Das Amt und die Vergangenheit
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Norbert Frei: Das Amt und die Vergangenheit, ISBN: 9783896674302
Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik. Der Mythos, das Auswärtige Amt sei von 1933 bis 1945 ein Hort des Widerstands gewesen, gehört zu den langlebigsten Legenden über das Dritte Reich. Wie aber verhielten sich die Angehörigen des Auswärtigen Dienstes nach Hitlers Machtübernahme wirklich? Und wie stellten sie sich dann in der Bundesrepublik zu ihrer Vergangenheit? Vom ersten Tag an war das Auswärtige Amt unmittelbar in die Gewaltpolitik des NS-Regimes eingebunden. Es schirmte die "Judenpolitik" des Dritten Reichs nicht nur nach außen ab, sondern war in allen Phasen aktiv an ihr beteiligt. Überall in Europa fungierten deutsche Diplomaten als Wegbereiter der "Endlösung", sie wirkten mit an der "Erfassung" der Juden und an ihrer Deportation. Opposition aus dem Auswärtigen Dienst heraus blieb individuell und die Ausnahme. Nach Kriegsende wurden nur wenige Beamte für ihr Verhalten zur Rechenschaft gezogen, viele konnten auf ihre Wiederverwendung hoffen und setzten ihre Karriere fort. Noch auf Jahrzehnte lagen über den außenpolitischen Entscheidungen der Bundesrepublik die Schatten der Vergangenheit. Gestützt auf zahlreiche bis heute unter Verschluss gehaltene Akten, räumt das Buch mit alten Legenden auf und korrigiert das Geschichtsbild einer der wichtigsten politischen Funktionseliten des Landes. Ca. 800 Seiten, Format 13 x 21 cm, gebunden. (Blessing, 2010)
Eckart,Conze;Norbert,Frei;Peter,Hayes;Moshe,Zimmermann: Das Amt und die Vergangenheit Die deutschen Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik, Blessing Karl Verlag, Oktober 2010 ISBN: 3896674307
Ein Mythos bröckelt: Das nach dem Krieg vom Auswärtigen Amt verbreitete Geschichtsbild erweist sich als Legende Der Mythos, das Auswärtige Amt sei von 1933 bis 1945 ein Hort des Widerstands gewesen, gehört zu den langlebigsten Legenden über das Dritte Reich. Wie aber verhielten sich die Angehörigen des Auswärtigen Dienstes nach Hitlers Machtübernahme wirklich Und wie stellten sie sich dann in der Bundesrepublik zu ihrer Vergangenheit Vom ersten Tag an war das Auswärtige Amt unmittelbar in die Gewaltpolitik des NS-Regimes eingebunden. Es schirmte die "Judenpolitik" des Dritten Reichs nicht nur nach außen ab, sondern war in allen Phasen aktiv an ihr beteiligt. Überall in Europa fungierten deutsche Diplomaten als Wegbereiter der "Endlösung", sie wirkten mit an der "Erfassung" der Juden und an ihrer Deportation. Opposition aus dem Auswärtigen Dienst heraus blieb individuell und die Ausnahme. Nach Kriegsende wurden nur wenige Beamte für ihr Verhalten zur Rechenschaft gezogen, viele konnten auf ihre Wiederverwendung hoffen und setzten ihre Karriere fort. Noch auf Jahrzehnte lagen über den außenpolitischen Entscheidungen der Bundesrepublik die Schatten der Vergangenheit. Gestützt auf zahlreiche bis heute unter Verschluss gehaltene Akten, räumt das Buch mit alten Legenden auf und korrigiert das Geschichtsbild einer der wichtigsten politischen Funktionseliten des Landes.
