Das Science-fiction Jahr

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Hohlbein, Wolfgang: Das Druidentor. Roman. Stuttgart/Wien, Weitbrecht Verlag, 1993. ISBN: 3522714504
Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. - Aus wikipedia-orgWolfgang_Hohlbein: Wolfgang Hohlbein (* 15. August 1953 in Weimar) ist ein deutscher Schriftsteller in den Genres Horror-, Science-Fiction- und Fantasyliteratur. Mit 35 Millionen verkauften Büchern zählt er außerdem zu den erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Sein Durchbruch gelang ihm 1982 mit seinem ersten Roman Märchenmond.[1] Der Autor: Biographie: Hohlbein wuchs in Krefeld in Nordrhein-Westfalen auf. Schon als Jugendlicher begann er, fantastische Geschichten zu schreiben. Nach der Schulzeit machte er eine Ausbildung zum Industriekaufmann und arbeitete daraufhin als Operator. Ernsthaft zu schreiben begann er aus Langeweile bei einer Anstellung als Nachtwächter. Nach eigener Aussage wurde diese Leidenschaft durch die Romane von Karl May ausgelöst. Anfangs schrieb er Kurzgeschichten, danach Horrorromane und Wildwestromane. Er veröffentlichte seine Werke unter zahlreichen Pseudonymen. 1974 heiratete er Heike Hohlbein, mit der er heute sechs Kinder hat und in Neuss lebt. 1982 erfuhr er vom Wettbewerb des Ueberreuter-Verlags für Fantastik und Science-Fiction. Er sandte das Manuskript zum Fantasy-Roman Märchenmond ein, das der Fantasie seiner Frau entsprungen war. Sie schrieben dieses Manuskript gemeinsam und gewannen den ersten Preis. Märchenmond wurde noch mehrfach mit Publikumspreisen ausgezeichnet, wie dem "Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar" und dem "Preis der Leseratten." 1984 nahm es die Jugendzeitschrift "Der bunte Hund" in ihre Empfehlungsliste auf. Märchenmond wurde national und international ein großer Erfolg und verhalf Hohlbein zum Durchbruch als Schriftsteller. Seitdem hat er, oft in Zusammenarbeit mit seiner Frau, mehr als 200 Bücher veröffentlicht und gilt als der meistgelesene deutschsprachige Fantasy- und Science-Fiction-Autor. Auch unterstützt er andere Schriftsteller wie im Jahr 1994 Bernhard Hennen bei seiner Trilogie "Das Jahr des Greifen": Der Sturm / Die Entdeckung / Die Amazone. 2004 erschien mit Am Abgrund aus der Reihe Die Chronik der Unsterblichen erstmals eine Comic-Adaption eines Hohlbein-Romans. Märchenmond wurde 2006 als erstes seiner Bücher in den Vereinigten Staaten veröffentlicht. Selbstbild: Hohlbein sieht sich nicht als intellektuellen Schriftsteller mit moralischer Botschaft, er bezeichnet sich selbst lieber als Unterhaltungsautor: "Ich schreibe einfach nur die Bücher, die ich selbst gerne lesen würde. Außerdem kann ich mich mit Literaten wie Böll oder Grass nicht vergleichen." Als seine wichtigsten literarischen Vorbilder nennt er J. R. R. Tolkien, Michael Ende, Edgar Allan Poe, Stephen King und H. P. Lovecraft. Wird der Autor nach seinen Inspirationsquellen gefragt, verweist Hohlbein meist auf die Bibel. Das Alte Testament sei eine unversiegbare Quelle für Ideen. Dabei ist er kein gläubiger Christ und geht auch nicht in die Kirche. Privates: Meist schreibt Hohlbein nachts an seinen Romanen; er bezeichnet sich selbst als Workaholic. Nur so könne er es schaffen, derart viele Bücher zu schreiben. Er betont, dass die viele Arbeit ihm Spaß mache und er sie keineswegs als Belastung ansehe. Oft wird Hohlbein als "König der Vielschreiber" bezeichnet. Seine Tochter Rebecca Hohlbein ist inzwischen in die Fußstapfen ihres Vaters getreten und hat mehrere Bücher verfasst, u. a. den Roman Das Blut der Templer II - Die Nacht des Sterns und die Bücher zu den Fluch-der-Karibik-Filmen. Kritik; Hohlbeins Bücher werden nicht selten kritisiert: er bediene sich oft derselben Ideen und habe manches von anderen Autoren übernommen. Zwar seien die ersten Bücher, die Hohlbein in den 80er Jahren verfasst hat, gut bis sehr gut; dann habe er aber vom Ruf dieser Erfolge profitiert und eine Unzahl durchschnittlicher bis schlechter Romane veröffentlicht. Gelegentlich können die Werke des Fantasy-Autors jedoch auch strenge Kritiker überzeugen, wie etwa den Zeit-Rezensenten Ulrich Greiner, der die Allegorien der Hohlbeinschen Geschichten als "nicht dumm" beurteilte.[2] Besonderes: Hohlbein veröffentlichte einige seiner Bücher und Heftromane unter folgenden Pseudonymen: Angela Bonella, Wolfgang Eschenloh, Martin Heidner, Michael Marks, Raven, Jack Vernom, Henry Wolf, Ryder Delgado (zusammen mit Martin Eisele), Martin Hollburg (zusammen mit Martin Eisele und Karl-Ulrich Burgdorf), Robert Craven, Jerry Cotton, Robert Lamont, Jason McCloud. Wolfgang Hohlbein ist Deutschlands "Auflagenkönig". Kein anderer nach 1950 geborener deutscher Autor hat Hohlbeins Weltauflage von über 35 Millionen Büchern auch nur annähernd erreicht. Außerdem ist er der einzige lebende Autor, nach dem ein Literaturpreis (Wolfgang-Hohlbein-Preis) benannt wurde. - - Aus wikipedia-orgWolfgang_Hohlbein: Wolfgang Hohlbein (* 15. August 1953 in Weimar) ist ein deutscher Schriftsteller in den Genres Horror-, Science-Fiction- und Fantasyliteratur. Mit 35 Millionen verkauften Büchern zählt er außerdem zu den erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Sein Durchbruch gelang ihm 1982 mit seinem ersten Roman Märchenmond.