Bonaparte

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BONAPARTE, Charles Lucian (1803-1857): American Ornithology; or, the Natural History of Birds inhabiting the United States, not given by Wilson.

Philadelphia: Samuel Augustus Mitchell [vol I]; Carey, Lea & Carey [vols II & III]; Carey & Lea [vol IV], 1825-1828-1828-1833. 4 volumes, folio. (15 x 12 inches). 27 hand-colored engraved plates by Alexander Lawson (11 after Titian R. Peale, 15 after A. Rider, and 1 after J.J. Audubon and A. Rider). Extra-illustrated with 5 uncoloured engraved plates in vol. IV. (Usual paper toning in vol. IV, minor offsetting in vols. II-IV, short repaired tear to an uncoloured plate in vol. IV). 19th-century black half morocco over green cloth-covered boards, the spine in six compartments with raised bands, lettered in the second and fourth, the compartments bordered in gilt with double fillets, marbled endpapers, top edge gilt. A very fine set of the first edition, first issue of this important American ornithological work, inscribed by Prince Bonaparte to his cousin and with additional uncoloured states of the plates in volume four. Bonaparte's important continuation of Wilson's American Ornithology describes 60 birds not in the original work. "A love for the same department of natural science, and a desire to complete the vast enterprise so far advanced by Wilson's labors, has induced us to undertake the present work," Bonaparte writes in the preface, "in order to illustrate what premature death prevented him from accomplishing, as well as the discoveries subsequently made in the feathered tribes of these States." "The work which had been performed by Wilson's hands alone now gave employment to several individuals. Titian R., the fourth son of Charles Wilson Peale, not only collected many of the birds figured while on the Long expedition, which were credited to Thomas Say, who originally described them in footnotes scattered through the report; or in a subsequent private trip to Florida during the winter and spring of 1825, under the patronage of Bonaparte; but also drew the figures engraved for the first, and two plates for the fourth and last volume. A German emigrant by the name of Alexander Rider, of whom little is known beyond that he was a miniature painter in 1813, and a portrait and historical painter in 1818, was responsible for the remainder of the drawings with the exception of the two figures of plate 4 of volume I..." (Frank L. Burns, On Alexander Wilson). That plate, the Great Crow Blackbird, is notable as being the first book appearance of any engraving after John James Audubon. Perhaps the most influential artist involved with the work, however, was Bonaparte's master engraver Alexander Lawson, arguably the most talented ornithological engraver in America at that time. Three issues of the first edition of Wilson's continuation have been identified. This fine set is comprised of the rare first issue of vol. 1 (with the Mitchell imprint and containing the first issue of plate 6 in that volume (see Ellis/Mengel) and with first issues of volumes two through four (published by Carey & Lea and printed by William Brown). Carey & Lea later reissued the first volume, with their own imprint, after purchasing the rights to the publication from Mitchell in 1828. The third issue includes volumes reprinted by T.K. and P.G. Collins (with their imprint replacing that of William Brown) for Carey & Lea with unchanged dates on the titles but actually printed in about 1835 after the completion of the final volume. We are aware of the existence of only one other inscribed set of Bonaparte's Ornithology to have appeared on the market in the last 30 years, inscribed to the Count Charles de Chatillon. Anker 47; Bennett 16; Coues 1:609; Ellis/Mengel 312a-b; Fine Bird Books (1990) p. 78; Nissen IVB 116; Sabin 6264; Wood 247; Zimmer p.64.

