Descartes

Es wurden insgesamt 4117 Einträge zu 'Descartes' gefunden (Stand: 08.07.2014).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Descartes' an.

Heffernan, George: Bedeutung und Evidenz bei Edmund Husserl. Das Verhältnis zwischen der Bedeutungs- und der Evidenztheorie in den "Logischen Untersuchungen" und der"Formalen und transzendentalen Logik". Ein Vergleich anhand der Identitätsproblematik. Conscientia ; Bd. 11, Bonn : Bouvier, 1983. ISBN: 3416017196
Einband leicht berieben und bestossen, papierbedingt gebräunt. - Aus dem Inhaltsverzeichnis: Logische Untersuchungen -- Die Behauptung der Bedeutungsidentität und das Problem der Widerlegung des Psychologismus: Die Stellungnahme in den Prolegomena zur reinen Logik -- Der Zweck der Prolegomena -- Zur Bestimmung des "Psychologismus" -- Die phänomenologischen Unterscheidungen zwischen Inhalt als Gegenstand, als erfüllendem Sinn und intendierendem Sinn: Das Verhältnis zwischen der Bedeutungstheorie und der Evidenztheorie der Untersuchungen und seine Relevanz für das Problem der Bedeutungsidentität -- Die Verbindung zwischen der Untersuchung I und der Untersuchung V: Die Frage nach dem "intentionalen Wesen" des Aktes und seiner Rolle in der Problematik der Bedeutungsidentität -- Die Verbindung zwischen den Untersuchungen I, III und V: Die Anwendung der Logik von Ganzen und Teilen auf das Verhältnis zwischen der Bedeutung und dem bedeutungsverleihenden Akt Übergang zur Untersuchung VI: Erkenntnis als Deckung der Bedeutungsintention und Bedeutungserfüllung und als Identifizierung bzw. Unterscheidung des Gemeinten und Gegebenen -- Die Deckung der Bedeutungsintention und Bedeutungserfüllung, die Identifizierung des Gemeinten und des Gegebenen und die Phänomenologie der Erkenntnisstufe] Der relative Charakter der Evidenz im laxen Sinne Das Ideal der Adäquation: Der absolute Charakter der Evidenz im strengen Sinne -- Schluß der Betrachtungen über das Verhältnis zwischen den Untersuchungen I und ///, V und VI: Rückkehr zur Untersuchung I -- Die Unabhängigkeit der Bedeutung von Anschauung und Erkenntnis -- Das Schwanken des Bedeutens und die Identität der Bedeutung: Husserls mißlungener Versuch, die Vollzugsmodi der bedeutungsverleihenden Akte zu "neutralisieren" -- Die Identität der Bedeutung als die Identität der Spezies -- Die eine identische Bedeutung als die Spezies und die vielen verschiedenen Bedeutungsintentionen als ihre Einzelfälle: Genaue Bestimmung dieser Konzeption -- Die Entstehungsgeschichte dieser Auffassung -- Das Positive an dieser Auffassung -- Das Negative an dieser Auffassung -- Die Aufgabe der Auffassung der Idealität und Identität der Bedeutung als der Idealität und Identität der Spezies -- Fortsetzung der Kritik: Husserls "Platonismus" und die Aporie in der Untersuchung I -- Die zwei entgegengesetzten Richtungen in der Untersuchung I -- Ein vermeintlicher Widerspruch in der Bedeutungstheorie der Untersuchungen -- Die Auflösung der Aporie und des vermeintlichen Widerspruchs -- Abschließende Betrachtungen zum I. Abschnitt -- Abschnitt: Formale und transzendentale Logik -- Vorbereitende Betrachtungen zum II. Abschnitt -- 1. Einleitung zum Problem der Urteilsidentität in der Formalen und transzendentalen Logik -- Das Problem der Urteilsidentität in I,A,1 der Logik -- Einleitung zur Auslegung von I,A,1 : Fünf Richtungen der Analyse (1)-(5) -- Die strukturelle Dreigliederung der formalen Logik (1) -- Die drei verschiedenen Arten Evidenz (3), die drei verschiedenen Weisen leerer Vorintention und Erfüllung (4) und die drei verschiedenen Urteilsbegriffe (5) -- Bemerkung über leere Intention und Erfüllung als intentionale Strukturen der Evidenz -- Von Verworrenheit zu Deutlichkeit -- Die Formen der Verworrenheit -- Ist die Verworrenheit des apperzeptiven Einfalls eine Evidenz? -- Verworrenheit und Sedimentierung -- Von Deutlichkeit zu Klarheit -- Von KlarheitA zu Klarheits -- Zusammenfassung von I, A, 1 § 16: Die Identität des Urteils und die Verflechtung der Evidenzformen untereinander -- Die drei Einstellungen im Urteilen (2) -- Die Beziehungen zwischen den Stufen der formalen -- Logik (1) und den Urteilsbegriffen (5) -- Die Abstraktion des weitesten Urteilsbegriffes aus dei -- "dritten" Evidenzen der Identifizierungen -- Verworrenheit und Unklarheit als Horizont aller -- Deutlichkeit und Klarheit -- Die Beziehungen zwischen den Stufen der formalen -- Apophantik (1) und den Evidenzen (3) -- Abschluß der Auslegung von I,A,1 der Logik und -- Rückblick auf die Untersuchungen -- Der Übergang von der formalen zur transzendentalen Logik -- Die Frage nach dem Charakter der Untersuchungen in I,A,1 -- Die Identität des Urteils und das Problem des Psychologismus: Die Verbesserung der Widerlegung in den Prolegomena -- Die Identität des Urteils als Voraussetzung der Logik -- Evidenz und Urteilsidentität -- Husserls "Relativitätstheorie" der Evidenz in der Logik und Rückblick auf die Untersuchungen -- Descartes, Leibniz und Husserl über die Evidenzen Verworrenheit, Deutlichkeit und Klarheit -- Vorbereitende Betrachtung zum Thema: Verworrenheit, Deutlichkeit und Klarheit bei Husserl und Descartes -- Klarheit und Deutlichkeit bei Descartes -- Klarheit und Deutlichkeit im Discours (1637) -- Klarheit und Deutlichkeit in den Meditationes (1641) -- Klarheit und Deutlichkeit in den Principia (1644) -- Zusammenfassung der Klarheit und Deutlichkeit nach Descartes: Die Entwicklung in seinem Wahrheitsbegriff -- Husserls Auseinandersetzung mit Descartes -- Die Kritik Husserls an der cartesianischen Fragestellung als "widersinnig" -- Das Ego und Gott bei Husserl und Descartes -- Absolutistische und relativistische Evidenztheorie -- Abschließende Betrachtung über Husserl und Descartes -- Descartes, Leibniz und Husserl. ISBN 3416017196