[1] Der Autor: Biographie: Hohlbein wuchs in Krefeld in Nordrhein-Westfalen auf. Schon als Jugendlicher begann er, fantastische Geschichten zu schreiben. Nach der Schulzeit machte er eine Ausbildung zum Industriekaufmann und arbeitete daraufhin als Operator. Ernsthaft zu schreiben begann er aus Langeweile bei einer Anstellung als Nachtwächter. Nach eigener Aussage wurde diese Leidenschaft durch die Romane von Karl May ausgelöst. Anfangs schrieb er Kurzgeschichten, danach Horrorromane und Wildwestromane. Er veröffentlichte seine Werke unter zahlreichen Pseudonymen. 1974 heiratete er Heike Hohlbein, mit der er heute sechs Kinder hat und in Neuss lebt. 1982 erfuhr er vom Wettbewerb des Ueberreuter-Verlags für Fantastik und Science-Fiction. Er sandte das Manuskript zum Fantasy-Roman Märchenmond ein, das der Fantasie seiner Frau entsprungen war. Sie schrieben dieses Manuskript gemeinsam und gewannen den ersten Preis. Märchenmond wurde noch mehrfach mit Publikumspreisen ausgezeichnet, wie dem "Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar" und dem "Preis der Leseratten." 1984 nahm es die Jugendzeitschrift "Der bunte Hund" in ihre Empfehlungsliste auf. Märchenmond wurde national und international ein großer Erfolg und verhalf Hohlbein zum Durchbruch als Schriftsteller. Seitdem hat er, oft in Zusammenarbeit mit seiner Frau, mehr als 200 Bücher veröffentlicht und gilt als der meistgelesene deutschsprachige Fantasy- und Science-Fiction-Autor. Auch unterstützt er andere Schriftsteller wie im Jahr 1994 Bernhard Hennen bei seiner Trilogie "Das Jahr des Greifen": Der Sturm / Die Entdeckung / Die Amazone. 2004 erschien mit Am Abgrund aus der Reihe Die Chronik der Unsterblichen erstmals eine Comic-Adaption eines Hohlbein-Romans. Märchenmond wurde 2006 als erstes seiner Bücher in den Vereinigten Staaten veröffentlicht. Selbstbild: Hohlbein sieht sich nicht als intellektuellen Schriftsteller mit moralischer Botschaft, er bezeichnet sich selbst lieber als Unterhaltungsautor: "Ich schreibe einfach nur die Bücher, die ich selbst gerne lesen würde. Außerdem kann ich mich mit Literaten wie Böll oder Grass nicht vergleichen." Als seine wichtigsten literarischen Vorbilder nennt er J. R. R. Tolkien, Michael Ende, Edgar Allan Poe, Stephen King und H. P. Lovecraft. Wird der Autor nach seinen Inspirationsquellen gefragt, verweist Hohlbein meist auf die Bibel. Das Alte Testament sei eine unversiegbare Quelle für Ideen. Dabei ist er kein gläubiger Christ und geht auch nicht in die Kirche. Privates: Meist schreibt Hohlbein nachts an seinen Romanen; er bezeichnet sich selbst als Workaholic. Nur so könne er es schaffen, derart viele Bücher zu schreiben. Er betont, dass die viele Arbeit ihm Spaß mache und er sie keineswegs als Belastung ansehe. Oft wird Hohlbein als "König der Vielschreiber" bezeichnet. Seine Tochter Rebecca Hohlbein ist inzwischen in die Fußstapfen ihres Vaters getreten und hat mehrere Bücher verfasst, u. a. den Roman Das Blut der Templer II - Die Nacht des Sterns und die Bücher zu den Fluch-der-Karibik-Filmen. Kritik; Hohlbeins Bücher werden nicht selten kritisiert: er bediene sich oft derselben Ideen und habe manches von anderen Autoren übernommen. Zwar seien die ersten Bücher, die Hohlbein in den 80er Jahren verfasst hat, gut bis sehr gut; dann habe er aber vom Ruf dieser Erfolge profitiert und eine Unzahl durchschnittlicher bis schlechter Romane veröffentlicht. Gelegentlich können die Werke des Fantasy-Autors jedoch auch strenge Kritiker überzeugen, wie etwa den Zeit-Rezensenten Ulrich Greiner, der die Allegorien der Hohlbeinschen Geschichten als "nicht dumm" beurteilte.[2] Besonderes: Hohlbein veröffentlichte einige seiner Bücher und Heftromane unter folgenden Pseudonymen: Angela Bonella, Wolfgang Eschenloh, Martin Heidner, Michael Marks, Raven, Jack Vernom, Henry Wolf, Ryder Delgado (zusammen mit Martin Eisele), Martin Hollburg (zusammen mit Martin Eisele und Karl-Ulrich Burgdorf), Robert Craven, Jerry Cotton, Robert Lamont, Jason McCloud. Wolfgang Hohlbein ist Deutschlands "Auflagenkönig". Kein anderer nach 1950 geborener deutscher Autor hat Hohlbeins Weltauflage von über 35 Millionen Büchern auch nur annähernd erreicht. Außerdem ist er der einzige lebende Autor, nach dem ein Literaturpreis (Wolfgang-Hohlbein-Preis) benannt wurde. , ISBN-13: 9783522714501

Erstausgabe. 558 Seiten. 22 cm. Pappband mit Schutzumschlag.