NEUBUCH! 223 mm x 150 mm x 61 mm Einband:Gebunden
[SW: Nationalsozialismus / Drittes Reich]
DER SPIEGEL 41/2007: Anatomie eines Todes,
Titel * Wir haben viel geweint : Christian Albrecht Barschel, 27, über den Tod in Genf und seine Überzeugung, dass sein Vater Opfer eines Mordes ... (S. 54) Deutschland * Klimaschutzprogramm - Gabriel fordert Strafen für Hausbesitzer (S. 15) * GESUNDHEIT - Koalitionszwist um Arzneikontrolle (S. 15) * VERKEHR - Exportschlager Maut (S. 15) * NATO - Knauserige Deutsche (S. 16) * Studie - Auf der Wiesn wird nicht nur gsuffa (S. 16) * INNERE SICHERHEIT - Chemikalienhandel reglementieren (S. 16) * TELEFONÜBERWACHUNG - Trojaner weiter im Einsatz (S. 17) * Blei in chinesischem Spielzeug - Risiko Blei (S. 17) * KINDERARBEIT - Sklavereiähnliche Verhältnisse (S. 18) * LINKE - Bundestag ermittelt wegen Spendenbetrug (S. 18) * Teilprivatisierung der Bahn - Tiefensees Schwenk (S. 18) * Umfrage zum Thema - Im Visier (S. 18) * Geplante Ostsee-Pipeline - Schröders Lobbyarbeit in Brüssel (S. 19) * Betrugsverdacht - Oberhof unter Anklage (S. 20) * AUSSENPOLITIK - Ende der Cocktail-Krise (S. 20) * SOZIALPOLITIK - Von Hasen und Hasenfüßen: Der Konflikt in der SPD um die Agenda 2010 wird zur Machtprobe: Parteichef Kurt Beck und Vizekanzler Franz Müntefering stehen sich unversöhnlich gegenüber. Der eine will die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I verlängern, der andere nicht. Muss am Ende einer der beiden zurücktreten? (S. 22) * Kombilöhne gegen die Rente: Mit neuen Sozialleistungen und einem staatlichen Bildungsfonds für Ältere will die SPD die Rente mit 67 korrigieren. (S. 25) * Wir müssen die Nerven behalten : Vizekanzler und Arbeitsminister Franz Müntefering, 67, über seinen Streit mit SPD-Parteichef Kurt Beck, die Verlängerung des Arbeitslosengeldes und die Kontroverse um den ... (S. 27) * Außenpolitik - Der Discount-Krieg: In dieser Woche entscheidet der Bundestag über die Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan - Sorgenkind der deutschen Außenpolitik. Das Land steht am Abgrund, doch die deutsche Politik hat sich entschlossen, die wahren Probleme zu ignorieren. (S. 32) * HAMBURG - Flaneur in der Niederung: Michael Naumann soll die SPD zurück an die Macht führen - ein intellektueller Schöngeist, der sich mit der Hansestadt und der Partei schwertut. (S. 40) * TERRORISMUS - Aladins Erzählungen: Im Fall der drei terrorverdächtigen Islamisten gibt es neue Spuren: Ein 15-Jähriger soll die Zünder aus Istanbul nach Deutschland geschmuggelt haben. (S. 68) * Berlin - Diplom für Arbeiter: Die Berliner Humboldt-Universität will mehr Nichtabiturienten zum Studium zulassen - ohne die bislang notwendige komplizierte Prozedur. (S. 70) * FRAUEN - Flucht vor der Familie: Politiker in Berlin und Düsseldorf gehen gegen Zwangsheiraten bei Zuwanderern vor: Berater sollen den Mädchen helfen - und sie notfalls vor ihren Eltern verstecken. (S. 74) Serie * Der Fall Barschel (Teil I) - Der Tote von Zimmer 317: Es war eine politische Affäre, die das Land vor 20 Jahren erschütterte wie keine andere zuvor: Uwe Barschel belog die Nation und starb in einem Hotel in Genf. War es Selbstmord oder Mord? Antworten müssen in seinem Leben zu finden sein - in seinem Doppelleben. (S. 46) * Der Deutsche Herbst (Teil V) - Terrorzelle Stammheim: Die Gründer der RAF entfalteten im Gefängnis größere Wirkung als in Freiheit. Gleichzeitig formierte sich im Untergrund, nach mehreren Rückschlägen, eine neue Truppe. Ihr Ziel war die Befreiung der inhaftierten Führung. Von Michael ... (S. 98) Wirtschaft * INVESTOREN - Staatsfonds reicher als Heuschrecken (S. 77) * MINDESTLOHN - Merkel will Verleger mobilisieren (S. 77) * IMMOBILIEN - Verfassungswidrige Grundsteuer? (S. 77) * Nachwirkung der US-Hypothekenkrise - Kreditkrise trifft Hausbauer (S. 78) * HOLZMANN-PLEITE - Deutsche Bank zahlt Abfindung (S. 78) * WÄHRUNGEN - Starker Euro belastet Dax-Titel (S. 78) * NS-VERGANGENHEIT - Ende des Schweigens: Der ebenso reiche wie zurückgezogen lebende Quandt-Clan ist in die Defensive geraten: Jahrzehntelang hat die Familie ihre