Egon Schiele

Es wurden insgesamt 1579 Einträge zu 'Egon Schiele' gefunden (Stand: 14.04.2014).

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SCHIELE, Egon - - ROESSLER, Arthur. Konvolut von 4 Büchern. 1921-22.
Sammlung von 4 frühen Egon Schiele-Monographien (alle in EA u. davon 3 nummerierte Vorzugsausgaben), herausgegeben bzw. unter Mitarbeit des österreichischen Kunstschriftstellers und Essayisten Arthur Roessler (1877-1955). Als Redakteur verschiedener Kunstzeitschriften und als Kunstkritiker der Arbeiter-Zeitung erkannte er die Bedeutung junger Talente. Seine wichtigste Entdeckung war 1909 der erst 19-jährige Egon Schiele, der von Roessler in die Künstler- und Sammlerkreise der Stadt eingeführt wurde und dadurch seine ersten Aufträge erhielt. Roesslers eigene Kunstsammlung bildete später den Grundstock der bedeutenden Schiele-Bestände des Wien Museums. - Enthält: 1 - KARPFEN, Fritz (Hg.). Das Egon Schiele Buch. (Wien, Wr. Graphische Werkstätte 1921). 8°. 106(4) S. Mit 1 mont., photogr. Portr. als Front. u. 62 Abb. auf Tafeln. Grüner OHalblederbd. m. schwarzgepr. Rü.- u. Deckeltitel. Rü. geblichen u. an den Kapitalen leicht berieben, Einbd. lichtrd. u. geringf. berieben. - Nr. 137 einer einmaligen Ausgabe von 1000 nummerierten Exemplaren. / 2 - ROESSLER, Arthur (Hg.). Briefe und Prosa von Egon Schiele. Wien, Richard Lanyi 1921. 8°. XII S., Ss.(13)-199, 3 Bll. Mit photogr. Front. OHalbpergamin m. schwarzem Überzugspapier u. goldgepr. Rü.- u. Deckeltitel. Goldauflage am Rü. größtentls. abgelöst, Einbd. m. Stellspuren. - Nr. 90 von 100 Exemplaren einer Vorzugsausgabe auf Japan-Dokumentpapier gedruckt, handschriftlich nummeriert u. vom Herausgeber im Impressum signiert. / 3 - ROESSLER, Arthur (Hg.). In Memoriam Egon Schiele. Mit Beiträgen von Otto Benesch, F. Th. Csokor, Dr. Max Eisler, P. Gütersloh, E. Kapralik, Kurt Rathe, Erwin Rieger, Paul Stefan u. Hans Tietze. Wien, Richard Lanyi 1921. 8°. 57(1) S. Mit 1 mont., photogr. Front. OHPergaminbd. Ausstattung u. Zustand wie 2. - Nr. 29 von 100 Exemplaren einer Vorzugsausgabe auf Japan-Dokumentpapier gedruckt, handschriftlich nummeriert u. vom Herausgeber im Impressum signiert. / 4 - ROESSLER, Arthur (Hg.). Egon Schiele im Gefängnis. Aufzeichnungen und Zeichnungen. Wien u. Leipzig, Carl Konegen (1922). - Mit zahlreichen Zeitungsartikeln in Beilage.

[SW: Bildende Kunst, Österreich, 20. Jahrhundert, Wiener Moderne, Expressionismus, Malerei, Zeichnung, Künstlermonographien, Vorzugsausgaben]

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Schiele, Egon, Austrian painter (1890-1918). Fine collection of an autograph postcard signed ("Egon Schiele") and Schiele's railway pass with portrait photograph of the artist as a twelve-year-old, signed on the reverse ("Egon Leo Schiele"). Accompanied by two other documents from the Schiele Family. Vienna, 1891-1918.
An amazing collection of picture ID cards of the Schiele family, including a portrait photograph with autograph signature of the 12-year-old Egon Schiele. - I: In German, to O. Waniak in Vienna: "Do not come tomorrrow with Miss V. - I am on night duty. If the coming Tuesday, 6 o'clock, agrees with you, would you please let me know [...]". - Schiele's "night duty" was performed as a soldier at the Museum of Military History in Vienna. The previous month had seen the important Secession exhibition which had brought Schiele his first artistic and financial success. - II: The 12-year-old Schiele's signature in pencil and stronger faded. - III: Until his retirement in 1902, Schiele's father worked as stationmaster in Tulln on the Danube. - IV: Schiele's favourite sister "Gerti", who often sat for him as a model, married Schiele's former classmate and friend Anton Peschka in 1914.