218 S. Fadengehefteter Originalpappband.

[SW: Philosophie]

Details

DESCARTES, Rene: Manes ab ipsomet defensi...Querela Apologetica ad Amplissimum Magistratum Ultrajectinum, Qua technae, calumniae, mendacia, falsorum testimonium fabricae, aliaque crimina Voetiorum & Dematii, plene reteguntur. Opusculum antea ineditum, nunc vero opponendum quotidianis Voetii & Voetianorum criminationibus... emiserunt. Vristadii, apud Lancellotum Misopodem...1656.
[Philosophie, Naturwissenschaften, Musiktheorie, Erstausgaben]

Kl.-4°. (2) Bll., 28 Ss. Mit Holzschnitt-Titelvignette. Erste Einzelausgabe. Außerordentlich selten. Vorgeb.: DERS.: Musicae compendium. Amsterdam, J. Janssonius 1656. Kl.-4°. (2) Bll., 34 Ss., (1) Bl. (weiß). Mit Titelvignette und Zierinitialen in Holzschnitt. 2.(?) Ausg., vor der 1. französischen (Guibert führt noch die Drucke Amsterdam 1653 und Utrecht 1656 an, kann von beiden aber keine Exemplare nachweisen). Vorgeb.: DERS.: Tractatus de homine, et de formatione foetus. Quorum prior Notis perpetuis Ludovici de la Forge, M.D. illustratur. Amsterdam, Elzevier 1677. Kl.-4°. (38) Bll., 239 Ss., (1) S. (weiß). Mit Druckermarke, ca. 50 Textholzschnitten sowie Initialen und Zierstücken in Holzschnitt. 5. lat Ausgabe, erste in der Übersetzung Claude Clerseliers. Leder d. Zt. (Kapitale, Ecken und Kanten bestoßen, Vordergelenk angerissen, berieben) mit Rückenvergoldung, goldgeprägtem Rückentitel und kleinem Bibliotheksaufkleber. I: Mit dieser 1645 entstandenen kleinen Schrift, gerichtet an den Magistrat von Utrecht, verteidigt Descartes sich und seine Theorien gegen Vorwürfe von Voetius und Dematius. Gisbert Voetius, einflussreicher calvinistischer Prediger in Utrecht, hatte auf die meditationes de prima philosophia mit dem Vorwurf des Atheismus reagiert. II: 1618 hatte Descartes das compendium musicae für den Mathematiker Isaak Beekmann geschrieben und diesem auch das Manuskript geschenkt, verbunden mit der Bitte, es geheim zu halten; die erste Veröffentlichung veranstaltete er 1650. Descartes gilt als der Begründer der "rationalisierten Affektenlehre"; die Musik kann Affekte erzeugen (der Konsonanzgrad der großen Terz und die Synkope beschäftigten ihn in diesem Zusammenhang), die Kenntnis der Musiktheorie gibt Möglichkeiten, diese Affekte dann wieder zu beherrschen. In den Passions de l'ame werden diese Aspekte weiterverfolgt. III: "Die Einzelheiten seiner Physiologie entwickelt Descartes vor allem im Traite de l'homme, der Abhandlung vom Menschen, die erst zwölf Jahre nach seinem Tod in lateinischer Übersetzung in Holland und vierzehn Jahre nach seinem Tod im französischen Original in Frankreich erschien. Dieses Buch erklärt die Funktionen der Körpermaschine ... rein mechanisch bis in die kleinsten Details. Gehen und Schlucken, Schmecken und Riechen, Hören und Greifen, Verdauen und Sehen - alles läßt sich in diesem System physikalisch erklären, ohne daß man zur Einführung der nach Descartes überhaupt nichts erklärenden, sondern die sogenannten Organismen lediglich mystifizierenden und dadurch dem Zugriff der Wissenschaft entziehenden Hypothese genötigt wäre, es gebe in der Biologie Seele' oder Leben', die man nicht mit den Gesetzen der anorganischen Welt erklären könnte. Fast alle physiologischen Thesen,...die man bei Descartes entdeckt, haben sich als irrig erwiesen; aber selten waren Irrtümer so fruchtbar: der Fortschritt der Medizin hat über den Cartesianismus geführt" (R. Specht, Descartes. Reinbeck 81998, S. 112). Spiegel leimschattig; durchgehend leicht gebräunt, verschiedene Bll. auch stark, tls. braunfleckig. I: Guibert 191; nicht bei Tchemerzine. II: Guibert 184,4; MGG 3, Sp. 209/10; Tchemerzine IV, 307; Hirsch I 144. III: Guibert 202, 6; Willems 1531.

