Diderot

Es wurden insgesamt 5000 Einträge zu 'Diderot' gefunden (Stand: 04.10.2012).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Diderot' an.

(LESSING, GOTTHOLD EPHRAIM). Das Theater des Herrn Diderot. Aus dem Französischen (übersetzt von Gotthold Ephraim Lessing). 2 in 1 Bd. Wien, J. Th v. Trattner, 1766. ; fester Einband / hard cover
Der früheste und natürlich unberechtigte Nachdruck der 1760 bei Voß in Berlin veröffentlichten Diderot-Übersetzungen Lessings.- "Bei aller Kritik an französischer Literatur und Literaturtheorie hat Lessing viel dazu beigetragen, die Leistungen der französischen Aufklärung bekannt zu machen. ... Das letzte abgeschlossene Projekt der dritten Berliner Zeit bildet den Höhepunkt dieser Bestrebungen: 'Das Theater des Herrn Diderot' enthält seine Übersetzung von Diderots Dramen 'Le Fils naturel' (Der natürliche Sohn oder die Proben der Tugend) und 'Le Pere de famille' (Der Hausvater) und von den theoretischen Begleittexten 'Entretiens sur le Fils' (Dorval und ich. Erste - dritte Unterredung über die "wahre Geschichte des Stückes") und 'De la Poesie dramatique' (Von der dramatischen Dichtkunst. An meinen Freund Herrn (Melchior) Grimm) - ein Werk von erheblicher Bedeutung" (Nisbet). "Dieses Theater", so Lessing in seiner "Vorrede", "bestehet aus zwey Stücken, die (Denis Diderot, einer der "vornehmsten Verfasser der ... Enzyklopädie") als Beyspiele einer neuen Gattung ausgearbeit, und mit seinen Gedanken sowohl über diese neue Gattung, als über andere wichtige Punkte der dramatischen Poesie, und aller ihr untergeordneten Künste, der Declamation, der Pantomime, des Tanzes, begleitet hat. Kenner werden ... überall den denkenden Kopf spüren, der alte Wege weiter bahnet, und neue Pfade durch unbekannte Gegenden zeichnet". Diderot ist für Lessing ein mächtiger Alliierter in seinem Feldzug gegen das französische klassizistische Theater, dessen Falschheit und Künstlichkeit Diderot durchschaut hatte, und gegen dessen deutsche Statthalter wie Gottsched. "In dieser Hinsicht ist 'Das Theater des Herrn Diderot' auch ein Gegenschlag gegen Gottscheds 'Deutsche Schaubühne' mit ihrer Sammlung von Übersetzungen aus dem klassizistischen französischen Repertoire und deutschen Nachahmungen davon: Diderots Prosa-Dramen über das häusliche Leben ... liefern den handgreiflichen Beweis, daß (einige) Franzosen über das heroische und höfische Theater hinausgekommen sind, das in Deutschland noch immer von vielen geschätzt wurde. Zweifellos machte es Lessing Spaß, seinen neuen gallischen Helden in Berlin zu lancieren, wo die preußische Gallophobie (unter Friedrich II.) gerade auf dem Höhepunkt war. ... Nützlich war Diderot für Lessing zur Zeit der 'Literaturbriefe' in erster Linie für seine Polemik" (Nisbet).- Goed, IV/1,385,87; Muncker 405; Giese (Trattner) 758; Fromm II,7206.

255, (1) S.; 329, (1) S. mit zus. 2 (wiederholten) gestochenen Titelvignetten. Hübscher Ldrbd der Zeit mit reicher floraler Rückenvergoldung und goldgeprägtem Rückentitel sowie marmorierten Vorsätzen (Rücken an der Unterkante mit winzigem Wurmgang, Vorderdeckel mit kleinem Tintenfleck, kleiner Einriß an einer Ecke des fliegenden Vorsatzes unterlegt, durchgehend etwas, gelegentlich auch stärker braunfleckig bzw. gebräunt, auf 20 Blättern kleiner Feuchtigkeitsrand am Außenrand).

