Der Staat der Arbeit und Des Friedens
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Hrsg. Zigaretten-Bilderdienst: Der Staat der Arbeit und des Friedens Ein Jahr Regierung Adolf Hitler, Altona-Bahrenfeld Zigaretten-Bilderdienst 1934
Dieses Werk erscheint als Fortsetzung einer mit der Ausgabe (Kampf um's Dritte Reich) begonnenen Folge unter der Bildbezeichnung Folge II Aus dem Inhaltsverzeichnis des Albums: Jahresbeginn 1933; Deutschlands Rettung; Erste Welle - Kampf gegen die Arbeitslosigkeit; Innenpolitische Aufbauarbeit; Ein Jahr nationalsozialistisches Deutschland; Die SA im neuen Staat; Reichsparteitag 1933; Die Ehre der Arbeit; Erfolgreicher Kampf gegen die Arbeitslosigkeit; Das Dritte Reich schafft Arbeit; Wirtschaftsaufbau; Das deutsche Vold gesundet an Körper und Geist; Deutschlands Jugend marschiert; Deutschland im Zeichen der Olympiade; Hymne der deutschen Arbeit; Die Revolutionierung der Presse im nationalsozialistischen Staat; Kulturtat und Kulturpflege im Dritten Reich; Weiter im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit; Zwischen Berlin und Oberfalzberg; Ein Volk ohne Ehre, ein Volk ohne Arbeit; Luftschutzaufruf; Vor einer neuen Arbeitsschlacht; Erinnerungsdaten aus der Bewegung
Illustr PBd mit Titel auf Deckel, Schuber, 99 S mit zahlr Klebebildern im Text
[SW: CK 141211 Zigarettenalbum, Bildersammelalbum, Adolf Hitler, Geschichte, Sammelbilder, Drittes Reich]
Archiv für Sippenforschung und alle verwandten Gebiete. 1938/39, Praktische Forschungshilfe Suchblatt für alle Fragen des Sippenforscher, auch Beilage vom Archiv für Sippenforschung, Görlitz Verlag für Sippenforschung und Wappenkunde C. Ab und starke (Inhaber hab. Kretschmer) in Görlitz 1938
Vollständige Ausgabe im original Verlagseinband (Halbleinen OHLn / HLn gr.8vo 18,5 x 24,6 cm) mit Rücken- und Deckeltitel, hellgrünes Dünndruckpapier, Text: Fraktur, 776 Seiten. Hauptschriftleiter: Dr.Erich Wentscher/Berlin-Friedenau. Aus dem Inhalt: Fünf Jahre rassenpolitisches Amt ("...in diesen Tagen sind fünf Jahre verflossen, seitdem das Rassenpolitische Amt als selbstständiges Amt in der Parteileitung vom Stellvertreter des Führers geschaffen worden ist. Diese fünf Jahre bergen eine Fülle von Arbeit, und bei diesem Rückblick darf das Rassenpolitische Amt mit vollem Recht feststellen, daß von dieser Seite Kraftströme ausgegangen sind, welche die Rassenpolitik und die Rassenforschung des Dritten Reiches in gleicher Weise befruchtet haben. Mit der Machtergreifung und später gab es naturgemäß eine Unzahl von Menschen, die da glaubten, den Rassegedanken zu ihrer weisen Benutzung auslegen zu können. Neben denjenigen, die durch 1000 Einschränkungen auf diesen Gebieten diesen Gedanken illusorisch machen wollten, gab es auch Strömungen, die durch Übertreibungen sinnloser Art den Kern der rassischen Weltanschauung zunichte machen wollten. Es bleibt dahingestellt, ob das bewusst oder unbewusst, gewollt oder ungewollt geschah, notwendig war jedoch, daß eine Einrichtung geschaffen wurde, welche die E i n h e i t l i c h k e i t i n d e r A u f f a s s u n g über den rassischen Kern sicherte. Das war die große Aufgabe des rassenpolitischen Amtes, die einheitliche Linie fest ulegen und zu halten. Diese Aufgabe war nicht immer