Du Maurier Daphne Rebecca Roman.
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du Maurier, Daphne: Rebecca. Roman. Übersetzung von Karin von Schab. (= Rowohlts Rotations-Romane, "rororo-Leinenrücken", Nr.179-180). Umschlag Karl Gröning jr. und Gisela Pferdmenges. Rowohlt Verlag 51.-63. Tausend 1956 Hamburg
425S. 8°
Taschenbuch Illustriertes Taschenbuch mit Leinenrücken. Der Einband leicht knickig, das holzhaltige Papier allg. nachgedunkelt, einzelne Seiten mit Knick, Fleck oder Seitenrandeinriss, insgesamt noch gute Erhaltung. Rebecca (in der ersten dt. Übersetzung Rebekka) ist ein 1938 erschienener Roman der Schriftstellerin Daphne du Maurier. Das Buch handelt von einer unscheinbaren jungen Frau, die als Gesellschafterin einer reichen Amerikanerin an der Cote d'Azur den wohlhabenden, verwitweten Aristokraten Maxim de Winter kennenlernt. Sie heiraten, und er nimmt sie mit sich auf seinen Landsitz Manderley. Dort muss sich die junge Frau mit dem Rätsel um Maxims erste Frau Rebecca auseinandersetzen, die unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Zu Beginn des Romans schildert die namenlose Ich-Erzählerin einen Traum, in dem sie nach Manderley zurückkehrt. Sie berichtet, dass ihr Mann Maxim de Winter und sie nach schrecklichen Ereignissen in Manderley in ein Hotel ziehen mussten. Der Landsitz ist zerstört. Dann erzählt sie die Geschichte ihrer Ehe. In einem Hotel in Monte Carlo lernt sie den wesentlich älteren Maxim de Winter kennen, der zunächst distanziert ist, sich aber zunehmend für die junge Frau interessiert. Die beiden treffen sich ohne das Wissen ihrer Dienstherrin. Im Hotel gehen Gerüchte vom frühen Tod von Maxims Frau Rebecca um. Nach ein paar Wochen möchte die amerikanische Dame zurück nach New York. Maxim macht der Erzählerin einen Heiratsantrag. Nach einigem Zögern willigt sie ein, und das Hochzeitspaar fährt nach den Flitterwochen nach Manderley. Dort erwartet sie die strenge und abweisende Haushälterin Mrs. Danvers. Die Erzählerin versucht sich in Manderley einzuleben, fühlt sich aber zunehmend abgelehnt. Mrs. Danvers, Nachbarn und Freunde Maxims vergleichen sie bei jeder Gelegenheit mit Rebecca, erinnern sich an ihre charmante Art und an ihre Feste, die Manderley berühmt gemacht haben. Maxims Verwalter Frank Crawley klärt sie über Rebeccas mysteriösen Tod auf, über den niemand in Manderley offen sprechen möchte. Rebecca ist an einem stürmischen Abend mit ihrem Boot "Je reviens" aufs Meer hinausgefahren und nicht wieder zurückgekehrt. Einige Zeit später wurde eine Wasserleiche an die Küste gespült, die Maxim als Rebecca identifizierte. In Frank Crawley findet die Erzählerin einen Freund. Auch Maxims Schwester Beatrice tritt ihr wohlwollend gegenüber. Mrs. Danvers jedoch zeigt sich zunehmend feindlich. Den Höhepunkt der Erzählung bildet der alljährliche Maskenball, der auf Drängen der Nachbarn auch nach dem Tod Rebeccas stattfinden soll. Die Erzählerin beschließt, ihren Mann zu überraschen und sich eine besondere Verkleidung auszudenken. Mrs. Danvers rät ihr, das Kleid einer Ahnfrau Maxims zu imitieren, deren Porträt in der Galerie hängt. Heimlich lässt sich die Erzählerin das Kleid aus London liefern. Als sie die Treppe hinuntersteigt, sind alle über das Kostüm entsetzt, und Maxim fordert sie auf, sich sofort umzuziehen. Beatrice erklärt ihr, dass auf dem letzten Maskenball Rebecca ebendieses Kleid trug. Während des Balls redet Maxim kein Wort mit seiner Frau. Auch in der Nacht und am nächsten Tag lässt er sich nicht bei ihr blicken. Sie nimmt an, dass ihn das Kostüm schmerzlich an Rebecca erinnert hat. In ihrer Verzweiflung sucht sie Mrs. Danvers auf, um sie zur Rede zu stellen. Die Haushälterin stellt höhnisch fest, dass die zweite Mrs. de Winter selbst im selben Kleid Rebecca nicht ersetzen kann. In einem Anflug von Wahnsinn will sie die Protagonistin dazu bringen, sich in Rebeccas Schlafzimmer aus dem Fenster zu stürzen. Die Nachricht über ein Schiff in Seenot in der Bucht von Manderley unterbricht Mrs. Danvers und rettet der Erzählerin das