Das Braune Heer

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Reichsinspekteur für Reit- und Fahrausbildung unter Mitwirkung des Oberkommandos des Heeres: Deutsche Reiterhefte. Mitteilungsblatt des Reichsinspekteurs für Reit- und Fahrausbildung Hefte 9 und 10, 4.Jahrgang 1939, Berlin Ernst Steiniger Verlag 1939

Reichsinspekteur für Reit- und Fahrausbildung war SA-Obergruppenführer und Reichsreiterführer Karl-Siegmund Litzmann (1893-1945), Hauptschriftleiter: Alfred Wichmann. Vollständige Ausgabe in Original-Format (Broschur 21 x 30 cm) mit fotoillustriertem Einband: Vorder- und Rückseite mit ganzseitigen Fotoabbildungen. Zwei Einzelhelfte mit jeweils 20 Seiten, sehr vielen eindrucksvollen Fotoabbildungen und folgendem Inhalt: Stensbeks reiterliches Vermächtnis (" Altmeister Oscar M.Stensbek, der kürzlich zu großen Reiterei abberufen wurde, hat wiederholt in den Deutschen Reiterheften seine umfangreichen Erfahrungen der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. In seinem Nachlass wurde eine Arbeit gefunden, die ebenfalls für die Deutschen Reiterhefte bestimmt war, deren Beendigung aber eine höhere Gewalt nicht wollte. Sie wurde uns von Frau Stesbek liebenswürdige Weise zur Verfügung gestellt"): Über Lage und Tätigkeit des Schenkels) / Hans Andreae (Major im Oberkommando des Heeres OKH, Inspektion des Reit- und Fahrwesens), Aus dem Aufgabengebiet der Heeresreit und Fahrschul (mit vielen Bildern von der Pferdeausbildung, zum Beispiel "Arbeit junger Pferde auf dem Reitplatz der Heeresreit- und Fahrschule in Hannover") / Prinzessin Rixa von Oldenburg: Bildnachruf (" von einem schweren Schicksalsschlag wurde die Familie des SAStandartenführers Erberzog Nikolaus von Oldenburg in Lensahn heimgesucht. Auf ihrem Lieblingspferd, dem Schimmel Mein Jung, war die erst 16 jährige Prinzessin Ricksaft von Oldenburg, die als begeisterte Reiterin bereits manch schönen Erfolg auf Turnieren davongetragen hat, am Nachmittag des 1. April vom Haus Lensahn fortgeritten. Als die Prinzessin am Abend noch nicht zurückgekehrt war, wurden sofort die Wehrmacht und die SA alarmiert. Jedoch blieb die Suche leider erfolglos. Erst am nächsten Tag gelang es, im Lensahner Gehölz die Prinzessin aufzufinden. Der Schimmel hatte einen Herzschlag erlitten. Bei dem plötzlichen, nicht erwarteten Zusammenbruch des Pferdes stürzte die Reiterin so unglücklich, dass sie einen tödlichen Schädelbruch davontrug. Der tragische Unglücksfall hat in der deutschen Reiterwelt die herzlichste Anteilnahme hervorgerufen. In tiefer Trauer gedenken wir der jungen Reiterin, die ein unbarmherziges Schicksal uns allzu früh entriss") / SA- Standartenführer Betzel, Stabsführer der Reichsinspektion für Reit- und Fahrausbildung: Vorstellung, Lebenslauf samt Portraitaufnahme (SA-Reiterstandarte 79 Würzburg) / Rittmeister a.D. Freiherr C. Von Hasenauer, Das Pferd im Haarwechsel / Turniertermine 1. bis 15. Mai 1939 / Doppelseitige Bilderfolge: Reitende Batterie im schwierigen Gelände - Fahrübungen der Reitenden Artillerie-Abteilung Insterburg / Oberstleutnant z.V. otto Witt, Die deutsche Warmblutzucht - die Holsteiner Warmblutzucht / Oberst Vladimir Seinig (Ljubljana), Das Leichttraben und sein Einfluß auf Gang und Geraderichtung / Großer Bildbericht: HJ.