Coetzee
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Loimeier, Manfred: J. M. Coetzee, EDITION TEXT UND KRITIK, ISBN: 3883779164
Der südafrikanische, in Australien lebende Schriftsteller J.M. Coetzee erhielt 2003 den Nobelpreis für Literatur. Seine Romane wie Leben und Zeit des Michael K. oder Schande sind Parabeln auf den Alltag im Südafrika sowohl der Apartheid als auch der Nach-Apartheid. Während Coetzee auch aufgrund seiner nüchtern klaren Sprache als Solitär in der anglophonen Literatur gilt, nimmt er mit seinen Büchern doch deutlich Bezug auf die Werke der Weltliteratur und stellt sich so in den Kontext des Postkolonialismus. Dies wird umso deutlicher, wenn die Lektüre seiner Romane von der Lektüre seiner Essays begleitet wird. Hinzu kommt, dass die Themenfolge seiner Aufsätze - Farmromane, Zensur, autobiografisches Schreiben - in einer bemerkenswerten Weise Auskunft gibt über Coetzee selbst, der sonst als sehr zurückhaltend gilt, was Angaben zu seiner Person betrifft. Neben der Prosa und den Essays ist diese Monografie aber auch der frühen Lyrik gewidmet, mit der Coetzee sein belletristisches Schreiben eröffnete. Mit dieser Gesamtschau, die auch Coetzees ersten, noch nicht ins Deutsche übersetzten Roman Dusklands sowie den gerade erst erschienenen jüngsten Roman Tagebuch eines schlechten Jahres umfasst, liefert dieser Band einen einzigartigen Einblick in das Werk eines noch keineswegs ganz entdeckten Autors.
NEUBUCH! 2008. 287 S. 21,5 cm; Schreiben andernorts
[SW: Coetzee, J. M.]
Coetzee, John M.: Der Junge. Eine afrikanische Kindheit. Aus dem Englischen von Reinhild Böhnke. Mit einem Glossar.Originaltitel: Boyhood. Scenes from Provincial Life. - (=Fischer 14837). Frankfurt am Main, Fischer-Taschenbuch-Verlag, 2003. ISBN: 3596148375
Sehr guter Zustand. Dies ist die Geschichte eines sehr sensiblen, intelligenten und schwierigen kleinen Jungen, der in einem öden Provinznest ungefähr 160 Kilometer nördlich von Kapstadt aufwächst. Die Besonderheiten dieser Kindheit sind zum einen bedingt durch die Verhältnisse im Apartheidstaat, das belastende Nebeneinander von Afrikaanern, Engländern und Schwarzen und zum anderen durch die individuellen Eigenarten des Jungen, der ein nachdenklicher Einzelgänger ist, sehr an seiner Mutter hängt und den männlich dominierten Lebensformen um ihn herum nichts abgewinnen kann. Er liebt es, sich in seine Bücher zu vergraben, er ist ein unerbittlicher Beobachter und entwickelt ein genaues Gespür für Widersprüche und die dunklen Geheimnisse der Erwachsenen. Er fühlt, daß er anders ist, und wünscht sich doch so sehnlich, normal zu sein. Coetzees meisterliche Charakterstudie eines kleinen Jungen, in dem sich früh der Autor ankündigt, liest sich wie ein Roman. - J. M. Coetzee [ku't?s??] (* 9. Februar 1940 in Kapstadt, eigentlich John Maxwell Coetzee oder John Michael Coetzee) ist ein südafrikanischer Schriftsteller. Er wurde als erster Autor zweimal mit dem Booker Prize ausgezeichnet und erhielt im Jahr 2003 den Literaturnobelpreis. ... Werk: Am bekanntesten ist Coetzee für seine Romane (die nie umfangreich sind), er arbeitet jedoch auch in anderen Genres. So veröffentlichte er zahlreiche Essays, die sich häufig mit literaturtheoretischen Fragen beschäftigen. Teilweise werden die Genres Essay und Roman bei ihm auch vermischt. So ist Elizabeth Costello eine Aneinanderreihung von Vorlesungen einer fiktiven australischen Schriftstellerin, die nur durch einen losen Handlungsfaden zusammengehalten werden; in seinem jüngsten Buch Tagebuch eines schlimmen Jahres hingegen werden Essays und eine fiktive Romandlung gleichzeitig auf der selben Seite wiedergegeben. Fragestellungen, mit denen Coetzee sich in seinen Essays beschäftigt, tauchen häufig in seinen Romanen wieder auf. Einige Werke von Coetzee tragen autobiografische Züge, sind jedoch stets so stark fiktionalisiert, dass eine klare Trennung in "wahre" Begebenheiten und Fiktion nicht möglich ist. Auch Coetzee selbst tritt in diesen Texten stets als Kunstfigur auf. Außerhalb seiner Literatur ist er mit Äußerungen zu seiner Person und seinen eigenen Werken sparsam, lediglich in dem von David Attwell herausgegebenen Band Doubling the Point äußerte er sich ausführlicher. Coetzee vertritt jedoch die Meinung, dass jede Literatur per se autobiografische und politische Aspekte hat.