Diane Arbus

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Bosworth, Patricia: Diane Arbus. Eine Biographie. Mit einem Vorwort der Verfasserin. Aus dem Amerikanischen von Peter Münder, Frank Thomas Mende, Dorothea Asendorf und Barbara Evers. Originaltitel: Diane Arbus. Mit einem Register. München : Schirmer-Mosel Verlag, 1984. ISBN: 3888141508
Guter Zustand. Einband papierbedingt leicht vergilbt. Untere vordere Buchecke mit einer kleinen Stauchung. - Diane Arbus (* 14. März 1923 in New York; 26. Juli 1971 in Greenwich Village, New York) war eine amerikanische Fotografin und Fotojournalistin russisch-jüdischer Abstammung. Arbus wurde vornehmlich durch ihre Fotoreportagen für namhafte US-Magazine bekannt sowie für ihre teils einfühlsamen, teils schonungslosen Porträts von Exzentrikern und Randfiguren der Gesellschaft, wie beispielsweise von Armen, Nudisten, Prostituierten, Transvestiten oder fehlgebildeten und geistig behinderten Personen, die sie sowohl in Sideshows wie im Alltagsleben fand. In ihrem Werk stellte Arbus vorurteilsfrei die Grenzen von Normalität und Ästhetik der Gesellschaft in Frage, womit sie die künstlerische Fotografie um einen psychologischen Aspekt erweiterte. Diane Arbus war die erste amerikanische Fotografin, deren Arbeit bei der Biennale in Venedig ausgestellt wurde (1972). Ihre Monographie Aperture Monograph ist eines der meistverkauften Bücher der Fotografiegeschichte. Nach ihrem Suizid (1971) wurde ihre Arbeit in einer bedeutenden MoMA-Retrospektive gezeigt. ... Die Bilder: Arbus' Thema ist das Surreale, Kranke, Abstoßende im täglichen Leben. Sie fotografierte Außenseiter wie Transvestiten, Kleinwüchsige, Prostituierte, Nudisten, geistig und körperlich Behinderte. Aber auch gewöhnliche Durchschnittsmenschen fanden vor ihre Kamera und wurden in Posen beunruhigender Fremdheit abgelichtet. Dabei stellte Arbus ihre Subjekte nie bloß aus, sondern gab ihnen Raum und Zeit, sich vor der Kamera einzufinden und aufzustellen. Arbus' Bilder sind deshalb keine Schnappschüsse, ihre Personen waren sich des Photographiert-Werdens stets bewusst. Dennoch wirken ihre Aufnahmen nicht gestellt: Die Fotografin zwang ihren Subjekten keine Posen auf, sondern überließ sie sich selbst vor der Kamera. Im Ergebnis entstanden Bilder einer absurden Parallelwelt: Ungewöhnliche Menschen, oft hässlich, grotesk, alltäglich, doch von großer Fremdheit. Susan Sontag bemerkte dazu in ihrem Essay Über Fotografie: "Die Menschen, die in Arbus' Welt angesiedelt sind, enthüllen sich immer selbst. Hier gibt es keinen entscheidenden Moment'. [ ] Statt sie zu überreden, eine natürliche' oder typische Haltung einzunehmen, ermunterte sie ihre Modelle, unbeholfen zu wirken - das heißt, zu posieren. Wenn sie so steif dastehen oder dasitzen, wirken sie bereits wie Abbilder ihrer selbst."[1] Seit 1962 verwendete Diane Arbus eine Rolleiflex, was dazu führte, dass sich die Negative von 35 mm auf 6 × 6 cm vergrößerten. Dieses passive, quadratische Format schien besser ihrer direkten zentrierten Kompositionsweise zu entsprechen, und das Negativ gab auch mehr Detailfülle her. Diane Arbus orientierte sich an der Arbeitsweise im Studio: Die Kamerawahl, die Ausleuchtung des Objekts und die streng durchdachte Komposition widersprechen dem Bild des im richtigen Moment eingefangenen Schnappschussfotografen. Ihre Bilder mit den ungewöhnlichen Einstellungen von Licht und Schatten behalten trotz der gestellten Szene eine gewisse Schnappschuss-Ästhetik und stehen damit im Gegensatz zur Stieglitzschen Philosophie des perfekten Abzugs. ... Aus: wikipedia-Diane_Arbus

Deutsche Erstausgabe. 381 Seiten mit vielen Abbildungen. 23,4 cm. Illustrierte weiße Originalbroschur.