Leben. Bei der Bergung des Schiffes finden Taucher ein zweites Wrack mit einer Leiche an Bord. Die Tote wird als Rebecca identifiziert. Im Bootshaus erzählt Maxim die wahre Geschichte seiner ersten Ehe. Er gesteht, dass er Rebecca gehasst hat. Sie wirkte charmant und zog die Menschen in ihren Bann, im Inneren war sie aber grausam, gefühllos und verdorben. Aus Rücksicht auf die Familienehre ging Maxim gleich nach der Hochzeit auf eine Abmachung ein. Rebecca würde Manderley zu Glanz verhelfen und den Schein einer perfekten Ehefrau wahren. Dafür würde er sich nicht in ihren Lebenswandel einmischen, solange sie diskret blieb. Sie reiste oft nach London, um sich ihren Lastern hinzugeben, und baute eine besonders intime Beziehung zu ihrem Cousin Jack Favell auf. Mit der Zeit wurde sie aber nachlässig und brachte ihre Gesellschaft auch nach Manderley in das Bootshaus mit. Am Abend ihres Todes folgte ihr Maxim zum Bootshaus und stellte sie zur Rede. Rebecca behauptete, sie sei schwanger von einem anderen Mann. Das Kind sollte Manderleys Erbe werden. Maxim erschoss seine Frau, verfrachtete ihre Leiche in ihr Boot und ließ es in der Bucht sinken. Nach dem Fund der Leiche soll eine gerichtliche Untersuchung den Hergang von Rebeccas Tod klären. Der Bootsbauer stellt fest, das Boot sei absichtlich zum Sinken gebracht worden. Das Gericht geht daraufhin von einem Selbstmord aus. Jack Favell bezichtigt Maxim des Mordes und versucht, ihn zu erpressen. Es stellt sich heraus, dass Rebecca am Tage vor ihrem Tod in London bei einem Arzt gewesen war. Sie litt an Krebs in einem fortgeschrittenen Stadium und hätte bald sterben müssen. Zudem konnte sie keine Kinder bekommen. Das Gericht sieht die Selbstmord-Theorie bestätigt und stellt die Untersuchung ein. Maxim und die Erzählerin wollen nach Manderley zurückkehren. Sie glauben sich endlich frei von der Erinnerung an Rebecca und wollen ein neues gemeinsames Leben auf Manderley beginnen. Von Frank erfahren sie, dass Mrs. Danvers ohne Kündigung Manderley verlassen hat. Daraufhin beschleicht Maxim eine Vorahnung und sie brechen sofort auf. Kurz vor dem Landsitz sehen sie, dass der Himmel sich rot gefärbt hat. Die Erzählerin glaubt zunächst, es sei die Morgenröte, doch beide müssen erkennen, dass Manderley brennt. Der Roman wurde mehrfach für Kino und Fernsehen verfilmt. Unter der Regie Alfred Hitchcocks entstand 1940 mit dem Originaltitel Rebecca die bekannteste und erfolgreichste Adaption, die mit zwei Oscars ausgezeichnet wurde. In Deutschland wurden auch vier Hörspiele unter dem Originaltitel Rebecca produziert: 1946: Produzent: HR - Regie: Fränze Roloff - Sprecher: Nicht bekannt 1949: Produzent: BR - Regie: Heinz-Günter Stamm - Sprecher: Hanns Stein, Renate Mannhardt, Therese Giehse, Johanna Gorvin, Ulrich Beiger u. a. 1951: Produzent: Radio Saarbrücken - Regie und Sprecher: Nicht bekannt 1973: Produzent: BR - Regie: Heinz-Günter Stamm - Sprecher: Peter Pasetti, Cordula Trantow, Eva Vaitl, Harald Leipnitz, Wera Frydtberg u. a. Zudem basiert auf dem Roman ein gleichnamiges Musical von Michael Kunze und Sylvester Levay, dessen Welt-Uraufführung am 28. September 2006 im Wiener Raimund Theater stattgefunden hat. Einer offiziellen Fortsetzung des Romans - Rebeccas Vermächtnis - (1993) von Susan Hill war trotz großem Werbeaufwand kein erwähnenswerter Erfolg beschieden. Im Jahr 2000 erhielt Du Mauriers Roman im Rahmen der Millenniumsfeierlichkeiten den US-amerikanischen Anthony Award als bester Mystery-Roman und setzte sich gegen Raymond Chandlers Der große Schlaf (The Big Sleep, 1939), Agatha Christies Alibi (The Murder of Roger Ackroyd, 1926), Dashiell Hammetts Der Malteser Falke (The Maltese Falcon, 1930) und Dorothy L. Sayers Aufruhr in Oxford (Gaudy Night, 1935) durch. Parallelen zu anderen Werken: Jane Eyre, ein Roman der britischen Autorin Charlotte Bronte, inspirierte du Maurier zu der rätselhaften Geschichte um Maxims erste Frau. In Ken Folletts Roman Der Schlüssel zu Rebecca benutzt der deutsche Spion Alex Wolff eine Ausgabe von Rebecca als Code.
