Burg

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Ebhardt, Bodo. Deutscher Burg Kalender 1919. Berlin-Grunewald. Burgverlag. 1919.
Der Vorderdeckel mit vier kleinen Löchlein, sonst guter Erhaltungszustand.

Format etwa 34 x 17 cm. Ill.Orig.- Brosch. 28 nicht numerierte Blatt. Neben dem Kalendarium Beschreibungen und Abbildungen zu folgenden Burgen: Burg und Schloß Aufseß, Burg Berneck, Burg Flossenbürg, Burg Lisberg, Burg Rabeneck, Burg Rabenstein, Burg Schönberg, Burg Streitberg, Burg und Schloß Thurnau, Burg Virnsberg, Burg Wülzburg und Burg Zwernitz.

[SW: Mittelalter, Schlösser, Deutsche Geschichte, Castle, Franken, Oberpfalz]

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Aargau. Merz, Walther. Die Habsburg. Studie, im Auftrag der h. Baudirektion des Kantons Aargau verfasst. Mit 321 Abbildungen im Text, 19 Tafeln, einem Plane und 6 Stammtafeln. Aarau, Verlag von H. R. Sauerländer & Co. o.J. [um 1896].
Barth 20698. - Diese Ausgabe bei Sauerländer ist ziemlich ungewöhnlich: Bibliothekseinträge nennen als Verlag praktisch nur Wirz in Aarau 1896. Bibliographien erwähnen kaum jemals den Verlag, so dass hier weder bei Barth noch bei Brandstetter (Kantons- und Ortsgeschichte, in: BSLK Fasc. V3) ein Hinweis gewonnen werden könnte. Satztechnisch, dh. typographisch sind die beiden Ausgaben, die uns zusammen zum Vergleich vorliegen, bis auf das Titelblatt mit abweichender Typographie und unterschiedlichem Impressum identisch; möglicherweise gingen Verlagsrechte und Stehsatz, sowie auch Restexemplare relativ kurzfristig von Wirz an Sauerländer über : der umgekehrte Fall ist in Anbetracht der langen Betriebsgeschichte und der Marktposition der Firma Sauerländer eher unwahrscheinlich. Es handelt sich demnach höchstwahrscheinlich um eine (rare) Titelausgabe (dh. die Ausgabe unveränderter Restbestände von Büchern) oder einen unveränderten (und kurzfristigen) Nachdruck mit lediglich einer Änderung des Impressums; auf jeden Fall liegt jedoch ein editionsgeschichtlich und verlagsrechtlich insofern interessanter Sonderfall vor, als eine (moderne) Definition der Titelausgabe besagt, diese sei nicht erlaubt, wenn das neue Titelblatt den Eindruck einer neuen Auflage erwecken könne (H. Hiller, Wörterbuch des Buches, Frankfurt a. M. 1954; vgl. allgemein dazu auch J. Goldfriedrich, Geschichte des Deutschen Buchhandels, 2, Leipzig 1908, Kap. Der Buchhandel, bes. p. 324 u. passim). - Gliederung des Inhalts: I. Geschichte der Burg und ihrer Bewohner (Gründung, Teilung des habsburgischen Gutes, Verleihung an Dienstleute, Eroberung des Aargaus, Schicksale unter Bern, Aargauischer Staatsbesitz); II. Die Ansichten der Habsburg (Bildliche Darstellungen seit Specker, Türst und Stumpf, bis zum 18. u. 19. Jh.); III. Der Bau (Lage, Situation um 1895); IV. Ergebnisse (Überblick über die baugeschichtliche Entwicklung). - Die Habsburg; Stammburg der Habsburger : Ehemalige Doppelwohnburg der Grafen von Habsburg, oberhalb der gleichnamigen Gemeinde im Kt. Aargau gelegen. Erhalten ist nur noch der westliche Teil der ursprünglichen Anlage; der östliche Teil wurde archäologisch untersucht. Demnach war die Anhöhe bereits in der mittleren Bronzezeit und in der Römerzeit begangen. Die um 1020/30 vermutlich durch den Frühhabsburger Radbot erfolgte Gründung ist schriftlich überliefert. Radbot errichtete im Rahmen des hochmittelalterlichen Landesausbaus die vordere Burg, den östlichen Teil, als Rodungsherrschaft mit den Höfen und Fluren des heutigen Dorfes Habsburg. Die Burg bildete den Mittelpunkt des damaligen habsburgischen Besitzes, des 'Eigen' (Eigenamt), und ab 1100 benannte sich auch die Gründerfamilie nach ihr. Im letzten Drittel des 11. Jahrhunderts erfolgte der Ausbau zur Doppelanlage. Die vordere Burg diente den Grafen von Habsburg als Wohnsitz, bis diese um 1220/30 wohl in die neu gegründete Stadt Brugg dislozierten. Mit der hinteren Burg waren seit alters her die Schenken von Habsburg und die Truchsessen von Habsburg und Wildegg belehnt. Durch den Ausbau des habsburgischen Besitzes verlor die Burg nach 1300 ihre herrschaftspolitische Bedeutung. Der vordere Teil ging nach dem Wegzug der Habsburger an die Herren von Wülpelsberg und zu Beginn des 13. Jh. an die Herren von Wohlen, die 1371 das gesamte Burglehen an sich zogen. Sie ergaben sich 1415 kampflos den Berner Eroberern und wahrten so ihre Besitzrechte. 1420 ging die Burg an die Familie von Grifensee, 1457 an den Stand Bern, von da 1462 an Hans Arnold Segesser und 1469 an das Kloster Königsfelden. Ab 1528 verwaltete der Königsfelder Hofmeister die mit einem Wächter besetzte Burg, bis sie 1804 in den Besitz des Kt. Aargau gelangte. 1978-1983 und 1994-95 wurden umfangreiche Grabungen durchgeführt. (D. Sauerländer, in: HLS). -- Walther Merz (Menziken 1868 -1938 Aarau), ref., von Menziken, 1923 Ehrenbürger von Aarau, Jurist. Studium der Rechte in Basel, Bern und München, 1891 Promotion an der Universität Bern. U.a. bearbeitete Merz mehrere Bände der 'Rechtsquellen des Kt. Aargau', gab verschiedene Urkundenbücher heraus, erstellte Archivinventare und publizierte u.a. zur Geschichte der Burgen und Städte des Kt. Aargau. (aus: A. Wohler, in HLS).

