Busch Wilhelm Hernach
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Busch, Wilhelm: Hernach. Mit einem Nachwort von Otto Nöldeke. - (=Insel-Bücherei ;IB Nr 507 (1A)). Leipzig, Insel-Verlag, [1937].
Buchrücken fehlt. Buchkanten etwas berieben. Befriedigender Zustand. - Aus dem Nachwort: "Es ist beinahe so, als ob der Meister mit dem Bändchen 'Hernach' seinen auf das Aphoristische gerichteten Haupt- und Grundzug noch einmal abschließend hätte dokumentieren müssen, denn hier herrscht nun erstmalig, unbeschwert von allem Handlungsbeiwerk, der reine Gedanke, in Strich und Wort auf die kurze Formel gebracht, deren Gesetze niemand so beherrscht wie er." - - Heinrich Christian Wilhelm Busch (* 15. April 1832 in Wiedensahl; 9. Januar 1908 in Mechtshausen) war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Seine erste Bildergeschichte erschien 1859. Schon in den 1870er Jahren zählte er zu den bekannten Persönlichkeiten Deutschlands und zu seinem Todeszeitpunkt galt er als ein "Klassiker des deutschen Humors" der mit seinen satirischen Bildergeschichten eine Volkstümlichkeit wie nur wenige seines Genres erreichte. Er gilt heute als einer der Pioniere des Comics. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Bildergeschichten Max und Moritz, die fromme Helene, Plisch und Plum, Hans Huckebein, der Unglücksrabe und die Knopp-Trilogie. Viele seiner Zweizeiler wie "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr" oder "Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich" sind zu festen Redewendungen im deutschen Sprachgebrauch geworden. Seine Satiren verspotten häufig Eigenschaften einzelner Typen oder Gesellschaftsgruppen. So greift er in seinen Bildergeschichten die Selbstzufriedenheit und zweifelhafte Moralauffassung des Spießbürgers und die Frömmelei bürgerlicher und geistlicher Personen an. Die Diskrepanz zwischen dem humoristischen Werk und der Person Wilhelm Busch ist groß. Er war ein ernster und verschlossener Mensch, der viele Jahre seines Lebens zurückgezogen in der Provinz lebte. Seinen Bildergeschichten, die er als "Schosen" bezeichnete, maß er wenig Wert bei. Sie waren am Beginn für ihn nur ein Broterwerb, mit denen er nach einem nicht beendeten Kunststudium und jahrelanger finanzieller Abhängigkeit von den Eltern seine drückende wirtschaftliche Situation aufbessern konnte. Sein Versuch, sich als ernsthafter Maler zu etablieren, scheiterte an seinen eigenen Maßstäben. Die meisten seiner Bilder hat Wilhelm Busch vernichtet, die erhaltenen wirken häufig wie Improvisationen oder flüchtige Farbnotizen und lassen sich nur schwer einer malerischen Richtung zuordnen. Seine von Heinrich Heine beeinflusste lyrische Dichtung und seine Prosatexte stießen beim Publikum, das mit dem Namen Wilhelm Busch Bildergeschichten verband, auf Unverständnis. Die Reduzierung der künstlerischen Hoffnungen und die Ablegung überhöhter Erwartungen an das eigene Leben sind Motive, die sich sowohl in seinen Bildergeschichten als auch in seinem literarischen Werk wiederfinden. Aus wikipedia-orgWilhelm_Busch
Erste Auflage dieser Ausgabe. 52 Seiten mit 59 Zeichnungen von Wilhelm Busch. 18,5 cm. Illustrierter Pappband mit Schmuckpapierbezug und montiertem Deckel- und Rückenschild.
[SW: Humoresken, Humor, Humoristische Literatur, Buchhandelsgeschichte, Satire, Buchgeschichte, Insel Bücherei, Buch, Deutsche Literatur Anfang des 20. Jahrhunderts, Satiren, Insel Verlag, Inselbücherei, Buchillustrationen, Buchreihen, Satirische Zeichnungen, Buchwissenschaft, Buchwesen, Buchillustration, Humoristische Darstellung]
BUSCH, Wilhelm: Hernach. Nachbemerkung von Otto Nöldeke. 16.-30. Tsd. (Mit einer Titelzeichnung u. 96 Zeichnungen von Wilhelm Busch, davon 8 farbig.) - Mch.: Lothar Joachim 1908.
"Das Manuscript fand sich," von Wilhelm Busch (1832-1908) "selbst zur Veröffentlichung fertig gemacht, in seinem Nachlaß vor. 'Hernach' ist das erste Werk Buschs, welches vermittelst wirklich originalgetreuer Wiedergaben die ganze Feinheit seiner durch keine Rücksicht auf Reproduktionsmöglichkeiten mehr gebundenen, frei schaltenden, reifen Zeichenkunst erkennen läßt." (Vanselow 112). - Zweite Auflage im Jahr der Erstausgabe. - Titel in Rot und Schwarz. - Name von alter Hand auf Vorsatz u. Titel.
2 nn. Bll., 62 Bll. Gr.8°. Ln. mit Rotschnitt (etw. stockfleckig).
[SW: Deutsche Literatur]
Busch, Wilhelm: Hernach. Nachbemerkung von Otto Nöldeke. 31.-35. Tsd. Mit 96 Zeichnungen von Wilhelm Busch, davon 8 farbig. - Gr.8°. Dritte Auflage im Jahr der Erstausgabe. Roter Lnbd, spätere Bindung. Frisches Exemplar, sauber. Einband ohne Titel. Lothar Joachim,München 1908.
Dritte Auflage im Jahr der Erstausgabe. - "Das Manuscript fand sich, von Busch selbst zur Veröffentlichung fertig gemacht, in seinem Nachlaß vor. 'Hernach' ist das erste Werk Buschs, welches vermittelst wirklich originalgetreuer Wiedergaben die ganze Feinheit seiner durch keine Rücksicht auf Reproduktionsmöglichkeiten mehr gebundenen, frei schaltenden, reifen Zeichenkunst erkennen läßt." (Vanselow 112). - Wilhelm Busch (1832-1908).
100 S.
Busch, Wilhelm. Hernach, München: Verl. Lothar Joachim 1908
Hernach von Wilhelm Busch. Leineneinband, mit Kopffarbschnitt, berieben und bestoßen, Buchblock leicht gelöst, mit Exlibris. [431]
31.-35. Tsd. Aufl., 62 S., Gr. Gr. 8°, Leineneinband (orig.), Zust. berieben und bestoßen. Mit zahlreichen teils farbigen Illustrationen.
[SW: Kinderbücher, Kinder und Jugendliteratur, Kinderbuchillustrator, Busch, Wilhelm]