[7] Rezeption: Schon mit seiner ersten Veröffentlichung Dusklands im Jahr 1974 gelang Coetzee der internationale Durchbruch. Seitdem sind alle seine Bücher Gegenstand zahlloser Rezensionen, Interpretationen und literaturwissenschaftlicher Arbeiten und erreichen hohe Verkaufszahlen. Auf internationaler Ebene war Coetzee niemals ein besonders kontroverser Schriftsteller, in seiner Heimat Südafrika stieß er hingegen teilweise auf Ablehnung. Seine Literatur wurde dort während der Apartheid als elitär angesehen und mit dem Vorwurf der politischen Konturlosigkeit konfrontiert. Im Ausland wurde er hingegen eher als oppositioneller Autor wahrgenommen. Teilweise wurde auch hinter der Vergabe des Nobelpreises an Coetzee im Jahr 2003 eine politische Motivation vermutet.[8][9] ... Aus: wikipedia-J.M._Coetzee , ISBN-13: 9783596148370
5. Auflage. 199 (9) Seiten. 19 cm. Taschenbuch. Kartoniert.
[SW: Schwarze, Nobelpreisträger, Belletristik, Südafrikanische Literatur, Booker-Prize, Südafrika, Junge Frau, Südafrika (Republik) / Soziale Verhältnisse, Nobelpreis, Kapstadt, XC-ZA Südafrika < Staat>, Dorf, Außenseiter]
Coetzee, John M.: Schande. Roman. Aus dem Englischen von Reinhild Böhnke. - (=Fischer; 15098). Frankfurt am Main, Fischer-Taschenbuch-Verlag, 2001. ISBN: 3596150981
Sehr guter Zustand. - J. M. Coetzee [ku't?s??] (* 9. Februar 1940 in Kapstadt, eigentlich John Maxwell Coetzee oder John Michael Coetzee) ist ein südafrikanischer Schriftsteller. Er wurde als erster Autor zweimal mit dem Booker Prize ausgezeichnet und erhielt im Jahr 2003 den Literaturnobelpreis. ... Werk: Am bekanntesten ist Coetzee für seine Romane (die nie umfangreich sind), er arbeitet jedoch auch in anderen Genres. So veröffentlichte er zahlreiche Essays, die sich häufig mit literaturtheoretischen Fragen beschäftigen. Teilweise werden die Genres Essay und Roman bei ihm auch vermischt. So ist Elizabeth Costello eine Aneinanderreihung von Vorlesungen einer fiktiven australischen Schriftstellerin, die nur durch einen losen Handlungsfaden zusammengehalten werden; in seinem jüngsten Buch Tagebuch eines schlimmen Jahres hingegen werden Essays und eine fiktive Romandlung gleichzeitig auf der selben Seite wiedergegeben. Fragestellungen, mit denen Coetzee sich in seinen Essays beschäftigt, tauchen häufig in seinen Romanen wieder auf. Einige Werke von Coetzee tragen autobiografische Züge, sind jedoch stets so stark fiktionalisiert, dass eine klare Trennung in "wahre" Begebenheiten und Fiktion nicht möglich ist. Auch Coetzee selbst tritt in diesen Texten stets als Kunstfigur auf. Außerhalb seiner Literatur ist er mit Äußerungen zu seiner Person und seinen eigenen Werken sparsam, lediglich in dem von David Attwell herausgegebenen Band Doubling the Point äußerte er sich ausführlicher. Coetzee vertritt jedoch die Meinung, dass jede Literatur per se autobiografische und politische Aspekte hat.[7] Rezeption: Schon mit seiner ersten Veröffentlichung Dusklands im Jahr 1974 gelang Coetzee der internationale Durchbruch. Seitdem sind alle seine Bücher Gegenstand zahlloser Rezensionen, Interpretationen und literaturwissenschaftlicher Arbeiten und erreichen hohe Verkaufszahlen. Auf internationaler Ebene war Coetzee niemals ein besonders kontroverser Schriftsteller, in seiner Heimat Südafrika stieß er hingegen teilweise auf Ablehnung. Seine Literatur wurde dort während der Apartheid als elitär angesehen und mit dem Vorwurf der politischen Konturlosigkeit konfrontiert. Im Ausland wurde er hingegen eher als oppositioneller Autor wahrgenommen. Teilweise wurde auch hinter der Vergabe des Nobelpreises an Coetzee im Jahr 2003 eine politische Motivation vermutet.[8][9] ... Aus: wikipedia-J.M._Coetzee , ISBN-13: 9783596150984
Erste Auflage dieser Ausgabe. 284 Seiten. 19 cm. Taschenbuch. Kartoniert.
