Derrida
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Caputo, John D.: The Prayers and Tears of Jacques Derrida. Religion without Religion. By John D. Caputo, Bloomington & Indianapolis, Indiana University Press 1997.
Aus dem Klappentext: "The Prayers and Tears of Jacques Derrida takes its point of departure from Derrida's more recent, sometimes autobiographical writings and closely examines the religious motifs that have emerged in his later works. John D. Caputo's provocative interpretation of Derrida's thinking also makes an original contribution to the question of the relevance of deconstruction for religion. Caputo's Derrida is a man of faith who bridges Jewish and Christian traditions. The deep messianic, apocalyptic, and prophetic tones in Derrida's writings, Caputo argues, bespeak his broken covenant with Judaism. Through its startling exploration of Derrida's impossible religion, the book sheds light on the implications of deconstruction for an understanding of religion and faith today." - Schnitte und Titelblatt gestempelt. Einband gering berieben und an der Rückseite mit einem Knick, Seitenschnitt etwas fleckig. Sonst guter Zustand. -
XXIX, 379 Seiten, Gr. 8° (23,5 x 15,5 cm), Orig.-Pappeinband.
[SW: Caputo, John D.: The Prayers and Tears of Jacques Derrida. Religion without Religion. By John D. Caputo, Religionswissenschaft, Religionsphilosophie Christentum Theologie]
MORIN, Marie: Jenseits der brüderlichen Gemeinschaft. Das Gespräch zwischen Jacques Derrida und Jean-Luc Nancy. (Studien zur Phänomenologie und Praktischen Philosophie, 2). Würzburg: Ergon 2006. ISBN: 978-3-89913-491-9
Jacques Derrida und Jean-Luc Nancy wurden oftmals als philosophische Brüder betrachtet, und dennoch ist es genau der Begriff der Brüderlichkeit, um den sich ihre Auseinandersetzung über ihre unterschiedlichen politischen Vorhaben in den letzten zwei Jahrzehnten gedreht hat. Während Derrida behauptet, Nancys Werk sei noch in einem Gattungs- und Brüderlichkeitsdenken verhaftet, antwortet Nancy, dass sein Denken schon die genealogischen Bände unterbrochen habe. Eine Reihe von Fragen ergeben sich: Warum reagiert Derrida so gereizt auf Gemeinschaft und Brüderlichkeit? Hindert ihn seine Reaktion daran, Nancys Werk in seiner Radikalität zu erkennen? Bietet Nancy die Werkzeuge, um Derridas Vorwurf zu beantworten? Gibt es eine Gemeinschaft ohne jegliche Brüderlichkeit? Indem sie Nancys Unterbrechung der brüderlichen Gemeinschaft und Derridas Kritik an Nancys Werk untersucht, bietet die Verfasserin einen neuen Ansat in der Debatte um Gemeinschaft und Kommunautarismus, welche all zu oft mit einer Politik der Identität und Übereinstimmung verbunden werden. Im Einklang mit der immer dringlicheren Notwendigkeit für eine Politik, die sich mit dem Einzelnen und dem Anderen auseinandersetzt, versuchen Derrida und Nancy, jeder auf seine nicht-brüderliche Weise, den Grund für ein anderes Denken des Politischen neu zu legen.