- Reiter auf der Reichsreiterführeschule / Unsere neue Denksportaufgabe / Von Reiterin und Pferden -Kurznachrichten der Deutschen Reiterhefte: Reitturnier in Danzig, 4 Tage Turnier bei der Reichsnährstandsschau, Turnierfolge Darmstadt Wiesbaden Pforzheim Saarbrücken, Turnier in Stolp(Ostpommern) 12. bis 14. Mai 1939, 15. Internationales Aachener Turnier, das 4. Reit- und Fahrturnier der Wehrkreisremontechule X, SA.- Sturmführer Graf Khuen-Lützow als Nachfolger des verstorbenen Fürsten Kinsky zum Präsidenten vom Wiener Renn-Verein ernannt / Mitteilungen des Reichs Inspekteurs für Reit- und Fahrausbildung / Viele, teilsweise bebilderte Kleinanzeigen (Deutsche Kavallerie-Zeitung, das Traditionsblatt der deutschen Kavallerie; Reichszeugmeisterei der NSDAP: "tadellose Haltung und vorschriftsmäßige Ausrüstung kennzeichnen die Reiter-SA. Bekleidung und Ausrüstung entsprechen aber nur dann den Vorschriften der Obersten SA-Führung, wenn sie dieses Schutzzeichen - RZM - tragen.) / Major Brückner (Berlin), Der Reitunterricht an der Reichsreiterführerschule / Rolf Roeing, Deutsche Vollblut-Gestüte - Gestüt Schlenderhahn / Major a.D. W. Von Keiser, Pferd und Motor / Oberst von Haugk, Kommandeur der Remonteschule Ochatz (Sa.), Sitzdreieck oder -viereck? / Oberstleutnant z.V. Otto Witt, Die deutsche Warmblutzucht - Oldenburg-Ostfriesland / Oberstleutnant Hamann (Inspektion des Reit- und Fahrwesens im OKH), Was tut Turniersport not? Der Eröffnungstag in Hoppegarten / Unsere neue Denksportaufgabe/ Kleinerr Bildbericht: "Der kommandierende General des IX.Armeekorps General der Artillerie Dollmann besichtigt eine Reiterschein-Prüfung in Frankenberg, Hessen / Unsere neue Denksportaufgabe / Das truppenpferd, Heft 2 - eine Vorschrift für alle / Reit-und Springturnier des SA Reiterstrurms 6/56 Schwendi / Von Reitern und Pferden -Kurznachrichten der Deutschen Reiterhefte (NSRK-Vortrag von SA-Obergruppnführer Litzmann / Hhistorisches Porzellan als Hoppegarten-Ehrenpreis / Reit-, Spring- und Fahrturnier in Düsseldorf / Besichtigung von Reiterscheintprüfungen / Torgauer Reitertage 18. bis 21. Mai 1939 / Reit- und Springturnier in Fürstenwalde 18. bis 21. Mai / Gruppenreiterwettkämpfe und Landesturnier Mecklenburg der SA-Gruppe Hansa / Olympia Vorbereitung Military, Jagdmeute-Schau und -Prüfung, Reit- und Fahrturnier in Berlin 3. bis 4. Juni 1939, Turniertermine) / Mitteilungen des Reichs-Inspekteurs für Reit- und Fahrausbildung. - Erstausgabe, EA, 1. Auflage in ganz guter Erhaltung. - Deutsches / Drittes/ Großdeutsches Reich, Großdeutschland, Kavallerie-Zeitschrift, Militaria, deutsches Militär, Reitertruppe, deutsche Reitergemeinde, berittene Soldaten, Wehrmacht und Waffen-SS, Nationalsozialismus, nationalsozialistisches Gedankengut, SA-Reiterei, SA-Reiterkorps, Pferde-Einsatz bei der Wehrmacht, Waffen-SS. - 1929 gründete ein HJ-Führer im NSDAP-Gau Nordmark (Hamburg, Schleswig-Holstein) den ersten bekannten Reitersturm, vermutlich lange der einzige im ganzen Reich. 1932 gab es bereits einige Reiterstürme, deren Zweck im Überbringen von Befehlen und in der Verwendung als Meldereiter und Ordonnanz bestand. Die Ausbildung jedes SA-Reiters sollte sich zunächst darauf beschränken, "in militärischer Haltung zu Pferde zu sitzen, und sein Pferd so zu beherrschen, dass er überall hinkommt", es sollte aber auch das Überwinden kleinerer Hindernisse im Gelände, das Wegreiten aus der Abteilung sowie das Vorbeireiten an Musikzügen, Kraftwagen und Dampfwalzen beinhalten. Der Ausbau der SA-Reiterei sollte vor allem dadurch gewährleistet werden, dass die