Böll

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Böll, Heinrich: Büchersammlung Heinrich Böll. 16 Titel. 1.) Haus ohne Hüter, 1. Auflage ex libris Verlag Volk und Welt Berlin/1987, 394 Seiten, Leinen-Einband mit O.Schutzumschlag, neuwertig. 2.) Wo warst du, Adam, Reclam, 1973, 178 Seiten. 3.) Die Erzählungen, 1947-1970, Insel-Verlag Leipzig 1973, 726 Seiten, Leinen-Einband ohne O.Schutzumschlag, im Vorsatz Gebrauchsspuren, Bibliotheksexemplar. 4.) Erzählungen, Hörspiele, Aufsätze, Verlag Kiepenheuer & Witsch, 1967, 445 Seiten, Leinen-Einband mit O.Schutzumschlag. 5.) Ansichten eines Clowns, Insel-Verlag Leipzig, 1990, 287 Seiten, Leinen-Einband mit O.Schutzumschlag. 6.) Mein trauriges Gesicht, Humoresken und Satiren, Reclam, 1979, 392 Seiten. 7.) Bild-Bonn-Bönisch, Lamuv Verlag, 1984, 171 Seiten, mit illustriertem Klappumschlag. 8.) Billard um halb zehn, Ansichten eines Clowns, Ende einer Dienstfahrt, Verlag Kiepenheuer & Witsch, 1972, 518 Seiten, Leinen-Einband mit O.Schutzumschlag. 9.) Frauen vor Flußlandschaft, Gustav Kiepenheuer Verlag Leipzig und Weimar, 1986, Taschenbuch, 211 Seiten. 10.) Günter Wirth: Heinrich Böll, Essayistische Studie über religiöse und gesellschaftliche Motive im Prosawerk des Dichters, Union Verlag Berlin, 1967, 235 Seiten, Leinen-Einband mit O.Schutzumschlag. 11.) Heinrich Böll: Berichte zur Gesinnungslage der Nation, in Erkundungen, 24 Erzähler aus der BRD und Westberlin, Verlag Volk und Welt Berlin, 2. Auflage/1978, 322 Seiten. 12.) Rendevous mit Margret, Liebesgeschichten, Kiepenheuer & Witsch, 1987, 218 Seiten, Taschenbuch. 13.) Gesichter, Satiren, Geschichten, Autobiographisches 1969-1981, bb-Taschenbuch, Aufbau-Verlag Berlin und Weimar, 1. Auflage/1984, 188 Seiten. 14.) "Böll und Bonn", Artikel in "Die Weltbühne" vom 23. September 1986. 15.) Heinrich Böll: Zwei Erzählungen, bb-Taschenbuch, 1. Auflage/1976, 338 Seiten. 16.) Monatsschrift "Sowjetliteratur", Heft 4/1963, in Moskau herausgegeben in deutscher Sprache mit dem Artikel "Was uns näher bringt. Die sowjetische Kritik über Böll", dort S. 198-203, verschiedene Verlage

Beigelegt Artikel/Kopien "Wiederbegegnung mit Heinrich Böll: Der Nobelpreisträger erhält eine große Werkedition" (Neues Deutschland vom 6. Februar 2003), "Blick aufs Ganze. Zum 20. Todestag von Heinrich Böll" (Neues Deutschland vom 16./17. Juli 2005) und "Vermisste unter den Trümmern in Köln? Stadtarchiv in 28 Meter tiefen Schacht versunken", darin der Hinweis, dass sich vermutlich auch das erst vor einigen Wochen dem Archiv übergebene Privatarchiv Bölls befindet (Neues Deutschland vom 5. März 2009); neuwertig/teils Gebrauchsspuren, insgesamt gut erhalten

