland. In dem Märchen, das Felicitas Hoppe hier erzählt, mündet er direkt an den Mauern einer Kirche auf einem Plateau über der Rhone. An einem so unwirklichen wie realen Sehnsuchtsort, wo viel Wein wächst und wo sich eine alte, aber frisch restaurierte Einsiedelei befindet: "Einsiedeln heißt, einen Ort finden, einen Platz, eine Stelle."Was nun erzählt wird in jener alpinen Landschaft voll südlichem Licht, ist allerdings keine Geschichte vom Bleiben, sondern der funkelnde Kern der Autobiografie einer Autorin, der nicht zu trauen ist, weil sie in ihren Büchern Mythen und Schicksale erfindet, indem sie - rastlose Hochstaplerin auf der Suche nach Wahrheit Märchen und Historien zusammenfabuliert. Mit "Der beste Platz der Welt" erfindet Felicitas Hoppe sich selbst, indem sie zwar von ihrem Aufenthalt als Preisträgerin des Spycher-Literaturpreises erzählt, dabei aber unmerklich in die Reihe ihrer Erfindungen tritt, neben ihre Ritter und Heiligen, ihre Verbrecher und Versager und all die anderen unzuverlässigen Reiseführer der Weltgeschichte. Um schließlich einem Mann die Hand zu reichen, mit dem sie erprobt, wie man Gipfel stürmt.Ein wunderbares Kabinett- und Zauberkunststück, entblößend und verbergend zugleich, das uns zeigt, wie man Sonne in Flaschen füllt und dass wir nie die Ersten sein werden, weil der Einsiedler immer schon vor uns da war.

NEUBUCH! 2009. 96 S. 18,5 cm 185 mm x 118 mm x 15 mm; Edition Spycher

[SW: Deutsche Belletristik / Roman, Erzählung]

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Hoppe, Felicitas: Hoppe Roman, FISCHER (S.), FRANKFURT, 032 ISBN: 310032451X
Als Leben zu kurz, als Roman zu schön, um wahr zu sein: Das Beste, was bislang über Hoppe geschrieben wurde! Hoppe ist keine Autobiographie, sondern Hoppes Traumbiographie, in der Hoppe von einer anderen Hoppe erzählt: von einer kanadischen Kindheit auf dünnem Eis, von einer australischen Jugend kurz vor der Wüste, von Reisen über das Meer und von einer Flucht nach Amerika. Hoppes Lebens- und Reisebericht wird zum tragikomischen Künstlerroman, mit dem sie uns durch die Welt und von dort aus wieder zurück in die deutsche Provinz führt, wo ihre Wunschfamilie immer noch auf sie wartet.Eine Geschichte über vergebliche Wünsche, gescheiterte Hochzeiten und halbierte Karrieren. Und über das unbestreitbare Glück, ein Kind des Rattenfängers aus Hameln zu sein."Die schönste und intelligenteste Prosa Deutschlands schreibt Felicitas Hoppe." Denis Scheck, ARD Druckfrisch

NEUBUCH! 2012. 336 S. 205 mm 205 mm x 125 mm

[SW: Deutsche Belletristik / Roman, Erzählung]

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Scholz, Gerhard: Zeitgemäße Betrachtungen? Zur Wahrnehmung von Gegenwart und Geschichte in Felicitas Hoppes "Johanna" und Daniel Kehlmanns "Die Vermessung der Welt" STUDIENVERLAG, 121 ISBN: 3706551098
Der historische Roman - ein Genre, dem seit langem der Ruf anhaftet, allein der Unterhaltung zu dienen - erlebt spätestens seit Umberto Ecos Roman Der Name der Rose von 1980 eine postmoderne Renaissance. Im deutschsprachigen Raum gab es zuletzt mit Daniel Kehlmanns Die Vermessung der Welt (2005) einen neuen Höhepunkt. Der vorliegende Band versucht anhand der Analyse dieses prototypischen Textes sowie des Romans Johanna von Felicitas Hoppe den Eigenschaften des postmodernen historischen Romans nachzuspüren; zu zeigen, wie er den Rahmen des Trivialen sprengt, mit welchen Themen er sich auseinandersetzt, welchen Umgang mit der Vergangenheit er pflegt und welche philosophischen Implikationen sein Ansatz mit sich bringt. Letztlich geht es auch um die Frage, wie Schriftsteller, die vom Publikum wie von der Kritik gefeiert werden, Vergangenheit und Gegenwart handhaben, das heißt: wie sich in der zeitgenössischen Literatur unsere Haltung zur Vergangenheit und zur Gegenwart einer immer unübersichtlicher werdenden Welt spiegelt.

NEUBUCH! 2011. 100 S. 234 mm 234 mm x 156 mm; Angewandte Literaturwissenschaft Bd.15

[SW: Kehlmann, Daniel, Hoppe, Felicitas, Historischer Roman (Sekundärliteratur)]

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