leicht, und es ist das große Verdienst des Leiters, Professor Walter Groß, gewesen, hier stets die richtige Linie und den richtigen Ausgleich gefunden zu haben, und zwar aufgrund der unantastbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse. Die Grundgedanken der Arbeit des Rassenpolitischen Amtes hat Professor Walter Groß, der Leiter des Rassenpolitischen Amtes, vor wenigen Tagen noch einmal zusammengefasst, indem er die nationalsozialistische Rassenpolitik als Element des Friedens darlegte. Professor Groß führte unter anderem aus: im Gegensatz zu den hysterischen Andeutungen Angriffen der demokratischen Welt habe sich die deutsche Rassenpolitik als ein Element des Friedens erwiesen, denn sie sei eine Angelegenheit des deutschen Volkes. Die Einwände unserer Gegner seien durch die Erfolge der deutschen Rassengrundsätze widerlegt worden. Der Rassengedanke sei keine Theorie geblieben, sondern eine reale Tatsache geworden, deren Wirkungen sich in den Erfolgen der deutschen Politik erwiesen haben. Die Reinheit der Rasse verfolge die Zukunft der Völker. Am Beispiel der deutschen Wiedergeburt erweise sich die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges. In diesem Zusammenhang erörterte der Reichshauptamtsleiter Walter Groß die Fragen der deutschen Bevölkerungspolitik, deren sichtbare Erfolge dem Frieden und nicht dem Kriege oder der Bedrohung anderer Völker dienen. Der nationalsozialistische Staat habe aus den Erkenntnissen der Geschichte gelernt und nach der Machtübernahme eine bewusste positive Bevölkerungspolitik eingeleitet, die das wachsende, gesunde und glückliche Volk zum Ziele habe. Auch die viel und oft angefeindet deutsche Rassenhygiene, die Sterilisation, sei ein Beitrag zum Frieden der Welt. Denn echte Menschlichkeit sei es, Lebensraum für gesunde Menschen zu schaffen und die Blüte des Volkes vor den Schrecken eines Krieges zu sichern..."); Kleinanzeige: "Sippenforscherin Adelheid von Livonius, Pamplin bei Saleske, Stolp-Land (Pommern)" usw.Aus dem Inhalt: Eintragungen im Ahnenspass. Keine veralteten Auszüge ("Der Beauftragte der Deutschen Evangelischen Kirchenkanzlei für das kirchliche Archiv- und Kirchenbuchwesen teilt mit: der Ahnenpass ausschließlich zum Zweck des Nachweises der Abstammung geeignet Die Kirchenbuchämter und Geistlichen sind nicht befugt, Abstammungen zu bescheinigen, auf die aufgrund von Kirchenbucheintragungen oder andere Umstände erst geschlossen werden kann - also keine Aufstellung von Ahnenstafel! Sie haben nur das zu beurkunden, was im Kirchenbuch steht ") / Urkunden als Beweis. Nachweis der arischen Abstimmung ("Der Reichsfinanzminister weißt in einer Verfügung darauf hin, daß nach den gesetzlichen Bestimmungen der Nachweis arischer Abstammung durch eidesstattliche Versicherung n i c h t zulässig ist. Das gelte sowohl für das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums, als auch für Beamte, die aufgrund des neuen Reichsbeamtengesetzes eingestellt werden. Der Nachweis ist in erster Linie durch die Vorlegung von Urkunden verbringen, während in Zweifelsfällen ein Gutachten des Sachverständigen für Rasseforschung eingeholt werde") / Benutzungsordnung für Pfarrarchive und Kirchenbuchämter / Anzeige: "Zigeuner-Einträge aus Kirchenbüchern