Details

Descartes, Rene: Les Meteores /Die Meteore. Faksimile der Erstausgabe 1637. (Zeitsprünge 10 /2006). Frankfurt/M.: Klostermann 2006. ISBN: 978-3-465-03451-3
Wenig bekannt ist, daß Descartes' berühmter "Discours de la Methode" als Einleitung zu drei Essays diente und mit diesen 1637 zunächst gemeinsam publiziert wurde: "La Dioptrique", "la Geometrie", und "les Meteores". Diese Essays sollten die im "Discours" entworfene Methode exemplarisch veranschaulichen. Während die Dioptrik und die Geometrie nachmals als beispielhafte Konkretionen eines vermeintlich von Descartes verfochtenen mathematisch-reduktionistischen Methodenideals verstanden wurden, überging man Die Meteore bis heute fast immer mit Schweigen: Zu bunt und abenteuerlich erscheinen die Analogien und Vergleiche, mit deren Hilfe Descartes hier zum ersten Mal systematisch seine Physik ausformuliert, zu akribisch notiert er seine Beobachtungen, als daß unter Berufung auf diese Schrift der rationalistische Mythos von Descartes als 'Vater der modernen Wissenschaft' hätte gestützt werden können. Descartes' Essay über die Meteore ist jedoch ein zentraler und aufregender Text frühneuzeitlicher Naturphilosophie, dessen Verständnis die allgemeinen Auffassungen über die Formierungsprozesse der Moderne erheblich zu revidieren erlaubt. Seit Aristoteles verstand man unter Meteoren alle über der Erde in Luft sich 'in der Schwebe' (meteoros) befindenden Phänomene. Zu diesen Himmelsphänomenen zählten die meteorologischen und astronomischen Erscheinungen, Sternschnuppen, Kometen und Feuerkugeln, später auch Hydro- (Wasser-) und Litho- (Staub-) Meteore sowie optische und elektrische Meteore wie Halophänomene, Regenbögen und Gewitter. Meteore galten als natürlich verursachte, aber unregelmäßige und nicht berechenbare Phänomene, - ihre einheitliche Erklärung war besonders schwierig. Die Meteorologie war von der Antike bis weit in die Frühe Neuzeit hinein daher das Experimentierfeld für neue wissenschaftliche Erklärungsansätze und -modelle, so auch für Descartes. Dieser Band bietet 369 Jahre nach dem Erscheinen der ersten Ausgabe die erste deutsche Übersetzung und parallel den französischen Originaltext mit sämtlichen Abbildungen.

340 S. Br. *neuwertig*

[SW: Philosophie, Religionen]

Details

le P. Gabriel DANIEL: Voyage du monde de Descartes.- Suite du voyage du monde de Descartes [...] Amsterdam Mortier 1969-1700
Le titre complet de l'ouvrage est le suivant: 'Voyage du monde de Descartes.- Suite du voyage du monde de Descartes, ou Nouvelles difficultes proposees a l'auteur du voyage du monde de Descartes. Avec la refutation de deux defenses du Systeme general du monde de Descartes.' - Reunion rare des deux ouvrages de Daniel, celebre refutation de la theorie des tourbillons de Descartes.

2vol. in-12, 247 et 308pp, rel. pl. v. ep., dos ornes.

Details