Die Tochter Des
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Audio CD Verdi, Guiseppe (Dir.: Riccardo Muti): Nabucco (Doppel-CD m. Booklet in OSchuber. Spieldauer: CD 1 56'16'', CD 2 65'08'') EMI 7 47488 2 1978/1986
Nur optisch bewertet!
Philharmonia Orchestra, Riccardo Muti; Ambrosia Opera Chorus, Leitung John McCarthy; Künstler: Matteo Manuguerra (Nabucco), Veriano Luchetti (Ismaele), Nicolai Ghiaurov (Zaccaria), Renata Scotto (Abigaille), Elena Obraztsova (Fenena), Robert Lloyd (Gran Sacerdote), Kenneth Collins (Abdallo), Annie Edwards (Anna). - Zur Handlung: I. Akt - Jerusalem: Im Tempel des Solomon in Jerusalem. Die Hebräer und Leviten sind in Solomons Tempel versammelt, um das Schicksal der Israeliten zu beklagen, welche vor kurzem vom Babylonischen König Nabucco besiegt wurden. Dieser marschiert gerade in die Stadt ein. Der Hohepriester Zaccaria ermutigt seine Gefolgsleute, die Hoffnung nicht aufzugeben, da sie noch eine wertvolle Geisel, Fenena - Nabuccos Tochter, besitzen. Fenena wird durch Ismaele, Neffe des Königs Sedecia von Jerusalem, bewacht. Ismaele ist allerdings in Fenena verliebt, welche ihn unter großem persönlichen Risiko befreit hatte, als er Gefangener in Babylon war. Diese Gunst möchte er nun zurückgeben. Die zwei planen fortzulaufen, als Abigaille, von der jeder glaubt, sie sei Nabuccos erstgeborene Tochter, an der Spitze von Babylonischen Soldaten, die als Hebräer verkleidet sind, den Tempel betritt. Abigaille offenbart Ismaele flüsternd ihre Liebe und bietet an, alle Hebräer freizulassen, wenn er ihre Liebe erwidert. Ismaele will sich nicht erpressen lassen. Während dessen begehrt eine Menge von Hebräern, die von Nabuccos Soldaten gejagt wurden, Zuflucht im Tempel. Dann taucht der König selbst an der Tür auf. Zaccaria droht Fenena zu töten, wenn Nabucco und seine Leute es wagen, den heiligen Platz zu missachten. Er hebt den Dolch, aber Ismaele schreitet ein und rettet sie vor dem Tod. Zaccaria verdammt den Verräter. Nabucco umarmt seine Tochter und befiehlt, den Tempel niederzubrennen. - II. Akt II - Sakrileg: Szene 1 - Die königlichen Zimmer im Palast in Babylon. Aus einem von Nabucco geheimgehaltenen Dokument erfährt Abigaille ihre wahre Herkunft. Sie ist nicht Nabuccos Erstgeborene, sondern die Tochter einer Sklavin. Sie ist entschlossen, sich an Fenena zu rächen, der Nabucco den Thron anvertraut hat, während er die Hebräer bekämpft. Sie will ihre Rivalin töten, den Thron übernehmen und die Nachricht verbreiten, dass Nabucco tot sei. Ihr Vorhaben wird durch den Hohepriester des Baal unterstützt. - Szene 2 - In einem anderen Flügel des Palastes. Zaccaria und seine Leute bekehren Babylonier, die zum jüdischen Glauben konvertieren. Der Chor der Leviten verwünscht Ismaele, da er Fenena das Leben gerettet hat. Sie verachten ihn wegen seines Verrates (Fluchtmöglichkeit für Fenena). Zaccaria gebietet dem Chor Einhalt - Ismaele sei kein Verräter, da er das Leben einer Konvertierten gerettet hat. Abigaille ist gerade dabei ihren Plan auszuführen (nämlich die Macht an sich zu reißen), als Nabucco unerwartet zurückkehrt. Er ergreift die Krone und erklärt sich selbst zum alleinigen König und Gott, den die Leute bis in alle Ewigkeit anbeten sollen. Bei diesen Worten schlagen Blitze neben dem eingeschüchterten König ein. Eine übernatürliche Kraft hebt die Krone von seinem Kopf. In der folgenden Lähmung ergreift Abigaille die Krone. - III. Akt - Die Weissagung. Szene 1 - Die hängenden Gärten im königlichen Palast in Babylon. Abigaille, die sich selbst zur Königin ernannt hat, sitzt auf dem Thron im Beisein des Hohepriesters, um die Huldigung der Adligen zu empfangen. Plötzlich erscheint der wahnsinnig gewordene Nabucco. Abigaille überlistet ihn, um das königliche Siegel zu bekommen, mit dem das Todesurteil der Hebräer, inklusive der konvertierten Fenena, ratifiziert werden kann. Nabucco erkennt den Trick zu spät, protestiert und droht Abigaille, die Details ihrer Geburt offenzulegen. Er sucht nach