Die Bibel
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Janssen, Claudia et. al. Bibel in gerechter Sprache. Schmuckausgabe, Guetersloher Verlagshaus Erste Aufl. dieser Schmuckausgabe 2008 Gütersloh ISBN: 9783579054636
2400S. 4°
Halbleinen Die Bibel in gerechter Sprache ist eine Neuübersetzung der biblischen Schriften (einschließlich Apokryphen) aus dem Hebräischen, Aramäischen und Griechischen ins Deutsche. Die Übersetzungsarbeit in die sogenannte "gerechte Sprache" wurde in den Jahren 2001 bis 2006 von 40 weiblichen und 12 männlichen Bibelwissenschaftlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz geleistet. Ein Beirat, zu dem unter anderen der ehemalige Ministerpräsident Reinhard Höppner, der Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik, Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter und Kirchenpräsident Peter Steinacker gehörten, unterstützte das Projekt. Der Übersetzerkreis und der Beirat bestand mehrheitlich aus Theologie-Professorinnen und Theologie-Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitenden an der Universität. Die Bibel in gerechter Sprache ist sowohl theologisch als auch sprachlich umstritten. Während sie einigen als sinnvolle Ergänzung der bisherigen Übersetzungen gilt, sehen andere - darunter der Rat der EKD - das Ergebnis sehr kritisch. Das Profil der Bibel in gerechter Sprache [Bearbeiten] Die Bibel in gerechter Sprache verwendet verschiedene Umschreibungen für den Gottesnamen (grau unterlegt) und verweist bei vielen hebräischen und griechischen Worten auf ein Glossar im AnhangDas Ziel der Bibel in gerechter Sprache ist es, neben der aktuellen sprachwissenschaftlichen Diskussion auch Erkenntnisse der feministischen Theologie, des jüdisch-christlichen Dialogs, der Sozialethik und der Befreiungstheologie zu berücksichtigen. Die Bibel in gerechter Sprache soll sich "nicht nur durch ihr Profil von anderen Übersetzungen unterscheiden, sondern auch dadurch, dass sie dieses Profil von Anfang an offenlegt" (Bail u. a. Hg., S. 9). Dabei will sie ausdrücklich nicht an die Stelle der herkömmlichen Bibelübersetzungen treten, sondern versteht sich als pointierte Ergänzung zu ihnen und als ein neuer "Zwischenstand auf einem Weg, der niemals zu Ende ist" (Bail u. a. Hg., S. 26). Der Interpretation der biblischen Botschaft liegt ein Konzept der "Gerechtigkeit" zugrunde. Daher wollen die Übersetzer "nicht nur" im Sinne herkömmlicher sprachlicher Genauigkeit den Texten gerecht werden, sondern das ihrer Interpretation nach ursprünglich Gemeinte der biblischen Botschaft so ermitteln, wie es den Verstehensbedingungen des einundzwanzigsten Jahrhunderts entspricht. In der Einleitung (Bail u.a. Hg., S. 10) werden als Aspekte des besonderen Profils dieser Übersetzung genannt: 1.Frauen sollen überall dort, wo sozialgeschichtliche Forschungsergebnisse nahelegen, dass sie mitgemeint sind, ausdrücklich benannt werden. So spricht die Bibel in gerechter Sprache von "Jüngerinnen und Jüngern" oder von "Pharisäerinnen und Pharisäern", weil das das Neue Testament selbst sagt (vgl. Lk 8,2-3 Lut), bzw. weil sozialgeschichtliche Forschungen ergeben haben, dass diese Gruppierungen Frauen einschlossen. 2.Es soll deutlich werden, dass Jesus und die biblischen Apostelinnen und Apostel sich als Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft verstanden, in der sie zwar kritische Akzente setzten, von der sie sich aber nicht - wie die spätere Kirche - grundsätzlich abgrenzten. So werden beispielsweise die Antithesen der Bergpredigt (Mt 5,21-48 EU) nicht mehr mit dem abgrenzenden "Ich aber sage euch" sondern im Sinne rabbinischer Auslegungspraxis als "Ich lege euch das heute so aus" übersetzt. 