sucht die Rassenhygienische Forschungsstelle des Reichsgesundheitsamtes Berlin-Dahlem. Alle deutschen Sippenforscher werden gebeten, Befunde über Zigeunertaufen, Eheschließungen und Todesfälle aus dem ganzen Reichsgebiets mitzuteilen, da diese zu Zwecken der Rasseforschung dringend benötigt werden. Vor allem werden auch Mitteilung über solche Ortschaften, in denen sich zahlreiche Zigeunereinträge finden, erbeten. Die Rassenhygienische Forschungsstelle Reichsgesundheitsamtes ist ihrerseits jederzeit bereit, kostenlose Auskunft aus ihrem Zigeunersippenarchiv zu geben ") / Recht für Namensänderung und reichsgesetzliche Vereinheitlichung (" die Reichsregierung hat ein Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen lassen, wodurch das bisherige Recht auf diesem Gebiet in wesentlichen Punkten geändert wird... an die Fälle gedacht, in denen jüdischen Namen zum Zweck der Tarnung geändert worden sind. Eine weitere Neuerung des Gesetzes ist das Namensfeststellungsverfahren ") / Wann lebt das Adelsprädikat wieder auf (" Name, die eine ehemaligen Adelsbezeichnung enthalten, sich nicht mehr nach Adelsrecht, sondern grundsätzlich nach bürgerlichem Recht vererben und ebenso durch uneheliche Abstammung, Ehelichkeitserklärung und Annahme an Kindesstatt übertragen werden, so sind adelige Namen auch auf dem Gebiet der Namensänderung den bürgerlichen gleichgestellt. In der Gewährung eines solchen Namens im Wege der Namensänderungsverfahren liegt daher keine Adelsverleihung. Freilich ist bei der Gewährung adliger Namen die größte Zurückhaltung am Platze: diesbezügliche Anträge werden vielfach nur aus Eitelkeit (u.U. auch aus unlauteren Gründen) gestellt Beantragt ein deutscher Staatsangehöriger , der durch die für ihn maßgebend gewesenen oder noch maßgebende adelsfeindliche Heimatsgesetzgebung das Recht zur Führung einer Adelsbezeichnung verloren hat, die Wiederherstellung des früher geführten Namens, so wird diesem Antrag aus Billigkeitsgründen regelmäßig entsprochen Führen deutschblültige Personen jüdische Namen, so kann Anträge auf Änderung dieser Namen stattgegeben werden. Whe Namen sind, in der Volksanschauung aber als Judennamen gelten, zB. Hirsch, Goldschmidt usw. Es gibt weiter zahlreiche biblische Namen, die ebenfalls als typisch jüdische Namen angesprochen werden aber sowohl bei Juden wie bei Nichtjuden vorkommen (Salomon, Israel, Moses usw.) Anträgen von Juden und Mischlingen, ihren Namen zu ändern, wird grundsätzlich nicht stattgegeben, weil durch die Änderung des Namens die Abstammung des Namensträgers verschleiert würde. Dagegen kann solchen Anträgen entsprochen werden, wenn der Antragsteller zwar einen geringfügigen jüdischen Bluteinschlag aufweist, aber nicht Mischling ist.") / Ahnensnachweis bei Beamtenbeförderungen ("Reichserziehungsminister-Erlass: daß nur derjenige Beamte befördert werden kann, der neben restloser Erfüllung der allgemeinen Beamtenpflichten urkundlichen Nachweis geführt hat, daß er und sein Ehegatte deutschen oder artverwandten Blutes ist") / Melderegister und Meldekarteien, Runderlass des Reichsführers SS und Chef der deutschen Polizei vom 17.2.1938 / Durchführung des Blutschutzgesetzes / Ariernachweis in Österreich. Gebührenermäßigung angeordnet. Das Amt des...