der Geburtsurkunde, aber Abigaille hat sie schon und zerreisst sie lachend in kleine Stücke. Sie übergibt den alten König den Wachen und lässt ihn einsperren. Nabucco verspricht den Thron abzutreten, wenn Abigaille Fenena verschont. Abigaille lehnt den Vorschlag aber mit einem sardonischen Lächeln ab. - Szene 2 - An den Ufern des Euphrats. Die Hebräer, zur harten Arbeit verdammt, beklagen ihr "schönes und entferntes Heimatland" (Gefangenenchor "Va pensiero") und rufen den Herrn um Hilfe. Zaccaria ermutigt die Leute mit einer pathetischen Prophezeiung, dass eine furchtbare Rache Babylon heimsuchen wird. - IV. Akt - Der zerbrochene Götze. Szene 1 - Räume des königlichen Palastes in Babylon. Nabucco, der aus einem tiefen Schlaf voller Alpträume erwacht, hört Fenenas Namen von der Straße. Er stürzt zum Balkon und wieder zurück aus Verzweiflung, seine Tochter in Ketten zu sehen. Vergebens versucht er den Palast zu verlassen, nur um festzustellen, dass er selbst ein Gefangener ist. Dann kniet er nieder, um den Gott der Hebräer um Erbarmen anzuflehen. Plötzlich öffnet sich das Tor, und eine Gruppe königstreuer Wachen erscheint. Mit gezogenem Schwert folgen sie ihm, um seine Krone zurückzuforden und Fenena zu befreien. - Szene 2 - In den hängenden Gärten des königlichen Palastes in Babylon. Fenena wurde mit anderen Hebräern zum Opferaltar in den Hängenden Gärten gebracht. Der Hohepriester des Baal führt gerade die Opferzeremonie durch, als Nabucco und seine Gefolgsleute eintreten. Er befiehlt, das Götzenbild umzustürzen. Der Götze fällt, bevor er berührt wurde, zu Boden und zersplittert. Die Juden sind befreit und Nabucco ermahnt seine Leute, sich vor dem Gott der Juden, Jehovah, zu verneigen. Abigaille, besiegt auf ganzer Linie, vergiftet sich selbst. Bevor sie stirbt, bittet sie ihre Schwester um Vergebung. Zustand: siehe Bild; Schuber an d. Kanten leicht bestossen u. berieben; Booklet am Rücken leicht berieben, sonst tadellos; insgesamt alters- und gebrauchsgemäß sehr gut erhalten, fast wie neu
[SW: CD]
Norbert,Kluge: Sexualverhalten Jugendlicher heute Ergebnisse einer repräsentativen Jugend- und Elternstudie über Verhalten und Einstellungen zur Sexualität, Juventa Verlag GmbH, September 1998 ISBN: 3779913909
Über die sexuellen Aktivitäten der Jugend wird immer wieder spekuliert und diskutiert. Nunmehr kann auf repräsentative und statistisch abgesicherte Untersuchungsergebnisse zurückgegriffen werden, deren Daten 1994 in West- und Ostdeutschland erhoben worden sind. Die Jugend-Eltern-Befragung ist für Westdeutschland auch als Replikationsstudie anzusehen. Ihre Daten können mit denen der Untersuchung von 1980/81 verglichen werden. Da in beiden Studien außer den 14- bis 17-jährigen Jugendlichen auch deren Eltern befragt wurden, kann bei einigen Fragenkomplexen darüber hinaus der Vergleich zwischen beiden Generationen hergestellt werden. Schwerpunktthemen dieses Bandes sind: erste Monatsblutung, erster Samenerguss, erster Geschlechtsverkehr heutiger Jugendlicher, Sexualverhalten, Sexualwissen und sexuelle Einstellungen der jungen Leute aus der speziellen Sicht des Sexualalters von insgesamt fünf Jahren, die Abhängigkeit sexueller Verhaltensweisen und Einstellungen von Konfessionszugehörigkeit sowie Konfessionsgebundenheit der Befragten. Auf drei zentrale Ergebnisse wird besonders hingewiesen: die erneute zeitliche Vorverlagerung der sexuellen Reife bei Mädchen und Jungen, die weitere Annäherung oder gar Angleichung beider Geschlechter hinsichtlich ihres Sexualverhaltens und die offenkundige Einflussnahme religiöser Normen auf das Sexualleben Jugendlicher und Erwachsener.InhaltEinleitungA. Grundüberlegungen zur Thematik und terminologische Festlegungen1. Das Jugendalter: Durchgangsphase oder eigenständiger Lebensabschnitt2. Fragwürdige Fachbegriffe: Jugendalter, Pubertät, Adoleszenz3. Terminologische FestlegungenB. Sexuelle Reife und Sexualverhalten 14- bis 17-jähriger heute1. Die erste Menstruation (Menarche)1.1 Menarchealter1.2 