[SW: Schauerromane, Deutsche Literatur der 90 er Jahre, Fantasy, Schauerliteratur, Esoterische Romane, Phantasie, Phantastik, Phantastische Literatur, Esoterik, Deutsche Literatur der neunziger Jahre]

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Lewis, Clive Staples: Perelandra. Roman. Herausgegeben von Elisabeth Antkowiak. Deutsche Übersetzung von Walter Brumm. Mit einigen Abbildungen auf Tafeln. St. Benno Verlag (Lizenz des Heyne Verlags, München) Erste Aufl. (Lizenzausgabe) 1987 Leipzig ISBN: 3746201322
279S. 8°

Leinen Fadengehefteter, goldgeprägter Ganzleinenband mit geprägter Deckelvignette und illustriertem Schutzumschlag. der Umschlag berieben, angerändert und mit einem hinterlegten Randeinriss, Buch selbst in rundum gutem, nahezu sehr gutem Zustand. Perelandra ist der Titel des zweiten Romans der gleichnamigen Perelandra-Trilogie, einer Science-Fiction-Trilogie des britischen Literaturprofessors und Schriftstellers C. S. Lewis. Das allegorische Werk beschreibt das Prinzip des Sündenfalls. Perelandra ist der Name des Planeten Venus, den der Sprachwissenschaftler Ransom in seiner zweiten interplanetarischen Reise besucht. Er wird dorthin geschickt, um seinen Kontrahenten Weston aufzuhalten, der dem Planeten in paradiesischem Zustand seine Unschuld rauben will. Denn auf Perelandra gibt es erst zwei Menschen, die vor dem Sündenfall leben. Durch die Zwiegespräche zwischen Ransom und Weston sowie beider Gespräche mit der Frau zeigt Lewis die Gründe für die Ursünde auf, die zum Bösen des Menschen geführt haben und auf Perelandra führen könnten. Weiterhin wird das Wesen Gottes aus christlicher Sicht beschrieben. Die Perelandra-Trilogie ist eine Trilogie von drei Science Fiction-Romanen des irischen Autors Clive Staples Lewis (C. S. Lewis). Auf englisch wird sie Space Trilogy, Cosmic Trilogy oder Ransom Trilogy genannt. Es wird berichtet, dass Lewis den ersten Band der Reihe, Out of the Silent Planet, nach Diskussionen mit dem befreundeten Schriftsteller J. R. R. Tolkien über den Stand von Fiktion in Romanen schrieb. Tolkiens Entwurf eines Science-Fiction-Romanes mit dem Titel The Lost Road wurde jedoch nicht vollendet. Ein Entwurf wurde in Band fünf der The History of Middle-earth-Reihe aufgenommen und Motive sollen eingeflossen sein in Tolkiens ebenfalls unvollendetes Werk The Notion Club Papers. Die drei Bände der Trilogie sind: Out of the Silent Planet (1938, dt. Jenseits des schweigenden Sterns, erste dt. Ausgabe als Der verstummte Planet). Die Handlung spielt weitgehend auf dem Mars. Perelandra (1943), auch als Voyage to Venus erschienen (dt. Perelandra). Die Handlung spielt weitgehend auf der Venus That Hideous Strength (1945, dt. Die böse Macht). 1958 veröffentlichte der Verlag Avon unter dem Titel The Tortured Planet eine um ein Drittel gekürzte Fassung des Buches. Die Handlung spielt auf der Erde. Der fiktive Philologe Elwin Ransom ist die Hauptfigur der ersten beiden Bände und ein wichtiger Charakter im dritten Band. Ransom hat gewisse Ähnlichkeiten zum Autor C.S. Lewis: Er ist Universitätsprofessor, ein Experte für Sprachen und mittelalterliche Literatur, unverheiratet (Lewis heiratete erst mit 55 Jahren) und hat lediglich einen lebenden Verwandten. C. S. Lewis (Clive Staples Lewis, privat auch Jack genannt; * 29. November 1898 in Belfast, Nordirland; 22. November 1963 in Oxford, England) war ein irischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler. Er lehrte am Magdalen College und hatte den Lehrstuhl für Englische Literatur des Mittelalters und der Renaissance an der University of Cambridge inne. Er ist vor allem im angloamerikanischen Raum bekannt für seine Kinderbuchserie Die Chroniken von Narnia. Clive Staples ("Jack") Lewis wurde 1898 im nordirischen Belfast geboren und wuchs dort zusammen mit seinem drei Jahre älteren Bruder Warren ("Warnie") auf. Sein Vater Albert James Lewis hatte als erster seiner Familie einen akademischen Beruf ergriffen, er war Anwalt. Seine Vorfahren stammten aus Wales und waren in