Essebac

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Achille Essebac und Georg Herbert: Dede von Achille Essebac und Georg Herbert, Männerschwarm; 2008 ISBN: 3939542474

2008 Softcover Seiten: 256 18,8 x 12,2 x 1,6 cm

[SW: KurzbeschreibungEin "Schauer von Schönheit und Traurigkeit" weht durch diesen Roman, die wehmütige Schilderung einer keuschen Liebe unter Internatsschülern. Der inzwischen erwachsene Marcel erinnert sich an seine Freundschaft und Liebe zu dem schönen Italiener Andrea (Dede), der schon mit 15 Jahren sterben musste. "Zartheit und Feinheit der Empfindung", so ein zeitgenössischer Rezensent, sind in diesem Roman mit "poetischem Schwung" in Worte gefasst. In seinem Nachwort zu dieser Neuausgabe zeichnet Jean-Claude Feray erstmals die Biographie des Autors Achille Essebac (Anagramm von Achille Becasse, 1868-1936) und würdigt den Roman als Prototyp einer Reihe von Beschreibungen "heimlicher Freundschaften". Die Zeichnungen von Georges Bigot stammen aus einer illustrierten Ausgabe von 1903.Über den Autor:Achille Essebac trat um 1900 mit drei Romanen hervor: Dede, Luc und L'Elu. Schon 1902 auf Deutsch erschienen, hat Dede in Deutschland eine ganz besondere Wirkung erzielt: Jeder ältere Gymnasiast habe seinen Dede gehabt, erinnerte sich Hans Blüher; mancher dankte mit einem Gedicht dem "Sänger des Dede" ("Nimm unseren Dank, o Sänger, für Dein Lied / Vom schönen Knaben ..."). Auch eine Berliner "Nachtbar des Herrn" schmückte sich mit diesem Namen.]

Details

Essebac, Achille (d.i. Achille Becasse). Dede. Roman. Autor. Übersetzung a. d. Französ. v. Georg Herbert. Leipzig, Spohr, 1902.
Lehmstedt, Spohr 291. - Erste deutsche Ausgabe des berühmten Romans, in der zeitgenössischen, literarischen Rezeption umstritten, jedoch von beträchtlicher Wirkung: "Die Absichten des Autors waren verdienstlicher als sein Stil, aber sie trafen bei Jacques [d'Adelsward-Fersen] ins Schwarze, der hier ein Zeichen für den Anbruch einer neuen Zeit entdeckte" (Roger Peyrefitte, Exil in Capri, S.48). - Letzte Bll. Kopfschnitt mit min. Abfärbungen in den weissen Rand. - Insgesamt ordentlich.

8vo. 240 S. Olwd. mit Vollfarbschnitt, etwas beschabt u. fl.

[SW: Frankreich.; Sittengeschichte., Homophilie.; Homosexualität.]

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