3."Soziale Realitäten" wie etwa die Sklaverei oder die Gewaltstrukturen des Römischen Reichs, die der Text benennt, sollen klar erkennbar sein und nicht, wie häufig in früheren Übersetzungen, verharmlost oder spiritualisiert werden. Die "Magd" aus der Übersetzung Martin Luthers etwa wird wieder zur "Sklavin", weil dieser Begriff die "Unterdrückungsbedingungen" präziser bezeichne. Ferner soll dem Glauben, dass Gott menschliche Erkenntnis- und Benennungsmöglichkeiten übersteigt, dadurch Rechnung getragen werden, dass der - nach jüdischer Tradition unaussprechliche - Eigenname Gottes (JHWH) nicht in sogenannter "patriarchaler Herrschaftssprache" als "Herr" übersetzt wird. Stattdessen bietet die Bibel in gerechter Sprache dort, wo im Grundtext der Eigenname Gottes steht oder gemeint ist, unterschiedliche Lesemöglichkeiten an: Der Lebendige, die Lebendige, ErSie, der Ewige, die Ewige, Schechina, Gott, Ich-bin-da (Ex 3,14 EU) u. a. Von den meisten anderen Übersetzungen unterscheidet sich die Bibel in gerechter Sprache auch dadurch, dass sie keine Zwischentitel ergänzt und sich, was die Gliederung der hebräischen Bibel angeht, der in der hebräischen Bibel üblichen Abfolge (Tora - Prophetische Bücher - Schriften) anschließt. Zentrale griechische und hebräische Wörter werden in einem Glossar erklärt. Entstehungsgeschichte [Bearbeiten] Die Bestrebungen um eine Bibel in gerechter Sprache reichen etwa vierzig Jahre zurück, als theologische Debatten um die biblische Befreiungsbotschaft, die Frage der Geschlechtergerechtigkeit, und in größerem Stil das christlich-jüdische Gespräch einsetzten. Anschließend an US-amerikanische Veröffentlichungen mit inclusive language gab es zuerst beim 22. Deutschen Evangelischen Kirchentag 1987 in Frankfurt am Main alternative Übersetzungen in sogenannter "gerechter Sprache". Kirchentagsübersetzungen in gerechter Sprache gibt es seit fast 20 Jahren; sie schlugen sich z. B. in der Reihe "Der Gottesdienst - Liturgische Texte in gerechter Sprache" nieder. Das Projekt einer Gesamtübersetzung, das am 31. Oktober 2001 während einer Tagung in der Evangelischen Akademie Arnoldshain von einem Herausgabekreis der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, knüpfte an diese Ansätze an. Unterstützt und begleitet wurden die Übersetzungsarbeiten von einem Beirat aus Theologen und Theologinnen, teilweise mit eigenem theologischen Lehrstuhl, und anderen kirchenleitenden Personen unter dem Vorsitz des Kirchenpräsidenten der evangelischen Kirche von Hessen und Nassau. "Mehr als zwei Jahre wurden die vorläufigen Übersetzungen von ca. 300 Gruppen und Einzelpersonen auf ihre Praxistauglichkeit getestet'. Die vielfältigen Rückmeldungen flossen in die weitere Übersetzungsarbeit ein."[1] Eine große Zahl von Einzelpersonen und Gruppierungen, zum Teil im Anhang der Bibelübersetzung aufgeführt, hat die Arbeit, auch finanziell, unterstützt. Gebrauch in verschiedenen Kirchen [Bearbeiten] Die Bibel in gerechter Sprache ist laut Vorwort "einerseits gedacht für den privaten Gebrauch, der hoffentlich in das Gespräch mit anderen führt. Sie stellt sich andererseits aber auch der wissenschaftlichen Auseinandersetzung." (Bail u. a. Hg., S. 26). Auch wenn eine Verwendung im Gottesdienst nicht als Ziel der Übersetzung genannt wird, wird sie seit ihrem Erscheinen in Gottesdiensten und anderen kirchlichen Veranstaltungen benutzt. Evangelische Kirche [Bearbeiten] In den evangelischen Kirchen gibt es nur in der Evangelischen Kirche von Westfalen einen offiziellen Synoden-Beschluss über den Gebrauch der Bibel in gerechter Sprache in Gottesdiensten. Zahlreiche Kirchenbehörden und kirchliche Dachverbände haben jedoch Stellungnahmen und Empfehlungen veröffentlicht. Landeskirchen Die Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen beschloss während ihrer Tagung vom 13.-16. November 2007: "Die Landessynode hält daran fest, dass nach Artikel 169 Absatz 1 der Kirchenordnung die Bibelübersetzung nach Martin Luther als Regelübersetzung im Gottesdienst verwendet werden soll. Darüber hinaus kann sich im gottesdienstlichen Gebrauch aber auch der Reichtum der unterschiedlichen Bibelübersetzungen und -übertragungen wiederfinden, zu dem auch die "Bibel in gerechter Sprache" und die persönliche Übersetzungsarbeit gehören."[2] Andere Landeskirchen äußerten sich ähnlich positiv über eine Verwendung der Bibel in gerechter Sprache im Gottesdienst. Nach einem Rundschreiben der Evangelischen Kirche im Rheinland kann sie verwendet werden, "wenn dies für einen Gottesdienst als sinnvoll angesehen wird". Grundsätzlich solle aber "nach einer Übereinkunft der EKD-Gliedkirchen am Luthertex...
