Claire Goll Verzeihe Keinem
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Goll, Claire /. Alma Mahler-Werfel: ICH VERZEIHE KEINEM / MEIN LEBEN - 2 Titel.
(1) Goll, Claire: Ich verzeihe keinem. Eine literarische Chronique scandaleuse unserer Zeit. München, Knaur, 1995. Taschenbuch, kl. 8°, 255 S. // (2) Mahler Werfel, Alma: Mein Leben. Frankfurt, Fischer, 1960. Taschenbuch, kl. 8°, 316 S. Handschriftl. Besitzvermerk a. d. Vorsatzblatt, sonst ordentlich.
Deutsch.
Goll, Claire: Ich verzeihe keinem. Eine literarische Chronique scandaleuse unserer Zeit, Bern und München Scherz 1978
333 (1) S., sehr guter Erhaltungszustand - Claire Golls Leben und Begegnungen mit: RILKE, JOYCE, PICASSO, CHAGALL, KURT WOLFF, BALL, ARP, EINSTEIN, COCTEAU, STEFAN ZWEIG, LEGER, ROMAIN ROLLAND, WERFEL, MAX ERNST, GERTRUDE STEIN, DALI, AUDIBERTI, ARAGON, MALRAUX, BRETON, MONDRIAN, GIDE... . Die Dichterin und Freundin genialer Männer, die 'Grande Dame du DADA' besichtigt ihr Zeitalter: schonungslos und scharfzüngig - betroffen und teilnahmsvoll. Wie kaum eine andere war sie Akteurin und Augenzeugin an den gesellschaftlichen und kulturellen Brennpunkten der 20er und 30er Jahre. In München, Paris, Zürich und New York. Ihr Verstricktsein in Menschen und Ereignisse, die totale Teilnahme dieser 'Femme de lettre' machen ihre Memoiren zu einer Art Brennglas, mit dem sie viele biographische Klischees über Berühmtheiten verbrennt. 3. Auflage Opbd Mit Schutzumschlag 21 x 13 cm Üb. Ava Belcampo
[SW: Autobiographien Biographien]
01-Goll, Claire Goll, Claire: Ich verzeihe keinem. 1978
Übersetzt durch Belcampo, L.
Literarische Chronique scandaleuse unserer Zeit, übertr. v. A. Belcampo. Bern, Scherz, 1978. OPbd. m. OU. 334 S. Gr.-8vo - OU-Klappen auf Einband-Innenseite montiert. - OU mit 3 Einrissen. - Runder buchbezogener Sticker a.V.
Goll, Claire und Yvan Goll: Neue Blümlein des heiligen Franziskus. Mit einem Vorwort der Verfasser. Mit einem Nachsatz von Claire Goll. Darmstadt/Berlin-Frohnau/Neuwied a. Rhein, Luchterhand Verlag, 1957.
Sehr guter Zustand. - Claire Goll (geb. Clara Aischmann) (* 29. Oktober 1890 in Nürnberg; 30. Mai 1977 in Paris) war eine deutsch-französische Schriftstellerin und Journalistin und die Ehefrau des Dichters Yvan Goll. Leben und Werk: m Jahr 1911 heiratete Clara Aischmann den späteren Verleger Heinrich Studer und lebte mit ihm in Leipzig. Im Mai 1912 wurde ihre Tochter Dorothea Elisabeth (genannt Doralies) Studer geboren. 1916 emigrierte sie als Pazifistin in die Schweiz, wo sie an der Universität Genf studierte, sich in der Friedensbewegung engagierte und journalistisch zu arbeiten begann. 1917 lernte sie den Dichter Yvan Goll kennen. Ende 1918 hatte sie eine Affäre mit Rainer Maria Rilke, mit dem sie bis zu dessen Tod freundschaftlich verbunden war. Im Jahr 1918 erschien ihr erster Gedichtband Mitwelt und der Erzählungsband Die Frauen erwachen. Mit Yvan Goll ging sie 1919 nach Paris, wo beide 1921 heirateten. Ihre Erzählungen, Gedichte und Romane erschienen auch in französischer Sprache. Ihre Gedichtbände Poemes d'amour (1925), Poemes de la jalousie (1926) und Poemes de la vie et de la mort schrieb sie gemeinsam mit ihrem Ehemann als Wechselgesang der Liebe. Claire und Yvan Goll (beide waren jüdischer Herkunft) flohen 1939 zu Beginn des Zweiten Weltkriegs vor den Nationalsozialisten ins Exil nach New York. Erst 1947 kehrten sie wieder nach Paris zurück, wo Yvan Goll 1950 starb. Nach dem Tod von Yvan Goll widmete sich Claire Goll zunehmend dem Werk ihres Mannes - wobei sie Texte manipulierte und Daten fälschte. Ihre autobiographischen Romane Der gestohlene Himmel (1962) und Traumtänzerin (1971) fanden kaum Beachtung. Für Aufsehen sorgte hingegen ihr Streit mit Paul Celan, bekannt als "Goll-Affäre". Claire Goll warf Celan vor, er habe Yvan Goll plagiiert, was sich als unwahr herausstellte. Für ein gewisses Aufsehen sorgten auch Claire Golls Memoiren Ich verzeihe keinem. Eine literarische Chronique scandaleuse unserer Zeit (La Poursuite du Vent, 1976). Goll verstarb 1977 und wurde auf dem Pariser Friedhof Pere Lachaise beigesetzt; ihr Grabstein trägt eine Zeichnung von Marc Chagall. Seit ihrem Tod widmen sich auch verstärkt Literaturwissenschaftler und Zeithistoriker ihrem Nachlass. Aus: wikipedia-Claire_Goll
Erste Auflage in Deutschland. Wilpert/Gühring II, 40. 80 Seiten. 19,5 cm. Illustrierter Pappband.
[SW: Religionskritik, Religiöse Themen, Religiösität, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Französische Literatur, Religionsgeschichte, Poesie, Deutsche Literatur der fünfziger Jahre, Deutsche Literatur der 50 er Jahre, Religiöses Leben, Religionswissenschaften, Theologie, Atheismus, Religiöse Entwicklung, Religiosität]



