Doeblin

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Döblin, Alfred: Der Oberst und der Dichter oder Das menschliche Herz. Flensburg, Verlagshaus Christian Wolff, 1949.
Kanten etwas berieben, sonst guter Zustand. Seiten papierbedingt gebräunt. - Alfred Bruno Döblin (* 10. August 1878 in Stettin; 26. Juni 1957 in Emmendingen) war ein deutscher Arzt und gesellschaftskritischer Schriftsteller. ... Wirkung: Trotz der Popularität von "Berlin, Alexanderplatz" wird Döblin wenig rezipiert, er wird gar als vergessener Autor bezeichnet.[12] Obwohl Berlin, Alexanderplatz zum Kanon der Schullektüre gehört, erschien erst 2007 eine Döblin-Biografie. Ein Grund für diesen Umstand liegt vielleicht im "Skandal" seiner Konversion, der zumindest zum Zeitpunkt seines Publikwerdens in der religionskritisch geprägten Literaturszene[13] zu einer gewissen Diskreditierung seiner Person führte. Paradoxerweise wird Döblin allerdings auch von katholischer Seite kaum rezipiert (im Gegensatz zum Beispiel zu Edith Stein oder Dietrich Bonhoeffer), obwohl er mehrere explizit religiöse Werke (u.a. "Die Pilgerin Aetheria", "Der Kampf mit dem Engel") verfasste und vom Zeitpunkt seiner Konversion 1941 bis zu seinem Tod 1957 gläubig blieb. In "Der unsterbliche Mensch" legt er gar auf knapp 300 Seiten sehr konkret dar, wie man in der Moderne zum Glauben finden kann. Bereits zu Lebzeiten musste Döblin sich damit abfinden, dass ihm der große Erfolg verwehrt blieb. So erhielt er zum Beispiel nie den Literaturnobelpreis, obwohl er mehrmals dafür vorgeschlagen wurde. Döblin kommentierte diesen Umstand mit den Worten "So viel wie die langweilige Limonade Hermann Hesse bin ich schon lange."[14] (Hesse hatte 1946 den Nobelpreis für Literatur erhalten). Aus: de.wikipedia-org-Alfred_D%C3%B6blin

Erste Ausgabe (WG 2,46). 170 Seiten. 18,5 cm. Halbleinen mit Kopffarbschnitt.

[SW: Exil, Nachkriegsliteratur, Exilliteratur, Deutsche Literatur der 40er Jahre, Exilschriftsteller, Deutsche Literatur der vierziger Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften]

Details

Döblin, Alfred: Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende. Roman. Berlin, Rütten & Loening Verlag, 1956.
Guter Zustand. Edward Allison kehrt schwer verwundet aus dem Krieg in sein Elternhaus zurück. Seine unablässige, neurotische Frage nach dem Sinn des Krieges bringt die große Lebenslüge seiner Familie ans Licht und führt zu einem Kampf um Leben und Tod auf dem Schlachtfeld der Familie... . - Alfred Bruno Döblin (* 10. August 1878 in Stettin; 26. Juni 1957 in Emmendingen) war ein deutscher Arzt und gesellschaftskritischer Schriftsteller. ... Wirkung: Trotz der Popularität von "Berlin, Alexanderplatz" wird Döblin wenig rezipiert, er wird gar als vergessener Autor bezeichnet.[12] Obwohl Berlin, Alexanderplatz zum Kanon der Schullektüre gehört, erschien erst 2007 eine Döblin-Biografie. Ein Grund für diesen Umstand liegt vielleicht im "Skandal" seiner Konversion, der zumindest zum Zeitpunkt seines Publikwerdens in der religionskritisch geprägten Literaturszene[13] zu einer gewissen Diskreditierung seiner Person führte. Paradoxerweise wird Döblin allerdings auch von katholischer Seite kaum rezipiert (im Gegensatz zum Beispiel zu Edith Stein oder Dietrich Bonhoeffer), obwohl er mehrere explizit religiöse Werke (u.a. "Die Pilgerin Aetheria", "Der Kampf mit dem Engel") verfasste und vom Zeitpunkt seiner Konversion 1941 bis zu seinem Tod 1957 gläubig blieb. In "Der unsterbliche Mensch" legt er gar auf knapp 300 Seiten sehr konkret dar, wie man in der Moderne zum Glauben finden kann. Bereits zu Lebzeiten musste Döblin sich damit abfinden, dass ihm der große Erfolg verwehrt blieb. So erhielt er zum Beispiel nie den Literaturnobelpreis, obwohl er mehrmals dafür vorgeschlagen wurde. Döblin kommentierte diesen Umstand mit den Worten "So viel wie die langweilige Limonade Hermann Hesse bin ich schon lange."[14] (Hesse hatte 1946 den Nobelpreis für Literatur erhalten). Aus: de.wikipedia-org-Alfred_D%C3%B6blin

