Descartes

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Kuno Fischer: Die Geschichte der neuern Philosophie, Bd 1 Descartes' Schule. Baruch Spinoza, Friedrich Bassermann, Mannheim / Heidelberg 1865
Zwei Bände. Band 1.1: Hartkarton der Zeit, Buchblock solide, Rücken mit Titelschildchen. XXVII., 546 S. Titel: "Descartes und Seine Schule. Erster Theil, Allgemeine Einleitung, Rene Descartes." Enthält: Vorrede von Kuno Fischer, 1864, Einleitung, Descartes' Leben und die Entstehung seiner Lehre, Descartes' Lehre. Sauber, aber sanft stockfleckig. Band 1.2: Hartkarton der Zeit, Buchblock solide, Kapital unten teilweise abgelöst. "Zweiter Theil Descartes' Schule. Geulinx. Malebranche. Baruch Spinoza." XXIV., 584 S. Mit diesen beiden Bänden ist der Descartes-Teil vollständig und abgeschlossen! 13 x 20,5 Cm., 1,2 kg.

2. Völlig Umgearbeitete Aufl. Hartkarton Akzeptable Altersspuren

[SW: Philosophie Cartesianismus Aufklärung Metaphysik]

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DESCARTES, Rene: Manes ab ipsomet defensi...Querela Apologetica ad Amplissimum Magistratum Ultrajectinum, Qua technae, calumniae, mendacia, falsorum testimonium fabricae, aliaque crimina Voetiorum & Dematii, plene reteguntur. Opusculum antea ineditum, nunc vero opponendum quotidianis Voetii & Voetianorum criminationibus... emiserunt. Vristadii, apud Lancellotum Misopodem...1656.
[Philosophie, Naturwissenschaften, Musiktheorie, Erstausgaben]

Kl.-4°. (2) Bll., 28 Ss. Mit Holzschnitt-Titelvignette. Erste Einzelausgabe. Außerordentlich selten. Vorgeb.: DERS.: Musicae compendium. Amsterdam, J. Janssonius 1656. Kl.-4°. (2) Bll., 34 Ss., (1) Bl. (weiß). Mit Titelvignette und Zierinitialen in Holzschnitt. 2.(?) Ausg., vor der 1. französischen (Guibert führt noch die Drucke Amsterdam 1653 und Utrecht 1656 an, kann von beiden aber keine Exemplare nachweisen). Vorgeb.: DERS.: Tractatus de homine, et de formatione foetus. Quorum prior Notis perpetuis Ludovici de la Forge, M.D. illustratur. Amsterdam, Elzevier 1677. Kl.-4°. (38) Bll., 239 Ss., (1) S. (weiß). Mit Druckermarke, ca. 50 Textholzschnitten sowie Initialen und Zierstücken in Holzschnitt. 5. lat Ausgabe, erste in der Übersetzung Claude Clerseliers. Leder d. Zt. (Kapitale, Ecken und Kanten bestoßen, Vordergelenk angerissen, berieben) mit Rückenvergoldung, goldgeprägtem Rückentitel und kleinem Bibliotheksaufkleber. I: Mit dieser 1645 entstandenen kleinen Schrift, gerichtet an den Magistrat von Utrecht, verteidigt Descartes sich und seine Theorien gegen Vorwürfe von Voetius und Dematius. Gisbert Voetius, einflussreicher calvinistischer Prediger in Utrecht, hatte auf die meditationes de prima philosophia mit dem Vorwurf des Atheismus reagiert. II: 1618 hatte Descartes das compendium musicae für den Mathematiker Isaak Beekmann geschrieben und diesem auch das Manuskript geschenkt, verbunden mit der Bitte, es geheim zu halten; die erste Veröffentlichung veranstaltete er 1650. Descartes gilt als der Begründer der "rationalisierten Affektenlehre"; die Musik kann Affekte erzeugen (der Konsonanzgrad der großen Terz und die Synkope beschäftigten ihn in diesem Zusammenhang), die Kenntnis der Musiktheorie gibt Möglichkeiten, diese Affekte dann wieder zu beherrschen. In den Passions de l'ame werden diese Aspekte weiterverfolgt. III: "Die Einzelheiten seiner Physiologie entwickelt Descartes vor allem im Traite de l'homme, der Abhandlung vom Menschen, die erst zwölf Jahre nach seinem Tod in lateinischer Übersetzung in Holland und vierzehn Jahre nach seinem Tod im französischen Original in Frankreich erschien. Dieses Buch erklärt die Funktionen der Körpermaschine ... rein mechanisch bis in die kleinsten Details. Gehen und Schlucken, Schmecken und Riechen, Hören und Greifen, Verdauen und Sehen - alles läßt sich in diesem System physikalisch erklären, ohne daß man zur Einführung der nach Descartes überhaupt nichts erklärenden, sondern die sogenannten Organismen lediglich mystifizierenden und dadurch dem Zugriff der Wissenschaft entziehenden Hypothese genötigt wäre, es gebe in der Biologie Seele' oder Leben', die man nicht mit den Gesetzen der anorganischen Welt erklären könnte. Fast alle physiologischen Thesen,...die man bei Descartes entdeckt, haben sich als irrig erwiesen; aber selten waren Irrtümer so fruchtbar: der Fortschritt der Medizin hat über den Cartesianismus geführt" (R. Specht, Descartes. Reinbeck 81998, S. 112). Spiegel leimschattig; durchgehend leicht gebräunt, verschiedene Bll. auch stark, tls. braunfleckig. I: Guibert 191; nicht bei Tchemerzine. II: Guibert 184,4; MGG 3, Sp. 209/10; Tchemerzine IV, 307; Hirsch I 144. III: Guibert 202, 6; Willems 1531.