Das Erleben der ersten Regelblutung1.3 Zusammenhang zwischen dem Erleben der ersten Regel und der momentanen Einstellung zur Menstruation1.4 Zusammenhang zwischen dem Erleben der Menarche und einem schlechten Gewissen bei der Selbstbefriedigung1.5 Zusammenhang zwischen der Vorbereitung auf die Menarche und dem Erlebnis der ersten Periode1.6 Zusammenhang zwischen der Vorbereitung auf die erste Regelblutung und der gegenwärtigen Einstellung zur Menstruation2. Der erste Samenerguss (Ejakularche)2.1 Ejakularchealter2.2 Das Erleben des ersten Samenergusses2.3 Zusammenhang zwischen dem Erleben der Ejakularche und der ersten Selbstbefriedigung2.4 Zusammenhang zwischen dem Erleben der Ejakularche und einem schlechten Gewissen bei der Selbstbefriedigung2.5 Zusammenhang zwischen der Vorbereitung auf den ersten Samenerguss und dem Erleben der Ejakularche3. Vergleich zwischen Menarche- und Ejakularchealter3.1 Kumulative Verbreitung der Menarche (1980/81 und 1994)3.2 Kumulative Verbreitung der Ejakularche (1980/81 und 1994)4. Der erste Koitus (Kohabitarche)4.1 Mädchen4.1.1 Kohabitarchealter4.1.2 Das Erleben des ersten Geschlechtsverkehrs4.1.3 Zusammenhang zwischen dem Erleben der Kohabitarche und der Dauer bis zum zweiten Geschlechtsverkehr4.1.4 Zusammenhang zwischen dem Erleben der Kohabitarche und der Dauer der Freundschaft/Partnerschaft nach dem ersten Geschlechtsverkehr4.2 Jungen4.2.1 Kohabitarchealter4.2.2 Das Erleben des ersten Geschlechtsverkehrs4.2.3 Zusammenhang zwischen dem Erleben der Kohabitarche und der Dauer bis zum zweiten Geschlechtsverkehr4.2.4 Zusammenhang zwischen dem Erleben der Kohabitarche und der Dauer der Freundschaft/Partnerschaft nach dem ersten Geschlechtsverkehr5. Vergleich zwischen Kohabitarchealter und Kohabitarcheerleben beider Geschlechter5.1 Vergleich zwischen dem Kohabitarchealter der 14- bis 17-jährigen Jugendlichen5.2 Kumulative Verbreitung der Kohabitarche in der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich der Untersuchungsergebnisse von 1980/81 und 19945.3 Geschlechtsspezifische Erlebensweisen der KohabitarcheC. Sexualverhalten, Sexualwissen, Informationsdefizite und Einstellungen der Jugendlichen aus der Sicht des Sexualalters1. Sexuelle Verhaltensweisen1.1 Austausch von Zärtlichkeiten1.2 Petting1.3 Geschlechtsverkehr1.4 Gleichgeschlechtliche Kontakte1.5 Orgasmuserfahrung1.6 Selbstbefriedigung2. Sexuelle Aufgeklärtheit, Sexualwissen und Kontrazeption2.1 Subjektive Einschätzung der sexuellen Aufklärung2.2 Sexualwissen: vermeintliche und tatsächliche Kenntnisse über den bestmöglichen Zeitpunkt der Konzeption2.3 Vorbereitung auf Menarche und Ejakularche2.4 Generelles Verhütungsverhalten2.5 Verhütungsverhalten beim 1., 2. und letzten Geschlechtsverkehr unter Berücksichtigung der von Jugendlichen am häufigsten angewendeten Verhütungsmittel2.6 Verhütungsberatung durch die Eltern3. Informationsdefizite bei sexuellen Themenbereichen3.1 Empfängnisverhütung3.2 Körperliche und sexuelle Entwicklung Jugendlicher3.3 Regel, Eisprung, fruchtbare Tage3.4 Schwangerschaftsabbruch3.5 Selbstbefriedigung3.6 Homosexualität4. Einstellungen zu Kontrazeption (Pille) und Abruptio4.1 Einstellungen der Mädchen zur Pille4.2 Einstellungen der Mädchen und Jungen zum Schwangerschaftsabbruch5. Bedeutsame Ergebnisse im RückblickD. Sexuelle Reife und Jugendsexualität in ihrer Abhängigkeit von Konfessionszugehörigkeit und Konfessionsgebundenheit: die Sicht der Jugendlichen und der Eltern1. Sichtweisen der 14- bis 17-jährigen1.1 Einschätzung der eigenen sexuellen Aufgeklärtheit1.2 Reden über Sexualität und Partnerschaft im Elternhaus1.3 Wichtigste Personen der sexuellen Aufklärung1.4 Vorbereitung auf Menarche und Ejakularche1.5 Erlebnis der Menarche und Ejakularche1.6 Einstellung der Mädchen zur Menstruation1.7 Koituserfahrenheit1.8 Koitushäufigkeit1.9 Erleben der Kohabitarche1.10 Verhütungsverhalten bei der Kohabitarche1.11 Verhütungsberatung im Elternhaus1.12 Wissen über den bestmöglichen Empfängniszeitpunkt2. Sichtweisen