Cheever

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Cheever, Susan: Looking for Work, New York Simon and Schuster 1979
ISBN: 067125054X Fine

A clean, fresh and nice first printing. An increasingly uncommon first edition in collector's condition. Original price intact on dust jacket, as necessary for a collectible book. Susan Cheever, the daughter of noted author John Cheever, has written a wonderfully poignant and readable first novel of a woman who loves men, but whose relationships are sabotaged by family expectations and her dreams. Based upon her own life, Cheever takes the reader on a rare tour within the family dynamic of a critically lauded, but commercially unsuccessful novelist. Cheever is a talented novelist who has written nine books, including novels and memoirs. She has also written for The New Yorker, The New York Times, and Talk magazine, among other publications. She is a contributing writer for Architectural Digest and writes a weekly column for Newsday. She has appeared on The Today Show, 20/20, and CBS Sunday Morning. A Guggenheim fellow, Cheever teaches writing at the college level. First Edition, First Printing Fine Hard Cover in Dust Jacket

[SW: FICTION GENERAL]

Details

Cheever, John: 50 Jahre Rowohlt Rotations Romane: O Jugend, O Schönheit. Stories. Deutsch von Lore Fiedler und Jürgen Manthey, Rowohlt Sonderausgabe 1996 Reinbek bei Hamburg ISBN: 349922058x
122S. 12°

Taschenbuch Miniaturtaschenbuch. Der Einband leicht knickig, Papier allg. etwas nachgedunkelt, Exlibris auf Innendeckel, ansonsten guter Zustand. Es sind die Stories, die John Cheever zu einem der wichtigsten Autoren der amerikanischen Literatur gemacht haben. Von der internationalen Literaturkritik gepriesen, wurde er zum von Autorenkollegen verehrten Vorbild. In diesen Kurzgeschichten entfaltet sich all seine Meisterschaft lakonisch, präzise, skurril und witzig liefern sie ein Portrait einer Zeit und sind doch auch die ganze Comedie Humaine. Aber lesen Sie, was der Autor selbst dazu schrieb: "Diese Stories sind seit meiner ehrenhaften Entlassung aus der Armee am Ende des Zweiten Weltkriegs entstanden. Manchmal wirken sie wie Geschichten aus einer längst unter gegangenen Welt, als New York noch eine vom flirrenden Licht zweier Flüsse durchwirkte Stadt war, als man aus dem Radio das Benny-Goodman-Quartett hörte und als so gut wie jeder einen Hut trug. Hier treten die letzten aus jener Generation von Kettenrauchern auf, die morgens alle Welt mit ihrem Gehuste weckten, die sich auf Cocktailpartys regelmäßig zu dröhnten, sich voller Wehmut nach Liebe und Glück sehnten und deren Götter so alt waren wie Ihre (wer immer Sie sein mögen) und meine Götter." John Cheever (* 27. Mai 1912 in Quincy, Massachusetts; 18. Juni 1982 in Ossinning, New York) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Cheever wurde durch seine (zunächst im New Yorker veröffentlichten) Short Stories bekannt, für die er 1979 den Pulitzer-Preis erhielt. Wie in seinen Romanen ( für "The Wapshot Chronicle" war er bereits 1958 mit dem National Book Award ausgezeichnet worden) befasste er sich zumeist mit dem doppelbödigen Leben in den amerikanischen Suburbs (daher sein Beiname "Tschechow der Vorstädte") sowie mit den Themen Alkohol und Homosexualität. Cheever, von seinem Kollegen John Updike auf eine Stufe mit Faulkner gestellt und von bekannten Gegenwartsautoren wie Jonathan Franzen oder T. C. Boyle als Vorbild genannt, galt in den USA lange als skandalfreier, gesellschaftlich hoch anerkannter Schriftsteller. Erst in seinen letzten Jahren wurden nähere Einzelheiten über seine massiven Alkoholprobleme, seine Bisexualität und seine unglückliche Ehe bekannt. In prekären Verhältnissen aufgewachsen und zu Beginn seiner Karriere lange von der Hand in den Mund lebend, hat Cheever stets ein Mittelstandsleben angestrebt. Als dieser Wunsch mit zunehmendem Erfolg in Erfüllung ging, sezierte er dieses Leben in den Vororten jedoch mit großem Scharfblick. In satirischer Form warf er einen Blick hinter die Fassade der dort zur Schau gestellten Wohlanständigkeit und zeigte, dass sich hinter den kurzgeschorenen Rasenflächen, den immergleichen Vorgärten und Häusern eine gewaltige Leere auftat, die mit Alkohol, Partnertausch und Intoleranz gegenüber allem Fremden gefüllt wurde. Stets wird auch seine innere Zerrissenheit deutlich zwischen dem Wunsch, dazuzugehören, und der Erkenntnis, wie verlogen dieses Leben war. Doch in seinen Geschichten (auch seine Romane sind oft eher eine Ansammlung brillant erzählter Short Storys) war und blieb Cheever ein witziger, vor Einfällen übersprudelnder, stilistisch hervorragender Erzähler. Dies gilt sowohl für die beiden Wapshot-Romane, eine moderne Schelmengeschichte mit tragisch-elegischem Ausgang, als auch für "Bullet Park", in der das Leben der beiden Hauptfiguren Paul Hammer und Eliot Nailles, wie ihre Namen bereits ahnen lassen, auf fatale Weise miteinander verknüpft ist, und für den späten Gefängnisroman "Falconer". Was all das mit Cheevers eigenem Leben zu tun hat, lässt sich am besten in Cheevers Tagebüchern verfolgen, die "wegen eines Umfangs von über 20000 Manuskriptseiten) nur auszugsweise veröffentlicht bzw. übersetzt wurden, sich aber wie ein spannender Roman lesen. 1982, mehrere Jahre nachdem er dem Alkohol endgültig abgeschworen hatte, erhielt Cheever für sein Gesamtwerk die Nationalmedaille der American Academy of Arts and Letters, und erlag sechs Wochen später einem langjährigen Krebsleiden.