[SW: Französische Literatur; Literatur, Aufklärung, Empfindsamkeit, Sturm und Drang; Theater- und Operntexte]

Details

Diderot, Denis. Die Nonne. Mit Illustrationen von Werner Klemke versehen. Berlin : VVW Verlag Volk und Welt. 1966.
Denis Diderot (* 5. Oktober 1713 in Langres (Champagne-Ardenne); 31. Juli 1784 in Paris) war ein französischer Schriftsteller, Philosoph und Aufklärer. Er war lange Zeit weniger bekannt als etwa Voltaire oder Rousseau, gilt heute aber als einer der originellsten Köpfe der europäischen Aufklärung. Jugendjahre und die Pariser Anfänge Diderot war ältestes Kind eines wohlhabenden, jansenistisch-frommen Messerschmiedemeisters in der Bischofsstadt Langres (Champagne). Da er später die Kanonikus-Pfründe eines Onkels übernehmen sollte, wurde er schon als 13-Jähriger tonsuriert. Zur Schule ging er zuerst bei den Jesuiten in Langres, dann im jansenistisch orientierten College d'Harcourt in Paris. Nach Beendigung der propädeutischen Kolleg-Studien mit dem Magister Artium (1732) unterließ er es jedoch, das geplante Theologiestudium anzuschließen, was später sein jüngerer Bruder an seiner Stelle tun musste, um die Pfründe in der Familie zu halten. In den folgenden Jahren führte Diderot in Paris ein mehr oder weniger ungebundenes Leben und befreundete sich mit anderen jungen Intellektuellen wie (d'Alembert, Rousseau, Condillac, Melchior Grimm). Er begann zu schreiben und übersetzte englische Schriften ins Französische. Als er 1743 eine besitz- und aussteuerlose Wäscheverkäuferin heiraten wollte und, wie üblich, seinen Vater um Erlaubnis bat, ließ dieser ihn kraft seiner väterlichen Autorität in ein Kloster einsperren. Diderots Antipathie gegen die Kirche und die Institution Kloster liegt wohl auch in dieser Erfahrung begründet - eine Antipathie, die sich später noch steigerte, als seine jüngste Schwester freiwillig ins Kloster ging und dort geisteskrank wurde. Diderot selbst konnte nach einigen Wochen aus seinem klösterlichen Gefängnis fliehen. Er kehrte nach Paris zurück und heiratete heimlich. Allerdings fand er seine Frau nach der baldigen Geburt einer Tochter, die sehr schnell starb, offenbar langweilig und liierte sich 1745 nebenher mit einer gewissen Mme de Puisieux, einer "aventuriere" ("Abenteurerin", wie man emanzipiert und unverheiratet lebende Frauen meist besserer Herkunft und Bildung gern nannte). Trotzdem hatte er 1746 wieder einen Sohn (der 5-jährig starb), 1750 einen weiteren Sohn (der als Säugling starb) und 1753 wieder eine Tochter (die als Einzige ihre Eltern überlebte). Die Encyclopedie Da er schon eine Geschichte der alten Griechen, ein medizinisches Lexikon und einen philosophischen Traktat von Shaftesbury aus dem Englischen übersetzt hatte, erhielt Diderot 1746 von dem Pariser Verleger und Hofdrucker Le Breton den Auftrag, die kürzlich abgeschlossene Cyclopaedia, or Universal Dictionary of the Arts and Sciences zu übersetzen. Er nahm an, beschloss aber, das zweibändige Werk beträchtlich zu erweitern, um daraus eine Summa des gesamten Wissens seiner Zeit zu machen. Hierzu gewann er als Mitarbeiter zuerst seinen Freund d'Alembert, einen Mathematiker und Naturwissenschaftler, sowie nach und nach andere Autoren (die teils sonst wenig bekannte Spezialisten, teils aber auch berühmte Leute waren wie z. B. Montesquieu oder Voltaire). 1749 musste er einige Monate pausieren, als er wegen seiner mehr nebenher verfassten und veröffentlichten religionskritischen Lettre sur les aveugles in der Festung Vincennes inhaftiert wurde. Hierbei kam sicher erschwerend hinzu, dass er schon zwei Jahre vorher vom Pfarrer seiner Gemeinde als gottloser "sehr gefährlicher Mensch" denunziert worden war. In Zukunft war er deshalb vorsichtiger und ließ, um den Fortgang der Encyclopedie nicht zu gefährden, viele andere Schriften unpubliziert. 1750 verfasste er einen in ganz Europa verschickten Prospekt, in dem er Interessenten zur Subskription der Encyclopedie aufrief. 