der Mädchen- und Jungen-Eltern2.1 Bedeutung der Sexualität für das eigene Leben2.2 Sprechen im Familienkreis über Sexualität und Partnerschaft2.3 Eltern als Sexualaufklärer2.4 Vorbereitung auf Menarche und Ejakularche2.5 Einstellung zum Geschlechtsverkehr von Jugendlichen unter 18 Jahren2.6 Einstellung zum Geschlechtsverkehr vor der Ehe3. Vergleich der Aussagen von Eltern und Jugendlichen3.1 Gespräche über Sexualität und Partnerschaft in der Familie3.2 Beratung der Eltern über Empfängnisverhütung3.3 Vorschläge der Eltern zur geeignetsten Form der Kontrazeption im Jugendalter4. Bedeutsame Ergebnisse im RückblickE. Aspekte der Sexualreife aus dem Blickwinkel der Elterngeneration und der jugendlichen Kinder1. Rückblick auf die eigenen Erfahrungen1.1 Vorbereitung auf die Menarche1.2 Alter bei der ersten Regelblutung1.3 Alter beim ersten Geschlechtsverkehr1.4 Verhütungsmaßnahmen beim ersten Geschlechtsverkehr1.5 Verhütungsmaßnahmen heute1.6 Wichtigste Personen bei der Aufklärung2. Sexualerzieherische Aktivitäten hinsichtlich der Information der Kinder über die Sexualreife2.1 Aufklärung der Tochter über die Menarche2.2 Aufklärung des Sohnes über die Ejakularche3. Einstellungen zum Geschlechtsverkehr der Tochter oder des Sohnes3.1 Grundsätzliche Auffassung vom Geschlechtsverkehr des jugendlichen Kindes3.2 Geschlechtsverkehr der Tochter/des Sohnes mit Freund/Freundin3.3 Geschlechtsverkehr der Tochter/des Sohnes mit Freund/Freundin zu Hause3.4 Reaktionen, wenn man vom Geschlechtsverkehr der Tochter/des Sohnes erfährt4. Vergleich zwischen Untersuchungsergebnissen von Eltern und Kindern4.1 Vorbereitung auf die Menarche4.2 Alter bei der ersten Regelblutung4.3 Alter beim ersten Geschlechtsverkehr4.4 Verhütungsmaßnahmen bei der Kohabitarche4.5 Wichtigste Personen bei der sexuellen Aufklärung5. Bedeutsame Ergebnisse im RückblickF. Zusammenfassung und Ausblick1. Neue Grunderkenntnisse: zur Vorverlagerungs-, Annäherungs- und Normenthese2. Grundprinzipien sexualpädagogischer Begleitung in der PubertätLiteratur
NEUBUCH! 229 mm x 149 mm x 17 mm Mit 80 Tab.
[SW: Jugend / Sexualität, Aufklärung, Pädagogik / Sexualpädagogik, Sexualerziehung / Sexualpädagogik, Sexualpädagogik]
Evans, Mike: Ray Charles - Die Geburt des Soul, Bosworth-Music GmbH Erste Aufl. 2008 Berlin ISBN: 9783865432940
336 S.S. 233x156x26 mm
Taschenbuch RAY CHARLES DIE GEBURT DES SOUL ist die unglaubliche Geschichte eines wahren Pioniers der Musikgeschichte. Mit seinem musikalischen Wagemut prägte er die Musik der letzten 50 Jahre entscheidend. Von seinen ersten Aufnahmen in den 50er Jahren an war sein einzigartiger Stil für Künstler eine unerschöpfliche, musikalische Quelle. Musikgrößen von Elvis Presley über die Beatles und Stevie Wonder bis hin zu Topkünstlern des 21. Jahrhunderts wie Norah Jones ließen sich von Charles inspirieren. Der Gründungsvater des Soul sprengte musikalische Grenzen und beeinflusste so Jazz, Country und Rock'n'Roll gleichermaßen. Mike Evans erzählt in seinem Buch die ganz persönliche Geschichte von Ray Charles. Er lässt keinen Blickwinkel auf Lebensweg und Werk von Ray Charles aus. So erfährt man alles über den Ausnahmekünstler, ausgehend von seinen ersten aufwühlenden musikalischen Erfahrungen während seiner tragischen Kindheit bis hin zum Gipfel des internationalen Erfolgs. Exklusivinterviews und Zitate machen dieses Buch zu einer faszinierenden Dokumentation der Karriere einer der wenigen Musiker, für welche man das Wort Genie getrost verwenden darf. Ray Charles (* 23. September 1930 als Raymond Charles Robinson in Albany, Georgia; 10. Juni 2004 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Musiker, dessen Karriere mehr als 50 Jahre dauerte. Sein Einfluss war stilprägend für die Entwicklung des Rhythm & Blues, Blues, Country & Western und Soul. Ray Charles Robinson, in Armut zur Zeit der Rassentrennung aufwachsend, erblindete im Alter von sieben Jahren an einem Glaukom. Neun Monate bevor er erblindete, musste er mit ansehen, wie sein Bruder ertrank. In einem Hinterhof in der Nähe der Siedlung, in der er wohnte, lernte er Klavierspielen. Er besuchte die St.