Die 70er Jahre

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Friebel, Hans-Jürgen: Das 70er-Jahre-Quiz, Verlag Ernst Kaufmann 2008 Lahr ISBN: 3780630494
Block mit Spiralbindung.125 Fragen und Antworten zu den 70er-Jahren. Für diejenigen, die diese Zeit erlebt haben, ist das 70er-Jahre-Quiz eine tolle Fundgrube der Erinnerungen. Diejenigen, die diese Zeit nicht selbst erlebt haben, blicken heute voller Neugier auf dieses Jahrzehnt, das geprägt wurde durch die sozial-liberale Politik von Willy Brandt und Helmut Schmidt, also "Mehr Demokratie wagen", die Aussöhnung mit den Ostblockstaaten, aber auch durch die beiden Ölkrisen und die damit zusammenhängende Wirtschaftskrise. Gesellschaftlich machte die Emanzipation der Frauen Fortschritte, das Bildungssystem und der Sozialstaat wurden ausgebaut. Die zweite Hälfte der 70er-Jahre wurde durch den Terror der RAF verdüstert. 136 Spotlights auf ein spannendes Jahrzehnt. Testen Sie spielerisch, wie viel Sie wissen und an was Sie sich erinnern. Das 70er-Jahre-Quiz knüpft an die Verkaufserfolge seiner Vorgänger an - das 50er-Jahre- und das 60er-Jahre-Quiz.

1. Auflage Taschenbuch 9,5 x 20 cm; 2

[SW: Quiz; Siebziger Jahre]

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Wolfrum, Edgar: Die 70er Jahre Republik im Aufbruch, PRIMUS VERLAG, März 2007 ISBN: 3896785680
Edgar Wolfrum lässt in rund 100 hervorragenden Fotos aus den Beständen der Deutschen Presseagentur (dpa) die Innen- und Außenpolitik, die Gesellschaft und Wirtschaft der 70er Jahre der Bundesrepublik Revue passieren. Im Mittelpunkt steht zunächst die sozial-liberale Koalition unter Willy Brandt und seine Ostpolitik (Moskauer Vertrag, Warschauer Vertrag). Die Olympischen Spiele 1972 präsentieren eine weltoffene Bundesrepublik und werden jäh überschattet durch den Schwarzen September, die tragisch ausgehende Geiselnahme israelischer Sportler durch arabische Terroristen. Nach dem Rücktritt Brandts wegen der Affäre Guillaume prägt die Ära Schmidt die zweite Hälfte der 70er Jahre. Der Terror der Roten-Armee-Fraktion, Nachrüstungspolitik und Friedensdemonstrationen bestimmen die politische Landschaft. Es ist aber auch das Jahrzehnt, in dem Heinrich Böll den Literaturnobelpreis erhält, in dem im deutschen Fernsehen die Sesamstraße wie auch die US-Serie Holocaust anlaufen.

NEUBUCH! 2007. 144 S. m. 100 Farb- u. SW-Fotos. 28 cm 279 mm x 210 mm x 22 mm; Deutschland im Fokus Bd.3

[SW: Bundesrepublik Deutschland (1949-1990); Politik/Zeitgeschichte ab '68, 70er Jahre; Politik/Zeitgesch.,70er Jahre; Bildband]

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Berger Markus: Unsere Traumfrauen der 70er- und 80er-Jahre, WARTBERG, 080 ISBN: 3831325170
Welches ist das starke, welches das schwache Geschlecht Spätestens seit den 70er und 80er Jahren fällt eine Antwort auf diese Frage schwer. Die Traumfrauen und 'Powerladies', die schönen und erfolgreichen Damen sind seitdem auf dem Vormarsch - und zeigen den Männern, wo der Hammer hängt.Dieser großformatige Bildband zeigt uns Traumfrauen, die das Zepter längst in die Hand genommen haben. Vorbei die Zeiten, in denen Frauen einfach nur Mütter und Heimchen und attraktiv und gehorsam sein mussten. Die Traumfrauen der 70er und 80er haben die Welt verändert. Und zwar jene der Herren ebenso wie ihre eigene.

NEUBUCH! 2010. 61 S. m. zahlr. meist farb. Fotos. 32,5 cm 331 mm x 170 mm x 12 mm zahlreiche Farb- und S/w-Fotos

[SW: Star, Frau, 80er Jahre; Kultur, 80er Jahre; Bildband, 70er Jahre; Kultur, 70er Jahre; Bildband]

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Gustafsson, Lars: Die dritte Rochade des Bernard Foy. Roman. Aus dem Schwedischen von Verena Reichel. Carl Hanser Verlag 2.Aufl. 1986 München, Wien ISBN: 3446145443
394S. 8°