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Napoleon Bonaparte biographie memoiren biographien brief schiff arzt ärzte erlebnisbericht geschichte history biography russland preusen england frankreich grand armee französische revolution josephine kaiser kaiserreich metternich Erstausgaben/ First editions | Geschichte, französische, 19.Jh./ History, french, 19th century Baron Agathon Fain / Schütze (Hrsg.): Interessante Beiträge zur Geschichte des Sturzes der Regierung Napoleons. Aus den Memoiren des Baron Fain aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal sehr selten !!!!!! Schrön, Frankfurt / Main 1825

halbleder - Goldgepr. HLdr. d. Zt. m. rotem Rückenschild. 250 S. Minimal berieben, sonst tadellos aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal Agathon Jean Francois Fain (* 11. Januar 1778 in Paris, Frankreich; 14. September 1837 ebenda) war Baron und Geheimsekretär Napoleons I. Er war sehr früh in den Büros der Nationalversammlung angestellt, 1793 Sekretär des Militärausschusses des Nationalkonvents und 1796 Divisionschef der Archive sowie bald darauf Staatssekretär, kam 1806 als Archivsekretär in das geheime Kabinett des Kaisers, wurde 1807 Requetenmeister, 1809 zum Baron und Anfang 1813 zum Geheimsekretär des Kaisers ernannt. Diesen begleitete er auf allen seinen Zügen bis zur Abdankung in Fontainebleau, wo er die Abdikationsakte entwarf. Die Restauration raubte ihm seine Stelle als Vorsteher des französischen Archivs, doch trat er nach Napoleons Rückkehr wieder in seine frühere Stellung. Nach der zweiten Restauration ohne Anstellung, wurde er erst 1830 erster Kabinettssekretär Ludwig Philipps, 1832 Generalintendant der Zivilliste, Staatsrat und Großoffizier der Ehrenlegion, 1834 Deputierter. Er starb am 14. September 1837. Napoleon Bonaparte, als Kaiser Napoleon I. (französisch Napoleon Bonaparte oder Napoleon Ier; * 15. August 1769 in Ajaccio auf Korsika als Napoleone Buonaparte[1]; 5. Mai 1821 in Longwood House auf St. Helena im Südatlantik), war ein französischer General, Staatsmann und Kaiser. Aus korsischer Familie stammend, stieg Bonaparte während der Französischen Revolution in der Armee auf. Er erwies sich als ein militärisches Talent ersten Ranges. Vor allem die Feldzüge in Italien und in Ägypten machten ihn populär und zu einem politischen Hoffnungsträger. Dies ermöglichte ihm, durch den Staatsstreich des 18. Brumaire VIII (9. November 1799) die Macht in Frankreich zu übernehmen. Zunächst von 1799 bis 1804 als Erster Konsul der Französischen Republik und anschließend bis 1814 als Kaiser der Franzosen stand er einem halbdiktatorischen Regime mit plebiszitären Elementen vor. Durch verschiedene Reformen - etwa die der Justiz durch den Code Civil oder die der Verwaltung - hat Napoleon die staatlichen Strukturen Frankreichs bis in die Gegenwart hinein geprägt. Außenpolitisch errang er, gestützt auf die Armee, zeitweise die Herrschaft über weite Teile Kontinentaleuropas. Er war daher ab 1805 auch König von Italien und von 1806 bis 1813 Protektor des Rheinbundes. Durch die von ihm initiierte Auflösung des Heiligen Römischen Reiches wurde die staatliche Gestaltung Mitteleuropas zu einem zentralen Problem des 19. Jahrhunderts. Hatte er anfangs selbst noch den Nationalstaatsgedanken außerhalb Frankreichs verbreitet, erschwerte dessen teils konservative Umdeutung in Spanien, in Deutschland und schließlich auch in Russland die Aufrechterhaltung der napoleonischen Ordnung in Europa. Der katastrophale Ausgang des Feldzugs gegen Russland, dort als Vaterländischer Krieg bezeichnet, führte letztlich zum Sturz Napoleons. Nach einer kurzen Phase der Verbannung auf Elba kehrte er für hundert Tage an die Macht zurück. In der Schlacht bei Waterloo wurde er endgültig besiegt und zuletzt bis zu seinem Lebensende auf die Insel St. Helena verbannt.