Die Kunstreihe in Farben

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Rosenthal, Gisela: Vieira da Silva - 1908-1992 - Auf der Suche nach dem unbekannten Raum, Köln , Taschen Verlag , 1998
Farbig illustrierter OKarton ("Kleine Kunstreihe", Band 48 ) 96 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen 30 x 23 cm Maria Helena Vieira da Silva (1908 - 1992) stammte aus einer wohlhabenden portugiesischen Familie, die ihre künstlerischen Neigungen von Kindheit an unterstützte. 1928 ging sie nach Paris, wo sie Bilhauerei und Malerei studierte. Dort begegnete sie dem ungarischen Maler Arpad Szenes (1897-1985)), den sie 1930 heiratete. Die Künstler lebten (mit Ausnahme der Jahre 1940-1947, in denen sie nach Brasilien emigrierten) in Paris und nahmen 1956 die französische Staatsangehörigkeit an. Die surrealistischen Bilder von Maria Helena da Silva und Arpad Szenes zeigen hauptsächlich Stadtansichten und Landschaften in hellen Farben und schimmernden Licht, wobei Details abstrakt nur mit Linien angedeutet werden. Dieser Malstil verleiht den Bildern etwas Übernatürliches. Fast alle europäischen und amerikanischen Museen von Rang haben Werke von Maria Helena Vieira da Silva erworben. In Lissabon ist die Metro Station Rato ganz den Künstlern gewidmet. Je ein großes Kachelbild als Reproduktion eines Gemäldes schmücken die beiden Treppenaufgänge, davor steht eine Büste des Malers bzw. der Künstlerin. In der Metro Station Cidade Universitaria befindet sich eine weitere Reproduktion des Bildes Le metro von Helena Vieira da Silva. Sehr guter Zustand - geringfügige Gebrauchsspuren - (fast) wie neu 3822882089, ISBN-13: 9783822882085

