Cechov
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Bunin, Iwan: Cechov Erinnerungen eines Zeitgenossen. Ausgezeichnet als Buch des Monats Januar 2005 von der Darmstädter Jury, FRIEDENAUER PRESSE, Oktober 2004 ISBN: 3932109384
Das Rätsel Cechov, sein Genie und sein Geheimnis haben Rußlands ersten Nobelpreisträger, den Dichter Ivan Bunin (1870-1953) zeitlebens fasziniert. Bunin, seit 1899 mit dem großen Vorbild eng befreundet, war Cechov in Jalta der liebste Gast. Er überlebte seinen großen Kollegen um 49 Jahre und hatte sich schon seit 1910 mit dem Plan getragen, ein Buch über Cechov zu schreiben. Doch der Erste Weltkrieg, der Oktoberumsturz, schließlich die Flucht nach Frankreich und der Zweite Weltkrieg hinderten ihn lange Zeit, die Erinnerungen an Cechov zu einem Buch auszubauen. Erst nach dem Krieg konnte Bunin in Paris in russischen Buchhandlungen Bände der maßgeblichen großen Moskauer Cechov Ausgabe kaufen. Hier las er Cechovs Briefe noch einmal im Zusammenhang. Er exzerpierte Briefe, charakteristische Zitate, ergänzte seine Erinnerungen, hielt Stichworte fest, machte Anstreichungen in aller ihm verfügbaren Sekundär- und Memoirenliteratur - und starb über dieser Arbeit 1953. Seiner Witwe, Vera N. Bunina, die das umfangreiche Material zusammenstellte, verdanken wir diesen Erinnerungsband, den sie 1955 im New Yorker Cechov-Verlag (auf russisch) veröffentlichte. Im Cechov Jahr - im Juli 1904 ist der Schriftsteller in Badenweiler gestorben - erscheint mit der deutschen Erstübersetzung von Bunins Aufzeichnungen ein Winterbuch, über dessen Lektüre man nachdenklich werden kann. Mit Sicherheit wird man zu Cechov, seinen wunderbaren Briefen, seinen Erzählungen greifen - um das von Bunin Formulierte bestätigt zu finden. Bunins Cechov ist, neben der Liebeserklärung, die ihm Nabokov in seinen Vorlesungen zur klassischen russischen Literatur gemacht hat, das wohl Beste und Zuverlässigste, was je über Anton Cechov geschrieben worden ist. Peter Urban
NEUBUCH! 2004. XI, 298 S. 21 cm 211 mm x 136 mm x 27 mm
[SW: Tschechow, Anton; Biografien/Erinnerungen, Buch des Monats (Darmstädter Jury)]
Schulz, Hertha von/Knipper, Ada/Dick, Gerhard/Urban, Peter/Tschechow, Anton/Cechov, Anton: Flattergeist Erzählungen 1888-1892. Hrsg. u. m. Anm. v. Peter Urban, DIOGENES, 010 ISBN: 3257202644
Anton Cechov Flattergeist "Ich teile alle Werke in zwei Sorten ein, solche, die mir gefallen, und solche, die mir nicht gefal- len. Ein anderes Kriterium habe ich nicht. Viel- leicht werde ich mir mit der Zeit, wenn ich klüger werde, Kriterien aneignen, einstweilen aber er- müden mich nur alle Gespräche über das Kunst- lerische und kommen mir vor wie die Fortset- zung all jener scholastischen Streitgespräche, mit denen sich die Menschen im Mittelalter ermüdet haben." Anton Cechov "Ich übernehme es, alle, die Cechov kritisie- ren, umzubringen - diese stumpfsinnigen, groß- mäuligen, schimmelbedeckten Kunstkenner. Um Cechov zu verstehen, muß man ganz einfach ein anständiger Mensch sein. " Maxim Gorki "Er ist der subtilste Analytiker menschlicher Be- ziehungen. Wenn wir diese Geschichten über Fastnichts lesen, weitet sich unser Horizont, und wir gewinnen einen erstaunlichen Sinn für die Freiheit." Virginia Woolf "Ich bewundere Cechov maßlos - wie wohl jeder, der Geschichten schreibt. Er ist unnachahmlich." Frank O'Connor "Ein Poet wie Whitman ein Dramatiker wie Shakespeare ein großer Mann wie sie alle - all das vereinigt er ja in sich. Aber Cechov ist noch mehr. Er ist mein Freund." Sean O'Casey "Cechov, das ist für mich der größte Geist der ganzen Weltliteratur." Andrzej Szczypiorski
NEUBUCH! 1976. 381 S. 18 cm; detebe Diogenes Taschenbücher Nr.20264