I: APcS. 8vo. 1 p. With autogr. address. [9 April 1918]. - II: Railway pass. Vienna, 26 April 1903. Head-and-shoulders portrait (65 x 97 mm, somewhat rubbed), dry stamp of the "k. k. Staatseisenbahndirection Wien"; mounted on cardboard with embossed signet of the studio by L. Grillich, Vienna; in original cardboard folder. - III: Schiele, Adolf Eugen, father of the Austrian painter Egon Schiele (1851-1905). Seasonal railway ticket with portrait photograph. Vienna, 22 July 1891. Head-and-shoulders portrait. 58 x 95 mm. With die stamp of the "k. k. Staatseisenbahndirection Wien". - IV: Schiele, Gertrude, sister of the Austrian painter Egon Schiele (1894-1981). Seasonal railway ticket with portrait photograph. Vienna, 15 June 1910. Head-and-shoulders portrait. 67 x 109 mm. With die stamp of the "k. k. Staatseisenbahndirection Wien".

[SW: Autographen: Bildende Kunst]

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(Schiele, Egon) - Arthur Roessler Hg.: "Schiele - Schriften". Konvolut aus vier Büchern: ad 1, In Memoriam Egon Schiele. Mit Beiträgen von Otto Benesch, F. Th. Csokor, Max Eisler, P. Gütersloh, E. Kapralik, Kurt Rathe, Erwin Rieger, Paul Stefan und Hans Tietze. ad 2, Briefe und Prosa von Egon Schiele. ad 3, Egon Schiele im Gefängnis. Aufzeichnungen und Zeichnungen. ad 4, Erinnerungen an Egon Schiele. Marginalien zur Geschichte des Menschentums eines Künstlers. Wien, Lanyi - Konegen, 1921 - 1922.
EA. - Exlibris a. V., leichte Gbrsp., Besitzsign. a. T. (1, 2), einige Bleistitft-Anm. (2), eingeklebter Zeitungsartikel zur Verhaftung (4), R. etw. angeplatzt (4). - Roessler (1877 - 1955), studierte unter anderem Kunstgeschichte bei Franz Wickhoff an der Universität Wien, promovierte nicht anstattdessen bereiste Roessler Deutschland, Frankreich, England und Italien. Er ließ sich in München nieder, wo er als Journalist arbeitete. Erste Novellen und Essays, wie "Die Stimmung der Gotik" (1903), vereinen lyrische Empfindungskraft und sprachliche Geschliffenheit und verraten den glänzenden Stilisten, als der er später geschätzt wurde. Mit einem Buch über Adolf Hölzel und die Künstlergruppe Neu-Dachau wendete er sich 1905 der zeitgenössischen Malerei zu. Im gleichen Jahr wurde er zur Leitung der Galerie Miethke nach Wien berufen. In der Folge veröffentlichte er einige Monographien österreichischer Maler des 19. Jahrhunderts, darunter Ferdinand Georg Waldmüller, Rudolf von Alt und Josef Danhauser. Als Redakteur mehrerer Kunstzeitschriften und als Kunstkritiker der sozialdemokratischen Arbeiter-Zeitung erkannte er mit sicherem Gefühl die Bedeutung junger Talente, für die er sich dann publizistisch und oft auch durch persönliche Unterstützung tatkräftig einsetzte. Vor allem entdeckte und förderte er Egon Schiele. Wenn auch das Verhältnis nicht immer ungetrübt war, so vermittelte Roessler seinem Schützling doch entscheidende Anregungen und Kontakte und sammelte selbst eifrig dessen Werke. Nach Schieles Tod gab er mehrere, allerdings recht subjektiv redigierte Erinnerungsbände heraus. (Zitat) - Hier diese Erinnerungsbände.