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Walther, Ingo F. : Pablo Picasso. 1881 - 1973. Das Genie des Jahrhunderts. Pablo Picasso. 1881 - 1973.: Leben und Werk, chronologisch geordnet. Produktion von Ingo F. Walther. Mit einer Bibliographie. Erstausgabe. Köln, Benedikt Taschen Verlag, 1986. ISBN: 3822800252
Guter Zustand. Besitzername auf dee Impressumsseite. "Die Kleine Kunstreihe von Taschen: großartige Reproduktionsqualität, intelligente Texte, und das zu einem unschlagbaren Preis." - Picasso, Pablo, eigentlich Pablo Ruiz y Picasso, spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer, *Malaga 25.10. 1881, Mougins (bei Cannes) 8.4. 1973; besuchte mit 15 Jahren die Kunstschule in Barcelona, 1897 kurze Zeit die Academia San Fernando in Madrid. Von 1900 bis zu seiner endgültigen Übersiedlung (1904) reiste Picasso jährlich nach Paris, wo ihn v.a. nachimpressionistische Bilder von H. Toulouse-Lautrec, P. Gauguin, aber auch E. Delacroix, H. Daumier, E. Degas und T. Steinlen beeinflussten. Seit 1901 entwickelte Picasso in der "blauen Periode" (bis 1904) seinen ersten eigenständigen Stil mit schwermütigen Figurenbildern in verschiedenen Blautönen ("Absinthtrinkerin", 1902; Glarus, Sammlung Huber). Ab 1901 signierte er mit Picasso. Nach 1904 belebte sich seine Farbskala wieder, doch blieb die melancholische Grundstimmung. Picasso bevorzugte Zirkusmotive, häufig vor einem rosa Hintergrund, daher "rosa Periode" (bis 1906) genannt ("Die Gaukler", 1905; Washington, District of Columbia, National Gallery). Neben Radierungen und Kupferstichen entstanden die ersten Plastiken. Für die Stilwende von 1907 waren v.a. afrikanische Masken und die Auseinandersetzung mit dem Werk P. Cezannes wichtig, die besonders in den Vorstudien zu dem Bild "Les Demoiselles d'Avignon" (1907; New York, Museum of Modern Art) zum Ausdruck kommt. Dieses Werk brach mit der bisher gültigen Ästhetik, zersplitterte Formen und Farben (v.a. Grau-, Braun-, Grüntöne) und führte zeitgleich mit G. Braque zum analytischen Kubismus. Die Auflösung des Gegenständlichen in stereometrische Strukturen näherte sich in den Bildern der Folgezeit der Abstraktion ("Frauenkopf", 1909, Privatsammlung; "Frau mit Gitarre", "Ma Jolie", 1911/12, New York, Museum of Modern Art), ohne dass das gegenständliche Motiv ganz aufgegeben wurde. Eine auf die Zweidimensionalität abgestimmte Ästhetik hatte die Einbeziehung der Collage ("papiers colles") zur Folge. Die Phase des synthetischen Kubismus (ab 1912) ging häufig vom abstrahierten Bildvorwurf oder der reinen Form der Einzelobjekte aus, deren Kombination dann eine gegenständliche Deutung des Bildganzen zulässt; sie ist durch wieder zunehmende Farbigkeit bestimmt ("Die Violine", 1912; Stuttgart, Staatsgalerie). Der "synthetische" Charakter dieser Kunst kommt in den gleichzeitig entstandenen Plastiken (von Picasso "Construction" genannt) deutlich zum Ausdruck ("Gitarre", 1912; New York, Museum of Modern Art). In der Folgezeit stehen widersprüchliche Kunstrichtungen in Picassos Werk nebeneinander. Ab 1915 zeichnete er neben kubistischen Arbeiten wieder realistisch erscheinende Porträts. Ab 1914 trat neben die gleichzeitig