-Augustin-Schule für Gehörlose und Blinde. Seine Mutter, die ihn alleine großgezogen hatte, starb im Mai 1945, als Ray Charles 14 Jahre alt war. Ray Charles begann als Musiker in Florida und zog 1947 nach Seattle. Dort nahm er seine ersten Schallplatten als Mitglied des Maxin Trios (neben ihm noch Gosady D. McKee - Gitarre - und Milton S. Garred - Bass -) im November 1948 auf. Erste Single war Confession Blues / I Love You I Love You, erschienen im Februar 1949 beim kleinen Label Down Beat Records in Los Angeles. Der Titel erzielte mit einem Rang 2 der Rhythm & Blues-Hitparade einen beachtlichen Erstlingserfolg. Seine frühen Aufnahmen gehörten zum Rhythm & Blues und adaptierten Charles Brown oder Nat King Cole. Im selben Jahr wurde die Band in Ray Charles Trio umbenannt, Mitglieder waren nunmehr außer ihm (Gesang/Piano) Gosady McKee (Gitarre), Mitchell "Tiny" Webb (Gitarre) und Ralph Hamilton (Bass). Mittlerweile hatte sich Down Beat Records in SwingTime Records umbenannt, wo die Single How Long Blues / Blues Before Sunrise (#178) noch im Jahr 1949 veröffentlicht wurde. Nach insgesamt 6 Singles hatte Charles ein größeres Orchester um sich versammelt, bestehend aus Teddy Buckner (Trompete), Marshall Royal (Altsaxophon), Jack McVea (Tenorsaxophon), Charles Waller (Baritonsaxophon), Louis Speiginer (Gitarre), Billy Hadnott (Bass) und Clifton "Rudy" Pitts (Schlagzeug). Unter dem Namen Ray Charles Orchestra entstanden am 25. Mai 1950 vier Aufnahmen, die auf zwei SwingTime-Singles verteilt wurden. Bei jenem Label blieb er bis September 1952 und wurde für 5.000 Ablösesumme vom großen Rhythm & Blues-Label Atlantic Records unter Vertrag genommen.[4] Erst bei Atlantic Records (1952-1959) wurde seine Musik in mehrfacher Weise (Gesang, Instrumentalstil, Komposition, Arrangement) unverwechselbar, da er Gospel- und Jazzeinflüsse betonte. Mit der Verbindung von Rhythm & Blues und Gospel wurde Charles zu einem der wichtigsten Wegbereiter und Musiker des Soul, unterstützt durch seinen Produzenten Jerry Wexler. Sein erster Erfolg war Mess Around, das auf C. C. Davenports Cow Cow Blues zurückgeht und dessen Text auf dem Boogie-Klassiker Pinetop's Boogie Woogie (1929) von Clarence Smith basiert. Es dauerte jedoch bis zum 17. Mai 1953, als aus 7 Titeln dieser Aufnahmesession It Should Have Been Me ausgewählt wurde und den fünften Rang der R&B-Charts schaffte. Mit seiner insgesamt sechsten Atlantic-Single I've Got A Woman, entstanden am 18. November 1954 in Atlanta, gelang ihm seine erste Nummer eins in den R&B-Charts. Das erreichte er noch drei Mal, wobei die am 27. Juni 1959 veröffentlichte Single What'd I Say zu seinem größten Hit bei Atlantic Records avancierte. Nach insgesamt 28 Singles, von denen 13 die Top10 der R&B-Charts erreichten, wechselte Ray Charles am 1. November 1959 zu ABC-Paramount. Während Charles die Hitparaden stürmte, verfiel er dem Heroin, das seine Karriere mehrmals an kritische Punkte brachte. 1965 wurde er wegen Heroinbesitzes zu fünf Jahren auf Bewährung verurteilt und machte einen Entzug. Ende der 1970er Jahre unterzog sich Ray Charles erneut einer Entziehungskur und lebte seitdem ohne Drogen. Beim neuen Label ABC-Paramount feierte er unter dem Produzenten Sid Feller auch kommerzielle Erfolge. Mit Georgia on My Mind griff er einen Jazzstandard auf und landete hiermit nach Veröffentlichung am 19. August 1960 seinen zweiten Millionenseller, erstmals konnte er sogar die Spitzenposition auch der Pop-Charts belegen. Die bluesintensiven Sounds bei Atlantic Records waren geigenuntermalten Pop-Arrangements bei ABC Records gewichen. Jene Popmusikelemente flossen auch in Hit the Road, Jack ein, der am 21. August 1961 auf den Markt kam und ebenfalls über 1 Million Exemplare umsetzte. Sein größter Hit erschien am 23. April 1962 unter dem Titel I Can't Stop Loving You, einem Country-Klassiker, der über 2 Millionen Mal verkauft wurde.