[SW: Photographie, Fotografie, Photografie, Photographien, Fotokunst, Fototechnik, Photos, Camera obscura, Spiegelreflex-Fotographie, Farbenlehre, Objektiv, Beleuchtung, Brennweite, Belichtung, Tiefenschärfe, Weitwinkel, , Biographie, Lebensgeschichte, Lebensweg, Erinnerungen, Memoiren, Schilderungen, Karriere, Geschichte, Biografien Biografie, Biographien, Persönlichkeiten, Persönlichkeit, Historische Hilfswissenschaften, Geschichte, Kulturgeschichte, Americana, Amerika, Zeitgeschichte, Amerikanische Geschichte, Amerikanische Gesellschaft, Amerikanische Literatur des 20. Jahrhunderts, Politik, Soziologie, Amerikanistik, USA, Vereinigte Staaten, Literaturgeschichte]

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Arbus, Diane. (Konvolut: 1). Diane Arbus. Eine Monographie (Diane Arbus: An aperture Monograph). Deutsch Carl Weissner. 2). Diane Arbus Zeitschriften Arbeit. Mit Texten von Diane Arbus und einem Essay von Thomas W.Southall. Hrsg. von Doon Arbus und Marvin Israel. Deutsch Carl Weissner. Frankfurt Zweitausendeins 1984. [Bestell-Nr 56973]
[Fotografie]

ca 200, 175 S. Orig.Pappbände mit SchU. Deutsche Erstausgaben. Gute Exemplare. Die amerikanische Fotografin Diane Arbus (1923-1971) war die erste amerikanische Fotografin, deren Arbeiten ein Jahr nach ihrem Tod in Venedig ausgestellt wurden. Sie war mit Richard Avedon und Robert Frank befreundet. 1972 gab es eine große Retrospektive im Museum of Modern Art, 1977 wurden Arbeiten von ihr auf der 6. Documenta gezeigt. 2005 drehte Steven Shainberg einen Spiefilm über sie, in dem Nicole Kidman ihre Rolle spielte, Fur - An Imaginary Portrait of Diane Arbus. Beide Bände zusammen.

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Diane Arbus: Revelations. Enthüllungen, Schirmer /Mosel Verlag Gm,Aug 2003 ISBN: 9783829600897
Gut dreißig Jahre nach ihrem Tod erschien sie 2003 endlich, die große, umfassende Monographie zum photographischen Werk von Diane Arbus (1923-1971), die wir nach wie vor im englischen Original und jetzt in 2. Auflage als preisgünstige Studienausgabe anbieten. Mit 200 Abbildungen teils unveröffentlichter Photographien, einer reich bebilderten Chronologie und erhellenden Textbeiträgen - darunter auch Auszügen aus ihren Tagebüchern, Briefen und Vorlesungen - wird Revelations für lange Zeit die maßgebliche Publikation über Diane Arbus, ihre Persönlichkeit und ihre Kunst bleiben. Zur Kultfigur der Photoszene wurde Diane Arbus, die zu Lebzeiten bereits gefeiert, aber auch heftig kritisiert worden war, durch die große posthume Retrospektive 1972 im Museum of Modern Art, New York, und den amerikanischen Beitrag zur Biennale Venedig im gleichen Jahr, der aus zehn ins Monumentale vergrößerten Aufnahmen von Zwergwüchsigen, Transvestiten und Nudisten bestand. Seitdem gilt sie als Wegbereiterin einer Sichtweise, die bewusst Grenzen überschreitet und das Spektrum dessen, was visuell verkraftbar und in der Photographie erlaubt ist, ständig erweitert. Mit ihrer scheinbar sachlichen Bestandsaufnahme von Phänomenen am Rande gesellschaftlicher Tabuzonen eröffnete Diane Arbus die bis heute aktuelle Diskussion über die Fragwürdigkeit des sogenannten Normalen und seiner Bildtraditionen.

NEUBUCH! 317x248x38 mm

[SW: Fotograf - Fotografin; Fotografin ( Fotograf )]

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Arbus, Diane: Diane Arbus. ; 1. Ed.
Aperture, Inc., Millerton, New York, 1972. First edition, second printing. Martin Parr, The Photobook, vol 1, page 258/259. Very scarce in this early printing! 282 x 242 mm (11 x 9 1/2 in), 184 pages. Hardback with white paper and jacket. 80 black&white photographs. Text by Diane Arbus from taped interviews; edited by Doon Arbus and Marvin Israel; design by Doon Arbus. Condition: First blank page deleted, stain on second blank page; otherwise fine. No marks of previous owner. Dustjacket with minimal paper loss at the bottom of the spine and minimal defect at the bottom of the front cover. Inner flap of the front dustjacket lightly cutted at one corner. Overall fine copy! Very sought-after book, especially in this early printing!***************Aperture, Inc., Millerton, New York, 1972. Amerikanische Originalausgabe. Zweiter Druck. Martin Parr, The Photobook, vol 1, page 258/259. Sehr selten in diesem frühen Druck! 282 x 242 mm , 184 Seiten. Hardback mit Original-Umschlag. 80 schwarz-weiß Fotos. Text von Diane Arbus von aufgezeichneten Interviews; editiert von Doon Arbus und Marvin Israel; Design von Doon Arbus. Zustand: Erstes Vorsatzblatt entfernt, zweites mit kleinem Fleck; ansonsten in gutem Zustand. Der Original-Schutzumschlag mit winzigem Ausriss am unteren Rücken und mit kleinem Defekt unten rechts; ansonsten sehr schön. Innenklappe des vorderen Umschlags an der linken oberen Ecke leicht beschnitten. Sehr gesuchtes Buch, vor allem in dieser frühen Ausgabe!

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