ländlichen Reitervereine erfasst und ihren Mitgliedern der Übertritt zur SA erleichtert wurde. Dazu konnten die Vereinsführer entgegen den Gepflogenheiten schon bei ihrem Übertritt in die SA zu Trupp- oder Sturmführern ernannt werden. Die Mitglieder dieser Vereine traten im Herbst 1932 verstärkt in die SA und SS über, offenbar aufInitiative der Reitervereine hin, die der Obersten SA-Führung Pläne unterbreiteten, aus ihren 60.000 Mitgliedern eine geschlossene SA-Reiterei zu bilden.1933 wurde die "Vereinigung der ländlichen Reit- und Fahrvereine Deutschlands" in die SA eingegliedert, indem ihre Mitglieder entweder einzeln oder geschlossen als Scharen, Trupps oder Stürme in die SA und SS (10% der Mitglieder) übernommen wurden. Außerdem wurde beim Generalinspekteur die Inspektion für Reit- und Fahrwesen mit Sitz in der Berliner Kurfürstenstr.114 gebildet, sie sollte die Einheiten fachlich beraten (Reiten, Schießen, Kartenlesen, Geländereiten, Findigkeitsprüfungen, theoretische Kenntnisse über die Verwendung des Pferdes) sowie Besichtigungen durchführen. Auch in Berlin und Brandenburg entwickelte sich die SA-Reiterei erst spät: erst 1932 entstand in Dahlwitz-Hoppegarten ein Reitersturm aus Bereitern und Jockeys der Trabrennbahn in Hoppegarten, etwas später Reiterstürme bei Standarte 1 (Charlottenburg), 3 (Tempelhof, Neukölln, Treptow), 4 (Prenzlauer Berg) und12 (Pankow). - Zwecks einheitlicher Ausbildung (Reiten und Fahren) aller freiwilligen Reiterverbänden (SA, SS, Hitlerjugend, Reitervereine usw) wurde durch Führer-Erlass 1935 die Stelle eines dem SA-Stabschef unterstehenden Reichsinspekteurs für Reit- und Fahrausbildung geschaffen. Im Einvernehmen mit dem Reichskriegsminister ernannte der Stabschef daraufhin den SA-Obergruppenführer Litzmann zum Reichsinspekteur. Ihm waren durch Verfügung Adolf Hitlers ab 1936 das (in der SA-Reiterei gebildete) Nationalsozialistische Reiterkorps NSRK, die Reichs-Reiterführerschule und die Reit- und Fahrausbildung auf den Ordensburgen der NSDAP unterstellt. Dem NSRK mussten sämtliche Wehrpflichtige beitreten, die den Reiterschein erwerben wollten, sowie diejenigen gedienten Volksgenossen, die sich ihre Reitfertigkeit nach der Dienstzeit erhalten wollten. Dem NSRK oblag ferner die Reitausbildung der Reserveoffiziere, Reserveoffizieranwärter sowie der Heeres-Wehrmachtbeamten. Das OKH hatte den Reichsinspekteur ermächtigt, Erhebungen für Kavalleristen des Beurlaubtenstandes anzustellen, und die Wehrersatz-Dienststellen mußten ihm oder seinen Beauftragten erforderliche Auskünfte erteilen. Sämtliche Hitlerjungen, die für die Reit- und Fahrausbildung in Frage kamen, hatten gemäß Verfügung des Reichsjugendführers in das NSRK einzutreten, verblieben aber in ihren jeweiligen HJ-Einheiten. Der Reichsinspekteur für Reit- und Fahrausbildung ließ im Einvernehmen mit den zuständigen Stellen des Heeres jährlich im Frühjahr im gesamten Reichsgebiet die Reiterschein-Prüfungen abnehmen. Der Besitz des Reiterscheines gewährleistete bei freiwilligem Eintritt in das Heer die Einstellung in den selbstgewählten Truppenteil, bei der Aushebung jedoch die bevorzugte Einstellung als Reiter oder Fahrer. (Nach "Engelbrechten, Braune Armee")

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Reichsinspekteur für Reit- und Fahrausbildung (Herausgeber): Deutsche Reiterhefte. Mitteilungsblatt des Reichsinspekteurs für Reit- und Fahrausbildung Heft 20 / 2.Jahrgang 1937, Berlin Ernst Steiniger Verlag 1937