[5] Als Hintergrundchor diente weiterhin die Girlgroup The Raelettes, die seine Karriere bis in die 70er Jahre begleitete. Letzt genannter Titel stammte aus dem im April 1962 veröffentlichten epochalen Album Modern Sounds in Country and Western Music, das über 500.000 Exemplare umsetzte. Aus diesem wurden zudem Born to Lose, You Don't Know Me und Careless Love ausgekoppelt. Danach folgten Hits wie Crying Time, Busted und Take These Chains From My Heart. Anschließend produzierte er 1966 Ashford & Simpsons Lets Go Get Stoned - ein durchaus autobiografischer Titel mit Bezug auf seine eigenen Drogenprobleme. Weiteren Erfolg hatte er mit seiner Version von America the Beautiful im Juni 1972. Intensiver wurden die Titel mit Charles als Duettpartner, so sang er unter anderem mit George Jones, Hank Williams Jr., Johnny Cash, Willie Nelson und Merle Haggard. Seine Hitparadenerfolge schwanden, ungebrochen war jedoch die Rezeption auf seine intensiven Live-Auftritte. Den auch finanziell erfolgreichsten schwarzen Entertainer seiner Generation nennen unzählige Popmusiker als wichtigen Einfluss. Er zählt zur Rock and Roll Hall of Fame und ist Mitglied der Blues Hall of Fame, der Songwriters Hall of Fame, der Grammy Hall of Fame, der Jazz Hall of Fame, der Georgia Music Hall of Fame und der Florida Artists Hall of Fame. 1998 erhielt er den begehrten Polar Music Prize. Nach seinem Tod wurde ihm 2005 die Grammy-Award-Show gewidmet. Privatleben und Tod Charles war zweimal verheiratet: zunächst mit Eileen Williams (1951-1952), später mit Della Beatrice Howard (1955-1977), mit der er drei Kinder hatte. Außerdem hatte er einige Beziehungen während und nach seinen Ehen, aus denen neun weitere Kinder hervorgingen. [6][7] Seine Langzeitfreundin zum Zeitpunkt seines Todes war Norma Pinella. Seine Kinder sind: Evelyn Robinson (Tochter von Louise Mitchell) Ray Charles Robinson, Jr. (Sohn von Della Robinson) David Robinson (Sohn von Della Robinson) Charles Wayne Hendricks (Sohn von Margie Hendrix - eine der Raelettes) Reverend Robert Robinson (Sohn von Della Robinson) Raenee Robinson (Tochter von Mae Mosely Lyles) Sheila Robinson (Tochter von Sandra Jean Betts) Reatha Butler Alexandria Bertrand (Tochter von Chantelle Bertrand) Jean Bettincent Kotchounian (Sohn von Arlette Kotchounian - arbeitete mit ihm als Fotograf am Album Would You Believe) Robyn Moffett (Tochter von Gloria Moffett) Ryan Corey Robinson den Bok (Sohn von Mary Anne den Bok) Ray Charles starb am 10. Juni 2004 im Alter von 73 Jahren an Leberkrebs. Er wurde auf dem Inglewood Park Cemetery im Los Angeles County beigesetzt
[SW: Musik | Soul | Ray Charles]
Raabe, Wilhelm: Stopfkuchen. Eine See-und Mordgeschichte (=Die Bibliothek des Nordens). Mit einem Anhang: Wilhelm Raabe: Leben und Werk, Hoffmann und Campe Verlag GmbH ErsteAufl. 2006 Hamburg Hardcover Geprägter, blauer Pappband mit bedrucktem ("Die Bibliothek des Nordens")Lesebändchen und illustriertem Schutzumschlag. Der Umschlag leicht angerändert, Exlibris auf Innendeckel, ansonsten rundum guter Zustand dieser schön gestalteten Ausgabe. Die Bibliothek des Nordens wurde zusammengestellt von Vito von Eichborn in Kooperation mit NDR-Kulturjournal. Stopfkuchen ist ein im Mai 1890 abgeschlossener Roman von Wilhelm Raabe mit dem Untertitel "Eine See- und Mordgeschichte" (das heißt, er ist auch als Kriminalroman angelegt). Raabe betonte mehrmals, dass er es für sein bestes Buch halte. Der Ich-Erzähler Eduard, der schon lange in Südafrika ansässig ist, besucht noch einmal sein deutsches Heimatstädtchen. Auf der Rückfahrt schreibt er an Bord seine Erlebnisse nieder, vor allem die langen Gespräche mit seinem Jugendfreund Heinrich Schaumann, genannt "Stopfkuchen". Dieser lebt mittlerweile als Eigner eines Bauernhofes, dessen Vorbesitzer zu der Zeit, als beide jung waren, einen sehr schlechten Ruf besaß, weil man ihm einen nie aufgeklärten Mord nachsagte. Stopfkuchen hat sehr viel mehr von den Vorgängen