1751 erschienen die beiden ersten Bände der Encyclopedie ou Dictionnaire raisonne des sciences, des arts et des metiers ("Enzyklopädie oder (alphabetisch) geordnetes Lexikon der Wissenschaften, Künste und Gewerbe, von einer Autorengemeinschaft"). Der buchhändlerische Erfolg des Werkes war enorm, doch die Jesuiten und die Sorbonne diagnostizierten eine unchristliche Tendenz und erwirkten beim königlichen Kronrat ein Verbot. Da aber Madame de Pompadour (die Mätresse von Ludwig XV.), einige Minister, viele einflussreiche Freimaurer und der Chefzensor Malesherbes auf der Seite der Encyclopedisten standen, konnten 1753-1756 trotz des Verbots vier weitere Bände erscheinen. Danach jedoch wuchs der Druck der Gegner. 1758 wurde das Verbot erneuert, 1759 setzte Papst Clemens XIII. das Werk auf den Index. Inzwischen hatte aber die Regierung die Deviseneinnahmen schätzen gelernt, die trotz des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) durch den Verkauf der Encyclopedie aus ganz Europa hereinkamen, und man ermutigte Diderot unter der Hand zum Weitermachen. Er brachte die letzten zehn Bände samt fünf Bänden Abbildungen heraus (1765), zog sich dann aber - nach 20 Jahren Arbeit - zurück und überließ seinen Nachfolgern die Herausgabe der letzten Abbildungsbände, die, wie schon die ersten, viel zum Ruhm des Unternehmens beitrugen. Philosophie, Kritik, Theater, Romane Neben der Encyclopedie hatte Diderot immer auch andere Werke in Arbeit. Schon 1746 hatte er im Anschluss an die Shaftesbury-Übersetzung seine Pensees philosophiques ("Philosophische Überlegungen") publiziert, worin er erstmals materialistische und atheistische Vorstellungen vertrat. 1748 veröffentlichte er einen erotischen Roman, Les bijoux indiscrets ("Die geschwätzigen Kleinode"), der ein Skandalerfolg wurde und in den Literaturgeschichten für Schüler und Studenten oft unerwähnt bleibt. 1749 kam die schon genannte philosophische Schrift Lettre sur les aveugles ("Brief über die Blinden") heraus, worin Diderot, ausgehend von der These, dass ein blind Geborener keine Möglichkeit habe, die Existenz Gottes zu erdenken, diese Existenz überhaupt bezweifelt. 1751 trug er bei zu einer Grundlegung der philosophischen Ästhetik mit der Lettre sur les sourds et muets ("Brief über die Taubstummen"). Im gleichen Jahr wurde er neben d'Alembert in die Berliner Akademie der Wissenschaften aufgenommen. In den Jahren hiernach beschäftigte er sich mit Kunstgeschichte sowie den Techniken der Malerei und wurde einer der ersten professionellen Kunstkritiker mit den Artikeln, die er von 1759 bis 1771 sowie gelegentlich auch danach für die Zeitschrift Correspondance litteraire seines Freundes Melchior Grimm verfasste, um über die Verkaufsausstellungen (Salons) zu berichten, die alle zwei Jahre von den Mitgliedern der Academie de peinture et de sculpture im Verein mit Pariser Galeristen veranstaltet wurden. Als Naturwissenschaftler betätigte Diderot sich in den Pensees sur l'interpretation de la nature ("Überlegungen zur Deutung der Natur", 1754), einem Plädoyer für das Prinzip des Experiments und gegen die oft nur pseudo-rationalen Naturerklärungen der Cartesiens, d.h. der rationalistischen Denker im Gefolge von Rene Descartes. Daneben wurde er sehr bedeutsam für die Entwicklung der Gattung Drama. Er verfasste einige Stücke, die heute wegen ihrer ereignisarmen und oft unwahrscheinlichen Handlung zwar kaum mehr aufgeführt werden, zu ihrer Zeit aber erfolgreich waren dank ihrer eindringlichen Darstellung widersprüchlicher Gefühle und innerer Konflikte sowie dank der Tatsache, dass sie in einem als zeitgenössisch und real intendierten Milieu der oberen Mittelschicht spielen. Am bekanntesten wurden Le Fils naturel ("Der natürliche Sohn", 1757) und Le Pere de famille ("Der Familienvater", 1758). Im Ersteren ringt ein junger Mann sich tugendhaft dazu durch, seinem Freund die Braut nicht zu nehmen, in die er sich wider Willen verliebt hat und die auch ihrerseits sich magisch von ihm angezogen fühlt (sich am Ende aber als seine Halbschwester herausstellt). Im Zweiten gestattet ein Vater, der eigentlich passende Konventionalehen für seine beiden heiratsfähigen Kinder anstrebt, diesen nach langen inneren Konflikten die Liebesheiraten, die sie selber wünschen (und die sich nachträgl...