[SW: ororo Leinenrücken | Englische Literatur | Roman | Daphne du Maurier]
Maurier, Daphne du: Rebecca. Roman. - (=Knaur-Taschenbücher 60244). München/Zürich, Droemer Knaur Verlag, 1982. ISBN: 342660244X
Guter Zustand. - Rebecca (in der ersten dt. Übersetzung Rebekka) ist ein 1938 erschienener Roman der Schriftstellerin Daphne du Maurier. Das Buch handelt von einer unscheinbaren jungen Frau, die als Gesellschafterin einer reichen Amerikanerin an der Cote d'Azur den wohlhabenden, verwitweten Aristokraten Maxim de Winter kennenlernt. Sie heiraten und er nimmt sie mit sich auf seinen Landsitz Manderley. Dort muss sich die junge Frau mit dem Rätsel um Maxims erste Frau Rebecca auseinandersetzen, die unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. ... Im Jahr 2000 erhielt Du Mauriers Roman im Rahmen der Millenniumsfeierlichkeiten den US-amerikanischen Anthony Award als bester Mystery-Roman ... . Aus: wikipedia-Rebecca_(Roman). - - Dame Daphne du Maurier, DBE (* 13. Mai 1907 in London; 19. April 1989 in Par, Cornwall) war eine englische Schriftstellerin. ... Ihre Romane und Erzählungen zeichnen sich durch Spannung und psychologische Tiefe aus, auch wenn sie meist Abenteuer und Romanzen zum Thema haben und zu ihrer Zeit als melodramatisch galten. Doch Du Maurier verfasste auch historische Romane, Theaterstücke und Biographien. 1969 wurde ihr von der britischen Königin als Commander of the British Empire der Titel Dame erteilt. Sie lebte zuletzt recht zurückgezogen und schrieb ab 1977 nicht mehr. 1989 verstarb Daphne du Maurier in Cornwall. Zeitlebens kämpfte sie gegen ihre lesbischen Neigungen. Von ihr stammt der berühmte Ausdruck "Der Junge in der Schachtel" (boy in the box), ein Synonym für unterdrückte und verdrängte lesbische Neigungen. Aus wikipedia-Daphne_du_Maurier , ISBN-13: 9783426602447
Erste Auflage dieser Ausgabe. 397 (3) Seiten. Umschlaggestaltung: Agentur Zero. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert.
