Blavatsky
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Blavatsky, Helena Petrowna; Herausgegeben von Elizabeth Preston/ Christmas Humphreys: Die Geheimlehre. Werke Band 1. Satteldorf Adyar, oJ [ca 1970]. ISBN: 3927837113
"Zustand: Ecken bestoßen, Vorderseite an der Unterkante bestoßen, Papier lichtrandig. --- Inhalt: gekürzte Ausgabe. Wikipedia: Helena Petrovna Blavatsky (gebürtig Helena von Hahn; nach erster Verehelichung russ. Jelena Petrowna Blawatskaja, engl. Transkription Yelena Petrovna Blavatskaya; nach zweiter Verehelichung Helena Betanelly; * 31. Juli./ 12. August 1831 in Jekaterinoslaw, heute Dnipropetrowsk, Ukraine; 8. Mai 1891 in London), war eine russische Okkultistin und Schriftstellerin deutsch-russischer Herkunft, die vor allem als Mitgründerin der Theosophischen Gesellschaft bekannt wurde. * Weltanschauung und Rezeption: Blavatskys Lehre, die Theosophie, postuliert eine Ur-Religion, aus der alle heute bestehenden Religionen hervorgegangen sind. Diese ist in der Lage, die Gegensätze zwischen Spiritualität, vernunftgeleiteter Philosophie und Naturwissenschaften aufzuheben und ist Grundlage einer universellen Brüderlichkeit aller Menschen, gleich welcher Rasse, Kaste, Hautfarbe oder welchen Geschlechts. Kritiker werfen ihr hingegen vor, die Theosophie sei eine Mischung okkultistischer Vorstellungen mit Ideen vor allem des Hinduismus, Buddhismus und der Gnosis. Als Quelle diente Blavatsky ein apokryphes "Buch Dzyan", das in Tibet aufbewahrt wird und zu dem sie bei ihren Reisen Zugang hatte. Kritiker behaupten, dass es sich bei diesem Buch um eine Fiktion Blavatskys handelt. Dem Tibetologen und Orientalisten David Reigle gelang jedoch in den 70er-Jahren der Nachweis dieses Werkes. Blavatskys Weltanschauung nimmt unter anderem an, dass der Mensch vor allen anderen Lebewesen entstand, dass er aus 7 Teilen bestehe (eine Erweiterung der griechischen 3-Teiligkeit von Körper, Seele und Geist), und dass sich die Menschheit in sieben aufeinanderfolgenden Entwicklungsetappen auf sieben Kontinenten entwickelte. Diese werden zwar als prinzipiell gleichwertig angesehen, innerhalb der einzelnen Menschheiten werden aber wertende Unterschiede gemacht, je nach dem Entwicklungsgrad, auf dem sich die Angehörigen vermeintlich befinden. Als Abkömmlinge der Arier werden auch die Semiten gezählt, allerdings meint Blavatsky, sie seien "verflacht in Bezug auf ihre Geistigkeit und vervollkommnet in ihrer Stofflichkeit. Zu diesen gehören alle Juden und Araber". Starken Einfluss hatte Blavatsky auf Mahatma Gandhi, der in der theosophischen Gesellschaft begonnen hatte, indische philosophische Texte zu studieren und so wieder einen Zugang zum Wert der indischen Kultur fand. Sowohl Gandhi wie auch sein Nachfolger Nehru bescheinigten der Theosophie eine entscheidende Rolle bei der Wiederentdeckung ihres eigenen philosophischen und religiösen Erbes. In ihrer Geheimlehre formuliert Blavatsky Thesen, die im Widerspruch zu den Ansichten der Wissenschaft des 19. Jahrhunderts standen. "Das Atom ist teilbar und muss aus Teilchen oder Subatomen bestehen Auf der Lehre von der illusorischen Natur der Materie und der unendlichen Teilbarkeit des Atoms ist die ganze Wissenschaft des Okkultismus aufgebaut." Da das Elektron erst 1897 entdeckt wurde, waren solche Aussagen einer Frau ein Affront gegen die ansonsten den Männern vorbehaltene Welt der Wissenschaft. Auch die mittlerweile zurückgezogenen Verleumdungen durch den Hodgson-Report trugen dazu bei, dass Blavatskys Bücher von Wissenschaftern zwar oft gelesen aber selten zitiert wurden. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Anekdote, dass Albert Einstein laut Aussage seiner Nichte immer ein Exemplar von Blavatskys Geheimlehre auf seinem Schreibtisch liegen hatte. Nicht abzuschätzen ist der Einfluss von Blavatsky auf die Entwicklungen im Bereich der Quantenphysik. In Randbereichen der Wissenschaft lässt sich ein Einfluss Blavatskys dennoch nachweisen, so auf Rupert Sheldrake, dessen Theorie der morphogenetischen Felder von Kritikern zur Pseudowissenschaft gezählt wird. Blavatsky war eine Anhängerin der Evolutionslehre, allerdings eine entschiedene Gegnerin der Idee Darwins, dass der Mensch vom Affen abstamme. In ihrer New Yorker Wohnung stand als Karikatur Darwins ein ausgestopfter Pavian mit Brille und einem Exemplar seines Hauptwerks The Origin of Species in der Hand. Ihre Auffassung dazu war es, dass man das unsterbliche Prinzip im Menschen (die Monade bzw. unsterbliche Seele) unterscheiden muss von der Entwicklung der Körper. Die Entwicklung der Körper erklärt sie ausführlich im Anthropogenese genannten zweiten Band der Geheimlehre und diese deckt sich in den meisten Teilen mit den Darwin'schen Auffassungen. Die Unsterbliche Seele des Menschen hingegen stammt nach Blavatsky nicht vom Affen, sondern ist eine Emanation des göttlichen Geistes. G. R. S. Mead, in seiner Jugend Blavatskys Privatsekretär, wurde zum führenden Übersetzer gnostischer und hermetischer Texte und inspirierte damit maßgeblich C.G. Jungs lebenslanges Interesse am Gnostizismus und an der Alchemie. Im Bereich der Kunst beeinflusste Blavatsky die Werke von Hermann Hesse, William Butler Yeats, James Joyce, George William Russel, Jack London, D.H. Lawrence, T.S. Eliot, Wassily Kandinsky, Piet Mondrian, Paul Klee, Paul Gauguin, Gustav Mahler, Jean Sibelius, Alexander Skrjabin und andere. Erheblichen Einfluss hatte Blavatsky auch auf Rudolf Steiner, der von 1902 bis 1913 die deutsche Sektion der Theosophischen Gesellschaft (Adyar) leitete und dabei anfangs stark auf Blavatskys Lehren Bezug nahm (siehe Aus der Akasha-Chronik). Parallel dazu entwickelte Steiner jedoch eine eigene, überwiegend an abendländischen Quellen orientierte Variante der Theosophie. Das führte zu zunehmenden Differenzen mit Annie Besant, Blavatskys Nachfolgerin in der Organisationsleitung, die deshalb 1913 die von Steiner geleitete Sektion auflöste. Steiner benannte daraufhin seine Theosophie in Anthroposophie um. Eine weiter von Blavatsky beeinflusste Esoterikerin ist Alice Bailey, die zeitweise ebenfalls der Theosophischen Gesellschaft angehört hatte. In den späten 1970er und frühen 1980er Jahren wurde die Gedankenwelt Blavatskys von den Anhängern der New-Age-Bewegung wiederentdeckt. ** Die vorliegende gekürzte Fassung des 1400 Seiten umfassenden Gesamtwerkes enthält alle wesentlichen zum Hauptthema des Buches gehörenden Teile in der Originalfassung." BN4710 ISBN: 3927837113
1 Auflage 329 Seiten 23x14cm, Pappe
[SW: Religion/Philosophie , Religion allgemein]
BLAVATSKY (Helena-Petrovna). La Doctrine secrete - Synthese de la science, de la religion et de la philosophie.
