Das Geistige Leben der Ukraine
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Sperber, Manes: Churban oder Die unfaßbare Gewißheit. Essays. Erstausgabe. WG 2,22. Wien, Europaverlag, 1979..
Sehr guter Zustand. - Klappentext: "Im Schatten des Churban [die organisierte Ausrottung des größeren Teils des europäischen Judentums] versucht Sperber mit der Leidenschaft der Vernunft und der Religion des guten Gedächtnisses zu ermessen, was das Judesein heute für die Juden selbst ist und was es für Nichtjuden und die Judenfeinde im besonderen darstellt." - - Sperber, Manes, französischer Schriftsteller österreichischer Herkunft, *Zablotow (heute Sabolotow, Ukraine) 12.12. 1905, Paris 5.2. 1984; Sohn eines Rabbiners, aufgewachsen in Galizien, ab 1916 in Wien. Dort studierte er Psychologie und war Schüler und Mitarbeiter von A. Adler. 1927 wurde er Dozent für Psychologie und Soziologie in Berlin; es folgten der Bruch mit Adler (1932) und der Eintritt in die KPD, deren Mitglied er bis 1937 blieb. 1933 emigrierte Sperber über Österreich und Jugoslawien nach Frankreich. 1939 diente er als Kriegsfreiwilliger in der französischen Armee, nach deren Niederlage floh er in die Schweiz. Nach Kriegsende kehrte er nach Paris zurück, wo er im Verlagswesen und zeitweise auch als Hochschullehrer tätig war. Sperber verknüpft in seinem nachhaltig vom eigenen Erleben geprägten Werk narrativen Aufbau und Elemente der Spannung mit geistreich-ironischen Analysen. Wissen, Bewusstsein, Gewissen waren ihm als geistige Einheit oberstes Gebot in Leben und Werk; als skeptischer Humanist wandte er sich gegen jede Art von Totalitarismus. Sein wohl bekanntestes Werk ist die (auto)biographisch-politische Romantrilogie "Wie eine Träne im Ozean" (1961). Des Weiteren veröffentlichte er eine Reihe von Essaybänden, in denen er sich u.a. mit jüdischer Identität, dem Problem der Gewalt und literarischen Themen auseinander setzte, sowie psychologische Abhandlungen. Seine Erinnerungen, deren gemeinsamer Titel "All das Vergangene" lautet, umfassen die Bände "Die Wasserträger Gottes" (1974), "Die vergebliche Warnung" (1975) und "Bis man mir Scherben auf die Augen legt" (1977). Sperber schrieb auch in französischer Sprache. 1975 erhielt er den Georg-Büchner-Preis, 1983 den Friedenspreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. (c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2004.