Nazi-Vergangenheit tabuisiert. Neue Bilder zu alten Enthüllungen zwingen nun zur Aufklärung. Die Quandts wollen sich der eigenen Geschichte stellen. (S. 80) * BAHN - Wie , ne Aussperrung : Ihren Streikstart hatten sich die Lokführer anders vorgestellt: Statt endlich mal im großen Stil ihre Arbeit niederlegen zu können, wurden sie erst gar nicht ins Führerhaus gelassen. (S. 84) * Endstation Arbeitsgericht: Erstmals hebelt ein Konzern mit Hilfe der Justiz im großen Stil das Streikrecht aus. (S. 84) * KONZERNE - Brüchiger Burgfrieden: Der neue Airbus-Chef Thomas Enders gerät, kaum im Amt, wegen angeblicher Insider-Geschäfte in Bedrängnis. Er selbst sieht sich als Opfer einer Rufmordkampagne. (S. 88) * INVESTOREN - Bellen oder beißen?: Der US-Finanz-Cowboy Guy Wyser-Pratte hat mal wieder ein deutsches Unternehmen im Visier: Doch am Reiseriesen TUI könnte selbst er sich verheben. (S. 90) * VERBRAUCHER - Deutlich höheres Niveau : EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel über explodierende Lebensmittelpreise und die Ökobilanz von ... (S. 92) * FILMINDUSTRIE - Seele kostet extra: Die Kinobranche leidet. Nun wollen sich die Multiplexe ausgerechnet von den kleinen Traditionstheatern abschauen, was ihnen immer gefehlt hat: Flair. (S. 94) Gesellschaft * Was war da los, Herr Shekhar?: Der indische Kameratechniker Joseph Shekhar, 52, über objektive ... (S. 112) * FOTOS - Ideales Gesamtgesicht (S. 112) * FINANZEN - Das Alter der Vernunft (S. 112) * Marburg - Der Schattenmann: Wie ein Täter und sein Opfer die Rollen ... (S. 121) * UNTERHALTUNG - Der Lauteste der Lauten: Der Wechsel von Oliver Pocher zur ARD ist ein Meilenstein in der Geschichte deutscher TV-Kultur. Wenn das Kind privater Sender demnächst zusammen mit Harald Schmidt auf Sendung geht, verschwimmen die letzten Gegensätze zwischen altem und neuem Fernsehen. Von Jochen-Martin ... (S. 122) * Tauberbischofsheim - Das gefundene Opfer: In Tauberbischofsheim treffen sich fünf junge Männer zum Trinken. Drei Stunden später liegt eine geistig behinderte Frau tot in der Tauber, und all die Passanten, die am Tatort vorbeikamen, wollen nichts gesehen haben. Anatomie einer unfassbaren Tat. Von Jürgen ... (S. 132) * Und Jimmy ging nach Lüneburg: Ortstermin: Wie der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten von Niedersachsen aus die Welt verbessern ... (S. 139) Medien * SPORTRECHTE - Clubs entscheiden über Kirchs Bundesliga-Pläne (S. 141) * ARD - SWR verteidigt Mediathek (S. 141) * VERLAGE - Berliner Zeitung muss sparen (S. 141) * TV-Vorschau (S. 142) * TV-Rückblick (S. 142) * STARS - Die Sanftwütige: Innerhalb weniger Jahre hat sich die Schauspielerin Veronica Ferres vom naiven Blondchen zu einer omnipräsenten Staats-Aktrice mit Betroffenheits- und Quotengarantie emporgearbeitet. Bei den Zuschauern ist sie beliebt - in der Branche weniger. (S. 144) * SPIEGEL TV - SPIEGEL TV (S. 224) Ausland * KOREA - Am Frieden verdienen (S. 149) * EUROPÄISCHE UNION - Schmutz-Börse für Vielflieger (S. 149) * US-Wahlkampf - Pralle Klingelbeutel (S. 150) * Iran - Front gegen Eiferer (S. 150) * Nach der Wahl in der Ukraine - Aufruf zum Dialog (S. 150) * Türkei - Kritischer Präsident (S. 151) * ISRAEL - Folgenschwere Erweiterung (S. 151) * Russland - Appell an die Chefs: Wladimir Putin scheint den Dreh gefunden zu haben, wie er das Amt des Präsidenten verlassen und trotzdem mächtigster Mann im Staat bleiben kann - ohne die Verfassung anzutasten. Doch sein Vorhaben ist nicht ohne Risiko: Es könnte die Spannungen im engsten Kreml-Zirkel verschärfen. (S. 152) * Niemand will Chaos : Der Spitzenpolitiker und mögliche Putin-Nachfolger Wladimir Jakunin über die Pläne seines ... (S. 154) * Burma - Die Stadt der leeren Klöster: Nach der Niederschlagung der Mönchsrevolte lassen die Generäle Tausende in Lager stecken und kündigen eine Jagd auf die im Land verbliebenen Journalisten an. (S. 156) * Ich bin kein Kriegstreiber : Der französische Außenminister Bernard Kouchner über deutsch-französische Spannungen, den Streit um Teherans Atomprogramm und sein Verhältnis zu Präsident ... (S. 1...