10. Auflage. 361 Seiten

Details

Denis Diderot - Hinterhäuser, Hans: Utopie und Wirklichkeit bei Diderot. Studien zum "Supplement au voyage de Bougainville". Heidelberg; Carl Winter, o.J. (ca. 1965).
Ein sehr gutes Exemplar. - Heidelberger Forschungen Heft 5. - Utopische Motive aus dem Gesamtwerk -- Auf dem Weg zum "Supplement au voyage de Bougainville" -- Der alte Diderot -- Die Problematik von Liebe und Ehe -- Die Parallele zwischen dem Naturmensdien und dem Zivilisierten (mit einem Exkurs über Diderots Mitarbeit an der "Histoire des deux Indes") -- Bougainvilles "Voyage autour du monde" -- Der "Supplement au voyage de Bougainville" -- Werkform -- Land und Mensdien -- Religion -- Moral und sexuelle Moral -- Soziale Ordnung -- Aufhebung der Utopie -- Utopismus und Reformwille bei Diderot - Geltung des utopischen Denkens vor der Realität -- Diderot und das Christentum -- Diderot und die Frauen -- Diderot vor den sozialen und politischen Gegebenheiten -- Ursprung und Sinn der Gesellschaft -- Die "beste Regierung" -- Die Eigentumsfrage -- Motive und Aspekte des Diderotschen Konformismus -- Die Gesetzestreue -- Die Unverbindlichkeit des Denkens als Basis des Konformismus -- Die konkreten Veranlassungen der konformistischen Haltung -- Diderot diskutiert den philosophischen Bekennermut -- Schluß: Dialektik der Neigungen - Diderot als Apologet der Zivilisation Literaturverzeichnis.

133 S. Broschiert.

[SW: Bougainville / "Voyage autour du monde"]