Gr.-8°. VII (+ 1), 100 SS. Textabbn., 6 (5 Falt-) Stammtafeln, 19 Tfn. u. 1 Faltplan (Grundriss; mit Randläsur bei der Montierung, Darstellung nicht tangiert) i. Anhang. OLn. (blau; Kapitale geringfügig bestossen, Einband leicht stockfleckig, wenig störend) mit weissem (R-) Titel. Seiten min. gebräunt u. marginal unterschiedlich (eher leicht) stockfleckig. Leichtere Alters- u. Lagerungs-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren. Gesamthaft grossenteils sauberes, recht gutes Exemplar.

[SW: Aargauer Habsburger habsburgische mittelalterliche spätmittelalterliche Geschichte. Mittelalter. Spätmittelalter. Feudalismus. Feudalsystem. Kanton Aargau. Region. Ortskunde. Heimatkunde. Lokale Kulturgeschichte. Kultur. Dörfer. Gemeinden. Landgemeinden. Soziale Struktur. Macht. Herrschaft. Adel. Regionale aargauische Adelshäuser. Adelssitze. Wohnsitze. Grundbesitz. Güter. Immobilien. Burg. Burgen. Burganlagen. Feudale Schlösser. Schloss. Herren. Schlossherren. Burgherren. Landesherren. Herrscher. Adlige Familien. Adelsfamilien. Dynastie. Dynastien. Namen. Familiennamen. Geschlechter. Familienforschung. Genealogie. Stammbaum. Stammbäume. Architektur. Bauen. Bauweise. Bauwesen. Baustile. Baugeschichte. Architekturgeschichte. Profane befestigte Bauten. Profanbauten. Festungsbauten. Schutzbauten. Burgenbau. Kunstdenkmäler. Baudenkmäler. Räume. Interieurs. Saal. Säle. Rittersäle. Zimmer. Stuben. Wohnräume. Siegel. Siegelkunde. Sigillologie. Wappen. Familienwappen. Wappenkunde. Heraldik.]

