Die Wehrmacht der Monarchie
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Wohlpfeil/ Dollinger: Die Deutsche Reichswehr, F. Englisch, Wiesbaden, 1977
Wohlfeil/Dollinger Die deutsche Reichswehr Bilder Dokumente Texte Zur Geschichte des Hunderttausend-Mann-Heeres 1919 1933 Widerstandslos war 1918 die Monarchie gestürzt, aber noch war nicht entschieden, welches Regierungssystem sich durchsetzen würde. Sollte Deutschland nach dem Vorbild Lenins eine Sozialistische Republik werden? Die Mehrheitssozialisten suchten ein Gegengewicht. Sie fanden es bei der Obersten Heeresleitung (OHL). Noch am 10. November 1918 kam es zum Bündnis zwischen Ebert und Groener. Damitwurde die bewaffnete Macht zu einem der wichtigsten Faktoren in der Innen- und Außenpolitik des Reiches. Erst Hitler machte die Wehrmacht zu einem militärischen Instrument ohne politische Ambitionen. Die Geschichte der Reichswehr, wie sie Rainer Wohlfeil im Text dieses Buches zeichnet, beschreibt daher nicht allein das Entstehen dieses einmaligen militärischen Instruments. Ihr Schwerpunkt liegt in der Darstellung der politischen, sozialen, wirtschaftlichen Kräfte während der Weimarer Republik, in denen die bewaffnete Macht eine Rolle spielte. Hans Dollinger hat diesem Textteil eine moderne Bilddokumentation von rund 440 zum Teil bekannten Fotos, Briefen, Zeitungsausschnitten und Originaldokumenten beigegeben. Die Unmittelbarkeit der Bilder und Dokumente sowie die Atmosphäre in den Fotos von den Schauplätzen der Ereignisse lassen den Leser unmittelbar am Geschehen teilnehmen und geben ihm Einblick in bisher unklare Zusammen-hänge und Hintergründe: Sie zeigen Straßen, Plätze und Gebäude besonders des alten Berlin Versammlungsräume, Gruppenbilder von Offizieren der alten Armee und der Kriegsgeneration, Aufmärsche, Fahnen, Waffen und Gerät. Der Autor: Professor Dr. Rainer Wohl-feil, geboren 1927, ist Ordinarius für Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Hamburg. Der Publizist Hans Dollinger, geboren 1929, hat mehrere Sachbücher verfaßt, dar-unter einige in Zusammenarbeit mit dem Historiker Professor Dr. Jacobsen. Geb., 258 Seiten, mit 432 Abb., mit Schutzumschlag, neuwertiger Zustand, Format: B: 21cm, H:27 cm Inhalt Vorwort 7 1. Um eine neue Wehrmacht auf demokratischer Grundlage Von der alten Armee zur Vorläufigen Reichswehr 9 1. Das Ende des kaiserlichen Heeres a) Das Bündnis Ebert Groener b) Die politischen Auseinandersetzungen um die bewaffnete Macht Der Streit um die Kommandogewalt Das Streben der OHL nach politischer Mitsprache Die Rückkehr der Berliner Truppen Die Hamburger Punkte Die Endphase der alten Armee c) Revolutionäre Soldatenverbände und demokratische Sicherheitswehren d) Die Neuorientierung unter Noske und Reinhardt Anfang 1919 Die neuen Männer Die Verordnungen vom 19. Januar 1919 und ihre Wirkung auf OHL und Offizierskorps 2. Die Freikorps 9 a) Entstehung Wesen Geist 31 b) Einsatz 37 Die innenpolitische Befriedung im Jahre 1919 37 Der Grenzschutz Ost 44 Die Freikorps im Baltikum 44 c) Freikorps und Reichswehr 47 3. Die Vorläufige Reichswehr und der Friedensvertrag von Versailles 48 a) Begründung und gesetzliche Grundlagen der Vorläufigen Reichswehr 48 b) Die Diskussion um die militärischen Forderungen der Alliierten 50 c) Die militärpolitischen und militärischen Bedingungen des Friedensvertrages 53 d) Die Vorläufige Reichswehr 57 Soziologische und ideologische Struktur 57 Spitzengliederung 