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Descartes, Rene: Les Meteores /Die Meteore. Faksimile der Erstausgabe 1637. (Zeitsprünge 10 /2006). Frankfurt/M.: Klostermann 2006. ISBN: 978-3-465-03451-3
Wenig bekannt ist, daß Descartes' berühmter "Discours de la Methode" als Einleitung zu drei Essays diente und mit diesen 1637 zunächst gemeinsam publiziert wurde: "La Dioptrique", "la Geometrie", und "les Meteores". Diese Essays sollten die im "Discours" entworfene Methode exemplarisch veranschaulichen. Während die Dioptrik und die Geometrie nachmals als beispielhafte Konkretionen eines vermeintlich von Descartes verfochtenen mathematisch-reduktionistischen Methodenideals verstanden wurden, überging man Die Meteore bis heute fast immer mit Schweigen: Zu bunt und abenteuerlich erscheinen die Analogien und Vergleiche, mit deren Hilfe Descartes hier zum ersten Mal systematisch seine Physik ausformuliert, zu akribisch notiert er seine Beobachtungen, als daß unter Berufung auf diese Schrift der rationalistische Mythos von Descartes als 'Vater der modernen Wissenschaft' hätte gestützt werden können. Descartes' Essay über die Meteore ist jedoch ein zentraler und aufregender Text frühneuzeitlicher Naturphilosophie, dessen Verständnis die allgemeinen Auffassungen über die Formierungsprozesse der Moderne erheblich zu revidieren erlaubt. Seit Aristoteles verstand man unter Meteoren alle über der Erde in Luft sich 'in der Schwebe' (meteoros) befindenden Phänomene. Zu diesen Himmelsphänomenen zählten die meteorologischen und astronomischen Erscheinungen, Sternschnuppen, Kometen und Feuerkugeln, später auch Hydro- (Wasser-) und Litho- (Staub-) Meteore sowie optische und elektrische Meteore wie Halophänomene, Regenbögen und Gewitter. Meteore galten als natürlich verursachte, aber unregelmäßige und nicht berechenbare Phänomene, - ihre einheitliche Erklärung war besonders schwierig. Die Meteorologie war von der Antike bis weit in die Frühe Neuzeit hinein daher das Experimentierfeld für neue wissenschaftliche Erklärungsansätze und -modelle, so auch für Descartes. Dieser Band bietet 369 Jahre nach dem Erscheinen der ersten Ausgabe die erste deutsche Übersetzung und parallel den französischen Originaltext mit sämtlichen Abbildungen.

340 S. Br. *neuwertig*

[SW: Philosophie, Religionen]

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Cassirer, Ernst: DESCARTES. Lehre - Persönlichkeit - Wirkung.

Stockholm : Bermann-Fischer, 1939. Erstausgabe. (Sternfeld-Tiedemann 90). 8°, Originalleinen mit Schutzumschlag. 308 Seiten. - Im Schnitt minim fleckig, innen sauber und frisch. - / Inhalt: Grundprobleme des Cartesianismus -- Descartes' Wahrheitsbegriff -- Die Idee der "Einheit der Wissenschaft" in der Philosophie Descartes' -- Descartes und sein Jahrhundert -- Descartes und Corneille -- Descartes' "Recherche de la Verite par la lumiere naturelle" -- Descartes und Königin Christina von Schweden. Eine Studie zur Geistesgeschichte des 17. Jahrhunderts -- Das Verhältnis von Descartes und Königin Christina als geistesgeschichtliches Problem -- Der "universale Theismus" und das Problem der natürlichen Religion im 17. Jahrhundert -- Die Renaissance des Stoizismus in der Ethik des 16. und 17. Jahrhunderts -- Descartes' Affektenlehre und ihre geistesgeschichtliche Bedeutung -- Königin Christina und das heroische Ideal des 17. Jahrhunderts.

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