Ulbricht, Walter: Broschürensammlung "Walter Ulbricht". 30 Titel. 1.) Die Legende vom deutschen Sozialismus. Ein Lehrbuch für das schaffende Volk über das Wesen des deutschen Faschismus, 1945, 94 Seiten. 2.) Wir erfüllen Ernst Thälmanns Vermächtnis, Rede vom 7. Februar 1953, 32 Seiten. 3.) Fragen der Politischen Ökonomie in der DDR. 21. Tagung des ZK der SED 12. bis 14. November 1954, 36 Seiten. 4.) Über die Arbeit der SED nach dem XX. Parteitag der KPdSU und die bisherige Durchführung der Beschlüsse der 3. Parteikonferenz. 28. Tagung des ZK der SED vom 27. bis 29. Juli 1956, Bericht gegeben von Walter Ulbricht, 1956, 136 Seiten. 5.) Der Weg zur Sicherung des Friedens und zur Erhöhung der materiellen und kulturellen Lebensbedingungen des Volkes. Aus dem Referat auf der 4 Tagung des Zentralkomitees der SED am 15. Januar 1959, 112 Seiten. 6.) Das Gesetz über den Siebenjahrplan und die Aufgaben der Partei bei der Durchführung des Planes der Industrie, Referat auf der 6. Tagung des ZK der SED 18. und 19. September 1959, 1959, 64 Seiten. 7.) Zur Arbeit der Kreisleitungen. Schlußwort Walter Ulbrichts auf der Beratung des ZK mit den Bezirks- und Kreissekretären in Leipzig vom 17. bis 19. Dezember 1959, In: Neuer Weg, Heft1/1960, Einband stärker abgenutzt, sonst gut erhalten. 8.) Erklärung der Beratung von Vertretern der kommunistischen und Arbeiterparteien. November 1960; Referat Walter Ulbrichts und Entschließung der 11. Tagung des ZK der SED (S. 77 bis 162), 15.-17. Dezember 1960. 9.) Die Durchführung der ökonomischen Politik im Planjahr 1964 unter besonderer Berücksichtigung der chemischen Industrie. Referat auf der 5. Tagung des ZK der SED 3. bis 7. Februar 1964., 1964, 120 Seiten. 10.) Der Offene Brief des ZK der SED und die Antwort der SPD. Referat Walter Ulbrichts auf der 12. Tagung des ZK der SED 26./27. April 1966. Stellungnahme des ZK der SED zum Meinungsaustausch zwischen SED und SPD, 1966, 60 Seiten. 11.) Die Bedeutung des Werkes "Das Kapital" von Karl Marx für die Schaffung des entwickelten Systems des Sozialismus in der DDR und den Kampf gegen das staatsmonopolistische Herrschaftssystem in Westdeutschland, Internationale wissenschaftliche Session 1967, 1967, 54 Seiten. 12.) Die Bedeutung und die Lebenskraft der Lehre von Karl Marx in unserer Zeit. Internationale wissenschaftliche Session: 150. Geburtstag von Karl Marx, 1968, 74 Seiten. 12. Tagung des ZK der SED 16. bis 19. März 1961. Referat von Bruno Leuschner, Diskussionsbeiträge und Schlusswort von Walter Ulbricht, 1961, 304 Seiten. 13.) Bilanz großer Erfolge - Perspektive des Sieges. Erklärung des Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht und Bericht über die Tätigkeit des Staatsrates der DDR, 1963, 108 Seiten. 14.) Das neue ökonomische System und der Perspektivplan. Schlusswort auf der 14. Tagung des ZK der SED. 15.-17. Dezember 1966, 1967, 30 Seiten (darin auch Referat Gerhard Schürer: Zu einigen Grundfragen des Perspektivplanes und seiner Durchführung / 14. Tagung des ZK der SED). 15.) Fünfzig Jahre Kommunistische Partei Deutschlands. Ansprache auf der Festveranstaltung am 30. Dezember 1968 in Berlin, 47 Seiten. 16.) Wir haben Lenins Vermächtnis erfüllt, 1970, 47 Seiten. 17.) Die Warschauer Konferenz und die neuen Aufgaben in Deutschland. 24. Tagung des ZK der SED 1. und 2. Juni 1955, 104 Seiten. 18.) Zur Eröffnung der ersten sozialistischen Militärakademie in der Geschichte Deutschlands. 5. Januar 1959, 47 Seiten. 19.) Eröffnungsansprache. VIII. Parteitag der SED, 15. bis 19. Juni 1971, 16 Seiten. 20.) Die Staatslehre des Marxismus-Leninismus und ihre Anwendung in Deutschland. Referat und Schlusswort auf der Babelsberger Konferenz am 2. und 3. April 1958, 63 Seiten. 