59 II. Das Gesicht der Wehrmacht der deutschen Republik Rechtliche Grundlagen, politische und soziologische Struktur der Reichswehr 62 1. Wehrgesetz und Berufspflichten a) Die wehrrechtlichen Bestimmungen der Reichsverfassung und des Wehrgesetzes b) Die Berufspflichten des deutschen Soldaten 2. Die politische Führungsstruktur der Reichswehr und des Reichsheeres a) Der Reichspräsident als Oberbefehlshaber b) Der Reichswehrminister Noske und Geßler Groener Schleicher Das Ministeramt c) Chef der Heeresleitung Seeckt Heye Hammerstein-Equord Zur Organisation von Reichswehrministerium und Heeresleitung 3. Reichswehr und Republik 92 a) Die rechtliche Position der Reichswehr 92 Kontrollrecht von Reichsregierung und Reichstag 92 Haushaltsbewilligung als Kontrollmaßnahme 92 Einfluß der Länder(regierungen) 94 b) Die geistig-politische Position der Reichswehr 94 Der Geist Seeckts 94 Der Protest gegen die Republik von Weimar (Verfassungstag, Flaggenstreit) 97 c) Die Reichswehr und die Parteien 98 Reichswehr und radikale Linke 99 Reichswehr und SPD 100 Reichswehr und Mittelparteien 104 Reichswehr und Rechtsparteien 105 Reichswehr und radikale Rechte 108 Reichswehr und Tradition 112 d) Reichswehr und Öffentlichkeit 116 90 Die Presse 116 Pazifismus und Landesverratsprozesse 117 Wehrerziehung und Dolchstoßlegende 118 Das Reichsarchiv und seine Publikationen 120 4. Soziologische Struktur des Reichsheeres 122 a) Das Offizierskorps 122 Wiederherstellung der Homogenität 122 Geistige Struktur: Ehre, Staatsidee, politische Haltung 125Militärische Bildung 127 Ergänzung des Offizierskorps 128 Laufbahn und Aufstieg 130 Besoldung und Versorgung 131 b) Unteroffiziere und Mannschaften 131 c) Beamte 137 III. Die Bedeutung des Hunderttausend-Mann-Heeres für die Republik Die Reichswehr als Instrument der Landesverteidigung 139 1. Die vertraglichen Kontrollen und Beschränkungen des Wehrpotentials 139 a) Die Interalliierte Militär-Kontroll-Kommission 138 Aufgaben und Gliederung der IMKK 138 Überwachung der Abrüstung 139 Überwachung der Reichswehr 141 Übernahme des Kontrollrechts durch den Völkerbund 144 b) Völkerbund und Abrüstungskonferenz 144 2. Die Landesverteidigung als politisches Problem 150 a) Möglichkeiten und Grenzen der Landesverteidigung 150 b) Problematik der militärischen Friedensvertragsverletzun- gen 152 3. Die Erweiterung des personellen Wehrpotentials 156 a) Die Schwarze Reichswehr 156 b) Die Anfänge der geheimen personellen Aufrüstung im Rahmen des Reichsheeres 159 c) Der Heimat-, Grenz- und Landesschutz 162 d) Einwohnerwehren und Wehrverbände 166 Die Einwohnerwehren 166 Die Wehrverbände 169 4. Rüstungswirtschaft und Aufrüstung 177 a) Rüstungsbestand und Rüstungsprogramm des Reichs- heeres 177 b) Reichswehr und Rüstungswirtschaft 178 5. Die Zusammenarbeit mit der Roten Armee 182 a) Politische Grundlagen 182 b) Militärische Beziehungen 184 IV. Die bewaffnete Macht zwischen Demokratie und Diktatur Die politische Geschichte der Reichswehr 188 1. Der Kapp-Lüttwitz-Putsch und seine Folgen 188 a) Vorgeschichte des Putsches 188 b) Ablauf des Umsturzversuches 191 c) Politische Folgen für die Reichswehr 197 2. Von der Konferenz zu Spa zur Ruhrbesetzung 201 a) Die Konferenz von Spa und das Londoner Ultimatum 201 b) Die Krise in Oberschlesien 203 c) Einschaltung in die Politik 205 d) Die Ruhrkrise 208 3. Ausnahmezustand und Vollziehende Gewalt 210 a) Die Reichswehr als schlagkräftiges Instrument