4 Bde. 4°. 57 + 6, 203 + 5, 38 + 1, 63 + 1 S. OHlwd., OBrosch. (2) u. OPp.

[SW: Kunst]

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Biographien, Kunst Freiberg, Siegfried: Egon Schiele - wilder Trieb auf altem Stamm (Neuauflage von "Ihr werdet sehen".) aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal, Amalthea, Wien 1976

leinen - OLN. 370 S. Gutes Exemplar aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal Egon Schiele (* 12. Juni 1890 in Tulln an der Donau; 31. Oktober 1918 in Wien) war ein österreichischer Maler des Expressionismus. Schiele zählt neben Gustav Klimt und Oskar Kokoschka zu den bedeutendsten bildenden Künstlern der Wiener Moderne. Schiele war das dritte Kind des Tullner Bahnhofsvorstands Adolf Eugen Schiele und dessen Gattin Marie (geborene Soukup, aus dem südböhmischen Krumau). Elvira, die älteste seiner drei Schwestern (Elvira, Melanie und Gertrude), starb bereits im Alter von zehn Jahren; die jüngste Schwester Gertrude heiratete später den Künstler und Freund Schieles Anton Peschka. Sie stand ihm in seiner Frühzeit Modell.[1] Egon Schieles Vater verstarb am Neujahrstag 1905 an Syphilis. Daraufhin wurde Egons Taufpate Leipold Czihaczek (1842-1929) sein Vormund. Dieses Ereignis war prägend für Schieles Kunst. Schiele besuchte die Volksschule in Tulln, anschließend das Realgymnasium in Krems und später das Gymnasium Klosterneuburg. Der Kunstlehrer Ludwig Karl Strauch und der Klosterneuburger Künstler Max Kahrer entdeckten bereits dort seine außergewöhnliche Begabung und unterstützen ihn bei seiner Bewerbung für die Wiener Akademie der bildenden Künste, in die er 1906, im Alter von 16 Jahren, aufgenommen wurde. Dort lernte Schiele in der Malklasse bei Professor Christian Griepenkerl. Anfangs begeistert, doch dann des starren Akademiealltags müde, verließ Schiele bereits nach zwei Jahren die Akademie und gründete mit einigen Kommilitonen die Wiener Neukunstgruppe. 1907 suchte Schiele den ersten persönlichen Kontakt zu Gustav Klimt. Auch bezog er in Wien sein erstes eigenes Atelier in der Kurzbauergasse 6 in der Leopoldstadt. 1908 beteiligte sich Schiele zum ersten Mal an einer öffentlichen Ausstellung im Kaisersaal des Stifts Klosterneuburg. Erste Erfolge feierte Schiele 1909 mit der Ausstellung seiner Werke, die alle sehr an Gustav Klimts Stil erinnern, im Rahmen der Neukunstgruppe in der "Großen Kunstschau". Neben Künstlern wie Gustav Klimt und Oskar Kokoschka konnte Schiele sich hier bei dem Kunstkritiker Arthur Roessler einen Namen machen, der in der Folgezeit durch seine exzellenten Kontakte für Schieles Fortkommen eine entscheidende Rolle spielte. Durch Roesslers Vermittlung lernte Schiele die Kunstsammler Carl Reininghaus und Oskar Reichel kennen, die seinen Einstand in der Wiener Kunstszene finanziell absicherten und ihn mit zahlreichen Auftragsarbeiten versorgten. Durch die kurze Freundschaft mit Max Oppenheimer entfernte sich Schiele vom dekorativen Jugendstil und wandte sich dem Expressionismus zu. Schwarzhaariges Mädchen mit hochgeschlagenem Rock, 1911 Vom Rummel in der Hauptstadt übersättigt, zog Schiele 1911 aus Wien weg. Gemeinsam mit Wally Neuzil, seinem wohl bekanntesten Modell, übersiedelte er nach Krumau (heute Česky Krumlov), dem Geburtsort seiner Mutter. Dort begann für Schiele eine künstlerisch überaus produktive Periode. Die Altstadt Krumaus wurde zu dieser Zeit sein beliebtestes Motiv. Die Bevölkerung bezeichnete Schieles Lebensstil als anstößig, wofür die wilde Ehe mit Wally Neuzil und die Besuche von Kindern in Schieles Atelier wohl der Auslöser waren. Gemeinsam zogen sie daher nach Neulengbach, wo er wegen angeblichen sexuellen Übergriffs an Minderjährigen in Untersuchungshaft genommen wurde. Der Hauptvorwurf des Missbrauchs von Minderjährigen erwies sich als haltlos, dennoch verurteilte ihn das Gericht wegen des Tatbestands der "Verbreitung unsittlicher Zeichnungen". Insgesamt verbrachte Schiele 24 Tage im Gefängnis und malte einige Skizzen seines Aufenthaltes. 