Reichsinspekteur für Reit- und Fahrausbildung war SA-Obergruppenführer und Reichsreiterführer Karl-Siegmund Litzmann (1893-1945), Hauptschriftleiter: Alfred Wichmann. Vollständige Ausgabe in Original-Format (Broschur 21 x 30 cm) mit fotoillustriertem Einband: Vorder- und Rückseite mit ganzseitigen Fotoabbildungen. Einzelhelfte mit 20 Seiten, sehr eindrucksvollen Fotoabbildungen und folgendem Inhalt: Major Freiherr von Nagel (Kavallerieschule Hannover), Gedanken über Anlage und Aufbau von Hindernissen: die richtige Verteilung der Hindernisse, die Linienführung und die Abstände (mit Bildern von der Siebenhundertjahrfeier der Reichshauptstadt, zum Beispiel " bei einem großen Blumenkorso sah man die Reiterstandarte 29 an der Spitze des Festzuges"(viele SA Männer auf Pferden in Berlin) / SA-Standartenführer des Führer Sieber (Gruppenleiterführer Sachsen), Reiterwettkämpfe der SA.,durchgeführt im Rahmen der Reichswettkämpfe der SA in Berlin vom 13. bis 15. August 1937, mit Vorwort von SA-Obergruppenführer Litzmann: " die Reichsreiterwettkämpfe 1937 Berlin sollten der Obersten SA-Führung einen Überblick über die tatsächliche Leistungsfähigkeit der SA- Reiterei auf sportlichem Gebiet geben. Sie haben diese Aufgabe bestens erfüllt, wir wissen daß an die SA-Reiterei jetzt auch auf sportlichem Gebiet die höchsten Anforderungen gestellt werden können! Dass die diesjährigen Ausschreibungen den berechtigten Wünschen der Front nicht voll entsprachen, war mir von vornherein bewusst. Die oben angeführten und noch andere Gründe verlangt jedoch gebieterisch eine Beschränkung der Reiterwettkämpfe. Im nächsten Jahr sollen Mannschaftswettkämpfe, Vielseitigkeitsprüfung, Fahrprüfungen und Ausschreibungen für Pferde, die sonst in ländlicher Arbeit gehen, den SA-Reiterstürmen Gelegenheit geben, ihr Können vermehrt unter Beweis zu stellen"). Mit Bildern: "Sturmmann Schöne auf "Galant" von der Reiter Standarte 34 beim Doppelsprung", "SA-Stabschef Lutze lässt sich anhand der Karte den vorgeschriebenen Weg des Geländes erklären"). Mit Nachwort: "SA und Kameradschaft sollen ein Begriff sein. Sie waren es in Berlin. Kein lautes Wort, kein Schimpfen, kein Missgönnen der Erfolge, nur gegenseitige Hilfeleistung und Unterstützung wo nur möglich. Aus Liebe zum Pferde verzichtete der weitaus größte Teil der Reiter auf Quartiere, um bei ihren Pferden im Stall zu schlafen. Ich komme zum Schluss. Die Reiterkämpfe der SA in Berlin waren ein Erlebnis für alle reiterlich Interessierten und insbesondere für alle SA-Kameraden. Das außerordentlich große Interesse der hohen und höchsten SA-Führer mit Stabschef Lutze an der Spitze sowie auch die Anwesenheit der Generalität, des Reichssportführers sowie anderer Kameraden der Partei und des Staates waren uns SA-Reitern ein sichtbarer Beweis für die Zuneigung, die man uns entgegenbringt. So können wir mit Befriedigung und auch mit stolz zurückdenken an diese Reitertage in Berlin") / Oberstleutnant von Haugk (Kommandeur der Wehrkreis-Remonteschule Oschatz), Die Haltung des Oberkörpers von hinten gesehen (mit Foto und Zeichnungen) /Aachen - das XIII. Internationale Reit-, Spring- und Fahrturnier, mit Schnappschuss: "SS.