der Landwirtschaft tätig. Die Mutter Flora Augusta Hamilton Lewis war Pfarrerstochter und hatte an der Queens-Universität Mathematik und Logik studiert. Die Eltern waren sehr belesen und besaßen eine große Hausbibliothek, die den jungen Jack faszinierte und ihm einen Zugang zur Literatur ermöglichte. Ein tiefer Einschnitt in Jacks Leben war die Krebserkrankung seiner Mutter. Nach anfänglicher Besserung verschlechterte sich ihr Zustand. Sie starb im Jahre 1908, als Jack 9 Jahre alt war. Im gleichen Jahr starben auch ein Großvater und ein Onkel. Wegen des Ersten Weltkriegs musste Lewis sein Studium am University College in Oxford, das er im April 1917 angefangen hatte, abbrechen und Soldat der britischen Armee werden. In Oxford absolvierte er seine Offiziersausbildung und wurde zum Offizier in das dritte Bataillon der Somerset Light Infantry befördert. An seinem 19. Geburtstag (29. November) kam er an die Front nach Frankreich. Am 15. April 1918 wurde Lewis am Mount Bernenchon bei Lillers von einer fehlgeleiteten englischen Granate verwundet und zur Genesung zurück nach England geschickt. 1919 nahm er seine Studien am University College in Oxford wieder auf, legte 1920 die erste öffentliche Universitätsprüfung mit Ehren in Griechisch und Latein, 1922 die Abschlussprüfung in Philosophie und antiker Geschichte und 1923 die erste öffentliche Universitätsprüfung in Englisch ab. Bis Mai 1925 war Lewis Philosophielehrer am University College und erhielt ein Fellowship für englische Sprache am Magdalen College in Oxford, wo er auch J. R. R. Tolkien kennenlernte. In der Jugend war Lewis ein überzeugter Atheist gewesen, hatte sich dann aber während seines Studiums der pantheistischen Philosophie des Englischen Hegelianismus zugewandt. 1929 akzeptierte er jedoch einen personalen Gott und den Gedanken der Schöpfung: er wurde also Theist. Nach einer langen nächtlichen Diskussion mit Tolkien und Hugo Dyson im September 1931 bekehrte er sich schließlich zum Christentum. Zum Leidwesen des überzeugten Katholiken Tolkien blieb er allerdings in der anglikanischen Kirche, zu der auch seine Vorfahren gehört hatten, er vertrat aber (bis auf seine Ablehnung des päpstlichen Primates) überwiegend auch von Katholiken akzeptierbare Ansichten. Ab dem Herbstsemester 1933 traf sich Lewis mit seinem Freundeskreis, den "Inklings", zu dem auch J. R. R. Tolkien, sein Bruder Warnie, Hugo Dyson und andere gehörten. In den nächsten Jahren wurde Lewis durch seine Vorlesungen, Veröffentlichungen in christlichen Zeitschriften und durch seine Radioansprachen, die von der BBC ausgestrahlt wurden, bekannt. Im Jahr 1948 wurde er zum Mitglied der Royal Society of Literature gewählt, erhielt in den nächsten Jahren drei Ehrendoktorwürden für Theologie und Literatur und wurde 1958 Ehrenmitglied des University College Oxfords. Zuletzt hatte er den Lehrstuhl für Literatur des Mittelalters und der Renaissance in Cambridge inne. Am 23. April 1956 heiratete er die an Krebs erkrankte Schriftstellerin Joy Davidman standesamtlich im Oxforder Standesamt. Im Jahr darauf, am 21. März 1957 wurde an ihrem Bett im Wingfield Krankenhaus eine kirchliche Trauung nach anglikanischem Ritus durchgeführt. In den nächsten Jahren erfuhr Joy eine außergewöhnliche Genesung von ihrem letzten Krebsanfall. Im Juli 1958 fuhr Lewis mit seiner Frau 10 Tage nach Irland in Urlaub, worauf er zehn Vorträge über The Four Loves in London hielt. Joy starb am 13. Juli 1960 im Alter von 45 Jahren. Im Jahr 1993 wurde die Freundschaft und Liebe zwischen C. S. Lewis und Joy Davidman Gresham in Sir Richard Attenboroughs Film Shadowlands (dt. Ein Geschenk des Augenblicks) mit Anthony Hopkins und Debra Winger verfilmt. C. S. Lewis starb eine Woche vor seinem 65. Geburtstag am 22. November 1963. Sein Grab befindet sich im Garten der Holy Trinity Church in Headington Quarry in Oxford. Sein Bruder Warren Lewis starb am 9. April 1973. Ihre Namen stehen auf einem einzelnen Stein zusammen mit der Inschrift "Men must endure their going hence."