Leinen Ganzleinenband mit illustriertem Schutzumschlag. Der Umschlag gilbig, Einband und Schnitte fleckig, innen guter Zustand. Was macht ein junger amerikanischer Rabbiner, mit dem Zug unterwegs von Stockholm nach Paris, wenn er zufällig in den Besitz einer Mikrokassette mit dem Steuerungsprogramm für eine Mittelstreckenrakete gelangt? Während unsereiner das Ding entweder wegwerfen oder bei der Polizei abgeben würde, faßt der patriotische Bernard Foy den riskanten Plan, die Rakete umzuprogrammieren, damit sie künftig ihre Erfinder hinter dem Eisernen Vorhang belästige . .. Das ist natürlich nicht einfach, zumal dem mehr oder weniger rechtmäßigen Besitzer dieser Kassette alles daran liegt, die Kostbarkeit wieder an sich zu bringen. Eine fieberhafte Jagd durch Europa und Amerika beginnt, an der so unterschiedliche Persönlichkeiten wie der deutsche Verteidigungsminister, sinistre Zwerge, zweifelhafte Damen und ein alter Nazi teilnehmen. Wer, fragt sich der Leser, mag wohl hinter einem solch abgefeimten Komplott stecken? Lars Gustafsson hat mit diesem phantastischen Roman, in dem es von Einfällen, Ideen und unerwarteten Echos nur so wimmelt, eine Methode entwickelt, der Realität ihr Geheimnis zu entreißen: Bodenlosigkeit. (Klappentext) Lars Gustafsson (* 17. Mai 1936 in Västeras) ist ein schwedischer Schriftsteller und Philosoph. Lars Gustafsson studierte Literatur, Philosophie und Soziologie an den Universitäten von Uppsala/Schweden und Oxford. Seit den 1960er Jahren tritt er als Lyriker, Philosoph und Romancier in Erscheinung. Neben seinem literarischen Schaffen war er anfangs zeitweilig Chefredakteur einer Literaturzeitschrift. Schon bald knüpfte er internationale Kontakte, auch in der Welt der Literatur, z. B. zur deutschen Autorengemeinschaft Gruppe 47. Durch ein DAAD-Stipendium für einen einjährigen Arbeitsaufenthalt in West-Berlin gelangte er 1972 nach Deutschland, wo er für zwei Jahre lebte. In diese Zeit fielen ausgedehnte Reisen, u. a. nach Australien, Singapur, Tokio, Israel und in die USA. 1961 promovierte er in Philosophie, 1979 schloss er seine Habilitation ab. 1981 konvertierte Gustafsson zum Judentum. 1983 bis 2006 war er Professor für Germanistische Studien und Philosophie an der University of Texas in Austin/Texas. Seit Mai 2006 lebt er in Södermalm, Stockholm. Die Sommermonate verbringt er regelmäßig in Västmanland. Sein jüngster Aufenthalt in Deutschland stand in Zusammenhang mit der Tübinger Poetik-Dozentur, an der sich Gustafsson 2005 als Dozent beteiligte. Seine Vorlesungen sind unter dem Titel Augenblick und Gedicht veröffentlicht. Im Jahre 2009 machte er anlässlich der Europawahl 2009 Schlagzeilen, als er mit einem Wahlaufruf offiziell die schwedische Piratenpartei unterstützte. Zur Begründung sagte der Autor: "Letztlich geht es um das Bürgerrecht auf Information. Das ist wichtiger als das Urheberrecht." Mit der Verleihung der Goethe-Medaille 2009 wird Gustafsson für sein umfangreiches literarisches Werk und dem darin enthaltenen starken Deutschlandbezug geehrt. Das Goethe-Institut hebt in seiner Begründung hervor, der Autor habe "seit den 70er Jahren das deutsche Schwedenbild jenseits der großen Kinderbuchtradition und der populären schwedischen Kriminalliteratur geprägt." Besonders in seiner Pentalogie Risse in der Mauer schicke er den Leser auf eine Zeitreise durch die 60er und 70er Jahre Schwedens, die präzise und kritisch den Wandel im gesellschaftlichen Wertesystem verfolgt. Am 25. August 2010 verlässt Gustafsson die schwedische Piratenpartei aus Protest gegen die Zusammenarbeit mit dem Portal WikiLeaks, welchem er vorwirft Todeslisten für die Taliban zu liefern. 1957 gab er sein literarisches Debüt mit dem Roman Vägvila (Wegesrast), der eine Mischung aus Prosa und Lyrik darstellt. In der Romanreihe Risse in der Mauer geht es um die späten 60er und frühen 70er Jahre. Der Band umfasst die Autobiographie Herr Gustafsson persönlich (1972), das Jugenddrama Wollsachen (1974) sowie Familientreffen (1976), Sigismund (1977) und Tod eines Bienenzüchters (1978). Bei dem kurzen Roman Nachmittag eines Fliesenlegers (En kakelsätteres eftermiddag, 1991) handelt es sich eher um eine philosophische Parabel über Sinn und Sinnlosigkeit des Lebens, dessen Geheimnisse vom Menschen nie wirklich entschlüsselt werden können. Bezeichnenderweise sagt der Autor über sich selbst: "I tend to regard myself as a philosopher who has turned literature into one of his tools." Umgekehrt spiegelt aber auch sein philosophisches Werk seine literarischen Interessen, hat er sich doch besonders mit Sinn und Bedeutung, mit Mehrsprachigkeit und Kreativität auseinandergesetzt. In dem 1993 veröffentlichten Roman Historien med hunden (deutsch 1994 Die Sache mit dem Hund) verarbeitet der Autor die posthum aufgedeckten Artikel des Wissenschaftlers Paul de Man. In Geheimnisse zwischen Liebenden (Tjänarinnan. En kärleksroman, 1996) geht es um einen erfolgreichen Mann von Ende 50, der sich nicht recht traut, der Liebe, die er für seine kolumbianische Putzfrau empfindet, Ausdruck zu verleihen. Die Verfilmung des Romans Wollsachen im Jahre 2003 unter dem Titel Sprickorna i muren beweist, dass Gustafsson in seiner früheren Heimat ein noch immer gern gelesener Autor ist.

[SW: Schwedische Literatur | Roman]

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