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Böll, Heinrich: Wanderer, kommst du nach Spa ... (=List-Bücher. Nr. 69) München: Paul List Verlag, 1956.
Guter Zustand. Böll, Heinrich, *21.12.1917 Köln, 16.7.1985 Bornheim. Böll war Buchhandelslehrling, studierte mit Unterbrechung durch sechsjährigen Kriegsdienst Germanistik in Köln; begann als Schriftsteller 1947 mit Kurzgeschichten, war Gründungsmitglied der "Gruppe 47". Bölls Werk begleitet, kommentiert und beurteilt die gesellschaftliche Entwicklung der BRD. Die frühen Erzählungen geben die Erfahrungen des Kriegsendes eindringlich wieder. Die folgenden Romane schildern milieuecht die seelische und materielle Not der ersten Nachkriegszeit, die späteren polemisieren hart gegen die restaurativen Tendenzen der westdeutschen Gesellschaft, gegen Wohlstandsideologie und Konformismus, auch in der satirischen Erzählung "Doktor Murkes gesammeltes Schweigen" (1958). V.a. der etablierte Katholizismus wurde von Böll scharf angegriffen. Der Oberflächlichkeit und der Scheinmoral der zeitgenössischen Öffentlichkeit setzte er immer wieder Barmherzigkeit und menschliche Würde entgegen. Sein Engagement in politischen Fragen, v.a. in der Terrorismusdebatte der 70er-Jahre, brachte ihm Widerspruch und Anfeindungen ein. Die späten Werke, die ein düsteres Bild von Staat und Gesellschaft zeichnen, reflektieren diese Erfahrungen. Böll schrieb auch Hörspiele und übersetzte (zusammen mit seiner Frau Annemarie Böll) aus dem Englischen. Böll war 1970-72 Präsident des P.E.N.-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland, 1971-74 Präsident des internationalen P.E.N.-Clubs. 1967 erhielt er den Georg-Büchner-Preis, 1972 den Nobelpreis für Literatur. 1983 wurde er Ehrenbürger der Stadt Köln. Sein hohes internationales Ansehen setzte er nachdrücklich für politisch verfolgte Schriftsteller ein (u.a. für A. Solschenizyn). (c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2004

183 Seiten, kl. 8. 18 x 12 cm Taschenbuch. Kartoniert.

[SW: Deutsche Literatur der 50er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, , Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften,]

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Böll, Heinrich.: Wanderer, kommst du nach Spa. Erzählungen. dtv[-Taschenbücher] ; 437 2. Auflage. München, Deutscher Taschenbuch Verlag,, 1968.
Böll, Heinrich, *21.12.1917 Köln, 16.7.1985 Bornheim. Böll war Buchhandelslehrling, studierte mit Unterbrechung durch sechsjährigen Kriegsdienst Germanistik in Köln; begann als Schriftsteller 1947 mit Kurzgeschichten, war Gründungsmitglied der "Gruppe 47". Bölls Werk begleitet, kommentiert und beurteilt die gesellschaftliche Entwicklung der BRD. Die frühen Erzählungen geben die Erfahrungen des Kriegsendes eindringlich wieder. Die folgenden Romane schildern milieuecht die seelische und materielle Not der ersten Nachkriegszeit, die späteren polemisieren hart gegen die restaurativen Tendenzen der westdeutschen Gesellschaft, gegen Wohlstandsideologie und Konformismus, auch in der satirischen Erzählung "Doktor Murkes gesammeltes Schweigen" (1958). V.a. der etablierte Katholizismus wurde von Böll scharf angegriffen. Der Oberflächlichkeit und der Scheinmoral der zeitgenössischen Öffentlichkeit setzte er immer wieder Barmherzigkeit und menschliche Würde entgegen. Sein Engagement in politischen Fragen, v.a. in der Terrorismusdebatte der 70er-Jahre, brachte ihm Widerspruch und Anfeindungen ein. Die späten Werke, die ein düsteres Bild von Staat und Gesellschaft zeichnen, reflektieren diese Erfahrungen. Böll schrieb auch Hörspiele und übersetzte (zusammen mit seiner Frau Annemarie Böll) aus dem Englischen. Böll war 1970-72 Präsident des P.E.N.-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland, 1971-74 Präsident des internationalen P.E.N.-Clubs. 1967 erhielt er den Georg-Büchner-Preis, 1972 den Nobelpreis für Literatur. 1983 wurde er Ehrenbürger der Stadt Köln. Sein hohes internationales Ansehen setzte er nachdrücklich für politisch verfolgte Schriftsteller ein (u.a. für A. Solschenizyn). (c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2004 Seiten papierbedingt gebräunt. Guter Zustand.