Bunin, Ivan. Cechov, Berlin, Friedenauer Presse, 2004. ; fester Einband / hard cover
Das Rätsel Cechov, sein Genie und sein Geheimnis haben Rußlands ersten Nobelpreisträger, den Dichter Ivan Bunin (1870-1953) zeitlebens fasziniert. Bunin, seit 1899 mit dem großen Vorbild eng befreundet, war Cechov in Jalta der liebste Gast. Er überlebte seinen großen Kollegen um 49 Jahre und hatte sich schon seit 1910 mit dem Plan getragen, ein Buch über Cechov zu schreiben. Doch der Erste Weltkrieg, der Oktoberumsturz, schließlich die Flucht nach Frankreich und der Zweite Weltkrieg hinderten ihn lange Zeit, die Erinnerungen an Cechov zu einem Buch auszubauen. Erst nach dem Krieg konnte Bunin in Paris in russischen Buchhandlungen Bände der maßgeblichen großen Moskauer Cechov-Ausgabe kaufen. Hier las er Cechovs Briefe noch einmal im Zusammenhang. Er exzerpierte Briefe, charakteristische Zitate, ergänzte seine Erinnerungen, hielt Stichworte fest, machte Anstreichungen in aller ihm verfügbaren Sekundär- und Memoirenliteratur - und starb über dieser Arbeit 1953. Seiner Witwe, Vera N. Bunina, die das umfangreiche Material zusammenstellte, verdanken wir diesen Erinnerungsband, den sie 1955 im New Yorker Cechov-Verlag (auf russisch) veröffentlichte. Im Cechov Jahr - im Juli 1904 ist der Schriftsteller in Badenweiler gestorben - erscheint mit der deutschen Erstübersetzung von Bunins Aufzeichnungen ein Winterbuch, über dessen Lektüre man nachdenklich werden kann. Mit Sicherheit wird man zu Cechov, seinen wunderbaren Briefen, seinen Erzählungen greifen - um das von Bunin Formulierte bestätigt zu finden. "Bunins Cechov ist, neben der Liebeserklärung, die ihm Nabokov in seinen Vorlesungen zur klassischen russischen Literatur gemacht hat, das wohl Beste und Zuverlässigste, was je über Anton Cechov geschrieben worden ist." Peter Urban.
Erinnerungen eines Zeitgenossen. Aus dem Russischen übersetzt von Brigitte van Kann. Herausgegeben und kommentiert von Peter Urban - farbig illustr. OPp., 312 S. - Reihe: Ein Winterbuch - Kreditkarten ab 15,- EUR Warenwert -
[SW: Literatur, Biografien/ Literature, biography | Literatur, sekundär, englische/ Literature, secondary, english]
Cechov, Anton; Zeitgenössische internationale Literatur 28327 Cechov, Anton; Zeitgenössische internationale Literatur: *FLATTERGEIST* Erzählungen Anton Cechov Flattergeist "Ich teile alle Werke in zwei Sorten ein, solche, die mir gefallen, und solche, die mir nicht gefal- len. Ein anderes Kriterium habe ich nicht. Viel- leicht werde ich mir mit der Zeit, wenn ich klüger werde, Kriterien aneignen, einstweilen aber er- müden mich nur alle Gespräche über das Kunst- lerische und kommen mir vor wie die Fortset- zung all jener scholastischen Streitgespräche, mit denen sich die Menschen im Mittelalter ermüdet haben." Anton Cechov "Ich übernehme es, alle, die Cechov kritisie- ren, umzubringen - diese stumpfsinnigen, groß- mäuligen, schimmelbedeckten Kunstkenner. Um Cechov zu verstehen, muß man ganz einfach ein anständiger Mensch sein. " Maxim Gorki "Er ist der subtilste Analytiker menschlicher Be- ziehungen. Wenn wir diese Geschichten über Fastnichts lesen, weitet sich unser Horizont, und wir gewinnen einen erstaunlichen Sinn für die Freiheit." Virginia Woolf "Ich bewundere Cechov maßlos - wie wohl jeder, der Geschichten schreibt. Er ist unnachahmlich." Frank O'Connor "Ein Poet wie Whitman ein Dramatiker wie Shakespeare ein großer Mann wie sie alle - all das vereinigt er ja in sich. Aber Cechov ist noch mehr. Er ist mein Freund." Sean O'Casey "Cechov, das ist für mich der größte Geist der ganzen Weltliteratur." Andrzej Szczypiorski, Zürich, Diogenes 1976 ISBN: 3257202644
381 Seiten 8° Taschenbuch - **SEHR GUTER ZUSTAND!**