227 Seiten. 20,5 cm. Leinen mit Schutzumschlag. ISBN: ISBN: 3203507196.; Erstausgabe. WG 2,22.. Aufl.
[SW: Judaika, Jüdische Geschichte, Essayistik, Jüdischer Widerstand, Religiöse Themen, Antisemitismus, Juden / Religion, Jüdische Literatur, Judaica, Judentum, Religion, Judenverfolgung, Religionsgeschichte, Essays, Judenvernichtung, Israel, Juden / Geschichte, Jiddische Literatur, Scholem Alejchem, Joseph Opatoshu, Isaak Babel]
Sperber, Manes: Nur eine Brücke zwischen gestern und morgen. - (=dtv, Band 10245). 2. Auflage. 13. - 18. Tausend. München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 1983. ISBN: 3423102454
Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Guter Zustand. - Klappentext: "Manes Sperber hat mit seinen dichterischen und essayistischen Schriften die zentralen europäischen Erfahrungen seiner Generation aufgenommen und vertritt wie nur wenige ohne Leugnen der geschichtlichen Ereignisse einen kritischen, skeptischen Humanismus." Aus der Begründung der Jury anläßlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Sperber, Manes, französischer Schriftsteller österreichischer Herkunft, *Zablotow (heute Sabolotow, Ukraine) 12.12. 1905, Paris 5.2. 1984; Sohn eines Rabbiners, aufgewachsen in Galizien, ab 1916 in Wien. Dort studierte er Psychologie und war Schüler und Mitarbeiter von A. Adler. 1927 wurde er Dozent für Psychologie und Soziologie in Berlin; es folgten der Bruch mit Adler (1932) und der Eintritt in die KPD, deren Mitglied er bis 1937 blieb. 1933 emigrierte Sperber über Österreich und Jugoslawien nach Frankreich. 1939 diente er als Kriegsfreiwilliger in der französischen Armee, nach deren Niederlage floh er in die Schweiz. Nach Kriegsende kehrte er nach Paris zurück, wo er im Verlagswesen und zeitweise auch als Hochschullehrer tätig war. Sperber verknüpft in seinem nachhaltig vom eigenen Erleben geprägten Werk narrativen Aufbau und Elemente der Spannung mit geistreich-ironischen Analysen. Wissen, Bewusstsein, Gewissen waren ihm als geistige Einheit oberstes Gebot in Leben und Werk; als skeptischer Humanist wandte er sich gegen jede Art von Totalitarismus. Sein wohl bekanntestes Werk ist die (auto)biographisch-politische Romantrilogie "Wie eine Träne im Ozean" (1961). Des Weiteren veröffentlichte er eine Reihe von Essaybänden, in denen er sich u.a. mit jüdischer Identität, dem Problem der Gewalt und literarischen Themen auseinander setzte, sowie psychologische Abhandlungen. Seine Erinnerungen, deren gemeinsamer Titel "All das Vergangene" lautet, umfassen die Bände "Die Wasserträger Gottes" (1974), "Die vergebliche Warnung" (1975) und "Bis man mir Scherben auf die Augen legt" (1977). Sperber schrieb auch in französischer Sprache. 1975 erhielt er den Georg-Büchner-Preis, 1983 den Friedenspreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. (c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2004., ISBN-13: 9783423102452
108 Seiten. Austattung: Celestino Piatti. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert.; 2. Auflage. 13. - 18. Tausend.
[SW: Sozialgeschichte, Deutsche Literatur der 80er Jahre, Sozialistische Literatur, Essayistik, Sozialphilosophie, Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, Literaturrezeption, Sozialistische Kunst, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Judaica, Judentum, Essays, Sozialismus, Deutsche Literatur der achtziger Jahre, Literaturtheorie, Marxistische, Kultur, Wissenschaft, Bildung, Kulturgeschichte, Völkerkunde, Volkskunde, Sperber, Manes, Lebenserinnerungen / Schriftsteller / Einz. Pers. -> Sperber, M.]
Sperber, Manes: Nur eine Brücke zwischen gestern und morgen. Illustrationen von Heinrich Sussmann. Erste Auflage dieser Ausgabe. Wien, München, Zürich: Europaverlag, 1980. ISBN: 3203507536