lockerer werdende kubistische Malerei eine monumental "klassizistische", die seit 1919 auch auf antike mythologische Motive und Vorbilder zurückgriff. Nachhaltige Impulse erhielt Picasso in seinem Kontakt zu den Surrealisten, an deren Ausstellung er sich 1925 beteiligte ("Drei Tänzer", 1925; London, Tate Gallery). Die vom Surrealismus eröffnete Möglichkeit zur Verschlüsselung und mythischen Überhöhung psychischer Erfahrungen erweiterte die Ausdruckskraft in Picassos Werk ("Minotauromachie"; 1925, Radierung). Eine Reise nach Spanien (1934) bereicherte seine Thematik um Stierkampfszenen. Ein Höhepunkt in Picassos Schaffen ist das für den spanischen Pavillon auf der Weltausstellung in Paris (1937) gemalte großformatige Gemälde "Guernica" (Madrid, Centro de Arte Reina Sofia); es entstand nach der Zerstörung der baskischen Stadt Guernica im Spanischen Bürgerkrieg. Picassos Protest gegen den Krieg allgemein führte nach dem Zweiten Weltkrieg (den er im besetzten Paris erlebte) zu stärkerem politischem Engagement; ab 1944 war er Mitglied der Kommunistischen Partei Frankreichs (Symbol der "Friedenstaube" u.a., Plakat, 1949). Als Künstler experimentierte er nun mit neuen Techniken und Themen. Die Lithographie war 1945-49 eine wichtige Ausdrucksmöglichkeit, die seiner spontanen Zeichenweise entgegenkam. Seit 1947 entstand in Vallauris (bei Cannes) eine große Zahl bemalter Keramiken; vereinzelt auch plastische Werke. In der Malerei variierte er die sein ganzes Werk durchziehenden bukolischen Themen und kam dabei zu einem stark vereinfachenden, kurvigen Linienstil. Auch Gemälde alter Meister (Rembrandt, D. Velazquez, El Greco, N. Poussin) dienten ihm (besonders seit 1954) als Bildentwurf und wurden einer Reihe eigenwilliger Metamorphosen unterworfen ("Las Meninas", 1957; Barcelona, Museo Picasso). Ab 1961 lebte Picasso in Mougins. Besonders in der Grafik gelangte er hier zu einem abgeklärten Klassizismus. Es entstanden u.a. heiter-parodistische Zeichnungen ("Maler und Modell", etwa 70 Blätter, 1963/64), 1968 eine Folge von 347 Radierungen. Picasso gilt als ein Wegbereiter und einer der wichtigsten Repräsentanten der Malerei des 20.Jahrhunderts; seine Figuren, Köpfe, Konstruktionen, Materialbilder und Assemblagen sind Schlüsselwerke der modernen Plastik.yc Picasso verfasste auch das dadaistische Stück "Le desir attrape par la queue" (entstanden 1941, erschienen 1945) sowie "Les quatres petites filles" (entstanden 1948, erschienen 1968), ein Spiel in sechs Akten. 1963 wurde in Barcelona das Museo Picasso eröffnet. Einen Großteil des künstlerischen Nachlasses erhielt (zur Abgeltung von Erbschaftsteuern) der französische Staat, der hierfür 1985 das Musee Picasso in Paris einrichtete. In Malaga, der Geburtsstadt des Künstlers, wurde ab 1998 der Buenavista-Palast zum Picasso-Museum umgebaut; 138 Werke aus allen Epochen bilden den Grundstock der Sammlung, den 1996 Christine Ruiz Picasso, Schwiegertochter des Künstlers, der Regionalregierung von Andalusien stiftete. Ausgabe: Die poetischen Schriften 1935c1959, herausgegeben von M.L. Bernadac u.a. (1989). (c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2004., ISBN-13: 9783822800256