Edition originale de la traduction francaise du deuxieme volet du celebre ouvrage de Blavatsky. Laquelle se propose ici de reconcilier l'ancienne sagesse orientale et la science moderne, au travers de l'etude d'un ouvrage suppose tibetain et esoterique, le Livre de Dzyan. L'ouvrage decrit les origines de l'humanite au travers d'un nombre de " races-racines ", au nombre de sept, remontant a plusieurs millions d'annees. La premiere race-racine serait, selon Helena Blavatsky, " etherique " ou " polaire ", et la seconde aurait vecu en Hyperboree. La troisieme race racine aurait ete celle de la Lemurie alors que la quatrieme, celle de l'Atlantide. Selon Helena Blavatsky, l'actuelle cinquieme race-racine, appelee Aryenne, daterait d'approximativement un million d'annees. Elle se superposerait avec la quatrieme race-racine (Atlante) et les origines de cette cinquieme race-racine se situeraient approximativement au milieu de la quatrieme. Il resterait deux autres races-racines a venir (la sixieme et la septieme). Pour Helena Blavatsky, cependant, certains individus seraient les derniers descendants de la race lemurienne qui, bien que composee d'" humains ", etait consideree comme encore proche du regne animal. Les " indigenes de Tasmanie " ou " une tribu des montagnes en Chine " sont, dit-elle, les derniers descendants de la race-racine lemurienne. Il existerait un nombre considerable de descendants de peuples " lemuro-atlantes ", produits par de nombreux croisements, au travers des " hommes sauvages de Borneo, les Bushmen, les Veddhas de Ceylan et certaines rares tribus d'Afrique ". Enfin, Helena Blavatsky explique que " Les Semites, et specialement les Arabes, sont des Aryens plus recents - degeneres au point de vue spirituel et perfectionnes au point de vue materiel. A cette categorie appartiennent tous les Juifs et les Arabes. " Table : Symbolisme et Ideographie - Le langage des Mysteres et ses Clefs - Substance Primordiale et Pensee Divine - L'OEuf du Monde - Jours et Nuits de Brahama la Lune, le Dieu Lunus, Phoebe - La Theologie des Dieux createurs - Les Quatre Elements - Vie, force et gravitation - Les Elements et les atomes - Evolution cyclique et Karma - Le Zodiaque et son antiquite. Petite decoloration affectant les plats. Du reste, tres belle condition.
[ESOTERISME - OCCULTISME - THEOSOPHIE]
Paris, Publications theosophiques francaises / Librairie de l'Art independant, 1901. Un fort vol. in-8 (252 x 167 mm) de 4 ff. n.fol. et 480 pp. Reliure de l'epoque de pleine percaline marine, dos lisse orne de double-filets dores, titre dore, chiffre dore en queue, tete mouchetee, plats de couverture conserves.
Collins, Mabel: Die Krone der Liebe : Vom Verf. von "Licht auf dem Wege". Reprint ohne Ort und Jahr (um 1985). Lorch: Renatus, 1909.
Einband etwas berieben, sonst gut erhalten. ** Mabel Collins (Pseudonym, eigentlich Minna Cook bzw. Mrs. Keningale Cook, manchmal auch Mrs. Kenningdale Cook) (* 9. September 1851 in Saint Peter Port, Guernsey; 31. März 1927 in Gloucester, England) war eine britische Autorin, Theosophin und Tierschützerin. Ende der 1870er Jahre hatte Collins erstmals Kontakt mit dem Spiritismus. Sie besuchte Seancen und wurde schließlich selbst als Medium tätig. Wie bereits erwähnt sollen ihr mehrere Bücher auf diesem Wege übermittelt worden sein. Später lehnte sie diese Tätigkeit allerdings ab und bezeichnete sie als gefährlich. 1881 trat sie der London Lodge und damit der Theosophischen Gesellschaft bei und 1884 traf sie erstmals mit Helena Blavatsky zusammen. Als Blavatsky am 1. Mai 1887 nach London übersiedelte, stellte ihr Collins ihr Haus in Upper Norwood (heute zu London Borough of Croydon), Maycot genannt, als Wohnung bis Oktober 1887 zur Verfügung. Auch war sie am 19. Mai 1887 eine der Gründerinnen der Blavatsky Lodge und unterstützte Blavatsky bei der Herausgabe ihres Werkes Die Geheimlehre. Mit Gründung der Zeitschrift Lucifer, dessen erste Ausgabe am 15. September 1887 erschien, wurde sie zur stellvertretenden Herausgeberin ernannt, auch veröffentlichte sie in der Zeitschrift eine Reihe von eigenen Artikeln. Am 15. Februar 1889 verlor sie ihren Posten bei der Zeitschrift Lucifer und im April 1889 trat sie aus der Theosophischen Gesellschaft aus oder wurde ausgeschlossen, die Angaben darüber sind verworren. Angeblich erhob Blavatsky gegen Collins den Vorwurf, mit Archibald Keightley schwarzmagische und tantrische Rituale ausgeführt zu haben. Auch Archibalds Onkel Bertram Keightley soll darin verwickelt gewesen sein, beides wurde von Collins bestritten. Jedenfalls vergiftete die Angelegenheit die Atmosphäre und produzierte einen Skandal der schließlich zum Ausscheiden führte. Im Anschluss daran kam es zur Coues-Collins charges. Dabei behauptete Elliott Coues, Collins hätte auf Anweisung Blavatskys gesagt, ihr Buch Licht auf dem Pfad wäre von den Meistern der Weisheit diktiert worden. Diese Aussage habe dann Blavatsky benutzt, um die Theosophische Gesellschaft aufzuwerten. Das Ganze führte zu einer Reihe von gerichtlichen Auseinandersetzungen und untergrub die Gesundheit Collins, die dadurch über Jahre hinweg Nervenzusammenbrüche hatte. -
Autor. deutsche Ausg. 66 S. ; 8 Kart.
