Descartes
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Cassirer, Ernst: DESCARTES. Lehre - Persönlichkeit - Wirkung.
Stockholm : Bermann-Fischer, 1939. Erstausgabe. (Sternfeld-Tiedemann 90). 8°, Originalleinen mit Schutzumschlag. 308 Seiten. - Im Schnitt minim fleckig, innen sauber und frisch. - / Inhalt: Grundprobleme des Cartesianismus -- Descartes' Wahrheitsbegriff -- Die Idee der "Einheit der Wissenschaft" in der Philosophie Descartes' -- Descartes und sein Jahrhundert -- Descartes und Corneille -- Descartes' "Recherche de la Verite par la lumiere naturelle" -- Descartes und Königin Christina von Schweden. Eine Studie zur Geistesgeschichte des 17. Jahrhunderts -- Das Verhältnis von Descartes und Königin Christina als geistesgeschichtliches Problem -- Der "universale Theismus" und das Problem der natürlichen Religion im 17. Jahrhundert -- Die Renaissance des Stoizismus in der Ethik des 16. und 17. Jahrhunderts -- Descartes' Affektenlehre und ihre geistesgeschichtliche Bedeutung -- Königin Christina und das heroische Ideal des 17. Jahrhunderts.
Cassirer, Ernst: Descartes, Lehre - Persönlichkeit - Wirkung. (Gesammelte Werke, Hamburger Ausgabe Bd 20). Hamburg: Meiner Vlg. 2005.
Ernst Cassirers Aufsätze über die Verbindung von Leben und Lehre im Wirken Descartes' entstanden 1936-1938 im schwedischen Exil und zählen zu den wichtigsten Texten seiner Göteborger Jahre. Sein ganzes akademisches Leben lang beschäftigte Cassirer sich mit Descartes. Jahrzehnte philosophischer Arbeit führten zu einer steten Weiterentwicklung seiner Descartes-Interpretation: Mehr als 30 Jahre nach seiner Promotion über Descartes, mit Kenntnis der gesamten, auch neueren, zeitgenössischen Literatur, interpretiert Cassirer den großen Philosophen in einem eigentlichen geschichtlichen Verständnis aus seinem System und seiner Zeit heraus und wählt die Perspektive der ideengeschichtlichen Sicht, eingebettet in einen größeren und vor allem historisch 'zugänglichen' Rahmen. In den fünf Aufsätzen des Bandes verdeutlicht Cassirer den systematischen Rang und die historische Stellung der Cartesischen Philosophie, ihre prospektive Leistung sowie ihre zeitbedingten Grenzen. Darüber hinaus verortet er Descartes unter besonderer Betonung seiner praktischen Vernunft, der Ethik, in seinem Jahrhundert.
228 S. Ln. *neuwertig*
[SW: Philosophie; Philosophie, Religionen]
CAPS, Geraldine: Les "medecins cartesiens". Heritage et diffusion de la representation mecaniste du corps humain (1646-1696). Hildesheim: Olms Vlg. 2010.
Durant le second XVIIe siecle, les " medecins cartesiens " diffusent la representation mecaniste du corps humain inherente au systeme de Rene Descartes. Il s'agit ici de retracer et d'etudier l'heritage complexe de cette these cardinale de l'oeuvre de Descartes en analysant les vecteurs, les enjeux et les strategies interdisciplinaires de diffusion, en mettant en evidence la pluralite de cartesianismes et en s'interrogeant sur les raisons d'etre des multiples recompositions dont la pensee de Descartes fait l'objet. En France, l'institutionnalisation progressive de cette nouvelle idee que constitue la representation mecaniste du corps conduit a invalider la tradition medicale galenico-scolastique et participe de l'autonomisation de la science medicale en la dotant d'une nouvelle rationalite hypothetico-deductive et anti-finaliste. Während der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts verbreiten die "kartesianischen Ärzte" das mechanistische Bild des menschlichen Körpers, das mit dem System von Rene Descartes aufs Engste verbunden ist. Das Anliegen dieser Arbeit ist es, das komplexe Erbe dieser Hauptthese des Werkes von Descartes nachzuvollziehen und zu erforschen, indem die Träger, die Unternehmungen und die interdisziplinären Strategien der Verbreitung analysiert werden. Dabei wird zugleich die Vielfalt der Spielarten des Kartesianismus deutlich gemacht und die Daseinsberechtigung der zahlreichen Umgestaltungen, die das Gedankengut Descartes' erfahren hat, wird untersucht. In Frankreich führt die zunehmende Institutionalisierung dieser neuen Idee des mechanistischen Bildes vom Körper dazu, dass die galenisch-scholastische Medizin-Tradition ausgedient hat. Das neue Bild vom Körper wirkt an der Verselbständigung der Medizinwissenschaft mit, indem es ihr eine neue hypothetisch-deduktive und antifinalistische Rationalität verleiht.
790 S. Br. Br. *neuwertig*
[SW: Medizin, Psychologie; Medizingeschichte]
le P. Gabriel DANIEL: Voyage du monde de Descartes.- Suite du voyage du monde de Descartes [...] Amsterdam Mortier 1969-1700
Le titre complet de l'ouvrage est le suivant: 'Voyage du monde de Descartes.- Suite du voyage du monde de Descartes, ou Nouvelles difficultes proposees a l'auteur du voyage du monde de Descartes. Avec la refutation de deux defenses du Systeme general du monde de Descartes.' - Reunion rare des deux ouvrages de Daniel, celebre refutation de la theorie des tourbillons de Descartes.
2vol. in-12, 247 et 308pp, rel. pl. v. ep., dos ornes.