[SW: Englische/ Irische Literatur | Romantrilogie | Science Fiction | Illustrierte Bücher]

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Zimmer Bradley, Marion: Das Licht von Atlantis. Die faszinierende Geschichte von zwei Priesterinnen und ihrem Kampf gegen den Mythos der Finsternis. Roman. Aus dem Amerikanischen von Rosemarie Hundertmarck. - (=Bastei Lübbe ; Band 13103). Bergisch Gladbach, Lübbe Verlag, 1987.
Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. - Marion Zimmer Bradley (* 3. Juni 1930 in Albany, New York; 25. September 1999 in Berkeley, Kalifornien) war eine US-amerikanische Schriftstellerin. Leben: Marion Zimmer Bradley kam 1930 als Marion Eleanor Zimmer in Albany zur Welt. Ihre Schriftstellerkarriere begann sie mit elf Jahren. Sie schrieb ihre ersten historischen Romane. Im Jahr 1946 begann sie ein Lehramtsstudium am Lehrerkolleg des New York State College, das sie vorzeitig abbrach, heiratete 1949 den dreißig Jahre älteren Eisenbahnangestellten Robert Bradley und gebar ihren ersten Sohn, David Bradley. Jahre später setzte sie ihr Studium fort und beendete es 1965 erfolgreich an der Hardin-Simmons University in Abilene (Texas). Anfang der 1950er Jahre begann sie erneut, Texte zu verfassen und brachte ihre ersten Romane 1953 heraus. Doch weltweiten Erfolg erlangte sie erst mit der zwischen 1982 und 2000 erschienenen Avalon-Saga. Im Jahre 1964 ließ sie sich scheiden und heiratete wenige Wochen später Walter Henry Breen, einen Autor und Numismatiker, der auch zur Geschichte von Homosexualität und Päderastie forschte. Mit ihm bekam sie zwei weitere Kinder. Danach begann sie ein Aufbaustudium an der University of California, Berkeley und wurde Mitbegründerin der Society for Creative Anachronism. 1979 trennte sie sich von Breen, die Ehe wurde 1990 geschieden. 1980 ließ sie sich zusammen mit Breen zu Priestern der "Holy Apostolic-Catholic Church of the East (Chaldean-Syrian)" weihen. Mit ihren Schwägerinnen Diana L. Paxson und Tracy Blackstone und ihrem Bruder Paul Edwin Zimmer wohnte sie in dem Schriftstellerhaushalt Greyhaven, später bis zu ihrem Tod in ihrem Haus Greenwalls, beides in Berkeley (Kalifornien). Am 21. September 1999 erlitt Marion Zimmer Bradley einen Herzanfall, an dessen Folgen sie am 25. September desselben Jahres verstarb. Einfluss: Bekannt geworden ist Marion Zimmer Bradley vor allen Dingen durch ihre Fantasy-Romane. Die erfolgreichsten sind die Geschichten aus dem Darkover-Zyklus sowie der Roman Die Nebel von Avalon. Letzterer schildert die Artussage aus Sicht einer Frau. Die Nebel von Avalon wurde im Jahr 2000 für das Fernsehen verfilmt und 2001 ausgestrahlt. Ein weiteres sehr erfolgreiches Buch der Autorin ist Die Feuer von Troia, in welchem der Trojanische Krieg aus Sicht der Priesterin Kassandra neu erzählt wird. Mit ihren Romanen hatte Bradley großen Einfluss auf feministische und neuheidnische Kreise. Zusammen mit Paxson gründete Bradley 1978 einen Wicca-Coven namens Darkmoon Circle. Bradley hat in der US-amerikanischen Science-Fiction das Thema Homosexualität enttabuisiert und es vorurteilsfrei dargestellt. Unter Pseudonymen schrieb sie Mitte der 1960er mehrere Romane mit LGBT-Inhalten, die sie selbst allerdings als Brotschreiberei und "Schundromane" bezeichnete. Pseudonyme: Marion Zimmer Bradley verfasste in den 1960er Jahren aus finanziellen Gründen auch Groschenhefte, Gruselromane und Softpornos unter diversen Pseudonymen wie Lee Chapman, John Dexter, Miriam