( Die Reise auf die Insel Elba dauerte vom 25. bis 27. April 1814. Da Anschläge auf seine Person befürchtet wurden, trug Napoleon als Vorsichtsmaßnahme und gleichsam als Verkleidung den Mantel des russischen Generals Schuwalow.[21] Er war nun der Herrscher über ein Eiland mit 10.000 Einwohnern und einer Armee von 1.000 Mann. Er begann zwar eine umfangreiche Reformtätigkeit, die ihn als ehemaligen Beherrscher Europas aber nicht ausfüllen konnte. Durch ein Netz von Agenten wusste er genau, dass es in Frankreich nach der Restauration unter Ludwig XVIII. eine weit verbreitete Unzufriedenheit gab. Ermutigt von diesen Meldungen, kehrte Napoleon am 1. März 1815 nach Frankreich zurück. Die Soldaten, die ihn hätten aufhalten sollen, liefen zu ihm über. Am 19. März 1815 floh König Ludwig aus den Tuilerien. Zwar wurde die Verfassung des Kaiserreichs teilweise liberalisiert, aber die Zustimmung zum wiederhergestellten napoleonischen Regime blieb begrenzt. Aufgeschreckt von den Ereignissen in Frankreich, entschieden sich Österreich, Russland, Großbritannien und Preußen daraufhin auf dem Wiener Kongress zum militärischen Eingreifen. Am 25. März erneuerten sie ihre Allianz von 1814. Trotz aller Schwierigkeiten gelang es Napoleon, eine gut ausgerüstete Armee aus 125.000 erfahrenen Soldaten auszuheben. Er ließ eine provisorische Regierung unter Marschall Davout in Paris zurück und marschierte gegen die Allianz. Wie gewohnt, plante Bonaparte, die Gegner nacheinander zu schlagen. Anfangs gelang es ihm bei Charleroi, einen Keil zwischen die britische Armee unter Wellington und die preußischen Truppen unter Blücher zu treiben. Am 16. Juni schlug er die Verbündeten in der Schlacht bei Quatre-Bras und der Schlacht bei Ligny. Am 18. Juni 1815 griff Napoleon die alliierte Armee von Wellington nahe dem belgischen Ort Waterloo an. Wellington gelang es, die günstige Stellung gegen alle französischen Angriffe im Wesentlichen zu halten. Aus dieser Lage ist sein Ausspruch überliefert: "Ich wünschte es wäre Nacht oder die Preußen kämen." Tatsächlich kamen die preußischen Truppen unter Marschall Blücher den Briten zur Hilfe und Napoleon wurde geschlagen. Das Ende dieser Schlacht bedeutet faktisch das Ende der Herrschaft der hundert Tage. Bei seiner Rückkehr nach Paris trat Napoleon am 22. Juni 1815 zurück, nachdem er bei Parlament und ehemaligen Getreuen jegliche Unterstützung verloren hatte. Weder die Hoffnung auf eine Emigration nach Amerika noch auf politisches Asyl in Großbritannien erfüllten sich, stattdessen wurde Napoleon auf Beschluss der Alliierten nach St. Helena im Südatlantik verbannt.[22] Am 8. August ging der ehemalige Kaiser mit seinen Begleitern an Bord des Schiffes, das ihn in den Südatlantik bringen sollte. Am 18. Oktober wurde die Insel erreicht. Verbannung, das Ende auf St. Helena und Aufbahrung [Bearbeiten] Auf der britischen Insel St. Helena wurde Bonaparte und seinen wenigen Begleitern der Wohnsitz des Gouverneurs Longwood House zugewiesen. Nach Napoleons Willen hielten die Franzosen die Illusion eines kaiserlichen Hofstaates aufrecht. Bonaparte schrieb seine Memoiren. Im Laufe der Zeit verschlechterte sich der Gesundheitszustand Napoleons zusehends, bis er schließlich am 5. Mai 1821 starb. Sein Leichnam wurde noch am selben Tag obduziert. Der englische Kapitän Frederick Marryat fertigte eine Skizze des Leichnams an, die erhalten geblieben und im Londoner National Maritime Museum ausgestellt ist. Skizze von Napoleons