96 Seiten mit vielen, zum Teil farbigen Abbildungen. 30 x 23 cm. Illustrierte Originalbroschur.; Erstausgabe.. Aufl.

[SW: Kunstwissenschaft, Moderne Kunst, Kunstmonographien, Französische Kunst, Kunstgeschichte, Kunsttheorie, Malerei, Kunsthistoriker, Kunstphilosophie, Künstlerbiographien, Künstlermonographien, Kunstliteratur, Kunstpädagogik, Kunstführer, Bildband, Kunstwerke, Kunstpsychologie, Impressionismus, Frankreich, Niederländische Kunst]

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Walther, Ingo F. : Vincent van Gogh. 1853-1890. Vision und Wirklichkeit. Vincent van Gogh. 1853-1890: Leben und Werk, chronologisch geordnet. Produktion von Ingo F. Walther. Erstausgabe. Köln, Benedikt Taschen Verlag, 1986. ISBN: 3822800368
Guter Zustand. Besitzername auf dee Impressumsseite. "Die Kleine Kunstreihe von Taschen: großartige Reproduktionsqualität, intelligente Texte, und das zu einem unschlagbaren Preis." - Gogh, Vincent van: Leben und Schaffen eines tragischen Genies Die Selbstbildnisse des Vincent van Gogh sagen mehr als alle Worte über diesen Menschen, der zwischen Schaffensrausch und Selbstzerstörung als Vorläufer der Expressionisten zu einem der Wegbereiter der modernen Malerei wurde. Vom großen auch materiellen y Erfolg seiner Bilder, die heutzutage bei Versteigerungen nicht nachvollziehbare Preise erzielen, hatte das einsame Genie zu Lebzeiten allerdings nichts. Zu seinen Lebzeiten wurde nur ein einziges Bild verkauft. Van Gogh brachte sich im Juli 1890 in völliger Verzweiflung um. Vincent van Gogh: die Biografie Arbeit im Kunsthandel und als Prediger Vincent (Willem) van Gogh wurde am 30.03.1853 im niederländischen Groot-Zundert bei Breda als Sohn eines protestantischen Pastors geboren. 1864 kam er auf ein Internat in Zevenbergen, von 1866 bis 1869 war er Schüler eines Internats in Tilburg. Ab 1869 war van Gogh Lehrling im Kunsthandelshaus Goupil. Er blieb in dieser Firma bis 1876, unter anderem in den Filialen in Den Haag, London und Paris. Ab 1876 wandte er sich der Theologie zu und versuchte allerdings vergeblich, Theologie zu studieren. Schließlich ging er als Prediger ins belgische Kohlerevier Borinage (1878y1880). Endgültige Hinwendung zur Kunst Danach wandte er sich dann endgültig der Kunst zu. Sie diente dem Autodidakten wohl immer auch dazu, innere Spannungen abzubauen, denn van Gogh war zeitlebens geplagt von Selbstzweifeln und seiner Tendenz zur Selbstzerstörung, die letztendlich in seinem Selbstmord endete. Nachdem van Gogh ab Januar 1882 für etwa anderthalb Jahre mit einer Prostituierten zusammengelebt hatte, die er mit ihren Kindern auch porträtierte (so in "Sorrow" von 1882), ging er schließlich von Ende 1883 bis Ende 1885 nach Nuenen, wo er bei seinen Eltern wohnte und arbeitete. Vorbild für den Maler van Gogh waren anfangs die Bilder von Frans Hals und Rembrandt. Es entstanden in dieser Zeit etwa 50 Bilder von den Menschen seiner Heimat. Er bildete dabei häufig Bauern und Arbeiter ab. Alle Bilder sind farblich von einer düsteren Grundstimmung. Das wichtigste Werk aus dieser Zeit ist "Die Kartoffelesser" von 1885. Nach der Aussage van Goghs sollte der Farbton, in dem dieses Bild gehalten ist, an eine staubige und ungeschälte Kartoffel erinnern. Im Herbst 1885 ging van Gogh für etwa ein halbes Jahr nach Antwerpen, wo er auch an der Akademie eingeschrieben war. Dabei beschäftigte er sich vor allem mit den Bildern von Peter Paul Rubens. Kontakt zu den Impressionisten in Paris Im März 1886 ging van Gogh nach Paris, wo er bei seinem Bruder Quartier nahm. Sein Bruder Theo, Leiter der Galerie Goupil in Paris, sorgte finanziell für ihn y zwischen beiden ist ein dokumentarisch sehr wertvoller Briefwechsel erhalten. Van Gogh blieb hier für knapp zwei Jahre bis zum Februar 1888. In dieser Zeit kam er mit den Impressionisten in Kontakt, was sich in seinen Gemälden durch eine hellere Farbgebung niederschlug. Zudem übernahm er für eine Zeit die Maltechnik des Pointillismus. Auch farbige japanische Holzschnitte regten ihn an. Van Gogh schuf in dieser Zeit an die 200 Gemälde, darunter Stadtansichten von Paris, Landschaftsbilder und viele Stillleben. Schaffensrausch und Zusammenbruch in Arles Anfang 1888 ging van Gogh nach Arles. Hier erlebte er das künstlerisch wohl ergiebigste Jahr seines Lebens. In dieser Zeit entstanden einige seiner