Details

DIDEROT, Denis (1713-1783) und Jean Le Rond D'ALEMBERT (1717-1783). Encyclopedie ou dictionnaire raisonne des sciences, des arts et des metiers, par une societe de gens de lettres ... Paris, Neuchatel und Amsterdam, Briasson, David, Le Breton u.a., 1751-80.
Erstausgabe der epochalen Encyclopedie, mit der sich ein neues, modernes Wissenschaftsverständnis ankündigte. Viele der insgesamt gegen 72'000, von insgesamt mehr als 170 Mitarbeitern, darunter Geistesgrössen wie Voltaire, Rousseau, Holbach oder Turgot, verfassten und häufig gegen den Widerstand der Zensur gedruckten Artikel stammen von den beiden Herausgebern d'Alembert, der auch für die programmatische Einführung verantwortlich war, und Diderot, "ein ursprüngliches und unnachahmliches Genie" (Goethe). Diderot beaufsichtigte auch den grössten Teil der speziell angefertigten Kupferstiche, gemäss den Angaben auf den Titelblättern insgesamt 3'129, teilweise zwei auf einer Tafel oder auf zwei-, drei- oder gar vierfach gefalteten Tafeln. Das von Diderot verfasste Erklärungsblatt zum allegorischen Titelkupfer ("Sous un Temple d'Architecture Ionique, Sanctuaire de la Verite, on voit la Verite enveloppee d'un voile, & rayonnante d'une lumire qui ecarte les nuages & les sisperse") wurde nicht allen Exemplaren beigegeben. Die detailreichen, meist grossformatigen Abbildungen illustrieren Handwerk, Technik und Gewerbe im 18. Jahrhundert und wurden eigens für diese Enzyklopädie hergestellt. Unter dem Einfluss des angelsächsischen Empirismus und im Geiste der Aufklärung geschrieben, waren es besonders die Artikel zur Staatslehre und Ethik, welche nicht nur das französische Geistesleben entscheidend beeinflussten und so der Revolution den Weg bahnten. Diderot und d'Alembert verfolgten mit ihrem grossartigen Werk die Absicht, die Denkart der Menschen zu beeinflussen und zu verändern. Sie verzichteten weitgehend auf historische und biographische Artikel, legten dafür aber um so mehr Wert auf die Behandlung der angewandten mechanischen Künste, denen sie gleichberechtigten Status neben Kunst und Wissenschaft zubilligten. Von den etwas mehr als 4'000 gedruckten Exemplaren fand rund die Hälfte ausserhalb Frankreichs einen Käufer, obgleich Hof, Kirche und Richterschaft ausser sich vor Empörung waren. Im Jahr 1759 wurden die bis dahin veröffentlichten sieben Bände vom Pariser Generalstaatsanwalt verboten und vom Papst auf den Index gesetzt. Die zwei abschliessenden Indexbände von 1780 bearbeitete der Genfer Pastor Pierre Mouchon. - Anders als bei Schwab erwähnt, weist auch der erste Band die Titelvariante mit der Minerva-Vignette auf, wie allen anderen Textbände, mit Ausnahme der Bde. VIII, XIII, XV und XVI, die die Apollo-Vignette, ebenfalls von Jean-Baptiste Papillon, aufweisen. - Es fehlen 7 Tafeln; Exemplar ohne das allegorische Frontispiz, das nicht allen Exemplaren mitgegeben wurde. - Papierränder gebräunt, stellenweise stockfleckig. Felix Battier (1724-1794), Basler Kaufmann und Bankier im Haus zum Drachen (Besitzeintrag: "Battier au Dragon"). Adams I, G1; Tchemerzine IV, 434-435; PMM 200; Dibner, Heralds of Science, Nr. 85; Lough, Essays on the Encyclopedie (1968), 2-15 und 52f.; Schwab/Rex, Inventory of Diderot's Encyclopedie (1971), S. 64f. Editio princeps of the celebrated Encyclopedie which was hailed and also persecuted as the sum of modern knowledge, as the monument to progress of reason in the Age of Enlightenment. With the explanatory plate to the allegoric frontispiece by Diderot, unknown to Adams and other bibliographers. Published under the direction of the distinguished Paris mathematician d'Alembert and Denis Diderot, "an original and inimitable genius" (Goethe), the Encyclopedie gave, through its attempt to classify learning and to open all domains of human activity to its readers, expression to many of the most important intellectual and social development of the Enlightenment. The 170 contributors included the most prominent figures in contemporary France, a.o.: Voltaire, Rousseau, Marmontel, Holbach and Turgot. The first seven volumes were issued between 1751 and 1757. Due to problems of censorship, the remaining ten volumes were distributed all together at the end of 1765. The twenty-one volumes of text comprise approximately 72'000 articles, and represent thus a massife reference work for the arts and sciences of the century. About half of this folio edition, printed in little more than 4'000 copies, were sold outside of France. The large and impressive engravings, many of them supervised by Diderot and grouped by theme, were printed between 1762 and 1777. The two index volumes of 1780 were written by the Geneva pastor Pierre Mouchon. - Seven plates are lacking, copy without the frontispiece. - Margins browned, foxed in places. - Contemporary half calf, back on six raised bands, with two labels on spine, edges in red (several hinges worn, heavily rubbed and corners worn).

35 Bde. [23 Bde. Text, Index und Suppl. sowie 12 Tafelbände]. Folio (392 x 250 mm [Papierformat]). Mit 10 doppelblattgrossen Kupferstichkarten von Didier Robert de Vaugondy, Philippe Buache u.a., 2777 (statt 2784) Kupfertafeln (davon mehr als 300 doppelblattgross oder mehrfach gefaltet), gestochen von Prevost, Benard u.a. sowie 4 gef. Tabellen. Halblederbände d. Z. über 6 erhabenen Bünden, mit je 2 Rückenschildern, Rotschnitt (diverse Gelenke teilweise eingerissen, Rücken stärker berieben und Lederbezug etwas spröde, Ecken bestossen, mehrere Rücken restauriert).

[SW: Illustrierte Bücher / Illustrated Books Französische Literatur / French Literature Lexika / Encyclopaedias]

Details