Leichnam, Bildunterschrift: 'Napoleon Bonaparte as he appeared on Sunday morning on the 6th of May, 14 hours after his death, laying upon the bed that he died in.' Napoleons Sarkophag im Invalidendom Der Leichnam wurde am 9. Mai in einem vierfachen Sarg beigesetzt. In der medizinischen Fachliteratur ist überzeugend dargelegt, dass Napoleon an fortgeschrittenem Magenkrebs mit Lymphknotenbefall verstarb. Aller Wahrscheinlichkeit nach war eine durch das Karzinom ausgelöste starke Magenblutung die unmittelbare Todesursache. Neue Forschungsergebnisse legen darüber hinaus nahe, dass der bösartige Tumor nicht, wie früher vermutet, familiär bedingt war - bis heute sind die Todesursachen anderer Familienmitglieder nicht geklärt. Vielmehr sei die Erkrankung auf eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori zurückzuführen. Daneben gab es weitere Vermutungen über die Todesursache.[23] Eine davon lautet, dass Napoleon sukzessiv durch Arsen vergiftet worden sein könnte, zum Beispiel von General Montholon oder durch die arsenhaltige Farbe (Schweinfurter Grün) in seinen Tapeten.[24] Mit letzter Gewissheit werden sich die genauen Ursachen seines Todes heute wohl nicht mehr klären lassen.(wikipedia)

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Napoleon Bonaparte biographie memoiren biographien brief schiff arzt ärzte erlebnisbericht geschichte history biography russland preusen england frankreich grand armee französische revolution josephine kaiser kaiserreich metternich Warden, William: Napoleon Bonaparte auf St. Helena oder Briefe, geschrieben am Bord des brittischen Lienienschiffs Northumberland und aus St. Helena, worin das Benehmen Napoleon Buonaparte's und seines Gefolges während der Reise, und in der Zeit der Anwesenheit des ihn begleitenden Verfassers auf dieser Insel, treu geschildert und erzählt wird von William Warden, Wundarzt am Bord des Northumberlands aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal sehr selten !!!!! Brönner, Frankfurt / Main 1817

halbleder - 2. Aufl. Goldgepr. HLdr. d. Zt. m. rotem Rückenschild. 215 S. Minimal berieben, sonst tadellos aus dem Nachlaß Gerhard Löwenthal Napoleon Bonaparte, als Kaiser Napoleon I. (französisch Napoleon Bonaparte oder Napoleon Ier; * 15. August 1769 in Ajaccio auf Korsika als Napoleone Buonaparte[1]; 5. Mai 1821 in Longwood House auf St. Helena im Südatlantik), war ein französischer General, Staatsmann und Kaiser. Aus korsischer Familie stammend, stieg Bonaparte während der Französischen Revolution in der Armee auf. Er erwies sich als ein militärisches Talent ersten Ranges. Vor allem die Feldzüge in Italien und in Ägypten machten ihn populär und zu einem politischen Hoffnungsträger. Dies ermöglichte ihm, durch den Staatsstreich des 18. Brumaire VIII (9. November 1799) die Macht in Frankreich zu übernehmen. Zunächst von 1799 bis 1804 als Erster Konsul der Französischen Republik und anschließend bis 1814 als Kaiser der Franzosen stand er einem halbdiktatorischen Regime mit plebiszitären Elementen vor. Durch verschiedene Reformen - etwa die der Justiz durch den Code Civil oder die der Verwaltung - hat Napoleon die staatlichen Strukturen Frankreichs bis in die Gegenwart hinein geprägt. Außenpolitisch errang er, gestützt auf die Armee, zeitweise die Herrschaft über weite Teile Kontinentaleuropas. Er war daher ab 1805 auch König von Italien und von 1806 bis 1813 Protektor des Rheinbundes. Durch die von ihm initiierte Auflösung des Heiligen Römischen Reiches wurde die staatliche Gestaltung Mitteleuropas zu einem zentralen Problem des 19. Jahrhunderts. Hatte er anfangs selbst noch den Nationalstaatsgedanken außerhalb