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Aargau. Merz, Walther. Die Habsburg. Studie, im Auftrag der h. Baudirektion des Kantons Aargau verfasst. Mit 321 Abbildungen im Text, 19 Tafeln, einem Plane und 6 Stammtafeln. Aarau, Druck und Verlag von Emil Wirz, vorm. J. J. Christen 1896.
Barth 20698. - Bibliothekseinträge nennen als Verlag praktisch nur Wirz; es gibt jedoch eine (undatierte) typographisch mit Ausnahme des Titelblattes identische Ausgabe von Sauerländer in Aarau. Bibliographien erwähnen kaum jemals den Verlag, so dass diesbezüglich weder bei Barth noch bei Brandstetter (Kantons- und Ortsgeschichte, in: BSLK Fasc. V3) ein konkreter Hinweis gewonnen werden könnte. Die SNB vermerkt in ihrem einzigen Eintrag beim Impressum 'Aarau [Umschlag:] und Leipzig : [s.n.], 1896', was bei Wirz und Sauerländer so nicht der Fall ist. Die British Library stellt zu ihren Ausgaben Aarau 1896 etwas gar sibyllinisch fest "Related item : Issued in other form: Die Habsburg. Studie [etc.]", wobei völlig offen bleibt, was damit gemeint ist. Vermutlich gingen Verlagsrechte und Stehsatz, sowie auch Restexemplare relativ kurzfristig von Wirz an Sauerländer über : der umgekehrte Fall ist in Anbetracht der langen Betriebsgeschichte und der Marktposition der Firma Sauerländer eher unwahrscheinlich. Höchstwahrscheinlich handelt es sich bei der Sauerländer-Version um eine (rare) Titelausgabe (dh. die Ausgabe unveränderter Restbestände von Büchern) oder einen unveränderten (und kurzfristigen) Nachdruck der Wirz-Produktion. - Gliederung des Inhalts: I. Geschichte der Burg und ihrer Bewohner (Gründung, Teilung des habsburgischen Gutes, Verleihung an Dienstleute, Eroberung des Aargaus, Schicksale unter Bern, Aargauischer Staatsbesitz); II. Die Ansichten der Habsburg (Bildliche Darstellungen seit Specker, Türst und Stumpf, bis zum 18. u. 19. Jh.); III. Der Bau (Lage, Situation um 1895); IV. Ergebnisse (Überblick über die baugeschichtliche Entwicklung). - Die Habsburg; Stammburg der Habsburger : Ehemalige Doppelwohnburg der Grafen von Habsburg, oberhalb der gleichnamigen Gemeinde im Kt. Aargau gelegen. Erhalten ist nur noch der westliche Teil der ursprünglichen Anlage; der östliche Teil wurde archäologisch untersucht. Demnach war die Anhöhe bereits in der mittleren Bronzezeit und in der Römerzeit begangen. Die um 1020/30 vermutlich durch den Frühhabsburger Radbot erfolgte Gründung ist schriftlich überliefert. Radbot errichtete im Rahmen des hochmittelalterlichen Landesausbaus die vordere Burg, den östlichen Teil, als Rodungsherrschaft mit den Höfen und Fluren des heutigen Dorfes Habsburg. Die Burg bildete den Mittelpunkt des damaligen habsburgischen Besitzes, des 'Eigen' (Eigenamt), und ab 1100 benannte sich auch die Gründerfamilie nach ihr. Im letzten Drittel des 11. Jahrhunderts erfolgte der Ausbau zur Doppelanlage. Die vordere Burg diente den Grafen von Habsburg als Wohnsitz, bis diese um 1220/30 wohl in die neu gegründete Stadt Brugg dislozierten. Mit der hinteren Burg waren seit alters her die Schenken von Habsburg und die Truchsessen von Habsburg und Wildegg belehnt. Durch den Ausbau des habsburgischen Besitzes verlor die Burg nach 1300 ihre herrschaftspolitische Bedeutung. Der vordere Teil ging nach dem Wegzug der Habsburger an die Herren von Wülpelsberg und zu Beginn des 13. Jh. an die Herren von Wohlen, die 1371 das gesamte Burglehen an sich zogen. Sie ergaben sich 1415 kampflos den Berner Eroberern und wahrten so ihre Besitzrechte. 1420 ging die Burg an die Familie von Grifensee, 1457 an den Stand Bern, von da 1462 an Hans Arnold Segesser und 1469 an das Kloster Königsfelden. Ab 1528 verwaltete der Königsfelder Hofmeister die mit einem Wächter besetzte Burg, bis sie 1804 in den Besitz des Kt. Aargau gelangte. 1978-1983 und 1994-95 wurden umfangreiche Grabungen durchgeführt. (D. Sauerländer, in: HLS). -- Walther Merz (Menziken 1868 -1938 Aarau), ref., von Menziken, 1923 Ehrenbürger von Aarau, Jurist. Studium der Rechte in Basel, Bern und München, 1891 Promotion an der Universität Bern. U.a. bearbeitete Merz mehrere Bände der 'Rechtsquellen des Kt. Aargau', gab verschiedene Urkundenbücher heraus, erstellte Archivinventare und publizierte u.a. zur Geschichte der Burgen und Städte des Kt. Aargau. (aus: A. Wohler, in HLS). - Exlibris Fritz Blaser (hs. datiert IV. 1924) : Drei Raben über Büchern (Braundruck; nicht bei Wegmann). Fritz Blaser (Luzern 1898-1980 ibid.), von Trubschachen und Luzern. Lehrerseminar, 1919-1925 berufsbegleitende Studien in Zürich und Neuenburg. Sekundarlehrer, 1950-1964 Rektor der Zentralschweizer Verkehrsschule Luzern. Neben seinen Hauptwerken 'Bibliographie zur Geschichte des schweizerischen Zeitungswesens' (1940), 'Die Gemeinden des Kantons Luzern' (1949) und 'Bibliographie der Schweizer Presse' (1956-58) publizierte Blaser rund 300 Arbeiten zur Presse-, Buchdruck- und Papiergeschichte sowie heimatkundliche Schriften mit besonderer Berücksichtigung des Kantons Luzern. 1959 wurde er mit dem Innerschweizer Kulturpreis ausgezeichnet. (M. Lischer, in: HLS).