21.) Der Kampf um den Frieden, für den Sieg des Sozialismus, für die nationale Wiedergeburt Deutschlands als friedliebender, demokratischer Staat, Referat und Schlusswort auf dem V. Parteitag der SED, Berlin 10. bis 16. Juli 1958, 212 Seiten, gut erhalten. 22.) Der Weg zum künftigen Vaterland der Deutschen. Festansprache zum 20. Jahrestag der Gründung der SED, 1966, 61 Seiten. 23.) An alle Bürger der Deutschen Demokratischen Republik. An die ganze deutsche Nation, Rede W. Ulbrichts auf der 11. Tagung des Nationalrates der Nationalen Front am 25 März 1962 in Berlin. 24.) Die I. Internationale und die gegenwärtige kommunistische Bewegung. Rede auf der Internationalen Wissenschaftlichen Session anlässlich des 100. Jahrestages der Gründung der I. Internationale. 25. bis 29. September 1964 in Berlin, 45 Seiten. 25.) Internationale Beratung der kommunistischen und Arbeiterparteien in Moskau 1969. Walter Ulbricht: Festigen wir die Einheit der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung, stärken wir den Internationalismus, Dietz Verlag Berlin 1969, 32 Seiten. 26.) Unsere Armee schützt die Sache des Volkes und der Nation. Ansprache vor den Absolventen der Militärakademie 15. Oktober 1965, 31 Seiten, Broschur, gut erhalten. 27.) Zur Eröffnung der ersten sozialistischen Militärakademie in der Geschichte Deutschlands, Eröffnungsvorlesung am 5. Januar 1959, 46 Seiten, Broschur, gut erhalten. 28.) Die schöpferische Weiterentwicklung des Marxismus durch Lenin und Stalin. In: Einheit Sonderheft Karl-Marx-Jahr 1953, Seite 564 bis 574, Zeitschrift gut erhalten. 29.) Die Aufgaben und Perspektiven der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften. Rede und Schlusswort auf der ersten Konferenz der Vorsitzenden der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften, Dietz Verlag Berlin 1952, 78 Seiten, gut erhalten. 30.) Über Fragen der sozialistischen Bewusstseinsbildung. Antworten auf Fragen von Wissenschaftlern, Lehrern und Werktätigen auf dem Diskussionsabend des Deutschen Kulturbundes in Halle am 21. April 1958, 63 Seiten, Einband etwas abgenutzt, Besitzeintrag, sonst gut erhalten, Dietz Verlag Berlin
Format 18,5 x 12 cm; vereinzelt Anstreichungen, leicht abgenutzt, insgesamt abert gut erhalten, Beigelegt Artikel/Kopien Norbert Podewin: "Die diktierte Bitte. Vor 30 Jahren: Der Sturz von Walter Ulbricht (Neues Deutschland vom 28./29. April 2001) und "Erich Apel und das Neue Ökonomische System - Ein Versuch der Kurskorrektur in der DDR Anfang der 60er Jahre. Die Phraseologen mußten den Technologen weichen" (Neues Deutschland vom 16./17. Februar 1991). Anm.: Die Broschüren haben als Zeitdokument einen eigenständigen Wert, da sie häufig so nie wieder publiziert worden sind.; wie oben beschrieben
DER SPIEGEL: 26/1998, Japan das gescheiterte Vorbild,
Titel Der zweite Schock: Die Asienkrise hat ein Jahr nach ihrem Ausbruch eine neue Dimension erreicht. Jetzt wankt auch Japan, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Die anderen Industrienationen werden nervös und verschaffen dem Yen an den Devisenmärkten eine Atempause. Aber für wie lange? (S. 104) * Zwischen Sumo und Selbstmord: Noch vor wenigen Jahren galt Japan als die kommende Nummer eins auf der Welt, wurde als Erfolgsmodell gepriesen. Jetzt steckt die Wirtschaft in einer Rezession, die Politiker zeigen sich ratlos. Aus dem Vorbild wurde eine verwirrte Nation. (S. 108) * Wir haben die Orientierung verloren : Vize-Finanzminister Eisuke Sakakibara über japanische Führungsschwächen und Seelennöte (S. 112) * Mehr Gangster als Anwälte : Star-Regisseur Takeshi Kitano über die zunehmende Ausbreitung der Gewalt in der japanischen Gesellschaft und im Film (S. 116) 22 STEUERFAHNDUNG - Geldfluß ins Chateau: Seit vergangenem Montag durchsuchen Steuerfahnder die Deutsche Bank. Die Ermittler verdächtigen Zehntausende von Kunden, systematisch Zinseinkünfte verschwiegen zu haben. In Verfahren gegen andere Banken zeichnet sich unterdessen ein Kooperationskurs ab. * 25 Die Banken sind nicht blöd : Niedersachsens Finanzminister Heinrich Aller (SPD) über seine Steuer- Task Force und die Taktik der Kreditinstitute * 26 SPD - Radikal und revolutionär : Endlich hat Gerhard Schröder einen Mann der Wirtschaft für sein Wahlkampf-Team anwerben können. Der Unternehmer Jost Stollmann ist ein Querdenker ohne Parteibuch. * 27 Gekränkte Freunde: Im Schatten Willy Brandts reiste Gerhard Schröder nach Polen. * 28 FDP - Den Partner rempeln: Der Koalition droht eine neue Abstimmungsniederlage im Bundestag. Um sich zu profilieren, suchen Liberale in der Asylpolitik Nähe zur SPD. * 32 REGIERUNG - Würdeloses Schauspiel : Aus Angst vor einem Wahlsieg der SPD suchen Spitzenpolitiker der Regierung nach Posten auch außerhalb Bonns. Minister-Vertraute machen Blitzkarrieren. Überall versuchen Union und FDP, Parteigänger in sichere Positionen zu befördern. * 35 PROZESSE - Ein starkes Stück : Manfred Stolpe ist bei dem Versuch, sich mit Hilfe der Justiz zu rehabilitieren, in letzter Instanz gescheitert. Der ehemalige IM Sekretär sieht sich als Opfer einer Kampagne. Von Henryk M. Broder * 38 KRANKENKASSEN - Gesundheit vergessen: Minister Horst Seehofer eröffnet Ärzten und Pharmaindustrie kurz vor der Wahl neue Einnahmequellen - eine Erblast für die nachfolgende Regierung. * 42 Deutschland - Flotte Sprüche * 42 Die Wähler sind unberechenbar : Die Wahlkampfberater Dee Dee Myers, Peter Boenisch und Bodo Hombach über die Inszenierung von Politik und Strategien gegen Rechtsextreme * 50 ASYLPOLITIK - Ein Türke hält was aus : Trotz nachgewiesener Folterungen schieben deutsche Behörden weiter Kurden in die Türkei ab. Menschenrechtsorganisationen und Kirchen verlangen eine härtere Gangart gegenüber Ankara. * 54 BUNDESWEHR - Alles bestellt: Im Eiltempo beschließt die Bonner Koalition neue Rüstungsprojekte. Das Geld dafür gibt es nicht - mit der Finanzierung soll sich die nächste Regierung herumschlagen. * 56 RECHTSRADIKALE - Mit aller Härte : Mit ehemaligen Republikanerführern auf den vorderen Listenplätzen und Schützenhilfe durch einen Ex-MdB der Grünen zieht die DVU in den Bundestagswahlkampf. Auf Erfolg hoffen die Rechten jedoch eher bei der zeitgleichen Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. * 60 STASI - Irgendwie ermächtigt: Die Bundesregierung hat sich im Streit um Stasi-Akten in US-Besitz nicht durchsetzen können. Jetzt soll die Gauck-Behörde mit den Amerikanern verhandeln. * 62 WAHLKAMPF - Intensiv umworben: Homosexuelle sind, vor allem in Großstädten, eine wichtige Zielgruppe der Wahlwerbung aller Parteien. Doch die Szene hat sich schon festgelegt. * 66 ABSCHWUNG OST - Eine Art Protest: Versorgungsunternehmen im Osten mahnen öfter als im Westen. Ihre Kunden bleiben die Rechnungen für Wasser, Gas und Elektrizität schuldig. * 70 SPIELZEUG - Näher dran: Trotz Indizierung sind gewalttätige Videospiele bei Jugendlichen beliebter denn je. Der Schocker Resident Evil 2 bricht alle bisherigen Rekorde. * 71 BANANEN - Massive Drohung: Der Streit um die Lieblingsfrucht der Deutschen eskaliert: Die Amerikaner fordern ultimativ ein Ende der Zölle und Kontingente. 