[SW: Bibel / Bibelschmuckausgaben]
Elberfelder Bibel 2006, Großausgabe, Leder Goldschnitt (Nr.225916) Leder Goldschnitt Grossausgabe, SCM R. BROCKHAUS; CHRISTLICHE VERLAGSGES. DILLENBURG, Dezember 2006 ISBN: 3417259169
Die Elberfelder Bibel gehört auch 150 Jahre nach Drucklegung des ersten Neuen Testaments zu denführenden deutschen Bibelübersetzungen. Man schätzt an ihr vor allem ihre philologische Exaktheit.Die Worte aus dem griechischen bzw. hebräischen Grundtext werden dabei weitgehend ohneUmschreibungen wiedergegeben. Dadurch ist der Leser so dicht an den Originaltexten wie sonst beikaum einer anderen Bibelübersetzung. Dabei ist die Elberfelder Bibel eine Bibel, die durchaus fürjedermann gut zu lesen ist.Die letzte Revision der Elberfelder Bibel wurde 1985 abgeschlossen. In den 20 darauf folgendenJahren haben sich sprachlich manche Gewohnheiten verändert. Dies hat der Verlag zum Anlass genommen,die Bibelübersetzung noch einmal auf veraltete Redewendungen und zu schwer verständliche Passagendurchzusehen. Auch machten die Erfordernisse der neuen Rechtschreibregelung eine Neuausgabe derBibel notwendig.Wir bieten die Elberfelder Bibel nun in vielen verschiedenen Ausgaben an. Neben den eher klassischeinfarbig gehaltenen Ausgaben finden Sie solche mit moderner Covermotiv-Gestaltung. Daneben könnenwir erstmals Elberfelder Bibeln in zweifarbigem Kunstledereinband anbieten.Die Elberfelder Bibel wird zunächst in zwei Formaten ausgeliefert: Standardformat und Großformat.Als besondere Innovation gibt es eine Schreibrandausgabe, das ist eine Großausgabe, in der derSatzspiegel der Standardausgabe verwendet wird und somit viel Raum für Notizen entsteht.Erstmals enthält die Elberfelder Bibel auch auf 16 Seiten farbige Landkarten und Diagramme in hoherQualität. Dazu kommt ein lexikalischer Anhang mit Stichworterklärungen zu den wichtigsten Begriffender Bibel. Zur besseren Lesbarkeit haben wir zudem ein neues, benutzerfreundliches Layout mit neuerTypographie entwickelt. Die Vielzahl der Parallelstellen - eine besondere Spezialität derElberfelder Bibel - wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit in die Mittelspalte platziert.Wir denken, dass die neuen Bibelausgaben ebenso traditionsverbunden wie zeitgemäß sind und dendeutschsprachigen Lesern in hoher Genauigkeit die Überlieferung der Bibel erschließen.
NEUBUCH! 2006. X, 1175, 409 S., Farb. Ktn./Pl. 27,5 cm 267 mm x 194 mm x 38 mm Mit farb. Ktn. u. Graf. in Bildteil, 16 S.