Müller, Karl Alexander von: Aus Gärten der Vergangenheit. Erinnerungen 1882 - 1914. Mit Namensverzeichnis. Stuttgart, Gustav Kilpper Verlag, 1958.
Guter Zustand. Aus der Bibliothek der Gräfin Ledebur mit einer Widmung. - Erinnerungen des berühmten Münchner Historikers und langjährigen Präsidenten der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. - - Karl Alexander von Müller (* 20. Dezember 1882 in München; 13. Dezember 1964 in Rottach-Egern) war ein deutscher Historiker. Zu seinen unmittelbaren Schülern gehörten nationalsozialistische Politiker und Akademiker wie Baldur von Schirach, Rudolf Heß, Hermann Göring, Walter Frank, Wilhelm Grau, Wilfried Euler, Clemens August Hoberg, Hermann Kellenbenz, Karl Richard Ganzer, Ernst Hanfstaengl und Klaus Schickert. Doch aufgrund seiner politischen Offenheit studierten auch anders ausgerichtete Historiker wie Karl Bosl, Alois Hundhammer, Heinz Gollwitzer und sogar Wolfgang Hallgarten bei Müller. Leben und Wirken: Müller, Sohn des bayerischen Kultusministers Ludwig August von Müller, studierte nach dem Abitur 1901 am Wilhelmsgymnasium München Rechtswissenschaft und Geschichte in München und war zwischen 1903 und 1904 Cecil-Rhodes-Stipendiat in Oxford. 1908 erfolgte seine Promotion bei Sigmund von Riezler über Bayern im Jahre 1866 und die Berufung des Fürsten Hohenlohe. Bei Beginn des Ersten Weltkriegs übernahm Müller neben Paul Coßmann die Herausgabe der Süddeutschen Monatshefte. 1917 habilitierte er sich und wurde Syndikus an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften sowie Honorarprofessor an der Münchner Universität. 1928 übernahm Müller die Nachfolge von Michael Döberl als Ordinarius für bayerische Landesgeschichte an derselben Universität. Nachdem er einen Ruf nach Berlin abgelehnt hatte, wurde er 1935 auch Lehrstuhlinhaber für Allgemeine Geschichte. Seiner Herkunft nach nationalkonservativ bis monarchistisch geprägt, lehnte Müller die liberalen politischen Ideen und in ihrem Gefolge die Weimarer Republik ab. Im Nationalismus des Nationalsozialismus und in dessen konservativen Zügen fand er dagegen manche Übereinstimmung mit dem eigenen Denken. So hegte er rasch Sympathien für die NSDAP, der er im Mai 1933 beitrat. Als eine der bestimmenden Größen in der Münchner Gesellschaft der 1920er Jahre hatte er schon in dieser Zeit, auch durch seinen Schwager Gottfried Feder, die Bekanntschaft Adolf Hitlers gemacht und verstand sich dann im nationalsozialistischen Deutschen Reich als Mittler zwischen der alten und jungen, vom Nationalsozialismus bestimmten Historikergeneration, eine Rolle, die ihm - als Herausgeber der Historischen Zeitschrift und dank seiner Nähe zum Regime einer der einflussreichsten deutschen Historiker dieser Jahre - auf den Leib geschneidert schien. Zu seinen vielen Ehrenämtern gehörte unter anderem die Ehrenmitgliedschaft im "Reichsinstitut für Geschichte des Neuen Deutschlands" seines Schülers Walter Frank, in dem er die "Forschungsabteilung Judenfrage" nominell übernahm. Zusätzlich leitete er als Nachfolger des den Nazis unliebsamen Friedrich Meinecke die Herausgabe der Historischen Zeitschrift und von 1933 bis 1934 den Reichsbund Volkstum und Heimat. Von 1930 bis 1936 leitete er das Institut zur Erforschung des deutschen Volkstums im Süden und Südosten. Nachdem im Zuge der Gleichschaltung die Satzung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften geändert wurde (sie trat am 23. Januar 1936 in Kraft) wurde Müller am 2. März 1936 vom