[SW: Schwarze, Hochschullehrer, Nobelpreisträger, Belletristik, Südafrikanische Literatur, Booker-Prize, Studentin, Liebesbeziehung, Vergewaltigung, Südafrika, Junge Frau, Südafrika (Republik) / Soziale Verhältnisse, Kündigung, Nobelpreis, Kapstadt, XC-ZA Südafrika < Staat>, Raubüberfall]
Coetzee, J. M. Der Meister von Petersburg. Roman. Aus dem Englischen von Wolfgang Krege. Fischer Taschenbuch Verlag 2.Aufl. 2002 Frankfurt am Main ISBN: 3596151368
255S. 8°
Taschenbuch Fußschnitt leicht berieben, Mängel-Stempel auf Kopfschnitt, ansonsten guter Zustand. Ein lebendiges literarisches Porträt Fjodor Dostojewskijs und zugleich ein eindrucksvoller Roman über die Suche nach den verlorenen Söhnen. J. M. Coetzee schildert die verzweiflungsvollen Bemühungen des russischen Dichters, den - von Coetzee fingierten - Tod seines Stiefsohns Pawel zu verwinden, mit großem Gespür für die seelische Zerrissenheit des Schriftstellers. " Der Meister von Petersburg ist nicht zuletzt auch eine Dichtung über einen Dichter, die künstlerische Ausgestaltung eines komplexen Dostojewskij-Bildes, in dem sich Werk und Leben zu einer engverwobenen Textur verbinden." Ulrich M. Schmid, Neue Zürcher Zeitung J. M. Coetzee (* 9. Februar 1940 in Kapstadt, eigentlich John Maxwell Coetzee oder John Michael Coetzee) ist ein südafrikanischer Schriftsteller. Er wurde als erster Autor zweimal mit dem Booker Prize ausgezeichnet und erhielt im Jahr 2003 den Literaturnobelpreis. Coetzee hat niederländische Wurzeln, wuchs jedoch in einer englischsprachigen Familie auf. Dennoch war er seit seiner Kindheit auch mit Afrikaans vertraut. Seine Mutter Vera Coetzee war Grundschullehrerin, sein Vater Zacharias ein Jurist, der während des Zweiten Weltkriegs auf Seiten den Alliierten in Nordafrika gekämpft hatte. Bis 1948 war er als Rechtsanwalt bei der Stadtverwaltung in Kapstadt angestellt, verlor jedoch dann diesen Posten aufgrund seiner apartheidkritischen Haltung, woraufhin die Familie für drei Jahre auf einer Farm in Worcester lebte. J. M. Coetzee studierte an der Universität Kapstadt Englisch (BA Honours 1960) und absolvierte parallel dazu ein zweites Hauptstudium in Mathematik (BA Honours 1961). Danach war er in England zunächst für IBM und dann für International Computers Limited in Bracknell, Berkshire als Programmierer tätig, eine Zeit, die er im zweiten Band seiner romanhaften Memoiren (Youth. Scenes from Provincial Life II, 2002) schildert. Mit einer Arbeit über Ford Madox Ford erwarb er 1963 den M.A.-Grad in Englisch der Universität Kapstadt. Im gleichen Jahr heiratete er Philippa Jubber (1939-1991), mit der er zwei Kinder - Nicolas (1966-1989) und Gisela (* 1968) - hatte. Die Ehe wurde 1980 geschieden. 1965 nahm Coetzee im Rahmen des Fulbright-Programms Doktoratsstudien in Englisch und Linguistik an der University of Texas at Austin auf, wo er 1969 aufgrund einer Computeranalyse des Stils der frühen Prosa Samuel Becketts zum PhD promoviert wurde. Daran schloss sich eine Lehrtätigkeit an der State University of New York at Buffalo. 1972 wurde sein Antrag auf eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung in den Vereinigten Staaten abgelehnt, nachdem er sich im März 1970 an Protesten gegen den Vietnamkrieg beteiligt hatte und nach der Besetzung eines Hörsaals seiner Universität in Buffalo mit 44 anderen Angehörigen des Lehrkörpers wegen "krimineller Besitzstörung" verhaftet worden war. Daraufhin kehrte die Familie nach Südafrika zurück, wo Coetzee einen Lehrauftrag für Englisch, Linguistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Kapstadt innehatte. 