Erstausgabe. 494 Seiten. Grünes Originalleinen.

[SW: Deutsche Literatur der 50er Jahre, Germanistik, Selbstwertgefühl, Literaturgattungen, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur der fünfziger Jahre, Literaturkanon, Literaten, Literarhistoriker]

Details

Döblin, Alfred: Pardon wird nicht gegeben. Roman. Mit einem Nachwort des Herausgebers. - (=rororo 4243). Reinbek bei Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1978. ISBN: 3499142430
Schlechter Zustand. Seiten papierbedingt gebräunt. Buchrücken ist vollgekritzelt. Buchkanten etwas berieben. - Alfred Bruno Döblin (* 10. August 1878 in Stettin; 26. Juni 1957 in Emmendingen) war ein deutscher Arzt und gesellschaftskritischer Schriftsteller. ... Wirkung: Trotz der Popularität von "Berlin, Alexanderplatz" wird Döblin wenig rezipiert, er wird gar als vergessener Autor bezeichnet.[12] Obwohl Berlin, Alexanderplatz zum Kanon der Schullektüre gehört, erschien erst 2007 eine Döblin-Biografie. Ein Grund für diesen Umstand liegt vielleicht im "Skandal" seiner Konversion, der zumindest zum Zeitpunkt seines Publikwerdens in der religionskritisch geprägten Literaturszene[13] zu einer gewissen Diskreditierung seiner Person führte. Paradoxerweise wird Döblin allerdings auch von katholischer Seite kaum rezipiert (im Gegensatz zum Beispiel zu Edith Stein oder Dietrich Bonhoeffer), obwohl er mehrere explizit religiöse Werke (u.a. "Die Pilgerin Aetheria", "Der Kampf mit dem Engel") verfasste und vom Zeitpunkt seiner Konversion 1941 bis zu seinem Tod 1957 gläubig blieb. In "Der unsterbliche Mensch" legt er gar auf knapp 300 Seiten sehr konkret dar, wie man in der Moderne zum Glauben finden kann. Bereits zu Lebzeiten musste Döblin sich damit abfinden, dass ihm der große Erfolg verwehrt blieb. So erhielt er zum Beispiel nie den Literaturnobelpreis, obwohl er mehrmals dafür vorgeschlagen wurde. Döblin kommentierte diesen Umstand mit den Worten "So viel wie die langweilige Limonade Hermann Hesse bin ich schon lange."[14] (Hesse hatte 1946 den Nobelpreis für Literatur erhalten). Aus: de.wikipedia--Alfred_D%C3%B6blin , ISBN-13: 9783499142437

19. - 30. Tausend. 282 Seiten. 19 cm. Einbandentwurf: Werner Rebhuhn. Taschenbuch. Kartoniert.