-Obersturmführer Fegelein auf dem Sieger "Galgenstrick") / Major D.Andreae, Wollen Sie an der Gestaltung der Turnierordnung mitarbeiten? Zwei umstrittene Bewertungsmethoden bei Jagd-Springen und bei Geländeritten - die Schriftleitung bittet Richter und Reiter um ihre Ansicht / Renata von Schmidt-Pauli (Vorsitzende des Verbands deutscher Rennreiterinnen e.V., mit Porträtfoto), Frauen im Rennsattel / Der Zweck der Denksportaufgaben / Annette Kispert, Bauer Kulpes Senta / Turniersport im Zeichen aufkommender HJ.-Reiterei (Reit-, Spring- und Fahrturnier des Reitersturms 7/75 Düsseldorf (mit Schnappschuss " zwei schneidige HJ.-Reiter: die Hitlerjungen Poth und RumstichStich, mit großen Schirmmützen ) / Begeisterung für die SA-Reiterei in Leobshütz (" die ehemalige Husaren-Garnisonsstadt Leobschütz in Schlesien war in ihrer alten Liebe zur Reiterei begeistert, als die Reiterstandarte 117 ein großes Reitersportfest in ihren Mauern abhielt. Schon am Sonnabendmittag des 10. Juli bewegte sich ein Zug mit über 120 Reiter mit einem Trompeterkorps an der Spitze durch die Straßen. Draußen auf dem Jahnplatz hatten sich weit über 2000 Zuschauer eingefunden, die in einem reichhaltigen Programm ausgezeichnete Leitung der Leistungen der SA-Reiter und insbesondere der HJ-Reiter, die erstmalig auf einem Turnier in diese Gegend beteiligt war, zu sehen bekamen." Mit Schnappschuss "Marsch der Reiterstürme durch die Straßen von Leobchütz) / Mitteilungen des Reichsinspekteurs für Reit- und Fahrausbildung / Unser Kalender (Termine der Turnierveranstaltungen bis 16. September 1937) / Bildanzeige der Reichszeugmeisterei der NSDAP in München sowie "Von Sieg zu Sieg mit Walther Waffen Carl Walther Waffenfabrik Zella -Mehlis Thüringen", ganzseitige Anzeige "Bücher über Pferde und Reiter: Fachliteratur / Schöne Literatur / Das Standardwerk). ..... - Erstausgabe, EA, 1. Auflage in ganz guter Erhaltung (einige Hefte mit minimalem Wurmfraß, sonst gut). Deutsches / Drittes Reich, Kavallerie-Zeitschrift, Militaria, deutsches Militär, Reitertruppe, berittene Soldaten, Wehrmacht und Waffen-SS, Nationalsozialismus, Hitlerjungen mit Pferden, Hitlerjugend, Reiter-SA, SA-Reiterei, SA-Reiterkorps, Reitersturm, Pferde-Einsatz bei der Wehrmacht, deutsche Reitergemeinde, deutscher Reiterführer, NSRK, Nationalsozialistisches Reiterkorps, nationalsozialistisches Gedankengut. - 1929 gründete ein HJ-Führer im NSDAP-Gau Nordmark (Hamburg, Schleswig-Holstein) den ersten bekannten Reitersturm, vermutlich lange der einzige im ganzen Reich. 1932 gab es bereits einige Reiterstürme, deren Zweck im Überbringen von Befehlen und in der Verwendung als Meldereiter und Ordonnanz bestand. Die Ausbildung jedes SA-Reiters sollte sich zunächst darauf beschränken, "in militärischer Haltung zu Pferde zu sitzen, und sein Pferd so zu beherrschen, dass er überall hinkommt", es sollte aber auch das Überwinden kleinerer Hindernisse im Gelände, das Wegreiten aus der Abteilung sowie das Vorbeireiten an Musikzügen, Kraftwagen und Dampfwalzen beinhalten. Der Ausbau der SA-Reiterei sollte vor allem dadurch gewährleistet werden, dass die ländlichen Reitervereine erfasst und ihren Mitgliedern der Übertritt zur SA erleichtert wurde. Dazu konnten die Vereinsführer entgegen den Gepflogenheiten schon bei ihrem Übertritt in die SA zu Trupp- oder Sturmführern ernannt werden. Die Mitglieder dieser Vereine traten im Herbst 1932 verstärkt in die SA und SS über, offenbar aufInitiative der Reitervereine hin, die der Obersten SA-Führung Pläne unterbreiteten, aus ihren 60.000 Mitgliedern eine geschlossene SA-Reiterei zu bilden.1933 wurde die "Vereinigung der ländlichen Reit- und Fahrvereine Deutschlands" in die SA eingegliedert, indem ihre Mitglieder entweder einzeln oder geschlossen als Scharen, Trupps oder Stürme in die SA und SS (10% der Mitglieder) übernommen wurden. Außerdem wurde beim Generalinspekteur die Inspektion für Reit- und Fahrwesen mit Sitz in der Berliner Kurfürstenstr.114 gebildet, sie sollte die Einheiten fachlich beraten (Reiten, Schießen, Kartenlesen, Geländereiten, Findigkeitsprüfungen, theoretische Kenntnisse über die Verwendung des Pferdes) sowie Besichtigungen durchführen. Auch in Berlin und Brandenburg entwickelte sich die SA-Reiterei erst spät: erst 1932 entstand in Dahlwitz-Hoppegarten ein Reitersturm aus Bereitern und Jockeys der Trabrennbahn in Hoppegarten, etwas später Reiterstürme bei Standarte 1 (Charlottenburg), 3 (Tempelhof, Neukölln, Treptow), 4 (Prenzlauer Berg) und12 (Pankow). - Zwecks einheitlicher Ausbildung (Reiten und Fahren) aller freiwilligen Reiterverbänden (SA, SS, Hitlerjugend, Reitervereine usw) wurde durch Führer-Erlass 1935 die Stelle eines dem SA-Stabschef unterstehenden Reichsinspekteurs für Reit- und Fahrausbildung geschaffen. Im Einvernehmen mit dem Reichskriegsminister ernannte der Stabschef daraufhin den SA-Obergruppenführer Litzmann zum Reichsinspekteur. Ihm waren durch Verfügung Adolf Hitlers ab 1936 das (in der SA-Reiterei gebildete) Nationalsozialistische Reiterkorps NSRK, die Reichs-Reiterführerschule und die Reit- und Fahrausbildung auf den Ordensburgen der NSDAP unterstellt. Dem NSRK mussten sämtliche Wehrpflichtige beitreten, die den Reiterschein erwerben wollten, sowie diejenigen gedienten Volksgenossen, die sich ihre Reitfertigkeit nach der Dienstzeit erhalten wollten. Dem NSRK oblag ferner die Reitausbildung der Reserveoffiziere, Reserveoffizieranwärter sowie der Heeres-Wehrmachtbeamten. Das OKH hatte den Reichsinspekteur ermächtigt, Erhebungen für Kavalleristen des Beurlaubtenstandes anzustellen, und die Wehrersatz-Dienststellen mußten ihm oder seinen Beauftragten erforderliche Auskünfte erteilen. Sämtliche Hitlerjungen, die für die Reit- und Fahrausbildung in Frage kamen, hatten gemäß Verfügung des Reichsjugendführers in das NSRK einzutreten, verblieben aber in ihren jeweiligen HJ-Einheiten. Der Reichsinspekteur für Reit- und Fahrausbildung ließ im Einvernehmen mit den zuständigen Stellen des Heeres jährlich im Frühjahr im gesamten Reichsgebiet die Reiterschein-Prüfungen abnehmen. Der Besitz des Reiterscheines gewährleistete bei freiwilligem Eintritt in das Heer die Einstellung in den selbstgewählten Truppenteil, bei der Aushebung jedoch die bevorzugte Einstellung als Reiter oder Fahrer. (Nach "Engelbrechten, Braune Armee")

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Schenzinger, Karl Aloys : Wehe den Wehrlosen !. -- - Reihe: Zeitgeschichte - brauner Kopfschnitt ---. Verlag und Vertriebs-Gesellschaft, Berlin, um 1933
Einbd leicht ber, innen gut & sauber