[SW: Elberfelder Bibel, Bibelausgaben]
Dobschütz, Ernst von: Die Bibel im Leben der Völker. Hrsg. v. Alfred Adam. Berlin: Evang. Verlagsanstalt, 1954.
Innen Papier etwas gebräunt. - INHALT // Einleitung. I. Die Entstehung der Bibel. II. Die Bibel in der alten Kirche. III. Die Bibel im christlichen Reich. IV. Die Bibel in der Kirche des Ostens. V. Die Bibel im Frühmittelalter. VI. Die Bibel im Spätmittelalter. VII. Die Bibel in der Hand der Buchdrucker. VIII. Die Bibel und die Reformatoren. IX. Die Bibel im Zeitalter der Orthodoxie. X. Die Bibel im Zeitalter des Pietismus und Rationalismus. XI. Die Bibel im 19. Jahrhundert. XII. Die Bibel in der Gegenwart. Nachwort. Verzeichnis der Namen und Sachen. -
216 S., gebundene Ausgabe.
[SW: Bibel, Alte Kirche, Kirchengeschichte, Kulturgeschichte, Altertum, Ostkirche]
Elberfelder Bibel, Standardausgabe, mit Schutzklappen Elberfelder Bibel 2006 - Standardausgabe, Goldschnitt, Schutzklappen, Schwarz, SCM R. BROCKHAUS; CHRISTLICHE VERLAGSGES. DILLENBURG, Dezember 2006 ISBN: 3417259258
Die Elberfelder Bibel gehört auch 150 Jahre nach Drucklegung des ersten Neuen Testaments zu denführenden deutschen Bibelübersetzungen. Man schätzt an ihr vor allem ihre philologische Exaktheit.Die Worte aus dem griechischen bzw. hebräischen Grundtext werden dabei weitgehend ohneUmschreibungen wiedergegeben. Dadurch ist der Leser so dicht an den Originaltexten wie sonst beikaum einer anderen Bibelübersetzung. Dabei ist die Elberfelder Bibel eine Bibel, die durchaus fürjedermann gut zu lesen ist.Die letzte Revision der Elberfelder Bibel wurde 1985 abgeschlossen. In den 20 darauf folgendenJahren haben sich sprachlich manche Gewohnheiten verändert. Dies hat der Verlag zum Anlass genommen,die Bibelübersetzung noch einmal auf veraltete Redewendungen und zu schwer verständliche Passagendurchzusehen. Auch machten die Erfordernisse der neuen Rechtschreibregelung eine Neuausgabe derBibel notwendig.Wir bieten die Elberfelder Bibel nun in vielen verschiedenen Ausgaben an. Neben den eher klassischeinfarbig gehaltenen Ausgaben finden Sie solche mit moderner Covermotiv-Gestaltung. Daneben könnenwir erstmals Elberfelder Bibeln in zweifarbigem Kunstledereinband anbieten.Die Elberfelder Bibel wird zunächst in zwei Formaten ausgeliefert: Standardformat und Großformat.Als besondere Innovation gibt es eine Schreibrandausgabe, das ist eine Großausgabe, in der derSatzspiegel der Standardausgabe verwendet wird und somit viel Raum für Notizen entsteht.Erstmals enthält die Elberfelder Bibel auch auf 16 Seiten farbige Landkarten und Diagramme in hoherQualität. Dazu kommt ein lexikalischer Anhang mit Stichworterklärungen zu den wichtigsten Begriffender Bibel. Zur besseren Lesbarkeit haben wir zudem ein neues, benutzerfreundliches Layout mit neuerTypographie entwickelt. Die Vielzahl der Parallelstellen - eine besondere Spezialität derElberfelder Bibel - wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit in die Mittelspalte platziert.Wir denken, dass die neuen Bibelausgaben ebenso traditionsverbunden wie zeitgemäß sind und dendeutschsprachigen Lesern in hoher Genauigkeit die Überlieferung der Bibel erschließen.
NEUBUCH! 2. Aufl. 2008. X, 1175, 409 S., Ktn. u. Pln. 24 cm 241 mm x 166 mm x 35 mm Farb. Ktn. u. Graf. in Bildteil, 16 S.
[SW: Elberfelder Bibel, Bibelausgaben]



