Feininger
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[LYONEL FEININGER]: Lyonel Feininger. Aquarelle, Zeichnungen, Druckgraphik aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal selten!!! Staatliche Graphische Sammlung, München 1990
- 4°. OPbd. 39 S. m Abb. Tadellos aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal Lyonel Charles Adrian Feininger (* 17. Juli 1871 in New York; 13. Januar 1956 ebenda) war ein deutsch-amerikanischer Maler, Grafiker und Karikaturist. Ab 1909 war er Mitglied der Berliner Secession. Mit seinen Arbeiten am Bauhaus seit 1919 gehört er zu den bedeutendsten Künstlern der Klassischen Moderne. Feininger kam erst mit 36 Jahren zur Malerei. Zuvor war er lange als kommerzieller Karikaturist für diverse deutsche, französische und US-amerikanische Zeitungen und Zeitschriften tätig. Er unterzog seine Arbeiten einer harten selbstkritischen Prüfung und entwickelte, ausgehend von seinen Karikaturen, zügig einen sehr markanten Malstil. In seinen Bildern werden die Objekte abstrahiert und gestalterisch überhöht. Die dabei erreichte Stärke und der Ausdruck von Feiningers Stil beeinflussten zahlreiche zeitgenössische Künstler und begründeten seine Bedeutung und seinen Erfolg. Oft griff Feininger bei seinen Arbeiten Bildmotive und Bildkompositionen eigener Karikaturen und Skizzen wieder auf. Berühmt geworden sind beispielsweise seine Bilder von Kirchen und Dorfkernen des Weimarer Umlandes in Thüringen, wohin er sich zwischen 1906 und 1937 immer wieder für Arbeits- und Studienaufenthalte begab. Die Bilder sind meist nach den jeweiligen Ortschaften benannt und durchnummeriert. (Gelmeroda, Niedergrunstedt, Possendorf, Mellingen, Vollersroda, Tiefurt, Taubach, Gaberndorf, Oberweimar, Zottelstedt u.a.). Feininger wurde 1919 zur Gründung des Staatlichen Bauhauses als erster Bauhaus-Meister von Walter Gropius nach Weimar berufen. Zunächst war er bis 1925 der Leiter der Druckwerkstätten. 1921 wurde eine Mappe mit Linolschnitten von Feininger als seine erste Bauhaus-Veröffentlichung herausgegeben. 1923 hielt sich Feininger in Erfurt auf. In New York werden 47 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und druckgrafische Blätter in der Anderson-Gallery: A Collection of Modern German Art ausgestellt. 1924 gründeten Feininger, Paul Klee, Wassily Kandinsky und Alexej von Jawlensky die Ausstellungsgemeinschaft Die Blaue Vier. Nachdem das Bauhaus in Weimar 1925 in Folge von Eingaben der thüringischen Handwerkerschaft und des deutsch-völkischen Blocks im Thüringer Landtag geschlossen wurde, konnte es 1926 in Dessau neu gegründet werden. Am 30. Juli 1926 zog Feininger mit seiner Familie nach Dessau in eines der neu errichteten Meisterhäuser. Dort ließ sich Feininger auf eigenen Wunsch von sämtlichen Lehrverpflichtungen am Bauhaus entbinden. Bis 1932 blieb er auf Drängen Walter Gropius' "Meister". Marktkirche in Halle 1930/31 arbeitete er auf Einladung der Stadt Halle (Saale) an insgesamt elf expressionistischen Stadtansichten von Halle, insbesondere die Ansichten der Marktkirche und des Roten Turmes wurden bekannt. 1933 zogen Lyonel und Julia Feininger nach Berlin. Auch durch die Hilfe des Quedlinburger Kunstsammlers Hermann Klumpp konnte das Ehepaar am 11. Juni 1937 das nationalsozialistische Deutschland in Richtung USA verlassen, wo Feininger als freier Maler in New York arbeitete. In der Zeit des Nationalsozialismus galten Feiningers Werke offiziell als "Entartete Kunst". Die Nationalsozialisten konfiszierten 378 Arbeiten des Künstlers aus öffentlichen Sammlungen. Wenige Monate nach seiner Abreise zeigten sie acht Gemälde (Städteansichten), ein Aquarell und dreizehn Holzschnitte auf der Ausstellung Entartete Kunst in München.(wikipedia)
Feininger, Theodore Lux; Andreas FEININGER Feininger, Theodore Lux und Andreas FEININGER: Lyonel Feininger - die Stadt am Ende der Welt. München : Rütten & Loening 1965
Text: T. Lux Feininger. Fotografie: Andreas Feininger 122 S. : mit Abb. 4° gebunden, Ln. - das Buch ist in sehr gutem Zustand,kein Schutzumschlag
Feininger, Lyonel: Lyonel Feininger, Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel: Künstlerfreundschaften / Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloß Gottorf, Schleswig. Briefe, hrsg. und kommentiert von Hermann Gerlinger. Beitr. von T. Lux Feininger. Aufsätze und, Schleswig : Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloß Gottorf