bekanntesten Werke wie die "Boote am Strand" oder die "Cafeterrasse am Abend". Er schuf unter dem Eindruck des hellen Sonnenlichts in Südfrankreich eine Synthese aus Formen, die flächenhaft und linear umgrenzt waren, mit reinen Farben, die er komplementär setzte. In Arles arbeitete van Gogh wie besessen. Hier entstanden auch seine berühmten Sonnenblumenbilder, verschiedene Ansichten der Zugbrücke von Arles, Stillleben und Porträts. Auch die Strandbilder mit Booten schuf van Gogh zu dieser Zeit y in Les Saintes-Maries-de-la-Mer, das bei Arles gelegen ist. Van Gogh hegte in dieser Phase den Traum von der Verwirklichung einer Künstlerkolonie. So tauschte er Selbstbildnisse mit Emile Bernard, Charles Laval und Paul Gauguin. Mit Gauguin arbeitete er eine kurze Zeit lang auch zusammen. Ihr Zusammenleben endete aber in einem heftigen Streit, was zum Zusammenbruch van Goghs führte und zu seiner Selbstverstümmelung: Er schnitt sich im Dezember 1888 ein Ohr ab. Bisher wurde dies immer als ein erster Anfall geistiger Verwirrung gewertet, neuere Forschungen in seiner Krankengeschichte führen aber dazu, dieses Verhalten eher einer Erkrankung des Innenohres zuzuschreiben. Die Selbstbildnisse van Goghs, die nach dieser Tat entstanden, wie das "Selbstbildnis mit Pelzmütze, verbundenem Ohr und Pfeife" von 1889 zeigen den Künstler in seiner tragischen Lage. Freiwillig in die Heilanstalt Da sich die Anfälle und Ausfälle häuften, ging van Gogh im Mai 1889 freiwillig in die Heilanstalt von Dr. Theophile Peyron in Saint-Remy-de-Provence. Dort bekam der Maler einen Arbeitsraum. In den Phasen, in denen van Gogh in der Lage war zu arbeiten, schuf er sehr ausdrucksvolle Gemälde, bestimmt von einem zeichnerisch bewegten Duktus, so die "Sternennacht" von 1889. Außerdem kopierte van Gogh Werke von Millet und Delacroix. Die letzten Monate bei Dr. Gachet Im Mai 1890 verließ van Gogh die Anstalt und ging nach Auvers-sur-Oise bei Paris, wo er sich unter die Beobachtung des Arztes und Kunstliebhabers Paul Gachet begab. In den letzten beiden Monaten seines Lebens malte van Gogh noch einmal fast 70 Bilder. Dabei brach er die Formen seiner ornamentalen Gestaltungsweise auf und verselbstständigte ihre Rudimente zugunsten einer absoluten Bildwirkung. Eindrucksvoll zeigt dies sein Werk "Weizenfeld mit Krähen". Am 27.07.1890 feuerte van Gogh einen Schuss auf sich selbst ab, an dessen Verletzungen er zwei Tage später starb. ZEITTAFEL: DAS LEBEN DES VINCENT VAN GOGH 1853 Vincent van Gogh wird im am 30.03. im niederländischen Groot-Zundert bei Breda als Sohn eines protestantischen Pastors geboren. 1864 Van Gogh kommt auf ein Internat in Zevenbergen. 1866-69 Van Gogh besucht ein Internat in Tilburg. 1869-76 Van Gogh beginnt eine Lehre in der Kunsthandlung Goupil und bleibt in dieser Firma bis 1876, unter anderem in den Filialen in Den Haag, Paris und London. 1876 Er wendet sich der Theologie zu und versucht erfolglos ein Theologiestudium. 1878-80 Van Gogh geht als Prediger ins belgische Kohlerevier Borinage. 1882/83 Er lebt für etwa anderthalb Jahre mit einer Prostituierten und deren Kindern zusammen (ihr Porträt: "Sorrow", 1882). 1883-85 Van Gogh lebt bei seinen Eltern in Nuenen. (Hauptwerk dieser Zeit: "Die Kartoffelesser", 1885) 1885/86 Ende 1885/Anfang 1886 geht er für ein halbes Jahr nach Antwerpen, ist an der Akademie eingeschrieben und kopiert vor allem P. P. Rubens. 1886-88 Van Gogh lebt in Paris, hat Kontakt zu den Impressionisten, deren Stil er sich auch annähert. 1888 Anfang dieses Jahres geht van Gogh nach Arles und erlebt das künstlerisch ergiebigste Jahr seines Lebens. Die Sonnenblumen-bilder entstehen wie auch Ansichten der Zugbrücke von Arles. Van Gogh arbeitet wie besessen. Im Dezember kommt es zum Streit mit dem Maler Paul Gauguin, mit dem van Gogh zusammenarbeitet und eine Künstlerkolonie gründen will. Van Gogh schneidet sich ein Ohr ab. 1889 Im Mai 1889 geht van Gogh freiwillig in die Heilanstalt von Dr.Theophile Peyron in Saint-Remy-de-Provence. 1890 Im Mai zieht van Gogh in die Obhut des Arztes und Kunstliebhabers Paul Gachet. Innerhalb von zwei Monaten malt er noch einmal fast 70 Bilder. Am 27.07.1890 feuert van Gogh einen Schuss auf sich selbst ab. Am 29.07.1890 stirbt er an den Folgen dieser Tat. (c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2004., ISBN-13: 9783822800362