in dem Städtchen mitbekommen, als Eduard anfangs erwartet hatte. Erzählerisch bedeutsam ist, dass der Ich-Erzähler die seelischen und sozialen Verhältnisse nie ganz durchschaut hat, und noch bei seiner Niederschrift über seinen Titelhelden rätselt, der ihm - indirekt zu erschließen - durchaus besser auf den Grund schaut, als er sich selbst. Wer den Roman liest, muss sich also hüten, die Perspektive Eduards zu seiner eigenen zu machen. Inhaltsangabe Die erzählte Zeit liegt zum Einen in beider Kindheit und Jugend, etwa in der Mitte des 19. Jahrhunderts in und bei Maiholzen, einer fiktiven Kleinstadt in Norddeutschland, abgelegen irgendwo zwischen Lausitz und Harz. Zum anderen liegt sie am Jahrhundertende, wo Eduard, mittlerweile Familienvater und Viehwirt im "Burenlande", seine jetzigen Erlebnisse niederschreibt. Nach seiner Ankunft hat er als Erstes hören müssen, dass sein ehemaliger guter Freund, der Landpostbote Störzer, just gestorben sei. Er findet nur noch den Aufgebahrten vor. Außerdem erfährt Eduard viel über seinen dicken Schulkameraden Heinrich Schaumann, der seit seiner Kindheit "Stopfkuchen" genannt und oft von Mitschülern gehänselt wurde. Schon damals hatte Stopfkuchen die rote Schanze fasziniert, ein Hof außerhalb der Stadt, der aus zwei Gründen verrufen gewesen war: Dort hatten Truppen im Siebenjährigen Krieg eine Schanze aufgeworfen und die Stadt beschossen. Außerdem lebte auf der roten Schanze in Eduards und Heinrichs Jugend der Bauer Andreas Quakatz, den jedermann verdächtigte, den Viehhändler Kienbaum erschlagen zu haben. Auch wenn nichts bewiesen werden konnte, führten die ständigen Gerüchte dazu, dass Quakatz mit seiner Tochter Valentine abgeschottet auf dem Hof lebte. Er begegnete Außenstehenden feindselig und galt als gewalttätig. Stopfkuchen jedoch freundete sich als Junge mit Valentine an. Als er und Eduard die Stadt zum Studieren verließen, musste er sich von ihr trennen. Nun Jahrzehnte später hört Eduard zu seiner Verblüffung, dass Stopfkuchen sein Studium abgebrochen hatte, um zur roten Schanze zurückzukehren und Valentine zu heiraten. Bei seinem Besuch machen beide einen sehr zufriedenen Eindruck. Stopfkuchen erzählt ihm ausführlich von seinen weiteren Erlebnissen mit der roten Schanze: Als er von seinem Studium zurückgekehrt sei, habe der senil gewordene Quakatz Stopfkuchen als den Jugendfreund seiner Tochter erkannt und ihn zum neuen Verwalter der roten Schanze gemacht. Zusammen mit Valentine erledigte der "faule" Stopfkuchen die vernachlässigten Geschäfte gut, schließlich heirateten die beiden. Zur Hochzeit luden sie die gesamte Gemeinde ein, was geholfen habe, den schlechten Ruf der roten Schanze und seines Besitzers zu bessern. Als Andreas Quakatz starb, sei dann die ganze Stadt zur Beerdigung gekommen. Stopfkuchen nutzt den Besuch Eduards, um den Ruf seines Schwiegervaters endgültig wieder herzustellen. In der gut besuchten Gaststätte berichtet er, wer Kienbaum getötet und nur ihm das anvertraut hat. Eduard ist sehr überrascht, und seine Niederschrift an Bord auf der Rückfahrt bezeugt seine anhaltende Erschütterung. Die Charaktere Nach einer Weile fällt auf, dass vier der sechs Hauptpersonen Außenseiter sind (Stopfkuchen, Quakatz, seine Tochter und Störzer). Dies ist für das Verständnis der Geschichte wichtig. Denn diese Vier stehen einander nachhaltig bei. Eduard Eduard ist in Maiholzen aufgewachsen, Sohn eines Postbeamten. In der Jugend wurde ihm der Landbriefträger Fritz Störzer ein väterlicher Freund, den er oft auf seinen Arbeitswegen begleitete. Dabei wuchs Eduards Begeisterung für die Natur und für fremde Länder, über die Störzer am liebsten las. Außerdem war er halb und halb ein Freund von Heinrich Schaumann, den er gegen die anderen jedoch nie entschlossen verteidigte, was Stopfkuchen durchaus erwähnt. Eduard verließ die Heimat für das Studium, arbeitete danach als Schiffsarzt, bevor er ein erfolgreicher Schafzüchter im Oranje-Freistaat wurde. Er heiratete dort und bekam