Guter Zustand. Sauberes Exemplar, allerdings Bleistifteinträge. - Klappentext: "Manes Sperber hat mit seinen dichterischen und essayistischen Schriften die zentralen europäischen Erfahrungen seiner Generation aufgenommen und vertritt wie nur wenige ohne Leugnen der geschichtlichen Ereignisse einen kritischen, skeptischen Humanismus." Aus der Begründung der Jury anläßlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Sperber, Manes, französischer Schriftsteller österreichischer Herkunft, *Zablotow (heute Sabolotow, Ukraine) 12.12. 1905, Paris 5.2. 1984; Sohn eines Rabbiners, aufgewachsen in Galizien, ab 1916 in Wien. Dort studierte er Psychologie und war Schüler und Mitarbeiter von A. Adler. 1927 wurde er Dozent für Psychologie und Soziologie in Berlin; es folgten der Bruch mit Adler (1932) und der Eintritt in die KPD, deren Mitglied er bis 1937 blieb. 1933 emigrierte Sperber über Österreich und Jugoslawien nach Frankreich. 1939 diente er als Kriegsfreiwilliger in der französischen Armee, nach deren Niederlage floh er in die Schweiz. Nach Kriegsende kehrte er nach Paris zurück, wo er im Verlagswesen und zeitweise auch als Hochschullehrer tätig war. Sperber verknüpft in seinem nachhaltig vom eigenen Erleben geprägten Werk narrativen Aufbau und Elemente der Spannung mit geistreich-ironischen Analysen. Wissen, Bewusstsein, Gewissen waren ihm als geistige Einheit oberstes Gebot in Leben und Werk; als skeptischer Humanist wandte er sich gegen jede Art von Totalitarismus. Sein wohl bekanntestes Werk ist die (auto)biographisch-politische Romantrilogie "Wie eine Träne im Ozean" (1961). Des Weiteren veröffentlichte er eine Reihe von Essaybänden, in denen er sich u.a. mit jüdischer Identität, dem Problem der Gewalt und literarischen Themen auseinander setzte, sowie psychologische Abhandlungen. Seine Erinnerungen, deren gemeinsamer Titel "All das Vergangene" lautet, umfassen die Bände "Die Wasserträger Gottes" (1974), "Die vergebliche Warnung" (1975) und "Bis man mir Scherben auf die Augen legt" (1977). Sperber schrieb auch in französischer Sprache. 1975 erhielt er den Georg-Büchner-Preis, 1983 den Friedenspreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. (c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2004 Guter Zustand., ISBN-13: 9783203507538
159 Seiten. 20 x 13 cm. Organges Leinen mit Schutzumschlag.; Erste Auflage dieser Ausgabe.
[SW: Sozialgeschichte, Deutsche Literatur der 80er Jahre, Sozialistische Literatur, Essayistik, Sozialphilosophie, Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, Literaturrezeption, Sozialistische Kunst, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Judaica, Judentum, Essays, Sozialismus, Deutsche Literatur der achtziger Jahre, Literaturtheorie, Marxistische, Kultur, Wissenschaft, Bildung, Kulturgeschichte, Völkerkunde, Volkskunde, Sperber, Manes, Lebenserinnerungen]
Haralampi G.,Oroschakoff: Die Battenberg-Affäre Leben und Abenteuer des Gawril Oroschakoff oder Eine russisch-europäische Geschichte, Berlin Verlag, Oktober 2007 ISBN: 3827007054
Gawril Oroschakoff wächst auf dem väterlichen Gut Oroschanka in der Ukraine auf und lernt den 1879 zum ersten Fürsten Bulgariens gewählten Prinz Alexander von Battenberg kennen. Durch ihn wird er hineingezogen in die diplomatischen und politischen Verwicklungen seiner Zeit, die längst nicht auf den Balkan beschränkt bleiben, sondern europäische und weltumspannende Dimensionen annehmen.</P><P> Die aufgeladenen russisch-osmanischen Beziehungen vom Ende der 1880er Jahre bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs und die spannungsvolle Orientalische Frage" bilden den historischen Hintergrund dieser dramatischen Familiengeschichte. Leopold von Sacher-Masoch und Michail Bakunin, Zar Alexander von Russland und Kaiser Wilhelm I., Kaiserin Sissy und Prinz Albert von Sachsen-Coburg-Gotha treten auf und werden zu Gegenspielern, Konkurrenten, Verbündeten des charismatischen Protagonisten, in dessen Person noch einmal Glanz und Elend einer untergegangenen Welt aufscheinen. </P><P>Die Battenberg-Affäre wird zum großen historischen Panorama im Kampf der Kulturen", das Geschichte und Geschichten souverän verknüpft und die geistige Landkarte Südosteuropas neu vermisst.</P><
NEUBUCH! 717 Seiten 225 mm x 149 mm x 50 mm zahlr.Abb. Einband:Gebunden
[SW: Russland / Geschichte]



