Christianisierung Im Mittelalter
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Padberg, Lutz E. Von: Die Inszenierung religiöser Konfrontationen Theorie und Praxis der Missionspredigt im frühen Mittelalter, Hiersemann Verlag ISBN: 3777203249
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Padberg, Lutz E. von Die Inszenierung religiöser Konfrontationen Theorie und Praxis der Missionspredigt im frühen Mittelalter (Hiersemann, A) ISBN: 978-3-7772-0324-9 Leinen XII, 528 S. - 24 x 16 cm Padberg, Lutz E. von Die Inszenierung religiöser Konfrontationen Theorie und Praxis der Missionspredigt im frühen Mittelalter Verlag : Hiersemann, A ISBN : 978-3-7772-0324-9 Einband : Leinen Preisinfo : 184,00 Eur[D] Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen. Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Seiten/Umfang : XII, 528 S. - 24 x 16 cm Erschienen : 1. Aufl. 15.10.2003 Gewicht : 1100 g Aus der Reihe : Monographien zur Geschichte des Mittelalters 51 verwandte Themen : Christianisierung Heidentum Missionseinsatz Predigttypen Predigtsprache Missionare Bibel Gottheiten Taufe Kulturkampf Evangelium Bonifatius Gregor der Große Karl der Große Europa [DNB] Christianisierung [DNB] Missionspredigt [DNB] Geschichte 597-1200 [DNB] 184,00 Eur[D] Bei der Christianisierung Europas im Mittelalter hat die Predigt des Evangeliums eine entscheidende Rolle gespielt. Sie war das wichtigste Kommunikationsmittel der Missionare, welche die Botschaft von Jesus Christus unter den Völkern verbreiten wollten. Obwohl die Missionspredigt daher ein zentrales Element bei der Entwicklung der europäischen Kultur gewesen ist, hat sie in der mediävistischen Forschung der letzten Jahrzehnte kaum Beachtung gefunden. Diese Zurückhaltung ist verständlich, denn trotz zahlreicher Berichte über Mission und Christianisierung namentlich in der hagiographischen Literatur gibt es kaum direkte Quellenzeugnisse. Es ist aber gepredigt worden, denn die Ausbreitung des Christentums ist eine unbezweifelbare Tatsache, die nicht nur auf politisch motivierte Zwangsmaßnahmen zurückgeführt werden kann. Eine erneute Spurensuche in den einschlägigen Texten des 7. bis 13. Jahrhunderts schien sich also zu lohnen. Sie konnte nur erfolgreich werden, wenn die Missionspredigt als Bestandteil eines komplexen Verkündigungsgeschehens begriffen wird. Das vorliegende Werk rekonstruiert die Erstbegegnung von Christen und Heiden bei den Angelsachsen, Friesen, Sachsen, Skandinaviern und Slawen so umfassend wie möglich. Nach der Schilderung von Berufung, Ausbildung und Sendung der Missionare sowie der Planung ihrer Einsätze stehen Praxis und Inhalte der Missionspredigt im Mittelpunkt der Untersuchung. Zum besseren Verständnis der Missionsarbeit wird dazu der paganen Kulttradition besondere Aufmerksamkeit gewidmet, trafen hier doch zwei Religionen mit unterschiedlichen Traditionen und gegensätzlichen Kulturen aufeinander. Aus den verschiedenen Quellenzeugnissen wird der theologische Gehalt einzelner Predigttypen erhoben und so das Vorgehen der Missionare anschaulich gemacht. Im Kern ging es dabei stets um die Frage, welcher Gott der für die Belange der Menschen nützlichere sei, weshalb der Religionswechsel auch nicht aufgrund dogmatischer Debatten, sondern allein nach lebenspraktischer Effizienz entschieden worden ist. Daher spielten handfeste Beweise der Macht Gottes stets eine herausragende Rolle. Die Quellenaussagen zu dieser Predigt ohne Worte werden eingehend unter Einbeziehung archäologischen Materials analysiert. Darüber hinaus bilden Theorie und Politik der Missionspredigt einen weiteren Schwerpunkt der Untersuchung. Da es einige Belege für zeitgleiche Reflexionen des missionarischen Vorgehens gibt, lassen sich dabei Anspruch und Wirklichkeit vergleichen. Schließlich war die Rolle der Politik zu berücksichtigen, haben doch etliche Herrscher die Ausbreitung des Glaubens und damit auch die Förderung der Missionspredigt als eine ihrer zentralen Aufgaben angesehen. In karolingischen Gesetzestexten finden sich sogar Anleitungen dazu, was den Leuten zu predigen sei. Allerdings war dieser Einsatz mancher Könige immer auch mit ihren machtpolitischen Interessen ve Buch
Lindenschmidt, L. Das Kloster Dargun im Stammesgebiet der Zirzipanen, GRIN VERLAG, November 2007, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3638862305
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (Mittelalterliche Geschichte), Veranstaltung: Ostsiedlung im Mittelalter, 11 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen der Erforschung der "Germania Slavica" kann die Betrachtung des Zisterzienserklosters Dargun durchaus als ein Fallbeispiel der Beziehungen zwischen Slawen und Deutschen gesehen werden. Der Einfluss der Zisterzienser auf die Zirzipanische Bevölkerung förderte sowohl deren Christianisierung als auch die Immigration ortsfremder Siedler. Diese Siedler waren vor allem deutsche und dänische Handwerker und Landwirte. Über das Volk der Zirzipanen ist nur sehr wenig bekannt und die schriftlichen Quellen aus ihrem Siedlungs- beziehungsweise Stammesgebiet lassen sich zum größten Teil nicht weiter als bis zur Gründung des Klosters Dargun in den Jahren 1172/1173 zurück datieren. Die Zirzipanen waren offensichtlich eines der vielen Völker, welches über keinen eigenen kompetenten Geschichtsschreiber verfügte. Mit Beginn der Klostergründung hatten die Darguner Zisterziensermönche großen Anteil an der weiteren Entwicklung Zirzipaniens. Die Christianisierung auch der ländlichen und einfachen Bevölkerung schritt schnell voran. Die Siedlungsstruktur veränderte sich zum Teil grundlegend und Wirtschaft und Handel entwickelten sich zügig.