zahlreiche Kinder. Aus ihm selbst nicht ganz klaren Motiven hat er jetzt die Heimat wieder aufgesucht. Was er dort als zweiten Blick auf seine eigene Kindheit und Jugend erfährt, beunruhigt ihn so, dass er seine Niederschrift unternimmt. Andreas Quakatz Andreas Quakatz war - zur Jugendzeit Eduards - Bauer auf der roten Schanze mit seiner Tochter Valentine und einigen Knechten. Er galt als der Mörder des Viehhändlers Kienbaum, weil er sich mit ihm gestritten hatte, kurz bevor Kienbaum erschlagen worden war. Diese Beschuldigungen machten ihn argwöhnisch, er zeigte Wutausbrüche, trank und führte immer wieder Gerichtsprozesse gegen Leute, die behaupteten, er wäre der Mörder Kienbaums. Die vielen Prozesse führten dazu, dass er sich verschuldete. Er duldete allein Stopfkuchen als Freund seiner Tochter auf der roten Schanze. Während dessen Studiums erlitt Quakatz einen Schlaganfall und wurde hinfällig. Er sprach nur noch von den Anschuldigungen über ihn. Als Stopfkuchen seine Tochter heiratete, durfte er noch kurz vor seinem Tod erleben, dass die Stadtbewohner das Fest mitfeierten. Valentine Quakatz Valentine Quakatz war das einzige Kind von Quakatz und Erbin der roten Schanze. In ihrer Kindheit wurde sie oft als "Wildkatze" bezeichnet, war struppig und scheu, fremdenfeindlich wie ihr Vater, ohne Kinderfreundschaften, und bewachte mit seinen bissigen Hunden den Hof. Als erwachsene Frau dagegen ist sie - erstaunlich für Eduard - freundlich und "proper", kümmert sich liebevoll um ihren Mann und geht verständnisvoll mit seinen Eigenheiten und seiner Redseligkeit um. Kienbaum Kienbaum war ein geschäftstüchtiger Viehhändler, er wuchs in wesentlich besseren Verhältnissen auf, und Störzer beschreibt ihn als hochfahrend - er war mit Kienbaum auf der Schule und beim Militär gewesen und hatte dort unter ihm gelitten. In seiner Militärzeit schwängerte Kienbaum eine Frau, verweigerte ihr aber jede Unterstützung. Nach einem Streit mit Quakatz wurde er im nahen Wald erschlagen. Fritz Störzer Fritz Störzer kam aus sehr einfachen Verhältnissen. Während seines ganzen Lebens als Landbriefträger in Wind und Wetter war er nie einen Tag krank und nahm sich keinen Tag frei. Er war mit Eduard schon befreundet, als der noch ein Junge war und seine großen einsamen Touren mit ablief, und begeisterte ihn durch Literatur für fremde Länder - obwohl er selbst betonte, Maiholzen nicht verlassen zu wollen. Er ging mit Kienbaum zur Schule und zum Militär und hatte unter dessen Spott zu leiden. Heinrich Schaumann Heinrich Schaumann bekam seinen Spottnamen "Stopfkuchen" in der Jugend, weil er sehr dick war. Eduard nennt ihn rückblickend nicht nur [ ] den Dicksten, Faulsten und Gefräßigsten [ ], sondern auch [ ] den Dümmsten unter uns. Er hatte schlechte Schulnoten und wurde oft gehänselt und verprügelt. Umgang hatte er fast nur mit Eduard. Außerdem hat er noch näheren Kontakt zum Registrator Schwartner, der ihn für die Geschichte der roten Schanze begeisterte, wo Heinrich im Sommer lange weilte und die Welt beobachtete. So gewinnt er Valentine Quakatz' Vertrauen, als beide einmal von der Dorfjugend angegriffen werden. Auch er verließ die Stadt zum Studieren, brach das Studium aber ab, worauf sein Vater ihn verstieß. Heinrich ging auf die rote Schanze und wurde vom inzwischen altersschwachen Bauern zum Verwalter des Hofes ernannt. Er heiratete Valentine und schaffte es mit ihr, den Hof wieder profitabel zu machen. Er ist ein ausgiebiger und beleibter Esser geblieben, der zwar gemütlich wirkt, aber einen wachen Verstand besitzt. Sein Hobby ist das Untersuchen prähistorischer Knochen, die er in der Umgebung ausgräbt. Er wirkt auf Eduard verblüffend selbstbewusst. Stopfkuchen nutzt den Besuch Eduards, um das Rätsel um den Kienbaum-Mord aufzulösen. In der gut besuchten Gaststube berichtet er Eduard, der - gerade verstorbene - Fritz Störzer habe ihm anvertraut, Kienbaum bei einem Schlagwechsel versehentlich erschlagen zu haben. Aus Furcht, seinen Beruf zu verlier