76 FERNSEHEN - Comeback der Dinos: Die öffentlich-rechtlichen Sender sind so stark wie seit langem nicht mehr - und das Privatfernsehen steckt in seiner größten Krise. Milliardeninvestitionen sind in Gefahr. Schon fordern die TV-Manager politische Hilfen gegen die finanzstarken Gebührensender. * 80 UNTERNEHMENSBERATER - Haie und Krabben: Die zwei erfolgreichsten Headhunter der Republik sind heillos zerstritten - Szenen einer schmutzigen Scheidung. * 81 ÖKOSTEUER - Die unsichtbare Hand: Für die deutsche Industrie sind zusätzliche Steuern auf den Energieverbrauch ein Schreckgespenst. Zu Unrecht, wie Dänemark und die Niederlande beweisen: Dort wächst die Wirtschaft trotz zusätzlicher Abgaben für die Umwelt. * 84 AUTOINDUSTRIE - Verkehrte Welt: Bei Porsche und bei Ford standen die Bänder still - die Abhängigkeit der Autofirmen von ihren Zulieferern wächst. * 85 SPEKULATION - Zocken wie verrückt: In einem Börsenspiel werden Aktien der Teilnehmer der Fußball-WM gehandelt - ein Experiment zur Erforschung des Anlegerverhaltens. * 87 MANAGER - Das Ende der Kettensäge: Amerikas rabiatester Boß muß sich einen neuen Job suchen: Er lieferte seinen Aktionären zuwenig Gewinn. 158 FERNSEHEN - Balkon ohne Geländer: Weiße Spinne, Rote Fluh, Todesbiwak - wenige Herausforderungen haben die Phantasie so bewegt wie die Überwindung der Eiger-Nordwand. Jetzt will das Fernsehen 36 Stunden live eine Klettertour übertragen. Droht die Banalisierung der letzten Abenteuer? * 162 MUSIK - Phalanx der Goldfinger: Philips startet mit der auf 200 CDs bemessenen Edition der Jahrhundert-Pianisten das größte Projekt der Plattengeschichte. * 166 Ein Haus wie eine Rose : Der Architekt Christoph Ingenhoven über seine Hochhäuser, den Städtebau der Moderne und seine geheimen Träume 172 THEATER - An der Frisur gefummelt: Regieveteran Tabori läßt sich erstmals auf das Tanztheater ein: Sein Nackter Michelangelo an der Berliner Schaubühne zeigte ästhetische Blößen. * 174 KUNST - Der Weltfresser bei der Arbeit: Eine große Werkschau feiert in Köln den amerikanischen Allround-Künstler Robert Rauschenberg als Jahrhundertgenie. Verdient sein Schaffen diese Kanonisierung - oder muß der Kunstbetrieb einfach unentwegt Helden produzieren? Von Susanne Weingarten * Gesellschaft 98 UNTERRICHT - Die alten Pauker: Mit dem Computer können sie kaum umgehen, und das Vorturnen im Sportunterricht fällt schwer - das Durchschnittsalter der Lehrer ist viel zu hoch. Der Nachwuchs fehlt: zu teuer. 124 KOSOVO - Deutsche als Degen der USA?: Trotz der Moskauer Gelöbnisse von Jugoslawiens Präsident Slobodan Milosevic geht das Morden in seiner Südprovinz weiter. Sind die Deutschen zu einem Nato-Einsatz notfalls auch ohne Uno-Mandat bereit? Verteidigungsminister Volker Rühe arbeitet systematisch an einer Ausweitung des Bundeswehr-Auftrags. * 126 Wir wollen Luftangriffe : Albaner-Führer Ibrahim Rugova über den Kosovo-Konflikt * 128 Stramm und sauber in den Krieg: Tropoje in den albanischen Bergen ist der Umschlagplatz für den Nachschub im Kosovo. Von hier ziehen die Freischärler der Befreiungsarmee ins Gefecht - mit modernen Waffen und einem Feindbild aus dem letzten Jahrhundert. Von Barbara Supp * 130 NORDIRLAND - Wahlkampf der Killer: In Belfast-Nord bewerben sich auch drei ehemalige Terroristen um einen Sitz im neuen Parlament. * 132 RUSSLAND - Die Ledernacken vom Finanzamt: Um den Staat vor der drohenden Pleite zu retten, hat Präsident Boris Jelzin eine ganze Armee von bewaffneten Steuerfahndern gegen säumige Zahler in Stellung gebracht. * 134 USA - Wind und Wellen: Zum erstenmal seit dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens reist ein US-Präsident nach China. Clinton-Gegner laufen Sturm. * 135 140 ARCHÄ...