Gardner, Valerie Graves, Morgan Ives und John J. Wells. Auszeichnungen: Im Jahr 2000 wurde Marion Zimmer Bradley für ihr Lebenswerk postum mit dem World Fantasy Award for Life Achievement geehrt. Aus wikipedia-orgMarion_Zimmer_Bradley - Marion Zimmer Bradley (* 3. Juni 1930 in Albany, New York; 25. September 1999 in Berkeley, Kalifornien) war eine US-amerikanische Schriftstellerin. Leben: Marion Zimmer Bradley kam 1930 als Marion Eleanor Zimmer in Albany zur Welt. Ihre Schriftstellerkarriere begann sie mit elf Jahren. Sie schrieb ihre ersten historischen Romane. Im Jahr 1946 begann sie ein Lehramtsstudium am Lehrerkolleg des New York State College, das sie vorzeitig abbrach, heiratete 1949 den dreißig Jahre älteren Eisenbahnangestellten Robert Bradley und gebar ihren ersten Sohn, David Bradley. Jahre später setzte sie ihr Studium fort und beendete es 1965 erfolgreich an der Hardin-Simmons University in Abilene (Texas). Anfang der 1950er Jahre begann sie erneut, Texte zu verfassen und brachte ihre ersten Romane 1953 heraus. Doch weltweiten Erfolg erlangte sie erst mit der zwischen 1982 und 2000 erschienenen Avalon-Saga. Im Jahre 1964 ließ sie sich scheiden und heiratete wenige Wochen später Walter Henry Breen, einen Autor und Numismatiker, der auch zur Geschichte von Homosexualität und Päderastie forschte. Mit ihm bekam sie zwei weitere Kinder. Danach begann sie ein Aufbaustudium an der University of California, Berkeley und wurde Mitbegründerin der Society for Creative Anachronism. 1979 trennte sie sich von Breen, die Ehe wurde 1990 geschieden. 1980 ließ sie sich zusammen mit Breen zu Priestern der "Holy Apostolic-Catholic Church of the East (Chaldean-Syrian)" weihen. Mit ihren Schwägerinnen Diana L. Paxson und Tracy Blackstone und ihrem Bruder Paul Edwin Zimmer wohnte sie in dem Schriftstellerhaushalt Greyhaven, später bis zu ihrem Tod in ihrem Haus Greenwalls, beides in Berkeley (Kalifornien). Am 21. September 1999 erlitt Marion Zimmer Bradley einen Herzanfall, an dessen Folgen sie am 25. September desselben Jahres verstarb. Einfluss: Bekannt geworden ist Marion Zimmer Bradley vor allen Dingen durch ihre Fantasy-Romane. Die erfolgreichsten sind die Geschichten aus dem Darkover-Zyklus sowie der Roman Die Nebel von Avalon. Letzterer schildert die Artussage aus Sicht einer Frau. Die Nebel von Avalon wurde im Jahr 2000 für das Fernsehen verfilmt und 2001 ausgestrahlt. Ein weiteres sehr erfolgreiches Buch der Autorin ist Die Feuer von Troia, in welchem der Trojanische Krieg aus Sicht der Priesterin Kassandra neu erzählt wird. Mit ihren Romanen hatte Bradley großen Einfluss auf feministische und neuheidnische Kreise. Zusammen mit Paxson gründete Bradley 1978 einen Wicca-Coven namens Darkmoon Circle. Bradley hat in der US-amerikanischen Science-Fiction das Thema Homosexualität enttabuisiert und es vorurteilsfrei dargestellt. Unter Pseudonymen schrieb sie Mitte der 1960er mehrere Romane mit LGBT-Inhalten, die sie selbst allerdings als Brotschreiberei und "Schundromane" bezeichnete. Pseudonyme: Marion Zimmer Bradley verfasste in den 1960er Jahren aus finanziellen Gründen auch Groschenhefte, Gruselromane und Softpornos unter diversen Pseudonymen wie Lee Chapman, John Dexter, Miriam Gardner, Valerie Graves, Morgan Ives und John J. Wells. Auszeichnungen: Im Jahr 2000 wurde Marion Zimmer Bradley für ihr Lebenswerk postum mit dem World Fantasy Award for Life Achievement geehrt. Aus wikipedia-orgMarion_Zimmer_Bradley