Umfang/Format: 248 Seiten : zahlreiche Illustrationen , 26 cm Anmerkungen: Ausstellungskatalog Erscheinungsjahr: 1998 Gesamttitel: Brücke-Almanach , 1998 Schlagwörter: Feininger, Lyonel, , Briefsammlung, Schmidt-Rottluff, Karl, , Briefsammlung, Heckel, Erich, , Briefsammlung, Feininger, Lyonel, Schmidt-Rottluff, Karl, Heckel, Erich, , Briefsammlung, Feininger, Lyonel, Schmidt-Rottluff, Karl, Heckel, Erich , Ausstellung , Schleswig Stadt, 1998 Die Folge der Ausstellungen im Rahmen einer ständigen Präsentation von Werken der Sammlung Hermann Gerlinger im Kreuzstall von Schloß Gottorf und des mit ihnen verbundenen Brücke-Almanachs ist bisher nicht oder nicht ausreichend bekannten Aspekten der Künstlergemeinschaft Brücke gewidmet. Nach der Darstellung von Ernst Ludwig Kirchners Wirksamkeit auf Fehmarn folgt jetzt eine Dokumentation, die zwei unbeachtete und kaum dargestellte Themen ausführlich behandelt: Die sich über mehr als vier Jahrzehnte erstreckenden Freundschaften, die Lyonel Feininger mit Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel verbanden, und die aus dieser Freundschaft sich entwickelnde Korrespondenz. Überraschend für den, der die übliche Einteilung der Moderne in Kategorien wie Brücke-Expressionismus oder Maler am Bauhaus als verbindlich ansah, aufschlußreich für alle, die ihr Bild von den Wechselwirkungen der Moderne erweitern möchten, stellt diese Ausstellung Gemeinsamkeiten von Themen und Form ebenso vor Augen wie sie die Unterschiede gegenwärtig macht. Vor allem aber wird in Verbindung mit ihr der lebenslange Gedankenaustausch Feiningers mit Schmidt-Rottluff und Heckel belegt, damit zugleich für die weitere Forschung ein gewichtiges Material zugänglich gemacht. gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren
Feininger, Lyonel; The Kin-der Kids. [The Chicago Sunday Tribune, April, 29. bis November, 18., 1906] 28 Blätter [von 30 erschienenen]. Chicago, The Chicago Sunday Tribune, 1906.
Feininger schuf 1906 und 1907 für die Sonntagsbeilage der Chicago Sunday Tribune zwei Comic-Serien, die Kin-der Kids sowie Wee Willie Winkie's World; damit entsanden zwei Klassiker der Geschichte der Graphic novel, die über eine eigene Blattaufteilung verfügten und in ihrer Dynamik und Farbigkeit schon stark an den Maler Lyonel Feininger erinnern. Finanziell erlaubten die Aufträge Feininger einen längeren Aufenthalt in Paris und schufen damit die Grundlage seiner künstlerischen Karriere. Für die weitere Entwicklung des Comics hat Feininger hier einige Entwicklungen vorweg genommen. Im Ranking der Top 100 Comics aller Zeiten der Zeitschrift Speedline nehmen die Comics von Feininger Platz 48 ein. "In dem guten halben Jahr, in dem die drei Kids Daniel Webster, Teddy und Piemouth in der ,Tribune' erschienen, kreuzten sie in ihrer Familienbadewanne über das Meer, landeten in England und strandeten im zaristischen Rußland, dabei verfolgt von der ,guten' Tante Jim-Jam samt Cousin Gus und einer Familienflasche Rizinusöl sowie gelegentlich geleitet bzw. gerettet von Mysterious Pete, dessen Rolle genauso mysteriös bleibt, wie es sein Name verspricht. Gründe für diese Odyssee in der Badewanne, gar ein eigentliches Thema hatten die ,Kin-der-Kids' nicht. Sie begnügten sich mit der skurrilen Basiskonstellation und zahlreichen noch groteskeren Einlagen. Die turbulente Verfolgungsjagd, die sich dabei wie von selber ergab, führte allerdings eine echte Neuerung in die Comic-Historie ein: richtige Fortsetzungsstrips hatte es bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gegeben! Nimmt man dazu noch Feiningers meisterliche Seitenaufteilung und seinen plakativen Umgang mit Flächen und Farbe, so sind die ,Kids' schon ein kleines Comic-Juwel." [Martin Budde; Speedline]
Rotationsdruck, dreifarbig, Format 45x59,5 cm, Blatt 1 doppelseitig, Rückseiten bedruckt, z.T. mit handschriftlichem Datumseintrag;-alle Blätter an den Rändern stärker gebräunt und etwas randrissig, 2 Blätter mit kleineren Ausrissen, das Titelblatt in den Falzen gebrochen, hier auch größere Ausrisse, jedoch ohne Bild- oder Textverluste, insgesamt Papier in ordentlichem Zustand, es fehlen die Blätter September, 9. und November, 4./ newspaper print, 45x59,5 cm, 1 double page, some with handwritten noted dates on the marginalia; -pages with some paper browning and some marginalia cracked, 2 pages with some tears, the front page in the fold broken, no picture or text loss, paper in fair condition, the pages of September, 9 and November, 4 are not included.
[SW: Kin-der-Kids, Platin, Platinum Age, German, Germany, USA, News paper, Zeitung,]