[SW: Deutsche Literatur, B Belletristik, Deutsche Literatur der 60-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften]

Details

Döblin, Alfred: Die literarische Situation. Erweiterte Buchfassung des Essays 'Die deutsche Utopie von 1933 und die Literatur', veröffentlicht in: Das goldene Tor. Jahrgang 1. Lahr/Baden 1946. Heft 2 und 3.". Baden-Baden, Keppler Verlag, 1947.
Seiten papierbedingt gebräunt. Guter Zustand. Aus der Bibliothek des Lyrikers Ernst Günther Bleisch, dem ehemaligen Leiter des Münchner "Seerosenkreises". Auf dem Titelblatt mit dem Namenszug von Ernst Günther Bleisch. - Alfred Bruno Döblin (* 10. August 1878 in Stettin; 26. Juni 1957 in Emmendingen) war ein deutscher Arzt und gesellschaftskritischer Schriftsteller. Leben: Werdegang als Arzt und Schriftsteller: Alfred Döblin stammte aus einer bürgerlichen jüdischen Familie. Sein Vater war der Schneidermeister und Konfektionsfabrikant Max Döblin, seine Mutter dessen Frau Sophie, geborene Freudenheim. Nachdem der Vater mit einer wesentlich jüngeren Frau nach Amerika ausgewandert war, zog seine Mutter 1888 mit Alfred nach Berlin, wo er 1900 das Abitur bestand. Schon früh begeisterte den jungen Döblin der technische Fortschritt, der sich im Großstadtleben ausdrückte. Nach seinem Studium und der Promotion zum Dr. med. bei Alfred Hoche arbeitete Döblin von 1905 bis 1930 als Nervenarzt in Regensburg, Freiburg im Breisgau und Berlin. 1910 begann seine Mitarbeit an Herwarth Waldens neu gegründeter expressionistischer Zeitschrift Der Sturm. Heinrich von Kleist, Friedrich Hölderlin und Friedrich Nietzsche waren seine literarischen und philosophischen Vorbilder in dieser Schaffensphase. Er gehörte zu den ersten Schriftstellern, die den Rundfunk (Hörfunk) als Medium nutzten. 1912 heiratete Döblin Erna Reiss; aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Im Ersten Weltkrieg diente Döblin als Militärarzt vor allem in einem Seuchenlazarett in Saargemünd. Während des Krieges begann er an seinem Wallenstein-Roman zu schreiben. Im Bezirk Lichtenberg niedergelassen, wurde er Augenzeuge der Berliner Märzkämpfe, die später zum Thema seines umfangreichsten Romans November 1918 wurden. In seiner Berliner Zeit schrieb Döblin zahlreiche Artikel (beispielsweise über Theaterstücke und Filme, aber auch über das Leben in den Straßen der Hauptstadt) unter anderem für das deutschsprachige Prager Tagblatt. In der 1890 gegründeten Zeitschrift Neue Rundschau veröffentlichte Döblin in den Jahren 1919-1921 unter dem Pseudonym Linke Poot zahlreiche Essays. Viele dieser Arbeiten zeichnen ein Bild des Berliner Alltags in den Jahren der Weimarer Republik. Einige der so entstandenen Skizzen gingen in den Roman Berlin Alexanderplatz ein. In seinen politischen Texten dieser Zeit trat er als linker Kritiker der mit Paul von Hindenburg zusammenarbeitenden SPD auf. Seine Romane erschienen im S. Fischer Verlag. Sein politisches Engagement führte dazu, dass er die Gruppe 1925 linksgerichteter Schriftsteller mitbegründete. ... Rückkehr nach Europa: Döblin war einer der ersten Exilautoren, die nach Europa zurückkehrten. Am 15. Oktober 1945 erreichte er Paris, im November begann er seinen Dienst als Literaturinspekteur der französischen Militärverwaltung - im Rang eines Obersten - zunächst in Baden-Baden und später in Mainz. Dort gehörte er mit zu den Gründern einer Literaturklasse der Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Seine Aufgabe umfasste die Zensur von Manuskripten und die Vorbereitung einer literarischen Monatszeitschrift, die schließlich unter dem Namen Das goldene Tor erschien. Außerdem schrieb er für