239 S. Br. *verlagsneu*.
[SW: Biographie Philosophie Theologie; Derrida; Philosophie; Philosophie, Religionen]
Bennington, Geoffrey/ Derrida, Jacques. Jacques Derrida - Ein Porträt, Frankfurt/Main, Suhrkamp Verlag, 2001. ; weicher Einband / soft cover
Dieser Band ist die beste Einführung in das Werk Jacques Derridas. Umfassend, kenntnisreich und zugleich verständlich stellt Bennington Derridas Denken in seinem philosophiehistorischen wie zeitgenössischen Kontext vor. Dabei ist die Darstellung durchweg anschaulich und informativ. Begleitet wird dieser Text durch einen Beitrag Derridas, der auf dem letzten Drittel jeder Seite autobiographisehe Reflexionen mit Bezügen zur jeweiligen Darstellung seiner Theorie verbindet und dabei ein spannendes wie auch höchst dichtes Netz der Bezüge schafft. Vervollständigt wird der Band durch eine Bibliographie und ein ausführliches Curriculum vitae. Jacques Derrida verführt und scheidet die Geister: nicht das schlechteste Kompliment für einen Denker, dessen grundlegendes Motiv seit Anbeginn offenkundig das "Dekonstruieren" scheinbarer Selbstverständlichkeiten ist. Die Verstörung, die von diesem Denken ausgeht, hat vielfache Namen: Staunen angesichts der Produktivität Derridas, Verblüffung ob seiner stilistischen Vielfalt, Irritation angesichts der Kühnheit dieses Denkers, sich in angestammte intellektuelle Besitzstände anderer zu begeben und die dort herrschenden unreflektierten Voraussetzungen aufzudecken, schließlich Befremden über ein Denken, das von Buch zu Buch mit sich selbst zu brechen, disziplinäre Grenzen und stilistische Differenzen zwischen Literatur und Philosophie nicht anzuerkennen scheint und stets woanders anzutreffen ist als dort, wo man es wähnte. Das vorliegende Buch sucht das Rätsel "Derrida" zu entschlüsseln. Es wäre freilich kein Buch über Derrida, an dem Derrida selbst beteiligt war, würde es nicht zugleich wieder die Schwierigkeiten eines solchen Unterfangens klar vor Augen stellen.
Aus dem Französischen von Stefan Lorenzer - mit zahlreichen Abbildungen - Okt., 416 S. - Reihe: stw 1550 - MasterCard/VISA accepted -
[SW: Philosophie, Monographie/ Philosophy, monography]
Zeillinger, Peter / Portune, Dominik (Hg.): nach Derrida. Dekonstruktion in zeitgenössischen Diskursen. Wien: Turia & Kant 2006.
INHALT: Artur R. Boelderl, Linz: La toucher, la communaute - (An) die Gemeinschaft (be-)rühren. Porträt der Dekonstruktion als Sozialphilosophie - Marc Crepon, Paris: Europa, vielleicht (Notizen zu einer "Geopolitik" der Ohn-Macht) - Thomas Frank, New York / Wien: Dekonstruktion und Weltpolitik - Birgit Langenberger, Wien: Performativitäten und Politiken. J. Derrida, J. Butler und die Zukunft der Souveränität nach 9/11 - Martin G. Weiß, Wien: Warum wir im Bett nicht lesen dürfen. Bemerkungen zur Struktur des Rechts bei Derrida, Benjamin und Agamben - Katherine Rudolph, Providence, Rhode Island: The Respect for Philosophy: Derrida's Reading of Descartes - Hans-Dieter Gondek, Wuppertal: Der Zufall der Gabe und die Zukunft der Dekonstruktion - Michael Turnheim, Paris / Wien: Wurzel und Krypte (Lacan, Derrida und die Klinik) - Klaus Ebner, Augsburg: Übersetzungsaufgaben. Der Begriff der "Anasemie" im Werk von Nicolas Abraham und Maria Torok. Ein Dialog zwischen Psychoanalyse und Dekonstruktion - Peter Zeillinger, Wien: Das Ereignis als Symptom. Annäherung an einen entscheidenden Horizont des Denkens - Anna Babka, Wien: "Maskierte Aufspreizung". Derrida, das Hymen und das Lesen der Geschlechterdifferenz - eine Perspektivierung - Monika Leisch-Kiesl, Linz: "La imaginacion es libre; el hombre no." Luis Bunuel im Gespräch mit Jacques Derrida -
234 S. Br. *neuwertig*
[SW: Philosophie, Religionen]