4. Auflage. 457 Seiten. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3404131037.

[SW: Mythen, Amerikanische Literatur des 20. Jahrhunderts, Americana, Amerikanistik, Fantasy, Phantastische Literatur, Mythologie, Feministische Literatur, Feminismus (Frauenbewegung)]

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Dominik, Hans: Vistror. Das weiße Gold Deutschlands. Die Geschichte einer weltbewegenden Erfindung. Mit zahlreichen Abbildungen und Fotografien im Text und einer Probe der Faser in transparenter, montierter Deckeltasche, Koehler & Amelang 51.-60. Tausend 1936 Leipzig
250S. 8°

Leinen Fadengehefteter, bedruckter Ganzleinenband mit Farbkopfschnitt und Lesebändchen. Die Schnitte und Vorsätze stockfleckig, das Papier allg. nachgedunkelt ansonten guter Zustand. Gesetzt in Fraktur. Hans (Joachim) Dominik (* 15. November 1872 in Zwickau; 9. Dezember 1945 in Berlin) war ein deutscher Science-Fiction- und Sachbuchautor, Wissenschaftsjournalist und Ingenieur (Elektrotechnik, Maschinenbau). Hans Dominik wurde als Sohn des Journalisten und Verlegers Friedrich Wilhelm Emil Dominik und dessen Frau Hedwig, geborene Mügge, am 15. November 1872 in Zwickau (Sachsen) geboren. Er ist der Enkel von Theodor Mügge. Seine Jugendjahre wie auch den größten Teil seines Lebens verbrachte er in Berlin. Er besuchte verschiedene Gymnasien, u. a. das Gymnasium in Gotha, an dem Kurd Laßwitz, ein anderer Wegbereiter der Zukunftsliteratur in Deutschland, Unterricht in Mathematik und Physik erteilte. Diese Begegnung sollte für Dominik prägend für sein ganzes weiteres Leben werden. Kurd Laßwitz ließ zudem einen Teil seiner literarischen Werke bei Dominiks Vater publizieren. Nach abgelegtem Abitur 1893 studierte Hans Dominik an der Technischen Hochschule in Berlin Maschinenbau mit Schwerpunkt Eisenbahntechnik. 1894 erkrankte sein Vater schwer. Hans Dominik musste sein Studium unterbrechen, da durch diese Erkrankung die geschäftlichen Aktivitäten seines Vater stark zurückgingen. Er musste Geld verdienen und arbeitete als Elektriker im Rheinland, bis sich eine Fortsetzung des Studiums ergab. 1895 unternahm er eine erste Amerikareise. Bei einer weiteren Reise in die USA blieb er ein ganzes Jahr dort und verdiente sich seinen Unterhalt als Elektroingenieur. In den Vereinigten Staaten gewann er viele technische und wirtschaftliche Erkenntnisse sowie Einblicke in ein von Deutschland gänzlich verschiedenes Land. Diese Erlebnisse flossen in eine Jugendbuchserie ein, John Workman, der Zeitungsboy, die Erfolgsgeschichte eines Zeitungsjungen, der es in Amerika bis zum Millionär bringt. 1898 brach er sein Studium ab und arbeitete aufgrund verlockender Angebote aus der Industrie als Elektroingenieur. 1900 kam Dominik zu Siemens & Halske in die Abteilung für Beleuchtung und Kraft. Hier fertigte er eine gründliche Arbeit über die Elektrifizierung im Bergbau für die Pariser Weltausstellung an und übernahm anschließend für ein Jahr das Büro für Literatur von Siemens & Halske. 1905 wechselte er seine Stellung und wurde technischer Lokalreporter beim Berliner Lokal-Anzeiger. Seit 1901 arbeitete er bereits nebenher als technischer Autor und Werbetexter. Viel gelesen wurden seine kurzen Abhandlungen im Berliner Tageblatt, die Überschriften trugen wie Technische Märchen, Was sich die Oberleitung erzählt oder Memoiren einer Taschenuhr. Seine ungewöhnliche rasche Auffassungsgabe sowie die Fähigkeit einer klaren und überzeugenden Darstellung komplizierter technischer Sachverhalte sprachen sich schnell herum und brachten ihm immer neue Angebote. Dominiks erste utopische Erzählungen erschienen ab 1907 im Neuen Universum, einem Jahrbuch für die Jugend. 1910 schloss er mit Lieselotte Runge die Ehe. Aus ihr ging als einziges Kind seine Tochter Lieselotte hervor. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, wurde er infolge eines Wirbelsäulenleidens nicht eingezogen und arbeitete erneut für die Elektrofirma Siemens & Halske, diesmal im Bereich der Telegraphie. Von ca. 1912 bis 1919 schrieb er für den Berliner C. Duncker Verlag fast jedes Jahr einen Roman. Diesen Werken war jedoch kein großer Erfolg beschieden. Sie kamen nur selten in mehr als einer Auflage heraus. Nach dem Krieg war Dominik von 1918 bis 1920 als Dramaturg für technische Kurzfilme tätig. Der erste utopische Roman Die Macht der Drei erschien 1922 als Fortsetzungsroman in der Woche und wurde im selben Jahr in Buchform herausgegeben. Der große Erfolg, der sich danach einstellte, machte Dominik in weiten Kreisen des deutschen Leserpublikums bekannt. Die Inflation zwang ihn allerdings zunächst zur Annahme einer festen Stellung. Erst ab 1924 konnte er erneut als freier Schriftsteller arbeiten. In schneller Folge erscheinen weitere Zukunftsromane. Dominik ist einer der bedeutendsten Pioniere der Zukunftsliteratur in Deutschland. Seine Science-Fiction-Erzählungen erfreuen sich seit Anfang des vorigen Jahrhunderts bis in die Gegenwart großer Beliebtheit. Sie wurden in hohen Auflagen gedruckt und werden bis heute immer wieder neu aufgelegt. Neben Science Fiction hat Dominik auch Sachbücher und Artikel mit technisch-wissenschaftlichem Inhalt geschrieben. Hans Dominiks Romane der 1920er Jahre waren vom damaligen Zeitgeist in Deutschland geprägt. Im Mittelpunkt seiner Handlungen stehen meist deutsche Ingenieure oder Wissenschaftler, die ihre Erfindungen und Entdeckungen gegen undurchsichtige Konzerne und feindliche Nationen verteidigen müssen. Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg bedienten Dominiks Romane die deutschnationalen Träume vieler Leser, wobei allerdings in den Romanen Deutschland als Nation praktisch keine Rolle spielte - im Gegenteil: Ein Leitmotiv in fast allen Romanen ist eine multinationale Kooperation (zumeist bei der Forschung), in manchen Romanen wurde ein vereintes, demokratisches Europa angedeutet. Primäres Ziel der Erfindungen und Entdeckungen ist die friedliche Nutzung und teilweise eine recht deutliche Ablehnung von Krieg (in Das Erbe des Uraniden geht es z. B. um den Missbrauch von Atomenergie zu kriegerischen Zwecken und die Verbitterung des Entdeckers). In Atlantis wird trotz Warnungen der Panamakanal mit Hilfe einer Atomsprengung drastisch erweitert, so dass der Golfstrom in den Pazifik entweichen kann, was eine Eiszeit auf der Nordhalbkugel auslöst. Ein wiederkehrendes Motiv ist auch eine gewisse, speziell indische Mystik, die eigentlich im krassen Gegensatz zu den häufig nüchternen, technisch-utopischen Darstellungen steht: So werden auch die Themen "Gedankenlesen", "Wahrsagerei" und "Gedankenbeeinflussung" behandelt. In späteren Neuauflagen wurden mitunter recht drastische Änderungen vorgenommen, um die Romane zu modernisieren. So beschreibt Dominik in Wettflug der Nationen ausschließlich Propellerflugzeuge samt den damit einher gehenden Geschwindigkeiten und technischen Problemen. In den Neuauflagen wurden daraus Strahlflugzeuge mit verdoppelten Geschwindigkeiten, was den Fluss der Handlung stört. In den Romanen werden oft Anglizismen bzw. englische Redewendungen verwandt. In seinen frühen Romanen thematisiert er auch einen "Kampf der Kulturen", in dem die Europäer gemeinsam gegen andere Rassen - namentlich "die gelbe Gefahr" China, die Araber und die Schwarzafrikaner - um die dominante Stellung in der Welt streiten. In seinem Roman Die Spur des Dschingis-Khan aus den Jahren 1922/23 plädiert die Hauptperson für eine "Rückführung" schwarzer Bürger der USA auf den afrikanischen Kontinent. Eigentümlich an diesem Rassismus ist jedoch, dass dieser nicht als Thema die "Überlegenheit" der "weißen Rasse" hat, sondern es wird eine Art Verantwortung dargestellt, die die "weiße Rasse" habe, um "die Welt zu regieren, und dass in Zukunft eine andere Rasse (schwarz, gelb) käme, die die Bürde der Verantwortung von den Schultern nehmen werde". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden seine Romane in der BRD von problematisch empfundenen Stellen bereinigt. Durch diese teilweise drastischen Überarbeitungen wurden einige Werke auf bis zu ein Sechstel des ursprünglichen Umfangs zusammengestrichen. Ungekürzte Ausgaben kamen erst in den letzten Jahren - z. B. mit der Jubiläumsedition im Heyne-Verlag - wieder heraus, wobei auch in diesen Ausgaben teilweise Passagen entfernt wurden: So wird in Der Wettflug der Nationen die Einrichtung eines Flugplatzes im brasilianischen Urwald beschrieben, der durch einen tödlichen elektrischen Zaun und Maschinenkanonen vor Indios geschützt wird. Durch diesen "Schutz" sterben diverse Indios (was bewusst in Kauf genommen wird), bis diese schließlich die Gegend verlassen. Diese Passage fehlt in manchen Ausgaben. In der SBZ wurde 1948 sein Buch Das Erbe der Uraniden (Berlin: Scherl 1943) in die Liste der auszusondernden Literatur aufgenommen,[1] in der DDR 1952 zusätzlich Der Wettflug der Nationen (v. Hase & Koehler, Leipzig 1940), Befehl aus dem Dunkel (Scherl-Verlag, Berlin 1942), König Laurins Mantel (Scherl-Verlag, Berlin 1943) sowie Die Spur des Dschingis-Khan (Selierl, Berlin 1943).[2]. Auch später gab es keine Neuauflagen von Hans Dominiks Büchern, während verhandene Bestände weiterhin in Bibliotheken zugänglich waren. Im Dritten Reich hatte es mit einem Roman Probleme gegeben: 1941 durfte Das stählerne Geheimnis nicht mehr verkauft werden. Allerdings wurde dieses Buch spätestens 1943 wieder vom Verlag beworben. Dominik stellt Frauen - wo überhaupt in den Romanen - entweder als schwach und des Schutzes bedürftig oder aber als stark, dafür aber berechnend und manipulativ dar. Dominiks Grab liegt auf dem Friedhof Zehlendorf in Berlin. In der Bogotastraße 2a (ehemals Herderstraße) wurde am 2. Juli 1999 eine Gedenktafel enthüllt; Dominik lebte hier von 1908 bis zu seinem Tod.

[SW: Textilgeschichte]

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