1984 erhielt er dort eine Professur. Daneben lehrte er wiederholt in den USA: an der State University of New York, der Harvard University, der Johns Hopkins University in Baltimore, der Stanford University und an der University of Chicago. Neben seiner Lehr- und Schriftstellertätigkeit arbeitete er auch als Übersetzer von Romanen und Lyrik aus dem Niederländischen und Afrikaans. Er lebt, arbeitet und lehrt seit 2002 in Adelaide in Australien. Am 6. März 2007 wurde er australischer Staatsbürger. 1974 veröffentlichte Coetzee seine erste Erzählung unter dem Titel Dusklands. In ihr wurden Parallelen zwischen Amerikanern in Vietnam und der niederländischen Besiedlung Südafrikas gezogen. Seine Werke nehmen oft sehr deutlich Bezug auf die sozialen und politischen Missstände und Probleme seines Landes und stellen die Menschlichkeit auf hohem ästhetischen Niveau in den Mittelpunkt. Einzelschicksale werden allegorisch für alle Menschen dargestellt. 1980 erhielt Coetzee den Central News Agency Literary Award, den höchsten südafrikanischen Literaturpreis, für Warten auf die Barbaren. 1983 wurde er für Leben und Zeit des Michael K. mit dem Booker Prize, 1987 mit dem Jerusalempreis für die Freiheit des Individuums in der Gesellschaft und 1999 für Schande erneut mit dem Booker Prize ausgezeichnet. Er wurde des Weiteren mit dem Lannan Award for Fiction, The Irish Times International Fiction Prize, dem Jerusalem Prize und dem Commonwealth Literary Award ausgezeichnet und zum Chevalier dans l'Ordre des Arts et des Lettres ernannt. 2003 erhielt Coetzee den Nobelpreis für Literatur. Am bekanntesten ist Coetzee für seine Romane (die nie umfangreich sind), er arbeitet jedoch auch in anderen Genres. So veröffentlichte er zahlreiche Essays, die sich häufig mit literaturtheoretischen Fragen beschäftigen. Teilweise werden die Genres Essay und Roman bei ihm auch vermischt. So ist Elizabeth Costello eine Aneinanderreihung von Vorlesungen einer fiktiven australischen Schriftstellerin, die nur durch einen losen Handlungsfaden zusammengehalten werden; in seinem jüngsten Buch Tagebuch eines schlimmen Jahres hingegen werden Essays und eine fiktive Romandlung gleichzeitig auf der selben Seite wiedergegeben. Fragestellungen, mit denen Coetzee sich in seinen Essays beschäftigt, tauchen häufig in seinen Romanen wieder auf. Einige Werke von Coetzee tragen autobiografische Züge, sind jedoch stets so stark fiktionalisiert, dass eine klare Trennung in "wahre" Begebenheiten und Fiktion nicht möglich ist. Auch Coetzee selbst tritt in diesen Texten stets als Kunstfigur auf. Außerhalb seiner Literatur ist er mit Äußerungen zu seiner Person und seinen eigenen Werken sparsam, lediglich in dem von David Attwell herausgegebenen Band Doubling the Point äußerte er sich ausführlicher. Coetzee vertritt jedoch die Meinung, dass jede Literatur per se autobiografische und politische Aspekte hat. Schon mit seiner ersten Veröffentlichung Dusklands im Jahr 1974 gelang Coetzee der internationale Durchbruch. Seitdem sind alle seine Bücher Gegenstand zahlloser Rezensionen, Interpretationen und literaturwissenschaftlicher Arbeiten und erreichen hohe Verkaufszahlen. Auf internationaler Ebene war Coetzee niemals ein besonders kontroverser Schriftsteller, in seiner Heimat Südafrika stieß er hingegen teilweise auf Ablehnung. Seine Literatur wurde dort während der Apartheid als elitär angesehen und mit dem Vorwurf der politischen Konturlosigkeit konfrontiert. Im Ausland wurde er hingegen eher als oppositioneller Autor wahrgenommen. Teilweise wurde auch hinter der Vergabe des Nobelpreises an Coetzee im Jahr 2003 eine politische Motivation vermutet.
[SW: Englische Literatur | Roman, Biografie | Dostojewski]