159 Seiten. Austattung: Celestino Piatti. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung.

[SW: Literaturtheorie, Germanistik, Literaturdidaktik, Deutsche Literatur nach 1945, Nachkriegsdeutschland, Deutsche Literatur der vierziger Jahre, Trümmerliteratur, Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literatursoziologie, Nachkriegsliteratur, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Nachkriegsgeschichte, Deutsche Literatur der 40er Jahre, Literaturnobelpreis, Literaturkritiker, Literaturrecherche, Literaturinterpretationen, Nachkriegszeit (Zweiter Weltkrieg)]

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Böll, Heinrich: Meistererzählungen. Mit einem Nachwort von Hermann Engelhardt. Lizenzausgabe. Gütersloh, Bertelsmann, ohne Jahr.
Klappentext: Die Texte dieser Auswahl aus dem erzählerischen Werk Heinrich Bölls lassen alle wesentlichen Mermale und Elemente seines Schaffens erkennen. Ihre Themen und Stoffe erinnern uns daran, daß der Krieg und die ersten Nachkriegsjahre von schicksalhafter Bedeutung für den Dichter gewesen ist. Böll, Heinrich, *21.12.1917 Köln, 16.7.1985 Bornheim. Böll war Buchhandelslehrling, studierte mit Unterbrechung durch sechsjährigen Kriegsdienst Germanistik in Köln; begann als Schriftsteller 1947 mit Kurzgeschichten, war Gründungsmitglied der "Gruppe 47". Bölls Werk begleitet, kommentiert und beurteilt die gesellschaftliche Entwicklung der BRD. Die frühen Erzählungen geben die Erfahrungen des Kriegsendes eindringlich wieder. Die folgenden Romane schildern milieuecht die seelische und materielle Not der ersten Nachkriegszeit, die späteren polemisieren hart gegen die restaurativen Tendenzen der westdeutschen Gesellschaft, gegen Wohlstandsideologie und Konformismus, auch in der satirischen Erzählung "Doktor Murkes gesammeltes Schweigen" (1958). V.a. der etablierte Katholizismus wurde von Böll scharf angegriffen. Der Oberflächlichkeit und der Scheinmoral der zeitgenössischen Öffentlichkeit setzte er immer wieder Barmherzigkeit und menschliche Würde entgegen. Sein Engagement in politischen Fragen, v.a. in der Terrorismusdebatte der 70er-Jahre, brachte ihm Widerspruch und Anfeindungen ein. Die späten Werke, die ein düsteres Bild von Staat und Gesellschaft zeichnen, reflektieren diese Erfahrungen. Böll schrieb auch Hörspiele und übersetzte (zusammen mit seiner Frau Annemarie Böll) aus dem Englischen. Böll war 1970-72 Präsident des P.E.N.-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland, 1971-74 Präsident des internationalen P.E.N.-Clubs. 1967 erhielt er den Georg-Büchner-Preis, 1972 den Nobelpreis für Literatur. 1983 wurde er Ehrenbürger der Stadt Köln. Sein hohes internationales Ansehen setzte er nachdrücklich für politisch verfolgte Schriftsteller ein (u.a. für A. Solschenizyn). (c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2004 Schntt leicht gebräunt. Schutzumschlag mit kleinen Randeinrissen. Befriedigender Zustand.

415 Seiten. Leinen mit goldgeprägten Rückentiteln, Kopffarbschnitt und Schutzumschlag.

[SW: Nobelpreisträger, Deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts, Nobelpreis]

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