Fanon

Es wurden insgesamt 133 Einträge zu 'Fanon' gefunden (Stand: 08.02.2012).

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Frantz Fanon (1925 - 1961) - Cherki, Alice: Frantz Fanon. Ein Porträt. Aus dem Französischen übersetzt von Andreas Lührer. Mit Vorwort von Lothar Baier. Hamburg, Edition Nautilus, 2002. ; Schutzumschlag / dust cover ISBN: 3894013885
"Fanon ist einer der hellsichtigsten Analytiker des Südens. Wie sein Zeitgenosse Che Guevara kam er als Arzt zu seiner revolutionären Laufbahn in einem fremden Land. Er gründete Afrikas erste psychiatrische Klinik und reiste als Sprecher der algerischen befreiungsbewegung durch den schwarzen Kontinent. ... Fanons Voraussagen und Warnungen für die postkoloniale Zeit sind auf erschütternde Weise bestätigt worden, nicht nur in Algerien. Fanon, der mit 36 Jahren an Leukämie starb, wurde zu einer Symbolfigur für die Dritte Welt. (aus dem Klappentext)

1. Auflage, mit Porträtfoto von Frantz Fanon als Frontispiz, 349 S., 8°, (21,3 x 13,0 cm), Pappband mit Schutzumschlag, sauber und frisch

[SW: Biographie, Zeitgeschichte, Algerien, Befreiungskampf, Afrika]

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Cherki, Alice: Frantz Fanon Ein Porträt. Aus d. Französ. v. Andreas Löhrer. Vorw. v. Lothar Baier, EDITION NAUTILUS, ISBN: 3894013885
Frantz Fanon ist einer der hellsichtigsten Analytiker des Südens. Wie sein Zeitgenosse Che Guevara kam er als Arzt zu seiner revolutionären Laufbahn in einem freumden Land. Er gründete Afrikas erste psychiatrische Klinik und reiste als Sprecher der algerischen Befreiungsbewegung durch den schwarzen Kontinent. Frantz Fanons Biographie beleuchtet die Gewalt von damals und heute, seine Reflexionen über Rassismus und Wahnsinn sind Prophezeiung und Wegweiser. Die Autorin hat Fanon gut gekannt und zeigt auf, dass Fanon die individuellen und sozialen Auswirkungen der rassistischen Unterdrückung ebenso untersucht hat wie die Möglichkeiten, die Entfremdung zu überwinden. Fanons Voraussagen und Warnungen für die postkoloniale Zeit sind auf erschütternde Weise bestätigt worden, nicht nur in Algerien. Fanon wurde zu einer Symbolfigur für die Dritte Welt - er starb 1961 an Leukämie.

NEUBUCH! 2002. 349 S. 21,5 cm

[SW: Rassismus, Kolonialismus, Fanon, Frantz, Algerien; Politik/Zeitgeschichte]

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Wolter Udo: Das obskure Subjekt der Begierde - Frantz Fanon und die Fallstricke des Subjekts der Befreiung, Münster Unrast Verlag 2001

sehr gut erh., 236 S., kt. Fanons Theorie wurde lange in der Linken auf die Legitimation des bewaffneten nationalen Befreiungskampfes verkürzt un dim Rahmen eines binären anti-imperialistischen Weltbildes wahrgenommen. Im Zuge eines von den anglo-amerikanischen "Postcolonial Studies" ausgehenden Fanon-Revivals wird er heute aber auch in Anspruch genommen, um "Hybridität" gegen bipolare Entgegensetzungen und feste Identitäten zu setzen. Wie konnte Fanon ein Begründer von Antikolonialismus und Postkolonialismus zugleich werden? Dieser Frage geht Udo Wolter unter einer subjektkritischen Perspektive nach - bereits dieses Stichwort mag anzeigen, dass es sich hier nicht um leichte Kost handelt. Doch hat mensch sich einmal durch dieses Buch gebissen, so stellt dieser Versuch, die Fanon-Debatte aus ihren eingefahrenen Gleisen und Vereinnahmungen zu heben, eine solide Diskussionsgrundlage dar.

[SW: Neue Weltordnung, Kolonialismus, Philosophie, Geschlechterverhältnisse]

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FANON, Frantz. - Wolter, Udo:. Das obskure Subjekt der Begierde. Frantz Fanon und die Fallstricke des Subjekts der Befreiung. Münster: Unrast Vlg. 2001.
Frantz Fanon, der am 6. Dezember 2001 vierzig Jahre tot sein wird, hat bis zu seinem frühen Tod an Leukämie in nur einem knappen Jahrzehnt intensiven Schaffens ein bis heute umstrittenes Werk hinterlassen. Durch seine Biographie wie durch seine Schriften wurde er zu einem Symbol des revolutionären Kampfes der "Verdammten dieser Erde" gegen koloniale und imperialistische Unterdrückung schlechthin. Die durch den zitierten Titel seines Hauptwerkes sprichwörtlich gewordene Bedeutung Fanons für den revoltutionären Befreiungskampf der "Dritten Welt" führte nicht nur in der deutschen Linken vor allem nach '68 zu einer ikonenhaften und selektiv auf die Legitimation des bewaffneten Kampfes gerichteten Fanon-Rezeption. Mit dem Niedergang der nationalen Befreiungsbewegungen und des klassischen Antiimperialismus schien dann seine Theorie in der Linken, in Deutschland jedenfalls ausserhalb antiimperialistischer Rest-Zusammenhänge, seit Ende der 80er Jahre etwas in Vergessenheit zu geraten.

240 S. Br.

[SW: Philosophie; Postkolonialismus; Psychologie; Soziologie]

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