95 Seiten mit vielen, zum Teil farbigen Abbildungen. 30 x 23 cm. Illustrierte Originalbroschur.; Erstausgabe.. Aufl.

[SW: Kunstwissenschaft, Moderne Kunst, Kunstmonographien, Französische Kunst, Kunstgeschichte, Kunsttheorie, Malerei, Kunsthistoriker, Kunstphilosophie, Künstlerbiographien, Künstlermonographien, Kunstliteratur, Kunstpädagogik, Kunstführer, Bildband, Kunstwerke, Kunstpsychologie, Impressionismus, Frankreich, Niederländische Kunst]

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Henze, Anton: Paul Klee. Eingeleitet und erläutert von Anton Henze. (=Die Kunstreihe in Farben) Erstausgabe. Berlin, Deutsche Buch-Gemeinschaft (DBG),, 1969..
Klee, Paul, Maler und Grafiker, *Münchenbuchsee (bei Bern) 18.12. 1879, Muralto (bei Locarno) 29.6. 1940; studierte u.a. bei F. von Stuck in München. 1901 hielt er sich in Italien auf, 1906 ließ er sich in München nieder. 1911 lernte er A. Kubin, A. Macke und die Künstler des Blauen Reiters kennen. Er befreundete sich mit W.W. Kandinsky und F. Marc und beteiligte sich 1912 an der Ausstellung des Blauen Reiters. Im selben Jahr reiste er nach Paris, wo er sich besonders mit den Werken H. Rousseaus, R. Delaunays, G. Braques und P. Picassos auseinander setzte. 1914 reiste er mit Macke und L.R. Moillet nach Tunis und Kairouan. 1921-31 lehrte er am Bauhaus in Weimar und Dessau. 1931 wurde er Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie. 1933 übersiedelte er nach seiner Entlassung nach Bern. 1937 wurden in Deutschland viele seiner Werke als "entartet" diffamiert und beschlagnahmt. Klee hinterließ etwa 9000 Werke. Das Frühwerk umfasst v.a. Handzeichnungen und Druckgrafik von linearer Dynamik bei zum Teil primitivierender Reduzierung der Gegenstandswiedergabe (Illustrationen zu Voltaires "Candide", 1911-12, erschienen 1920). Die Tunisreise wurde ausschlaggebend für den Durchbruch der Farbe. In der Folgezeit befasste sich Klee mit einer Vielzahl malerischer Techniken, die er in subtiler Differenzierung anwandte. Seine Kompositionen reichen ikonographisch von relativer Gegenständlichkeit über poetische Traumassoziationen und ironisch-skurrile Themen bis zu reiner Abstraktion. Im Spätwerk ist die künstlerische Ausdrucksweise auf eine elementare Symbol- und Zeichensprache reduziert. Klee übte, nicht zuletzt auch durch seine kunstpädagogischen Schriften, bedeutenden Einfluss auf die Kunst des 20. Jahrhunderts aus. Schriften: Pädagogisches Skizzenbuch (1925); Über die moderne Kunst (herausgegeben 1945); Das bildnerische Denken (herausgegeben 1956); Unendliche Naturgeschichte (herausgegeben 1970). (c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2004 Sehr guter Zustand.

26 Seiten mit 10 montierten Farbtafeln. 35x24,5 cm. Illustrierte Originalbroschur mit Schutzumschlag.; Erstausgabe.. Aufl.

[SW: Kunstwissenschaft, Moderne Kunst, Kunstmonographien, Kunstgeschichte, Kunsttheorie, Malerei]

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