1912 kehrte er dann nach Wien zurück. Durch seinen Gönner und väterlichen Freund Gustav Klimt konnte er schnell wieder Fuß fassen, trotz seines schlechten Rufs, der ihm mittlerweile nach Wien gefolgt war. Dennoch feierte er in der damaligen Kunstszene Österreichs wieder große Erfolge. Im November 1912 mietete Schiele ein neues Atelier in der Hietzinger Hauptstraße 101 und behielt dieses bis zu seinem Tod. 1913 ernannte ihn der Bund Österreichischer Künstler, dessen Präsident Gustav Klimt war, zum Mitglied. Im März folgten einige Ausstellungen in Österreich und Deutschland. 1914 wurden erstmals Gedichte von Schiele in der Wochenzeitschrift "Die Fackel" veröffentlicht, wenn auch ohne seine Genehmigung. Bis 1916 reichte Schiele in Folge mehrmals selbst theoretische und literarische Texte bei der Berliner Zeitschrift "Die Aktion" ein. 1916 brachte diese ein eigenes Egon-Schiele-Heft heraus (Nr. 35/36). 1915, nach Beginn des Ersten Weltkriegs, wurde Schiele als Einjährig-Freiwilliger des k. u. k. Infanterie-Regiments Nr. 75 in den militärischen Verwaltungsdienst eingezogen. Kurz vor seiner Versetzung nach Prag heiratete Schiele am 17. Juni 1915 seine langjährige Freundin Edith Harms. Edith forderte von Schiele den Bruch mit Wally Neuzil. Nach seiner militärischen Grundausbildung und den damit verbundenen Versetzungen innerhalb Österreichs wurde Schiele 1917 nach Wien berufen, wo er vorerst als Schreiber (militärischer Verwaltungsangestellter) der "kaiserlich-königlichen Konsumanstalt für die Gagisten der Armee im Felde" beschäftigt war. Dort fühlte er sich begreiflicherweise fehlbesetzt und stellte an die Armeeführung folgendes Ansuchen: "Meine Beschäftigung entspricht nicht meiner künstlerischen Qualifikation. Ich glaube, dass die Möglichkeit für mich bestünde, im Rahmen meines Militärdienstes im Heeresmuseum eine angemessene Beschäftigung und Verwendung zu finden, sodass meine Kräfte als Maler und Künstler nicht brach liegen müssen und ich im dem Vaterlande mit dem, was ich wirklich kann, nützen könnte."[2] Gedenktafel am Sterbehaus Für die Dauer von sechs Monaten wurde er zum k. u. k. Heeresmuseum abkommandiert, wo er gemeinsam mit Anton Faistauer Kriegsbilderausstellungen organisierte und trotz der Kriegswirren seiner Malerei nachgehen konnte.[3] Mit dem Tod Gustav Klimts am 6. Februar 1918 stieg Schiele in der Wiener Kunstszene auf, so war etwa die 49. Ausstellung der Wiener Secession ihm gewidmet. Dabei stellte er 19 große Gemälde und 29 Zeichnungen aus. Weitere Ausstellungen und Erfolge folgten, auch seine Vorstellungen einer Kunstschule entstanden zu dieser Zeit. Gegen Ende des Krieges, 1918, überzog die katastrophale Spanische Grippe die österreichische Hauptstadt. Edith Schiele, im sechsten Monat schwanger, erlag dieser Krankheit am 28. Oktober. Auch Egon Schiele steckte sich an und verstarb, erst 28 Jahre alt, am 31. Oktober 1918 in Wien-Hietzing (Hietzinger Hauptstraße 114) und wurde in einem ehrenhalber gewidmeten Grab auf dem Ober Sankt Veiter Friedhof (Gruppe B, Reihe 10, Nummer 15/16) in Wien beigesetzt. Im Jahr 1930 wurde in Wien-Hietzing die Egon-Schiele-Gasse nach dem Künstler benannt.(wikipedia)

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