Gr.-8°. VII (+1), 100 SS. Textabbn., 6 (5 Falt-) Stammtafeln, 19 Tfn. u. 1 Faltplan (Grundriss; mit Randläsur bei der Montierung, Darstellung nicht tangiert) i. Anhang. HLn. d.Zt. (leicht berieben) mit marmorierten Deckeln. Wohl Originalausgabe. Seiten min. gebräunt u. vereinzelt leicht stockfleckig. Leichtere Alters- u. Lagerungs-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren, Exlibris a. Vorsatz. Gesamthaft weitgehend sauberes, recht gutes Exemplar.

[SW: Aargauer Habsburger habsburgische mittelalterliche spätmittelalterliche Geschichte. Mittelalter. Spätmittelalter. Feudalismus. Feudalsystem. Kanton Aargau. Region. Ortskunde. Heimatkunde. Lokale Kulturgeschichte. Kultur. Dörfer. Gemeinden. Landgemeinden. Soziale Struktur. Macht. Herrschaft. Adel. Regionale aargauische Adelshäuser. Adelssitze. Wohnsitze. Grundbesitz. Güter. Immobilien. Burg. Burgen. Burganlagen. Feudale Schlösser. Schloss. Herren. Schlossherren. Burgherren. Landesherren. Herrscher. Adlige Familien. Adelsfamilien. Dynastie. Dynastien. Namen. Familiennamen. Geschlechter. Familienforschung. Genealogie. Stammbaum. Stammbäume. Architektur. Bauen. Bauweise. Bauwesen. Baustile. Baugeschichte. Architekturgeschichte. Profane befestigte Bauten. Profanbauten. Festungsbauten. Schutzbauten. Burgenbau. Kunstdenkmäler. Baudenkmäler. Räume. Interieurs. Saal. Säle. Rittersäle. Zimmer. Stuben. Wohnräume. Siegel. Siegelkunde. Sigillologie. Wappen. Familienwappen. Wappenkunde. Heraldik.]

