Brinkmann Rom Blicke

Es wurden insgesamt 31 Einträge zu 'Brinkmann Rom Blicke' gefunden (Stand: 20.01.2012).

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Brauckhoff, Ina: Zu Rolf Dieter Brinkmanns "Rom, Blicke" - Über die Faszination des Sehens und die Verzweiflung an der Gegenwar, GRIN VERLAG; GRIN VERLAG, Juni 2008, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 363895045X
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,4, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Germanistisches Institut), Veranstaltung: Goethe, Italien und die Folgen, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wo ist, frage ich, das Fenster, das nach Süden offen ist Im Oktober 1972 bricht Rolf Dieter Brinkmann als Stipendiat nach Rom auf, wo er ein Jahr in der Villa Massimo verbringt. In diesem Zeitraum entstehen die Manuskriptaufzeichnungen zu "Rom, Blicke". Sie enthalten neben Tagebucheinträgen, Postkarten, Briefen und berichtenden Passagen in chronologischer Reihenfolge eine von Brinkmann selbst angefertigte Collage, bestehend aus Fotos, Stadtplänen, Zeitungsausschnitten, Postkarten, Fahrkarten, Quittungen und anderen "Wirklichkeitspartikeln", die vorrangig illustrativen Zwecken dienen.Aufgrund von Konflikten im Beruflichen wie im Privaten gerät Brinkmann vor seiner Abreise in eine ausweglose Situation, welche ihn zur Annahme des Stipendiums in Rom zwingt. Im Gegensatz zu den Italienaufenthalten anderer Autoren handelt es sich bei Brinkmann folglich nicht um eine Bildungsreise, vielmehr wird sein Aufenthalt im Rom von ihm als Schriftstellerexil empfunden: Nicht der Bildungsgedanke war es oder die Poesie des Südens, die ihn nach Italien führten, er brauchte einfach Geld, dazu ein wenig Abstand von Deutschland, den Freunden und der Familie in Köln. Diese Ausgangssituation ist zu berücksichtigen, um Brinkmanns Aufzeichnungen einordnen zu können.Im ersten Teil meiner Arbeit gehe ich auf die Italien- und Zivilisationskritik ein, die Brinkmann in "Rom, Blicke" äußert. Daraufhin werde ich Brinkmanns Begriff der Gegenwartsästhetik und der daraus resultierenden Neuen Sensibilität erläutern, um seine Arbeiten und damit auch die im ersten Teil beschriebene Kritik zu hinterfragen und Erklärungsansätze zu finden. Im Anschluss werde ich den mit seiner Selbstfindung verbundeneninneren Konflikt und die sich ergebende Protesthaltung Brinkmanns darstellen.

NEUBUCH! 2008. 52 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 3 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V92198

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Vöing, Nerea: Alterität und Identität in Rom Die deutsche Insel Villa Massimo bei Rolf Dieter Brinkmann und Feridun Zaimoglu, GRIN VERLAG, Mai 2010, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640318153
In meiner Seminararbeit Alterität und Identität in Rom - die ,deutsche Insel' Villa Massimo bei Rolf Dieter Brinkmann und Feridun Zaimoglu möchte ich die Frage bearbeiten, inwiefern sich die Villa Massimo als Institution in den Texten der beiden Autoren widerspiegelt und auf welche Weise der institutionelle Hintergrund ihren Blick auf Rom beeinflusst. Meine Primärtexte werden hierbei Rolf Dieter Brinkmanns Materialalbum Rom Blicke und Feridun Zaimoglus Kolumnensammlung Rom intensiv sein. Rolf DieterBrinkmann schrieb Rom, Blicke während seines zehnmonatigen Stipendiums 1972/73 in derVilla Massimo. Der Text wurde erst 1979 posthum herausgebracht und war von Brinkmannwahrscheinlich nicht als Veröffentlichung geplant. Rom, Blicke wurde schnell populär undtrug nicht unwesentlich dazu bei, dass die Villa Massimo über Jahre hinweg mit ernstenImageproblemen zu kämpfen hatte.3 Feridun Zaimoglu war Stipendiat des Jahrgangs 2005.Seine in Rom intensiv zusammengefassten Kolumnen erschienen bereits während seineslaufenden Romaufenthalts in den Kieler Nachrichten.Beginnen werde ich die Seminararbeit mit einem kurzen geschichtlichen Überblick über dieGründung und Etablierung der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo. Im Anschlussmöchte ich einige in der Villa Massimo entstandenen Texte näher beleuchten, die sich ebensowie Brinkmann und Zaimoglu mit dem Thema Alterität und Identität beschäftigen.4 Andiesem Punkt möchte ich neben der Innensicht der Stipendiaten auf die Villa Massimo, dieAußensicht von Uwe Timm anfügen, der ohne Stipendium nach Rom gezogen ist und inseinem Roman Vogel, friß die Feige nicht (1989) einen Blick von außen auf die VillaMassimo liefert. Im Folgenden komme ich auf meine Primärtexte zu sprechen. Bei derBearbeitung der beiden Texte habe ich zwei Schwerpunkte gewählt. Zum einen möchte ichdie Darstellung der Villa Massimo behandeln, zum anderen die Sicht Brinkmanns undZaimoglus auf Rom. Ein weiterer Aspekt wird sein, inwiefern die spezifische Situation einesStipendiums ihren Blick auf Rom beeinflusst. Anschließend möchte ich einen Vergleich derbeiden Texte anstellen; finden sich Gemeinsamkeiten in der Darstellung oder ist ihreStellungen zu dem Sujet Villa Massimo/Rom eine grundverschiedene