Collins, Mabel: Ein Ruf aus der Ferne. Reprint ohne Ort und Jahr (um 1985). Lorch: Renatus, 1909.
Einband etwas berieben, sonst gut erhalten. A Cry from afar. ** Mabel Collins (Pseudonym, eigentlich Minna Cook bzw. Mrs. Keningale Cook, manchmal auch Mrs. Kenningdale Cook) (* 9. September 1851 in Saint Peter Port, Guernsey; 31. März 1927 in Gloucester, England) war eine britische Autorin, Theosophin und Tierschützerin. Ende der 1870er Jahre hatte Collins erstmals Kontakt mit dem Spiritismus. Sie besuchte Seancen und wurde schließlich selbst als Medium tätig. Wie bereits erwähnt sollen ihr mehrere Bücher auf diesem Wege übermittelt worden sein. Später lehnte sie diese Tätigkeit allerdings ab und bezeichnete sie als gefährlich. 1881 trat sie der London Lodge und damit der Theosophischen Gesellschaft bei und 1884 traf sie erstmals mit Helena Blavatsky zusammen. Als Blavatsky am 1. Mai 1887 nach London übersiedelte, stellte ihr Collins ihr Haus in Upper Norwood (heute zu London Borough of Croydon), Maycot genannt, als Wohnung bis Oktober 1887 zur Verfügung. Auch war sie am 19. Mai 1887 eine der Gründerinnen der Blavatsky Lodge und unterstützte Blavatsky bei der Herausgabe ihres Werkes Die Geheimlehre. Mit Gründung der Zeitschrift Lucifer, dessen erste Ausgabe am 15. September 1887 erschien, wurde sie zur stellvertretenden Herausgeberin ernannt, auch veröffentlichte sie in der Zeitschrift eine Reihe von eigenen Artikeln. Am 15. Februar 1889 verlor sie ihren Posten bei der Zeitschrift Lucifer und im April 1889 trat sie aus der Theosophischen Gesellschaft aus oder wurde ausgeschlossen, die Angaben darüber sind verworren. Angeblich erhob Blavatsky gegen Collins den Vorwurf, mit Archibald Keightley schwarzmagische und tantrische Rituale ausgeführt zu haben. Auch Archibalds Onkel Bertram Keightley soll darin verwickelt gewesen sein, beides wurde von Collins bestritten. Jedenfalls vergiftete die Angelegenheit die Atmosphäre und produzierte einen Skandal der schließlich zum Ausscheiden führte. Im Anschluss daran kam es zur Coues-Collins charges. Dabei behauptete Elliott Coues, Collins hätte auf Anweisung Blavatskys gesagt, ihr Buch Licht auf dem Pfad wäre von den Meistern der Weisheit diktiert worden. Diese Aussage habe dann Blavatsky benutzt, um die Theosophische Gesellschaft aufzuwerten. Das Ganze führte zu einer Reihe von gerichtlichen Auseinandersetzungen und untergrub die Gesundheit Collins, die dadurch über Jahre hinweg Nervenzusammenbrüche hatte. -
1., dt. Ausg. 56 S. ; kl. 8 Kart.