die Neue Zeitung und für den Südwestfunk. Des Weiteren sammelte sich eine Gruppe junger Schriftsteller um ihn, darunter Günter Grass. Schnell machte sich bei Döblin Enttäuschung über die politische Restauration der Nachkriegszeit bemerkbar, vor allem angesichts des Misserfolges seines Revolutionsromans November 1918. Auch Annäherungsversuche Johannes R. Bechers im Dienst der Akademie der Künste der DDR lehnte er wegen des "sozialistischen Dogmatismus'" ab. Andererseits schrieb er Beiträge für DDR-Zeitschriften, und sein Hamlet-Roman konnte anfangs nur in der DDR erscheinen. 1953 ging Döblin wieder nach Frankreich, wo er bis 1956 blieb. Wegen fortschreitender Parkinson-Krankheit musste er sich immer häufiger in Kliniken und Sanatorien, unter anderem in Höchenschwand und Buchenbach im Südschwarzwald sowie in Freiburg im Breisgau behandeln lassen. Während seines letzten Klinik-Aufenthaltes in Emmendingen starb er am 26. Juni 1957. Er wurde neben seinem Sohn Wolfgang auf dem Friedhof von Housseras (in den französischen Vogesen) begraben. Seine Frau Erna nahm sich am 14. September 1957 in Paris das Leben und wurde neben ihrem Mann und ihrem Sohn beigesetzt. Sein zweiter Sohn Wolfgang (Vincent) war Mathematiker und hatte sich 1940 in dem lothringischen Dorf Housseras das Leben genommen, nachdem die deutsche Wehrmacht in Frankreich einmarschiert war und einen großen Teil des Landes besetzt hielt. ... Wirkung: Trotz der Popularität von "Berlin, Alexanderplatz" wird Döblin wenig rezipiert, er wird gar als vergessener Autor bezeichnet. Obwohl Berlin, Alexanderplatz zum Kanon der Schullektüre gehört, erschien erst 2007 eine Döblin-Biografie. Ein Grund für diesen Umstand liegt vielleicht im "Skandal" seiner Konversion, der zumindest zum Zeitpunkt seines Publikwerdens in der religionskritisch geprägten Literaturszene[13] zu einer gewissen Diskreditierung seiner Person führte. Paradoxerweise wird Döblin allerdings auch von katholischer Seite kaum rezipiert (im Gegensatz zum Beispiel zu Edith Stein oder Dietrich Bonhoeffer), obwohl er mehrere explizit religiöse Werke (u.a. "Die Pilgerin Aetheria", "Der Kampf mit dem Engel") verfasste und vom Zeitpunkt seiner Konversion 1941 bis zu seinem Tod 1957 gläubig blieb. In "Der unsterbliche Mensch" legt er gar auf knapp 300 Seiten sehr konkret dar, wie man in der Moderne zum Glauben finden kann. Bereits zu Lebzeiten musste Döblin sich damit abfinden, dass ihm der große Erfolg verwehrt blieb. So erhielt er zum Beispiel nie den Literaturnobelpreis, obwohl er mehrmals dafür vorgeschlagen wurde. Döblin kommentierte diesen Umstand mit den Worten "So viel wie die langweilige Limonade Hermann Hesse bin ich schon lange."[14] (Hesse hatte 1946 den Nobelpreis für Literatur erhalten). Aus wikipedia-orgAlfred_D%C3%B6blin

Erstausgabe. W-G.2 49. 1. - 15. Tausend. 62 Seiten. 21 cm. Geheftet.

[SW: Literaturtheorie, Mann, Thomas, Literaturdidaktik, Nachkriegsdeutschland, Signaturen, 3. Reich, Vorträge, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literatursoziologie, Literatur nach 1945, 2. Weltkrieg, Exil, Nachkriegsliteratur, Literaturpolitik, Literaturgeschichte, Nationalsozialismus, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Nachkriegsgeschichte, Exilliteratur, Signiert, Nation, Deutsche Literatur der 40er Jahre, Literaturkritiker, Literaturtheorie, Marxistische, Nationalsozialistische Verbrechen, Literaturrecherche, Literaturinterpretationen, Exilschriftsteller, Literaturkanon, Literatur und Politik, Literarische Gattungen, Literaten, Nationalität, Literarhistoriker]

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