der Reichs- gewalt 210 Der Buchrucker-Putsch 210 Sachsen 211 Thüringen und Hamburg 213 b) Die bayerische Krise 214 Reichsheer und Rechtsextremismus 214 Der Konflikt um die 7. (Bayerische) Division 216 Seeckt zwischen bayerischen Putschplänen und eige- nen Diktaturvorstellungen 217 Der Hitlerputsch 220 c) Seeckt als Inhaber der Vollziehenden Gewalt 222 4. Von Seeckt zu Heye: Annäherung an die Republik 224 a) Die Militärpolitik Seeckts 224 b) Der Sturz Seeckts 228 d) Die Scheidemannrede 229 d) Die Bemühungen um Zusammenarbeit 231 5. Die bewaffnete Macht in den Jahren der Auflösung der Republik 234 a) Schleicher und Brüning 234 b) Schleicher und Papen 240 c) Die Reichskanzlerschaft Schleichers 245 Anhang 249 Erklärung der Abkürzungen 249 Quellennachweis der Textdokumente 249 Quellennachweis der Bilder und Dokumente 250 Personen- und Sachregister 251
Heinrich Jordis von Lohausen: [Art. 66020] Reiten für Rußland [Heinrich Jordis von Lohausen: Reiten für Rußland] Leopold Stocker Verlag Graz 1998 ; fester Einband / hard cover
ohne Auflage Reiten für Rußland - Gespräche im Sattel. "Aus eigenem Erleben schildert der Autor die Gespräche einiger junger Offiziere - zumeist Studenten - während des Vormarsches in Rußland, als die Katastrophe von Stalingrad ihre Schatten bereits vorauswarf. Sie sprechen über die Hintergründe des Krieges und sind dabei einig in der - schwindenden - Hoffnung, Deutschland könne zu den Idealen in der Zwischen-kriegszeit zurückfinden, es könne das Selbstbestimmungsrecht der vom Kreml unterdrückten Völker zu seinem vornehmsten Anliegen machen. Dieser Gedanke zieht sich als roter Faden durch die Gespräche, die die unterschiedlichsten Fragen berühren: Fragen nach dem Wesen der verschiedenen Völker, dem Sinn der Geschichte, der Zukunft der einzelnen Kulturen in einer immer einheitlicher werdenden Welt ... Wenn auch unterschiedliche und oft widersprüchliche Ansichten zu Sprache kommen, ist der geistige Hintergrund der Gespräche im wesentlichen doch von Gedanken aus dem Neuen Testament und dem indischen Weisheitsbuch Bhagavadgita gekennzeichnet. Immer wieder stellt der Regimentskommandeur seinen Kameraden die österreichisch-ungarische Monarchie als Beispiel eines gelungenen Reiches über den Völkern voran. Den Sinn dieses Krieges kann er nur darin erblicken, wenn Deutsche und Russen gemeinsam und zum Wohle aller beteiligten Völker an einem solchen, viel weiteren Reich zwischen Nordsee und Stillem Ozean bauen. Heute wird der Rußlandfeldzug oft als Vernichtungskrieg bezeichnet und behauptet, damit seien Weltbild und Motivation der Wehrmacht im wesentlichen getroffen. Demgegenüber will der Autor Gedanken und Vorstellungen dokumentieren, wie sie damals sicher nicht für alle, aber doch für einen großen Teil der Soldaten und Offiziere typisch waren - selbst wenn diese Ideale von der Politik dann verraten wurden. Der Reichtum der bei diesem Versuch angesprochenen kulturgeschichtlichen und geopolitischen Fragen macht das Buch zu einem über die zeitgeschichtliche Dokumentation hinaus auch aktuellen geistig-politischen Werk." Hardcover-Einband mit 216 Seiten und Standardbuchformat. Zustand: wie neu, ungelesen
[SW: 2. zweiter Weltkrieg, Kriegsgeschichte, Wehrmacht, Stalinismus, Sowjetunion]
Ruhmestage der österreichisch-ungarischen Wehrmacht 1914/17. Dokumente von Mitkämpfern. Heruasg. vom k.u.k. Kriegsarchiv. Redigiert von Oberst Alois Veltze. Heft 3. Wien, Manz 1918.
