Boccaccio Decameron
Es wurden insgesamt 589 Einträge zu 'Boccaccio Decameron' gefunden (Stand: 23.05.2012).
Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Boccaccio Decameron' an.
Flasch, Kurt: Vernunft und Vergnügen Liebesgeschichten aus dem Decamaron, BECK, ISBN: 3406489591
Vergnügen bereitet das Decameron mit seinen vielen heitererotischen Novellen nun schon seit über 600 Jahren. Elf dieser Liebesgeschichten sind hier neu in heutiges Deutsch übersetzt, zur unterhaltsamen Lektüre. Im zweiten Teil des Buches deutet Kurt Flasch, ausgehend von der Schlußnovelle, das gesamte Decameron neu. Aus dieser Perspektive - der Geschichte über die so sonderbar willfährige Griselda - zeigt sich der für Boccaccio in Sachen Liebe so entscheidende Zusammenhang zwischen Vergnügen und Vernunft. Das Decameron des Giovanni Boccaccio ist eines der berühmtesten Bücher der europäischen Literatur. Dennoch wird es vielfach unterschätzt. Es zählt bei vielen als "erotische" Literatur, als "Herrenlektüre". Das Decameron handelt von Liebe, aber Boccaccio hatte seinen eigenen Begriff davon. Diesen stellt das Buch vor, so vergnüglich wie möglich, so gelehrt wie nötig. Mancher Leser wird dabei auf Fragen stoßen: Wie hat Boccaccio über Liebe, über Frauen und Männer gedacht Wie k onnte er bei so viel Unglück so heiter sein Welchen Zweck verfolgte Boccaccio mit seinen Erzählungen Was bedeutet insbesondere die Schlußnovelle Sie handelt von Griselda, die sich von ihrem Mann auf die merkwürdigste Weise alles gefallen läßt. Wie läßt sich das vereinbaren mit den stolzen und widerspenstigen Frauen, von denen das Decameron doch auch erzählt Die Auslegungen sind vielfältig und umstritten. Kurt Flasch versucht in seinem Buch eine neue Deutung. Damit erscheint, vom Ende her gelesen, das Decameron in einem neuen Licht. Es zeigt sich der Zusammenhang von Vernunft und Vergnügen, der für Boccaccio charakteristisch ist.
NEUBUCH! 2002. 287 S. m. Abb. 21 cm
Boccaccio, Giovanni: Männer und Frauen. Geschichten aus dem Decameron. Aus dem Italienischen und mit einem Nachwort von Kurt Flasch. Mit bibliographischen Hinweisen. Originaltitel: Il Decamerone. - (=Fischer 15576). Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch Verlag, 2005. ISBN: 9783596155767
Sehr guter Zustand. Mängelstempel auf dem Fußschnitt. Eine Gruppe von zehn jungen Leuten - sieben Frauen und drei Männer - entflieht der Pest in Florenz und erzählt sich in zehn Tagen jeweils zehn Geschichten. So entsteht eine Sammlung von hundert Novellen, die unter dem Titel Decameron das erste große Erzählwerk der neueren Welt darstellt. Als das Buch 1350 erschien, war es ein Skandal. Kurt Flasch hat in dieser neuen Übersetzung den alten Text entstaubt und so lesen sich die Geschichten um Liebe und Verrat wie neu. Ein Buch des Lachens und Nie-mehr-Vergessens! - Aus wikipedia-Giovanni_Boccaccio: Giovanni Boccaccio (* 1313 in Florenz oder Certaldo; 21. Dezember 1375 in Certaldo bei Florenz) war ein italienischer Schriftsteller, Demokrat, Dichter und bedeutender Vertreter des Humanismus. Sein Meisterwerk, das Decamerone, porträtiert mit bis dahin unbekanntem Realismus und Witz die facettenreiche Gesellschaft des 14. Jahrhunderts und erhebt ihn zum Begründer der prosaischen Erzähltradition in Europa. Leben: ... Zwischen 1345 und 1346 begab er sich an den Hof des Ostasio da Polenta in Ravenna, während er im nächsten Jahr im Dienst des Francesco Ordelaffi in Forli stand. Das bürgerliche-städtische Umfeld, sehr verschieden vom höfischen Leben, war eine bedeutende Inspirationsquelle für seine fruchtbare literarische Tätigkeit in jenem Jahrzehnt, die ihren Höhepunkt im Decameron fand, geschrieben in den Jahren nach der Pestepidemie, die Italien 1348 heimsuchte. Sein Meisterwerk war indes sicher schon abgeschlossen, als er im Herbst 1350 erstmals Francesco Petrarca traf. Boccaccio schloss mit ihm eine tiefe Freundschaft. Beiden war die Verehrung für die klassischen Autoren gemein, wie ihr Briefwechsel bezeugt, in dem sie sich über literarische Erfahrungen austauschen. Jetzt, wo sein Ruhm gewachsen war, vertraute ihm die florentinische Stadtverwaltung verschiedene diplomatische Aufträge an, die ihn auf viele Reisen führten. In diesen Jahren widmete sich Boccaccio - auch beeinflusst von seinem Freund Petrarca - verstärkt seinem Studium der klassischen Texte. Um 1355 erhielt er freien Zugang zur Bibliothek von Montecassino, in