[SW: Jubiläumsausgaben | Miniaturtaschenbücher | Amerikanische Literatur | Erzählungen]

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Cheever, John: Kein schöner Land... Erzählung. Aus dem Amerik.v. Reinhild Böhnke. Berlin, Volk & Welt 1984.
SPEKTRUM 195.; OT.: OH WHAT A PARADISE IT SEEMS.; John Cheever (*1912 in Quincy, Massachusetts; 1982 in Ossinning, New York), US-amerikanischer Schriftsteller. John Cheever gelang der Durchbruch mit seinen Short Stories, mit denen er, meist mit ironischem Unterton, amerikanische Alltagsszenen beschreibt. Cheever schilderte in Romanen ("Falconer", 1977; "Kein schöner Land ...", 1982) und Kurzgeschichten ("The housebreaker of Shady Hill", 1958) humorvoll und satirisch das Leben in den reichen amerikanischen Vororten. Er erhielt für sein Gesamtwerk 1979 den Pulitzer-Preis.; "Dies ist ein perfekter Cheever-Text. Perfekt.Punkt." (NEW YORK TIMES BOOK REVIEW) "Rundum gelungen - zurückhaltend, klug." (NEWSWEEK); Einbd.-gest.v.Lothar Reher; Tadelloses, druckfrisches Expl.

Paperback m.OSU., 8°, 117 S.

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Falconer; John Cheever; Roman; Universitätsprofessor; Ezekiel Farragut; Gefängnis; Einzelschicksal; Gesellschaft; Gefangenschaft Cheever, John: Falconer / John Cheever, München, Zürich : Droemer-Knaur 1978 ISBN: 3426089092

1. - 10. Tsd. 20 cm teils fleckig, Umschlag Gebrauchsspuren - John Cheever, (1912-1982) erzählt hier die Geschichte des ehemaligen Universitätsprofessors Ezekiel Farragut, der im Gefängnis Falconer einsitzt, da er seinen Bruder getötet hat und drogensüchtig ist. Am Einzelschicksal wird der Zustand einer ganzen Gesellschaft demonstriert. Es platzt die Seifenblase der Illusion Freiheit, denn alle sind gleichermaßen gefangen, ob sie nun innerhalb oder außerhalb der Gefängnismauern leben. Erträglich werden die Phasen und Formen der Gefangenschaft nur durch Drogen. Der Roman (1977) Falconer stand lange auf den Bestsellerlisten in den USA, und Cheever bekam 1979 den Pulitzerpreis.

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