Reichsminister Bernhard Rust zum Akademiepräsidenten ernannt, ohne dass er von der Akademie nominiert worden wäre. Obwohl die Akademie in einer Gesamtsitzung beschlossen hatte, Eduard Schwartz zum Präsidenten vorzuschlagen, der dieses Amt bereits von 1927 bis 1930 innehatte, nahm Müller das Amt an. Gleichzeitig fungierte er als Vorsitzender der Historischen Sektion. Ende 1943 wählte die Akademie den Juristen Mariano San Nicolo zum Nachfolger Müllers, wobei dieser die Wahl zu verhindert suchte. Nach Kriegsende strebte die Akademie ein Ausschlussverfahren an, gegen das er sich zunächst mit einer Verteidungsschrift wehrte. Um dem drohenden Ausschluss zuvorzukommen, gab er am 23. September 1945 seine Münchner Akademiemitgliedschaft zurück. Durch seine Verstrickung in das NS-Regime wurde er auf Anordnung der Militärverwaltung zwangsemeritiert und verlor alle außeruniversitären Ämter und Mitgliedschaften, darunter auch die korrespondierenden Mitgliedschaften in der Österreichische Akademie der Wissenschaften (seit 1939) und in der Berliner Akademie der Wissenschaften (seit 1942).[5] 1953 wurde er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Werke: Als Historiker pflegte Müller vorwiegend die Form der Aufsätze und Essays, die in Sammelbänden wie Vom alten zum neuen Deutschland. Aufsätze und Reden 1914-1938 (publiziert 1938) erschienen. Schriften wie Probleme des Zweiten Reiches im Lichte des Dritten (1935) und Der zehnte April 1938 in der Deutschen Geschichte (1938), anlässlich des Anschlusses Österreichs verfasst, beleuchteten seine geistige Verbundenheit mit dem Nationalsozialismus. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden seine Schriften Probleme des Zweiten Reiches im Lichte des Dritten (Bruckmann, München 1935), Der 10. April 1938 in der deutschen Geschichte (Bruckmann, München 1938), Vom alten zum neuen Deutschland. Aufsätze und Reden 1914-1938 (Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1938) und Deutschland und England (Ahnenerbe-Stiftung Verlag, Berlin 1939) in der Sowjetischen Besatzungszone auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt. Eine Quelle über das München vor 1933 und damit auch für die Vorgeschichte des Nationalsozialismus sind die Erinnerungen Müllers, Aus Gärten der Vergangenheit: 1882-1914 (1951), Mars und Venus: 1914-19 (1954) sowie der von Otto Alexander von Müller aus dem Nachlass herausgegebene Band Im Wandel einer Welt: 1919-1932 (1966). http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Alexander_von_M%C3%BCller
5. - 7. Tausend. 478 Seiten. Einband: Emil Preetorius. 23 cm. Blaues Leinen mit silbergeprägten Rücken- und Deckeltiteln, Kopffarbschnitt und Schutzumschlag.
[SW: Monacensia, Autobiografie Autobiographie Autobiografien / Autobiographien, Münchner Literatur, Geschichte des 19. Jahrhunderts, Münchner Geschichte, Historiker, Geschichtsschreibung, Historische Persönlichkeit, München, Geschichte, Geschichtsphilosophie, Geschichtswissenschaft, Geschichte, Historische Hilfswissenschaften, München-Schwabing, Geschichte, Kulturgeschichte, Volkskunde, Erlebnisbericht Deutschland, Geschichtsstudium, Autobiographische Schriften, Politik, Erinnerungen, Politische Identität, Zeitgeschichte, Wagner, Thomas Mann, Voßler, Stefan George, Adolf Hildebrand, Ludwig Klages , Bayerische Geschichte, Orts- und Landesgeschichte, Orts- und Landeskunde, Stadtentwicklung, Stadtplanung, Städtebau, Bayern, Stadt, Stadtbevölkerung, Städtebau, Ortsgeschichte, Stadtbaugeschichte, Theater]