NEUBUCH! 2007. 28 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 2 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V81482
von Meien, Joachim: Die Christianisierung / Mission östlich der Elbe während der Ottonenzeit im Licht der neueren Forschung, GRIN VERLAG; GRIN VERLAG, November 2007, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3638761568
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte - Mittelalter, Frühe Neuzeit, einseitig bedruckt, Note: 2, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, 25 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Sehr umfangreich recherchierte Arbeit, mit 5 Quellen und ca. 20 Werken an Sekundärliteratur als Grundlage. , Abstract: Die Christianisierung/Mission östlich der Elbe zur Zeit der Ottonen bewegt die Forschung schon seit langer Zeit und hat zu verschiedensten Standpunkten bezüglich der Thematik geführt. Diese Hausarbeit geht dabei speziell auf die Regierungszeit Ottos III. (994-1002) ein, also die Jahre zwischen der Schwertleite, als Symbol für die Übernahme der Regierungsverantwortung, und dem Tod des Kaisers 1002. Für die Missionierung im Osten Europas in diesem Zeitraum fallen zwei Ereignisse besonders ins Auge: Zum einen die Errichtung des Erzbistums Gnesen im Jahr 1000 und zum anderen die des ungarischen Erzbistums Gran, welches auf der Synode zu Ravenna im April 1001 von Kaiser und Papst bestätigt wurde.1 Aus Gründen des Umfangs soll in dieser Hausarbeit nur auf die Gründung des Erzbistums Gnesen eingegangen werden.
NEUBUCH! 2007. 52 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 3 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V33644
Duis, Imke: Der Slawenaufstand von 983, GRIN VERLAG; GRIN VERLAG, November 2007, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3638793559
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte - Mittelalter, Frühe Neuzeit, einseitig bedruckt, Note: 2,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 7 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 EinleitungDer Aufstand der Slawen im Jahre 983 war in erster Linie ein Aufstand gegen das Christentum (Ludat 1995: 4). Seine politischen Folgen waren jedoch zumindest ebenso weitreichend wie seine religiösen. In den 940er Jahren wurden im Gebiet zwischen Elbe und Oder erste Bistümer errichtet, um die Christianisierung des elbslawischen Raums einzuläuten. Die Taufe des Piastenherrschers Mieszko I. und die nachfolgende Christianisierung des piastischen Staates östlich der elbslawischen Region ist als erste Phase eines weitreichenden Missionierungsvorgangs zu nennen. In der Zeit um das Jahr 1000 wurden nämlich weite, zusammenhängende Teile des slawischen Siedlungsgebietes christianisiert (Ludat 1995: 5). Der Aufstand vom Sommer 983 brach aus den Kerngebieten des Lutizenbundes gegen die deutsche und christliche Herrschaft los. Der Lutizenbund bildete sich im letzten Drittel des 10. Jahrhunderts aus verschiedenen Stämmen der Wilzen (Ludat 1995: 9). Der Name der Wilzen wird für die nachfolgende Zeit in Quellen nicht mehr genannt. Das Zentrum des Lutizenbundes mag um die Tempelburg Rethra gelegen haben, deren genaue Lage uns jedoch heute nicht mehr bekannt ist (Angermann et al. 1995: 763). In erster Linie scheint die Burg eine kultische Funktion gehabt zu haben und als eine Art Olymp für slawische Gottheiten gedient zu haben.Durch den Aufstand von 983 bildete sich zunächst ein militärischer und politischer Bund all jener christlichen Mächte, die von den Ereignissen betroffen waren und Interesse am elbslawischen Gebiet hatten (Ludat 1995: 5). Die christlichen Mächte waren das Deutsche Reich, das piastische Polen sowie zeitweise die böhmische Premyslidenmacht. Sie versuchten die alte Ordnung in jahrzehntelangen Kämpfen wiederherzustellen. Außerdem lag ihnen die Befriedung und Christianisierung der Völker in den entsprechenden Gebieten nahe (Ludat 1995: 6).Um die Jahrtausendwende brach dann aber ein innerimperischer Konflikt zwischen Boleslaw Chrobry, der mittlerweile seinen 992 verstorbenen Vater Mieszko I. als Herrscher Polens beerbt hatte, und dem neu gewählten deutschen König Heinrich II., aus.
NEUBUCH! 2007. 40 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 3 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V67370