der viele Meisterwerke aus der Antike die Zeiten überdauert hatten. Einige der kostbaren Kodizes schrieb Boccaccio sogar eigenhändig ab. Bald entstand um Petrarca und Boccaccio ein Kreis von Intellektuellen, denen wir die Wiederentdeckung einiger bedeutender klassischer Werke verdanken, darunter die Annalen des Tacitus und die Metamorphosen des Apuleius. Nachdem Boccaccio um 1360 mit dem Studium des Griechischen begonnen hatte, erwirkte er, dass in Florenz der erste Lehrstuhl für jene Sprache eingerichtet wurde. Der Lehrstuhl wurde an Leontius Pilatus vergeben, dem Boccaccio darüber hinaus die Übersetzung der Ilias und der Odyssee des Homer ins Lateinische anvertraute. Diese Werke konnten somit von einem weitaus breiteren Publikum gelesen werden. Sein Interesse für die Antike beeinflusste auch die Literaturproduktion gegen Ende seines Lebens. In seinen späteren Lebensjahren schrieb er nämlich weniger im Volgare gehaltene erzählerische Texte, sondern mehr Werke, die sich in lateinischer Sprache mit enzyklopädischen oder philologischen Themen befassten. Möglicherweise ist diese Veränderung auch auf eine religiöse Krise im Leben Boccaccios zurückzuführen. Diese Krise soll so tiefgreifend gewesen sein, dass Boccaccio sogar einige seiner Werke zerstören wollte, die er nun für unmoralisch hielt, und nur von Petrarca zurückgehalten wurde. Diese Darstellung wird in Frage gestellt durch die Tatsache, dass er noch um 1370 eigenhändig Abschriften seines Decameron verfertigte. Auf jeden Fall war er bereits 1360 in den minderen Geistlichenstand eingetreten, wenn auch wahrscheinlich aufgrund finanzieller Nöte. Schließlich begegnet er im Jahr 1362 den Kartäusermönch Gioachino Cianni aus Siena, der Boccaccio zu "frommem Leben" bekehrt. 1373 wurde ihm, der bereits zwanzig Jahre zuvor mit seiner Dante-Biographie den Kult um Dante Alighieri angefacht hatte, von der Stadt Florenz aufgetragen, öffentlich die Divina Commedia zu lesen, zu erklären und zu kommentieren. 1374 verschlechterte sich allerdings sein gesundheitlicher Zustand (er war wahrscheinlich an Hydropsie erkrankt, eine Krankheit, bei der sich die Bauchhöhle mit Wasser füllt) und er musste diese Tätigkeit abbrechen. Nachdem er sich schließlich in Certaldo niedergelassen hatte, führte er die Arbeit an einigen Werken bis zum Tod fort, der ihn am 21. Dezember 1375 ereilte. , ISBN: 3596155762
Erste Auflage dieser Ausgabe. 322 (14) Seiten. 19 cm. Taschenbuch. Kartoniert.
[SW: Italienische, rumänische, rätoromanische Literatur, B Belletristik, Italienische Literatur des 14. Jahrhunderts, Landeskunde, Italienische Landschaften, Italienische Kunst, Italien, Italienische Geschichte, Soziale Verhältnisse, Italienische Gesellschaft, Italienerin, Mezzogiorno, Renaissance, Kulturgeschichte, Sittengeschichte, Erotica; Erotik; Erotische Dichtung, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literatursoziologie, Literaturepochen, Literaturrezeption, Sprachwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik]
BOCCACCIO, Giovanni: Decameron. Berlin, Neufeld & Henius, 1924.
W/G Klabund 62 /// Rücken leicht verblasst, Ecken und Rückenkanten bestossen; Papier leicht gebräunt und stellenweise stockfleckig /// Aus dem Vorwort von Klabund:"Über den Titel des 'Decameron' haben, angeregt durch eine Stelle in der Einleitung zum 4.Buch, in der Boccaccio schreibt, er habe das Buch 'senza titolo' geschrieben, viele Gelehrte und Kommentatoren nachgedacht. 'Senza titolo' - was bedeutet das? Der Kommentar der Deputati (Florenz, Giunti 1573) meint: 'ohne Name eines Urhebers', 'ohne Autorenangabe', also: anonym. Dieser meinung schliesst sich Fiacchi an (Osservazioni sul Decameron', Florenz 1821). Salviati (Rom 1582) behauptet: senza titolo solle heissen: 'niemandem gewidmet', weil Boccaccio in seiner 'Vita di Dante' intitolare für 'widmen' gebraucht. In einem lateinischen Brief schreibt Boccaccio von jemand, er sei dumm, roh, träge: sine titulo vivens: ohne Zweck und Absicht lebend. Daraus (und aus einer weiteren Stelle in Boccaccios Dante-Kommentar) ziehen Dionisi, Colombo und andere den Schluss: senza titolo wolle besagen: 'ohne eine bestimmte Absicht', 'ohne grosse Ambition' habe Boccaccio das Buch geschrieben....Denn das Decameron ist nichts als eine Lobprisung und Darstellung des Wirkens und Waltens der Liebe, von ihrer primitivsten Form bis zu jener höchsten geistigen und ethischen Liebe ....".
