Dekabristen
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Warkentin, Julia-Maria: Staatspolitische Konzepte für die Entwicklung Russlands nach dem Umsturz: Projekt einer Verfassung von N. M. Murawjow, GRIN VERLAG, , Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640244745
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Russistik / Slavistik, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Universität Potsdam (Universität Potsdam/ Institut für Slavistik/ Kulturwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar: Die Dekabristen: Denker, Dichter, Träumer (WiSe 2004/2005), 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Dekabristen das waren mehrere Hunderte Aristokraten und Gutsherren, die Zehntausende leibeigene Bauern besaßen, darunter junge Offiziere und Generale. Im Dezember 1825 erhoben sie sich gegen ihren Zaren, gegen ihren eigenen Stand, gegen die Leibeigenschaft, der sie eigentlich ihr Wohlergehen und ihre hohe Bildung zu verdanken hatten. In der Geschichte Russlands hatte es schon früher Bauernaufstände und Palastrevolten gegeben, die aber zum Ziel hatten, den einen Herrscher durch einen anderen zu ersetzen. Dass aber 600 Adlige, also ein gewichtiger Teil einer herrschenden Klasse, eine völlig neue Staatsordnung einführen und Russland von Grund auf verändern wollten und dabei ihre eigene Existenz aufs Spiel setzten, das hatte es in der Geschichte Russlands noch nie zuvor gegeben. Als der betagte Würdenträger Graf Rostoptschin von den Dekabristen erfuhr, rief er aus: In Frankreich kann ich die Revolution zumindest begreifen: Dort wollten die Schuster Fürsten werden. In Russland kann ich sie nicht verstehen: Hier wollten die Fürsten offenbar Schuster werden ! Damit brachte er das eigentliche Problem zur Sprache. Wer waren die ersten russischen Revolutionäre und was wollten sie genau erreichen Und wieso musste ihr Vorhaben scheitern Eben um die Beantwortung dieser Fragen geht es in meiner Arbeit. Im ersten Kapitel gebe ich eine kurze Beschreibung des Tagesablaufs des 14. Dezember 1825. Im zweiten Kapitel möchte ich einige Hintergründe nennen, wie es zu dem Dezemberaufstand und zu der Dezembertragödie kommen konnte. Der zweite Teil meiner Arbeit ist zwei Dekabristen gewidmet, die eine besondere Rolle bei dem Dekabristenaufstand spielten: Nikita M. Murawjow und Pawel I. Pestel. Diese beiden Männer waren die anerkannten Führer von zwei Geheimgesellschaften und sollten eine neue Verfassung für das neue Russland nach dem Umsturz entwickeln. Sie konnten keine Einigung erzielen, da Murawjow eine konstitutionelle Monarchie etwa nach dem Vorbild der Vereinigten Staaten von Amerika bevorzugte, Pestel aber sehr extreme, radikale Maßnahmen zum Sieg der Revolution vorschlug und die Monarchie durch eine Republik und eine starke Diktatur ersetzen wollte. Im weiteren Verlauf meiner Arbeit werde ich das Wesen der beiden unterschiedlichen Verfassungsentwürfe erläutern und diese miteinander vergleichen. [...]
NEUBUCH! 2009. 72 S. 210 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V120116
Rußland - [Rosen, Andrei Evgenevich Baron]. Aus den Memoiren eines russischen Dekabristen. Beiträge zur Geschichte des St. Petersburger Militäraufstandes vom 14. (26.) Dezember 1825 und seiner Theilnehmer. Zweite Auflage. Leipzig, Hirzel, 1874.
Holzmann-B. V, 654.- Die EA erschien 1869.- "Die Dekabristen [...] waren 'adlige Revolutionäre' (nach Lenin), die am 14. Dezember [...] auf dem Platz vor Senat und Synode in Sankt Petersburg den Eid auf den neuen Zaren Nikolaus I. verweigerten. Damit bekundeten sie ihren Protest gegen das autokratische Zarenregime, gegen Leibeigenschaft, Polizeiwillkür und Zensur. Sie dienten in Petersburger Eliteregimentern und waren westlich gebildet. Die führenden rebellischen Offiziere wurden gehängt, einige wurden degradiert und rund 600 zu Zwangsarbeit in Sibirien verurteilt. In diesen damals relativ wilden Teil der Welt brachten sie als Strafgefangene Kultur und Bildung und stehen deshalb noch heute dort in hohem Ansehen. Die Dekabristen bildeten die erste bewusst gegen das herrschende zaristische Regime gerichtete revolutionäre Bewegung, deren Programm bis zur Aufhebung der Leibeigenschaft und politisch teilweise bis zur Errichtung einer Republik, mehrheitlich aber eher eines konstitutionellen Regimes reichte, bei dem den Zaren eine Rolle ähnlich der der britischen Könige zugedacht war" (wikipedia).- Zu Beginn und am Ende stockfleckig, sonst ein gutes Exemplar.
8°. VIII, 344 SS. Einfacher Pp.d.Zt. (fleckig und beschabt).
[SW: Rußland, Revolution, Zar Nikolaus I., Sibirien]
Kalugin, J. A. Fürstin Wolkonskaja. Historischer Roman, Berlin Verl. d. Nation 1972 ; fester Einband / hard cover
Gut Handschick, Heinz
Fürstin Wolkonskaja folgt ihrem Mann freiwillig in die sibirische Verbannung nach Niederschlagung des Dekabristen-Aufstandes. - gut erhalten, Gebrauchsspuren, Papier gebräunt, 320 S., mit Nachwort u. Anmerkungen 3.Aufl. befriedigend Leinen; 3.Aufl.
[SW: Dekabristen, Tschernigow-Regiment, Wolkonski]
Dekabristen. - Dudek, Gerhard (Hrsg.): Die Dekabristen. Dichtungen und Dokumente. 1. Aufl. Leipzig, Insel-Verlag, 1975. ; Schutzumschlag / dust cover
740803
8°, gepr. OLn., OU, 595 S., gutes Expl. Hardcover.
[SW: Russische Literatur.]