Frankreichs verbreitet, erschwerte dessen teils konservative Umdeutung in Spanien, in Deutschland und schließlich auch in Russland die Aufrechterhaltung der napoleonischen Ordnung in Europa. Der katastrophale Ausgang des Feldzugs gegen Russland, dort als Vaterländischer Krieg bezeichnet, führte letztlich zum Sturz Napoleons. Nach einer kurzen Phase der Verbannung auf Elba kehrte er für hundert Tage an die Macht zurück. In der Schlacht bei Waterloo wurde er endgültig besiegt und zuletzt bis zu seinem Lebensende auf die Insel St. Helena verbannt. Die Reise auf die Insel Elba dauerte vom 25. bis 27. April 1814. Da Anschläge auf seine Person befürchtet wurden, trug Napoleon als Vorsichtsmaßnahme und gleichsam als Verkleidung den Mantel des russischen Generals Schuwalow.[21] Er war nun der Herrscher über ein Eiland mit 10.000 Einwohnern und einer Armee von 1.000 Mann. Er begann zwar eine umfangreiche Reformtätigkeit, die ihn als ehemaligen Beherrscher Europas aber nicht ausfüllen konnte. Durch ein Netz von Agenten wusste er genau, dass es in Frankreich nach der Restauration unter Ludwig XVIII. eine weit verbreitete Unzufriedenheit gab. Ermutigt von diesen Meldungen, kehrte Napoleon am 1. März 1815 nach Frankreich zurück. Die Soldaten, die ihn hätten aufhalten sollen, liefen zu ihm über. Am 19. März 1815 floh König Ludwig aus den Tuilerien. Zwar wurde die Verfassung des Kaiserreichs teilweise liberalisiert, aber die Zustimmung zum wiederhergestellten napoleonischen Regime blieb begrenzt. Aufgeschreckt von den Ereignissen in Frankreich, entschieden sich Österreich, Russland, Großbritannien und Preußen daraufhin auf dem Wiener Kongress zum militärischen Eingreifen. Am 25. März erneuerten sie ihre Allianz von 1814. Trotz aller Schwierigkeiten gelang es Napoleon, eine gut ausgerüstete Armee aus 125.000 erfahrenen Soldaten auszuheben. Er ließ eine provisorische Regierung unter Marschall Davout in Paris zurück und marschierte gegen die Allianz. Wie gewohnt, plante Bonaparte, die Gegner nacheinander zu schlagen. Anfangs gelang es ihm bei Charleroi, einen Keil zwischen die britische Armee unter Wellington und die preußischen Truppen unter Blücher zu treiben. Am 16. Juni schlug er die Verbündeten in der Schlacht bei Quatre-Bras und der Schlacht bei Ligny. Am 18. Juni 1815 griff Napoleon die alliierte Armee von Wellington nahe dem belgischen Ort Waterloo an. Wellington gelang es, die günstige Stellung gegen alle französischen Angriffe im Wesentlichen zu halten. Aus dieser Lage ist sein Ausspruch überliefert: "Ich wünschte es wäre Nacht oder die Preußen kämen." Tatsächlich kamen die preußischen Truppen unter Marschall Blücher den Briten zur Hilfe und Napoleon wurde geschlagen. Das Ende dieser Schlacht bedeutet faktisch das Ende der Herrschaft der hundert Tage. Bei seiner Rückkehr nach Paris trat Napoleon am 22. Juni 1815 zurück, nachdem er bei Parlament und ehemaligen Getreuen jegliche Unterstützung verloren hatte. Weder die Hoffnung auf eine Emigration nach Amerika noch auf politisches Asyl in Großbritannien erfüllten sich, stattdessen wurde Napoleon auf Beschluss der Alliierten nach St. Helena im Südatlantik verbannt.