407 Seiten, Original-Leineneinband, Größe 8°, - Irgendwo in Ostpreußen liegt ein Grab, ein einfaches Holzkreuz steht darauf. Das Ganze umschließt ein niedriger Zaun aus Birkenholz. Das Kreuz trägt die Aufschrift: "Hier ruhen 11 erschossene deutsche Bürger". Die Inschrift des Kreuzes wurde der Anlaß zu dem folgenden Roman. Er will nicht Geschichte berichten. Er will nur die Mahnung, die aus jener Inschrift spricht, den 60 Millionen Deutschen in die Ohren schreien, deren Grenzen heute jeder fremden Willkür wehrlos preisgegeben sind - Inschrift auf Titeldeckel & Rücken blindgeprägt - Stand 1946 auf dem Index & war verboten ! - Beilage: Verlagsfaltprospekt mit folgenden Titeln & Fotos: 1. Hitler, wie ihn keiner kennt 2. Die Fahne der Verfolgten 3. Das Braune Heer 4. Triumph des Willens 5. Der Parteitag des Sieges 6. Der erste deutsche Mai 7. Nationaler Sozialismus im neuen Deutschland 8. Der Hitlerjunge Quex -Braun-Rot-Militaria 26. - 35. Tsd. Auflage,

[SW: - 1. Weltkrieg - ehemalige deutsche Gebiete -]

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Schoenbaum, David: Die braune Revolution. Eine Sozialgeschichte des Dritten Reiches, Köln/Berlin Kiepenheuer & Witsch Verlag 1968

Vollständige Ausgabe im original Verlagseinband (schwarzes Ganzleinen OLn/Ln/GLn gr.8vo 13 x 21 cm) mit Rückentitel und SA-braunem Vorsatzpapier. 390 Seiten mit Anhang, Schrifttumsverzeichnis. Titel und Register der amerikanischen Originalausgabe: "Hitler's social revolution - class and status in Nazi Germany 1933 - 1939", übersetzt von Tamara Schoenbaum-Holtermann. Mit fotoillustriertem Originalschutzumschlag, dieser mit Einrissen. - Soziologische Studie über das Zeitalter des Nationalsozialismus, in welcher der Verfasser zu dem Ergebnis kommt: "Die objektive soziale Wirklichkeit in den statistisch meßbaren Folgen des Nationalsozialismus war gerade das Gegenteil von dem, was Hitler versprochen und die Mehrheit seiner Anhänger von ihm erwartet hatte. Im Jahre 1939 waren die Städte nicht kleiner, sondern größer als zuvor; die Kapitalkonzentration war größer; die Landbevölkerung hatte sich vermindert, nicht vermehrt; die Frauen standen nicht am häuslichen Herd, sondern im Büro und in der Fabrik; die ungleiche Verteilung von Einkommen und Vermögen war größer, nicht geringer geworden; der Anteil der Industrie am Bruttosozialprodukt war gestiegen, der Anteil der Landwirtschaft gesunken; der Industriearbeiterschaft ging es verhältnismäßig gut und den kleinen Geschäftsleuten immer schlechter. Auf den ostelbischen Gütern herrschte nach wie vor der Adel, im Beamtentum herrschten Doktoren, im Heer Generale mit Adelsnamen. So ist die Geschichte des Dritten Reiches eine Geschichte voller Enttäuschung, Zynismus und Resignation, die Geschichte einer scheinbar verratenen Revolution, deren einstige Anhänger, Otto Strasser, Rauschning, Feder und Rosenberg sie einer nach dem anderen eben so heftig brandmarkten wie die Gegner der Bewegung. Andererseits bot sich diese Gesellschaft dem, der ihre wirkliche Sozialstruktur zu deuten unternahm, so einheitlich wie keine andere in der neueren deutschen Geschichte dar; es war eine Gesellschaft voller Möglichkeiten für Jung und Alt, für Klassen und Massen, die New Deal und gute alte Zeit zugleich war. Wie keine andere seit 1914 war dies eine Welt der Berufsbeamten und eines autoritären Patriarchats, eine Welt der nationalen Ziele und Erfolge, in der die Armee wieder einmal die "Schule der Nation" war und Offiziere wie auch die Soldateska das gleiche aßen und sich "von Mensch zu Mensch" unterhielten." Deutsche Erstausgabe, EA, 1. Auflage in guter Erhaltung, mit Bleistiftunterstreichungen. - Ordensburg, Napola, Adolf-Hitler-Schule, Nationalsozialistische Deutsche Oberschule in Feldafing (gegründet 1933 von Ernst Röhm), deutsche Mittelschicht, Soziologie der Nationalsozialisten

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