NEUBUCH! 2. Aufl. 2010. 52 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 3 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V126065

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Brinkmann, Rolf D. Rom, Blicke, ROWOHLT, REINBEK, Januar 1997 ISBN: 3499250942
Das Originalmanuskript von Rom, Blicke wurde vom 14. Oktober 1972 bis 9. Januar 1973 geschrieben. Die ersten beiden Hefte wurden von Rolf Dieter Brinkmann selbst collagiert. Die vorliegende Ausgabe versucht den Charakter des Originaltyposkripts in Satz und Layout zu bewahren.

NEUBUCH! 1979. Mit zahlr. Zeichn. u. Fotos. 249 mm x 177 mm x 26 mm Zahlr. Abb.; Rowohlt Das neue Buch Nr.94

[SW: Rom (Stadt),Biografien/Erinnerungen]

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Roloff, Jan: Rom-Erfahrungen im Spiegel literarischer Italien-Reisen in Rolf-Dieter Brinkmanns "Rom, Blicke" GRIN VERLAG; GRIN VERLAG, Februar 2008, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3638907740
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Freie Universität Berlin (Institut für Deutsche und Niederländische Philologie), Veranstaltung: ,In dieser Hauptstadt der Welt - Literarische Rom-Bilder, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese neuere Italienreise steht quer zu der Tradition des literarischen Italien-Reiseberichts, wenn man diese Arbeit in diese Folge stellt. Bewusst wie unbewusst gerät Brinkmanns Werk zu einer Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit; der Autor vollzieht nicht nur eine äußere Bewegung, der starke innere Motus des Schreibaktes liegt vor allem in Rückbezug und Reise in die eigene Kindheit und früh eingeübte Bewegungsmuster. In der Forschung werden hierzu verschiedene mögliche Deutungsmuster herangezogen; so enthüllt eine psycho-analytische Lesart Wahrnehmungen, Ängste, Träume, Körpergefühl und Kindheitserinnerungen: die eigene Vergangenheit als geistiges Erlebniswird zum Bewusstseinsmuster für die aktuelle Gegenwartsaufnahme. Die Kulturgeschichte des Abendlandes wird zur schmerzhaften, wieder erfahrbaren bewussten wie unbewussten Geschichte des Individuums. Die Erlebnisse der Kriegs- und Nachkriegszeit in Kindheits- und Jugendtagen Brinkmanns, Bunkernächte, der Anblick von Kriegsversehrten, die Ruinen- und Schuttkulisse nach dem Krieg kehren in Italien zurück und prägen seine Innenwelt. Aktuelle Wahrnehmungen geraten zu Vergangenheitsmomenten aus Gegenwart und Erinnerung zusammengestellt; man kann Rom, Blicke lesen als einen Versuch der Überwindung der Vergangenheit durch diese Wahrnehmungsreise, autonom zu werden mit freien Sinnen. Dies zeigt sich im Buch unter anderem am überaufmerksamen Registrieren und Aufzeichnen des Erlebten und Gesehenen, dem Erstellen medialer Zeugnisse seiner Umgebung. Das Rilkesche Ich habe gesehen als Paradigma des Umbruchs zur Moderne wird hier in eigentümlicher Weise aufgenommen. Die Sinnsuche nach dem Einbruch der Moderne lässt sich als Motiv sowohl bei Viktor Hehn, als auch bei Brinkmann noch einmal 100 Jahre später erkennen, doch auch schon Goethe empfand knapp 200 Jahre früher als Brinkmann, dass die Historie die Wirklichkeit Roms regelrecht überrenne. In der zum Teil polemisierenden Darstellung Brinkmanns, in der ein sehr ambivalentes Verhältnis unter anderem zu Frauen, zum Kapitalismus und zu den Phänomenen modernster Technisierung deutlich wird, zeigt sich jedoch auch ein gewisser Wandel, den man als eine Relativierung der Radikalität gewisser Aussagen sehen kann; dies wird aus dem Hauptkapitel im Verlauf der weiteren Darstellung deutlich werden. Diese Aspekte sollen nun in einer intensiveren Betrachtung von Rom, Blicke insbesondere im Hinblick auf ihre ideengeschichtliche Verortung nachvollzogen werden.

NEUBUCH! 2008. 28 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 2 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V83514

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