Inhalt: Die 10. Infanterietruppendivision an der Wisloka. Landsturmbataillon 162 bei ruhmreicher Arbeit./ Kampftag im Gebiet der Marmolata./ Kriegsarbeit der Zagreber Kanoniere. Iglauer Landsturm in den Fassaner Alpen./ Aus den Kämpfen des bosnisch-hercegovin. Infanterieregiments Nr. 4/ Tiroler Landsturm in Serbien./ Dalmatiner Landsturm vor Durazzo. Die Marburger Schützen stürmen bei Olchowiec./ Znaimer Landsturm währen der sechsten Isonzoschlacht.
S. (129)-192, OKart., schwach angestaubt u. etwas gebr., Rückendeckel m. einigen Knicken u. kl. Randrissen.
[SW: Austriaca, Österreich, Soldatenleben, Militär, Monarchie, Österreich-Ungarn, Military, Austria, Soldiers life, Monarchy, Austria-Hungary]
Alois Wück, Hauptmann im Regiment: Geschichte des K. K. Infanterie-Regiments Erzherzog Rainer Nr. 59 von Seiner Errichtung 1682 bis 3 Juni 1882, Salzburg Offizierskorps 1882
sehr guter Zustand, Achtung es handelt sich um den I. Band ( Abteilung I ) und behandelt die Jahre von 1682 bis 1791
Halbleder 479 Seiten, I. Abteilung Das ruhmreiche Infanterieregiment Nr. 59, "Erzherzog Rainer, 1682 beherrschten die Osmanen ganz Slavonien, große Teile Ungarns und einen Teil Kroatiens. Der Rest Ungarns, geführt von Graf Tököly steht im Aufruhr gegen den Kaiser. Die Lage Österreichs war ernst. Der Osmanenführer Kara Mustafa wollte Wien erobert und eine osmanische Universal-Monarchie zu gründen. Kaiser Leopold I., seine Streitkräfte durch Aufstellung von 10 Regimenter zu Fuß, 4 zu Pferd und 3 Dragonerregimenter zu verstärken.Oberstleutnant Leopold Freiherr von der Beckh wurde per Patent am 30. Jänner 1682 mit der Aufstellung von 10 Kompanien samt Stab und prima plana" (2040 Mann) beauftragt. Ende Mai 1682 konnte Vollzug melden. Daraus wurde das K. K. Infanterieregiment Nr. 59 Je 5 Kompanien in Nieder- und Oberösterreich disloziert. Organisation Ausrußtung Bewaffnung, Bekleidung Unterkunft Verpflegung, Gefechtsweise Standorte, Garnisonen Tyrnau, Linz Prag, Oberschlesien, Schlacht bei Gran, Belagerung von Ofen, Stuhlweissenburg, Köln, Mainz, Ungarn, Brod, Szegedin, Am 5. Juli 1682 marschierte es zu erstenmal durch Salzburg. Juni 1683, bei der Belagerung von Neuhäusel, seine Feuertaufe. Am 5. Jänner 1719 nach Sizilien. Die Insel gehörte dem Kaiser, aber von den Spaniern besetz. Marsch von Ungarn nach Fiume, Einschiffung und Seetransport nach Manfredonia. Marsch nach Neapel, Einschiffung nach Milazzo. Kampf mit Spaniern, sowie schlechte Verpflegung und Klima war den Soldaten zu schaffen. 1732 verlegte das Regiment nach Siebenbürgen. 1767 bringt Vorschriften über Adjustierung. Zum weißen Rock werden orangegelbe Aufschläge und gelbe Knöpfe getragen. Regimentsinhaber Oberst Franz Graf Daun, bekam das Regiment die Nummer 59. Alle Schlachten Kämpfe und Garnisonen Belagerungen usw. Offiziersliste, 1882 wurde das 200jährige Regiments-Jubiläum begangen. Regimentsgeschichte des Salzburger Hausregiments eines K. u K. Infantrie-Regimentes
[SW: Wuck, Festung Hohensalzburg Rainerbund Traditionsträger: Bundesheer Alpenjäger Bataillon Infanterie Regiment Nr. 12; Deutsche Wehrmacht 1. Bataillon Gebirgsjäger Reg. 137 Alten Rainer]