2 Bände. 407;336 S. Mit 20 farbigen Illustr. von Lucian Zabel. 27 x 21,5 cm. Goldgeprägter Original-Leinenbde. Blauer Schnitt.
[SW: Illustrata 18.Jh., Italien, Italienische Literatur, Literatur vor 1400]
Giovanni Boccaccio: Decameron. Ungekürzte Ausgabe, an Hand der italienischen Originalausgabe neu durchgesehen, überarbeitet, ergänzt und mit einem Vorwort versehen von Klabund (= Alfred Henschke). Künstlerische Ausstattung und Bilder von Lucian Zabel. Zwei Bände. Berlin, Verlag Neufeld & Henius, 1924.
AUTOR: Giovanni Boccaccio lebte von 1313 bis 1375 in Italien. Der Dichter gilt als bedeutender Vertreter des Humanismus. --- INHALT: Sein Meisterwerk, das hier vorliegende und von 1348 bis 1353 entstandene Decameron (Originaltitel: Il Decamerone), porträtiert mit bis dahin unbekanntem Realismus und Witz die facettenreiche Gesellschaft des 14. Jahrhunderts und erhebt ihn zum Begründer der prosaischen Erzähltradition in Europa. Es ist eines der berühmtesten und wirkungskräftigsten Werke der Weltliteratur. Das Decameron ist eine Sammlung von 100 Novellen, die der Autor an zehn Tagen von sieben Damen und drei Herren auf einem Landgut bei Florenz zur Zeit der großen Pest von 1348 erzählen lässt. Alte Fabel- und Märchenmotive werden in einem am Lateinischen gebildeten Stil dargeboten, oft vom Duft Liebe und Erotik durchzogen. Erste Ausgabe der Klabund- Bearbeitung (in Wilpert/Gührings Verzeichnis der Erstausgaben deutscher Dichtung (2. Auflage) unter Nr. 62 aufgeführt). Hayn-Got. IX, 73. Vollmer V, 191. --- AUSSTATTUNG: Das berühmte Werk liegt hier in einer sehr liebevollen und aparten bibliophilen Ausstattung vor. Schmucke Einbände mit hellbraunem Lederrücken auf sechs erhabenen Bünden. Die Rücken sind mit Goldprägungen in floraler Form und schwarz-goldenen Rückenschildchen verziert. Die Deckel sind mit Buntpapier mit floralem Motiv bezogen. Edler Bleisatz mit wohl ausgewogenem Satzspiegel, auf den Seiten angenehm viel Weißraum. Angaben zur Herstellung: "Buchdruck: Gebr. Mann - Offsetdruck: Gebr. Fey - Einband: "Biblos" Buchbinderei - sämtlich in Berlin". --- ILLUSTRATIONEN: Das Werk ist gleichsam getrüffelt mit 20 eleganten Farbtafeln des Malers, Graphikers, Gebrauchsgraphikers und Illustrators Lucian Zabel (1893 in Kolberg geboren, 1936 in Berlin gestorben). Zabel studierte an der Akademie in München, war dann Schüler von Julius Klinger in Berlin. Seine mehrfarbigen Illustrationen zum Decameron legte er nach einen konsequent durchgezogenen Konzept an: Der Hintergrund ist eher in Andeutungen gezeichnet, die agierenden Personen sind hingegen meist vollflächig ausgeführt - dadurch sehr präsent. Viele der 20 Tafeln im Stil des Art Deco sind sehr sinnlich und dezent erotisch. --- ZUSTAND: Beide Bände sind erfreulich gut erhalten. Die Kanten und Vorderecken sind minimal bestoßen, die Deckel ganz leicht berieben, insgesamt außen frisch und gut. Auch innen sauber und sehr schön.
Lexikon-Oktav (21,5 x 26,5 cm), in zwei Bänden, 399 und 327 Seiten, mit jeweils zehn ganzseitigen Farbtafeln (Farblithographien). Originalhalbledereinbände mit reich goldgeprägten Rücken auf sechs Bünden, Rückenschild, die Deckel mit lederbesetzten Vorderecken und Buntpapierbezug. Dreiseitiger Farbschnitt in Rot.
[SW: Literatur, Boccaccio, Klabund, Alfred Henschke, Il Decamerone, Weltliteratur, Illustratoren des 20. Jahrhunderts, Erotica, Sittengeschichte, General Literature, Art Deco, Erotische Literatur, Erotic Literature, Litterature erotique, italienische Literatur / italian literature, 15. Jahrhundert / 15th century.]