[22] Am 8. August ging der ehemalige Kaiser mit seinen Begleitern an Bord des Schiffes, das ihn in den Südatlantik bringen sollte. Am 18. Oktober wurde die Insel erreicht. Verbannung, das Ende auf St. Helena und Aufbahrung [Bearbeiten] Auf der britischen Insel St. Helena wurde Bonaparte und seinen wenigen Begleitern der Wohnsitz des Gouverneurs Longwood House zugewiesen. Nach Napoleons Willen hielten die Franzosen die Illusion eines kaiserlichen Hofstaates aufrecht. Bonaparte schrieb seine Memoiren. Im Laufe der Zeit verschlechterte sich der Gesundheitszustand Napoleons zusehends, bis er schließlich am 5. Mai 1821 starb. Sein Leichnam wurde noch am selben Tag obduziert. Der englische Kapitän Frederick Marryat fertigte eine Skizze des Leichnams an, die erhalten geblieben und im Londoner National Maritime Museum ausgestellt ist. Skizze von Napoleons Leichnam, Bildunterschrift: 'Napoleon Bonaparte as he appeared on Sunday morning on the 6th of May, 14 hours after his death, laying upon the bed that he died in.' Napoleons Sarkophag im Invalidendom Der Leichnam wurde am 9. Mai in einem vierfachen Sarg beigesetzt. In der medizinischen Fachliteratur ist überzeugend dargelegt, dass Napoleon an fortgeschrittenem Magenkrebs mit Lymphknotenbefall verstarb. Aller Wahrscheinlichkeit nach war eine durch das Karzinom ausgelöste starke Magenblutung die unmittelbare Todesursache. Neue Forschungsergebnisse legen darüber hinaus nahe, dass der bösartige Tumor nicht, wie früher vermutet, familiär bedingt war - bis heute sind die Todesursachen anderer Familienmitglieder nicht geklärt. Vielmehr sei die Erkrankung auf eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori zurückzuführen. Daneben gab es weitere Vermutungen über die Todesursache.[23] Eine davon lautet, dass Napoleon sukzessiv durch Arsen vergiftet worden sein könnte, zum Beispiel von General Montholon oder durch die arsenhaltige Farbe (Schweinfurter Grün) in seinen Tapeten.[24] Mit letzter Gewissheit werden sich die genauen Ursachen seines Todes heute wohl nicht mehr klären lassen.[25] Doch eine italienische Forschergruppe kam zu dem Ergebnis, dass Napoleon nicht vergiftet wurde (zumindest nicht absichtlich). Durch eine Haaranalyse wurde festgestellt, dass in allen betrachteten Lebensphasen ähnlich hohe Gehalte des giftigen Metalls im Körper vorhanden waren.[26] Nach seinem Tod setzten sich die Bonapartisten für die Thronansprüche der Familie Bonaparte ein. Sie trugen wesentlich zum Aufstieg Napoleons III. bei und hatten noch nach dessen Sturz auf das Heer und die Beamtenschaft großen Einfluss. Erst in den 1880er Jahren verlor der Bonapartismus an Bedeutung. Fast zwanzig Jahre nach seinem Tod wurde Napoleon Bonapartes Leichnam am 15. Oktober 1840 exhumiert. Auf der Fregatte Belle Poule wurden die sterblichen Überreste zurück nach Frankreich gebracht und in den Pariser Invalidendom überführt. Er ist dort seit dem 15. Dezember 1840 in einem Sarkophag aufgebahrt.(wikipedia)

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Sigmund Freud / Marie Bonaparte - Bertin, Celia: Die letzte Bonaparte : Freuds Prinzessin ; ein Leben. Aus d. Franz. von Christa von Petersdorff, Freiburg i. Br. : Kore, 1989. ISBN: 3926023112
La derniere Bonaparte - Marie Bonaparte, Analysandin und Vertraute Freuds, Psychoanalytikerin: " Was wissen wir von Marie Bonaparte? Vielleicht zu wenig darüber, daß und warum eine Frau, Celin Bertin, über ein Frau, Marie Bonaparte, so viel geschrieben hat, die ebenfalls so viel geschrieben hat: Unendliche, vielfältige Tagebücher, ( ), Briefe an die Kinder, den Ehemann, die Liebhaber, Briefe an Freud und Anna Freud, Schriften, Vorträge und Bücher. Bei beiden stellt sich die Frage nach der Auswahl, die sie getroffen haben, nach der Perspektive, die sich doppelt, nach dem Blick. Klappentext Psych 3 3926023112 - ---- 20 Jahre Antiquariat Christmann in Wiesbaden ----, ISBN-13: 9783926023117

464 S. : Ill. ; 21 cm Pp., gebundene Ausgabe, Hardcover/Pappeinband, leichte Gebrauchsspuren, sonst gut

[SW: Psychologie / Psychoanalyse, Marie Bonaparte / Biografie / Celia Bertin]

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