[SW: Englische Literatur des 20. Jahrhunderts, Filmbuch, Verfilmte Literatur, Filmromane, Hitchcock, Alfred, Filmliteratur, Kino, Filmvorlage, Anglistik, Englische Sprach- und Literaturwissenschaft, , Literaturtheorie, Britain, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Filmkritiken, Filmkunst, Filmpublikum, Cineasten, Filmliteratur, Kino, Filmschauspieler, Film, Filme, Filmliteratur, Filmdrehbücher, Filmbuch, Verfilmte Literatur, Filmromane, Filmschauspielerin, Filmschauspieler, Filmliteratur, Filmvorlage, Filmgeschichte, Filmromane, Verfilmte Literatur, Kino, Filmbücher,]
Du Maurier, Daphne: Rebecca. Roman. Ins Deutsche übertragen von Katrin von Schab, Scherz 3.Aufl. der Neuausgabe 1981 Bern und München
397S. 8°
Pappe Geprägter Pappband mit Schutzumschlag. Der Umschlag minimal berieben und dezent angerändert, die vordere Einbandkante mit drei Druckstellen, ansonsten guter Zustand. Buch der 1000 Bücher Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag) Rebecca OT Rebecca OA 1940 DE 1941Form Roman Epoche Moderne Sowohl als Liebesgeschichte als auch als Krimi angelegt, beschäftigt sich Rebecca weniger mit romantischer Liebe als mit Machtverhältnissen innerhalb einer Ehe. Daphne du Maurier erzeugt eine beunruhigende Stimmung, indem sie ihre Erzählerin bewusst verstört darstellt. Nicht, was tatsächlich um sie herum passiert, sondern was in ihrem Kopf vorgeht, steht im Zentrum der Erzählung. Inhalt: Die Erzählerin, eine schüchterne Gesellschafterin, lernt den wohlhabenden Witwer Maxim de Winter kennen und verliebt sich in ihn. Sie heiraten und ziehen nach Manderley, Maxims Familiensitz. Der Haushalt trägt immer noch die Handschrift seiner verstorbenen ersten Frau Rebecca und wird von der sie abgöttisch liebenden Mrs. Danvers geführt. Nach und nach erfährt die Erzählerin mehr über Rebecca und deren Unfalltod bei einem Bootsunglück. Eines Tages wird das damals vermisste Boot gefunden - und im Innern Rebeccas Leiche. Maxim gesteht seiner Frau, dass er Rebecca im Affekt erschossen hat, da sie ein Kind von ihrem Vetter erwartete. Die Erzählerin steht zu ihm. Bei dem Gerichtsverfahren wird bekundet, dass Rebecca Selbstmord begangen haben soll. Ihr Vetter zweifelt dies an und erpresst Maxim. Nach einiger Recherche des zuständigen Polizisten stellt sich heraus, dass Rebecca an unheilbarem Krebs litt und Maxim provoziert hatte, sie zu töten. Struktur: Du Maurier zeichnet ihre namenlose Ich-Erzählerin als eine devote Ehefrau, von der man nichts weiter erfährt, als dass sie auf ihren Ehemann, der an die Märchenfigur Blaubart erinnert, fixiert ist; er ist autoritär, erniedrigt sie wiederholt und verschließt lange die Wahrheit über Rebecca vor ihr. Auf Grund ihres Unwissens ist sie ihm und Manderley ausgeliefert. Du Maurier untermalt diesen Zustand des Ausgeliefertseins mit vielen Motiven aus dem Schauerroman des 19. Jahrhunderts, wie z. B. dem bedrohlichen Herrensitz Manderley und dem weiblichen Vampir Rebecca. Außerdem wird durch den steten Wechsel realistischer Beschreibungen und romantischer Tagträume der Erzählerin eine traumartige Atmosphäre erzeugt. Rebecca wird von der Erzählerin gegensätzlich wahrgenommen: anfangs als perfekte Frau, nach Maxims Geständnis als maßlose Femme fatale. Rebecca ist schließlich die Verkörperung des Bösen; Maxims Mord an ihr wird dadurch gerechtfertigt, dass sie an Gebärmutterkrebs litt, der symbolisch für ihre Liebesunfähigkeit steht. Die Spannung des Buches wird durch das erzeugt, was der Leser nicht erfährt. Bis zum Ende bleibt die vollständige Geschichte im Dunkeln - zurück bleibt ein beklemmendes Gefühl und die Ungewissheit, ob es sich bei dem Geschehenen um reine Zwangsvorstellungen der Erzählerin oder tatsächlich erfahrene schauerliche Begebenheiten handelt. Wirkung: Mit Rebecca wurde du Maurier zwar weltberühmt, doch von Kritikern und Lesern oft missverstanden. Dazu trug auch Alfred Hitchcocks Verfilmung (1940) bei, die den Roman eher trivialisierte und entscheidend veränderte: Maxim tötet Rebecca darin nicht. R. S.