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Neudert, Otto: Burg/Ruine Theben - Radierung Radierung in braun aus Burgen und Städte in Niederdonau, St. Pölten/St. Pöltner Verlagsanstalt, 1944.
Handschriftlich signiert. Blatt bestossen und oben einen Einriss von etwa 1,5 cm. Die Burg Devin (deutsch Burg Theben/Thebener Burg) ist eine Ruine in Bratislava in der Slowakei. Sie hat für die Slowaken eine wichtige identitätsstiftende Funktion, denn in den alt-slawischen Ruinenresten sehen sie ihre Wurzeln als eine der slawischen Nationen, die aus dem Großmährischen Reich hervorging. Inhaltsverzeichnis Lage Die Burg erhebt sich als Ruine einer imposanten Festungsanlage auf dem Felsmassiv am Zusammenfluss von March und Donau hoch über das davorliegende Marchfeld, am Fuß des 513 Meter hohen Thebener Kogels , mit dem die Kleinen Karpaten gegenüber dem Hundsheimer Berg am Donaudurchbruch (der Thebener Pforte, früher Porta Hungarica, genannt wird) beginnen. Herkunft des Namens Die Herkunft des slawischen Namens der Burg und des gleichnamigen Ortes (Devin), welcher aus dem Mittelalter (864) als "Dowina, id est puella" (deutsch Dowina, das heißt Magd) überliefert ist, ist nicht sicher geklärt. Er könnte vom slowakischen Wort "deva" / "dievka", das so viel wie "Magd" / "Mädl" bedeutet (vergleiche deutsch Magdeburg) stammen. Auch vom Namen der slawischen Göttin Deva könnte der Name laut einiger slowakischer Autoren stammen. Devin könnte also das Zentrum des Kultes um diese Göttin gewesen sein. Auch die Erklärung, dass es sich um eine Bildung zum Verb divat( sa = schauen, ausblicken handelt, ist möglich. Geschichte Der Burgfelsen spielte schon vor Christus auf Grund der exponierten Lage eine wichtige strategische Rolle. In den ersten Jahrhunderten nach Christus befand sich hier eine der Grenzstationen des Römischen Reiches, wo römische Legionen den Schutz für naheliegende Städte wie Carnuntum vor den Barbaren aus dem Norden und Osten übernahmen. Die Burg (slowakisch hrad Devin) wurde in den Fuldaer Annalen als Dowina 864 zum ersten Mal erwähnt, sie bestand damals aus einer fürstlichen Burg mit Kirche und Grabstätte sowie Schutzwällen auf dem dahinterliegenden Berg Devinska Kobyla. In der älteren Forschung wurde mehrfach die Vermutung geäußert, Devin wäre mit dem castrum Wogastisburg identisch oder hätte das Zentrums des Samo-Reiches gebildet. Dies wird von den heute dort tätigen Archäologen aber abgelehnt (Veronika Placha und Jana Hlavicova), da trotz langjähriger und großflächiger Ausgrabungen auf dem Burghügel Funde aus dem 7. Jahrhundert fehlen und erst wieder aus dem 8. Jahrhundert vorhanden sind. Nachdem die Slowakei nach dem Ende des Großmährischen Reiches ein Teil von Ungarn wurde (Devin gehörte zum Komitat Pressburg seit etwa 1000), gehörte die Burg ab dem 15. Jahrhundert verschiedenen ungarischen Adelsgeschlechtern bis die Festung im Jahre 1809 durch Napoleonische Truppen in die Luft gesprengt wurde. Der nationale Mythos und die Tradition der nationalen Wallfahrten wurde am 24. April 1836 durch L(udovit tur und seinen Gefährten begründet, welche an diesem Tag auf den Burgfelsen gestiegen waren. Am 18. Juli 1896 wurde die auf dem Burgfelsen auf einem Granitsockel stehende 33 Meter hohe Arpadsäule eingeweiht, welche das tausendjährige Reich der Stephanskrone (also Ungarns) symbolisieren sollte. Das Burgmassiv wurde von diesem Zeitpunkt an Arpadfelsen genannt, diese Bezeichnung hielt sich unter der deutsch- und ungarischstämmigen Bevölkerung bis 1945. Die Säule jedoch wurde schon am 31. Dezember 1918 durch tschechische Legionäre gesprengt, die Reste des Monuments wurden später nach Ungarn verbracht. Im Jahr 1961 schließlich wurde die Burgruine zum Nationaldenkmal erklärt und wurde seither zu einem Freilichtmuseum ausgebaut. Quelle: Wikipedia -

1 Auflage Radierung 19x26cm, Blattgröße: 34*42

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