[SW: Englische Literatur | Roman]
Du Maurier, Daphne: Rebecca. Roman. Ins Deutsche übertragen von Katrin von Schaub. Mit einem Nachwort von Elmo Schwandke. Illustrationen von Nanette Biers. Meisterhaft und unvergänglich. Erlesene Bücher aus aller Welt. Das Beste (Lizenz des Scherz Verlags, Bern) Lizenzausgabe 1994 Stuttgart, Zürich, Wien
439 S.S. Groß 8°
Halbleder Buch der 1000 Bücher Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag) Rebecca OT Rebecca OA 1940 DE 1941Form Roman Epoche Moderne Sowohl als Liebesgeschichte als auch als Krimi angelegt, beschäftigt sich Rebecca weniger mit romantischer Liebe als mit Machtverhältnissen innerhalb einer Ehe. Daphne du Maurier erzeugt eine beunruhigende Stimmung, indem sie ihre Erzählerin bewusst verstört darstellt. Nicht, was tatsächlich um sie herum passiert, sondern was in ihrem Kopf vorgeht, steht im Zentrum der Erzählung. Inhalt: Die Erzählerin, eine schüchterne Gesellschafterin, lernt den wohlhabenden Witwer Maxim de Winter kennen und verliebt sich in ihn. Sie heiraten und ziehen nach Manderley, Maxims Familiensitz. Der Haushalt trägt immer noch die Handschrift seiner verstorbenen ersten Frau Rebecca und wird von der sie abgöttisch liebenden Mrs. Danvers geführt. Nach und nach erfährt die Erzählerin mehr über Rebecca und deren Unfalltod bei einem Bootsunglück. Eines Tages wird das damals vermisste Boot gefunden - und im Innern Rebeccas Leiche. Maxim gesteht seiner Frau, dass er Rebecca im Affekt erschossen hat, da sie ein Kind von ihrem Vetter erwartete. Die Erzählerin steht zu ihm. Bei dem Gerichtsverfahren wird bekundet, dass Rebecca Selbstmord begangen haben soll. Ihr Vetter zweifelt dies an und erpresst Maxim. Nach einiger Recherche des zuständigen Polizisten stellt sich heraus, dass Rebecca an unheilbarem Krebs litt und Maxim provoziert hatte, sie zu töten. Struktur: Du Maurier zeichnet ihre namenlose Ich-Erzählerin als eine devote Ehefrau, von der man nichts weiter erfährt, als dass sie auf ihren Ehemann, der an die Märchenfigur Blaubart erinnert, fixiert ist; er ist autoritär, erniedrigt sie wiederholt und verschließt lange die Wahrheit über Rebecca vor ihr. Auf Grund ihres Unwissens ist sie ihm und Manderley ausgeliefert. Du Maurier untermalt diesen Zustand des Ausgeliefertseins mit vielen Motiven aus dem Schauerroman des 19. Jahrhunderts, wie z. B. dem bedrohlichen Herrensitz Manderley und dem weiblichen Vampir Rebecca. Außerdem wird durch den steten Wechsel realistischer Beschreibungen und romantischer Tagträume der Erzählerin eine traumartige Atmosphäre erzeugt. Rebecca wird von der Erzählerin gegensätzlich wahrgenommen: anfangs als perfekte Frau, nach Maxims Geständnis als maßlose Femme fatale. Rebecca ist schließlich die Verkörperung des Bösen; Maxims Mord an ihr wird dadurch gerechtfertigt, dass sie an Gebärmutterkrebs litt, der symbolisch für ihre Liebesunfähigkeit steht. Die Spannung des Buches wird durch das erzeugt, was der Leser nicht erfährt. Bis zum Ende bleibt die vollständige Geschichte im Dunkeln - zurück bleibt ein beklemmendes Gefühl und die Ungewissheit, ob es sich bei dem Geschehenen um reine Zwangsvorstellungen der Erzählerin oder tatsächlich erfahrene schauerliche Begebenheiten handelt. Wirkung: Mit Rebecca wurde du Maurier zwar weltberühmt, doch von Kritikern und Lesern oft missverstanden. Dazu trug auch Alfred Hitchcocks Verfilmung (1940) bei, die den Roman eher trivialisierte und entscheidend veränderte: Maxim tötet Rebecca darin nicht. R. S. Goldgeprägter Leinen-Halbkunstlederband mit Lesebändchen und einigen ganzseitigen Illustrationen. Das Buch hat auf Vorder- und Hinterdeckel einen Wasserfleck, im Inneren jeweils einige Seiten mitbetroffen, Exlibris auf Innendeckel, Papier allg. nachgedunkelt, kleiner Fleck auf Fußschnitt, ansonsten noch in durchweg gutem Zustand.
[SW: Englische Literatur in illustrierten Ausgaben | Klassiker | Das Beste-Editionen | Bibliophilie]



