Bjoernstjerne Bjoernson

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Nobelpreis für Literatur 1903. Björnstjerne Björnson: Meisternovellen. Mit 12 ganzseitigen Illustrationen von John Gunther. Aus dem Französischen. Übersetzung der Begleittexte: Hartmut Lang. Mit einer Titel-Porträttafel. Zürich/Frankfurt/M., Coron. (um 1970). ; Schutzumschlag / dust cover
- Diese Ausgabe von Björnstjerne Björnson "Meisternovellen", Nobelpreis 1903 Norwegen, ist eine auf den Kreis der Nobelpreisfreunde beschränkte Auflage. // Inhalt: 1.: Kleine Geschichte der Zuerkennung des Nobelpreises an B. Björnson von Dr. Gunnar Ahlström, Mitglied des schwedischen Instituts; aus dem Schwedischen Manuskript übersetzt von Malou Höjer. 2.: Verleihungsrede bei der feierlichen Überreichung des Nobelpreises an Björnstjerne Björnson von C. D. af Wirsen. 3.: Antwortrede von Björnstjerne Björnson. 4.: Leben und Werk von Björnstjerne Björnson von Porfessor A. Jolivet. 5.: Meisternovellen von Björnstjerne Björnson (Synnöve Solbakken. Arne. Das Fischermädel. Staub. Ein schauriges Erlebnis - aus meiner Kindheit. Mutters Hände - 2 Bilder). 6.: Bibliographie der Werke von Björnstjerne Björnson (Zeittafel 1856 - 1963).

Gr.8°. [16,6 : 22,8 cm]. 442 Seiten. Mit einer Bibliographie. Weisser Originalseidenleinenband (Seidentaft) mit goldgeprägter Deckelvignette, grossformatiger Deckelblindprägung, gold-schwarz geprägten Titeln, Kopffarbschnitt, originalem Klarsichtfolien-Schutzumschlag und gerahmtem Vortitel. - Ein sehr gut erhaltenes, sauberes Exemplar in fester Bindung und ohne Eintragungen. = Nobelpreis für Literatur 1903, Nr. 3: Meisternovellen.

[SW: 20. Jahrhundert, französische Literatur in deutsch, Illustriertes Buch, pictorial copy, Nobelpreisträger/-in, Novelle(n), Sammlungen, Reihen, Zeichnungen, drawings]

Details

Nobelpreis für Literatur 1903. Björnstjerne Björnson: Meisternovellen. Aus dem Norwegischen von Hans Roesch. Mit einer Titel-Porträttafel und 2farbigen Illustrationen auf 12 Tafeln von John Gunther. Zürich, Coron-Verlag. (um 1965).
- Diese Ausgabe von Björnstjerne Björnson "Meisternovellen", Nobelpreis 1903 Norwegen, ist eine auf den Kreis der Nobelpreisfreunde beschränkte Auflage. // Inhalt: 1.: Kleine Geschichte der Zuerkennung des Nobelpreises an B. Björnson von Dr. Gunnar Ahlström, Mitglied des schwedischen Instituts; aus dem Schwedischen Manuskript übersetzt von Malou Höjer. 2.: Verleihungsrede bei der feierlichen Überreichung des Nobelpreises an Björnstjerne Björnson von C. D. af Wirsen. 3.: Antwortrede von Björnstjerne Björnson. 4.: Leben und Werk von Björnstjerne Björnson von Porfessor A. Jolivet. 5.: Meisternovellen von Björnstjerne Björnson (Synnöve Solbakken. Arne. Das Fischermädel. Staub. Ein schauriges Erlebnis - aus meiner Kindheit. Mutters Hände - 2 Bilder). 6.: Bibliographie der Werke von Björnstjerne Björnson (Zeittafel 1856 - 1963).

1. Auflage. Gr.8°. [16,4 : 22,8 cm]. 442 Seiten. Mit einer Bibliographie. Weisser Originalseidenleinenband (Seidentaft) mit goldgeprägter Deckelvignette, grossformatiger Deckelblindprägung, gold-schwarz geprägten Titeln, Kopffarbschnitt, originalem Klarsichtfolien-Schutzumschlag und gerahmtem Vortitel. - Ein sehr gut erhaltenes, sauberes Exemplar in fester Bindung und ohne Eintragungen. = Literarischer Nobelpreis Nr. 3.

[SW: 20. Jahrhundert und früher, Illustriertes Buch, pictorial copy, Literatur, Nobelpreisträger/-in, norwegische Literatur in deutsch, Zeichnungen, drawings, Norwegen]

Details

Björnson, Björnstjerne: Erzählungen. Zeitgenössische Übersetzung aus dem Norwegischen. Mit einem Frontispiz Björnsons.(=Die grosse Erzähler-Bibliothek der Weltliteratur). Harenberg Kommunikation Verlags- und Mediengesellschaft Sonderausgabe 1984 Dortmund ISBN: 3883798452
220S. 8°

Kunstleder Goldgeprägter Kunstlederband mit zwei falschen Bünden, reicher Rücken- und Deckelvergoldung und Farbkopfschnitt. Das Papier allg. nachgedunkelt, ansonsten sehr guter, nahezu neuwertiger Zustand. Die buchkünstlerische Ausstattung dieser Ausgabe hat der österreichische Staatspreisträger Ernst Ammering (Ried, Oberösterreich) entworfen. Das Frontispiz zeigt Björnstjerne Björnson (nach einer Radierung von Fritz Janschka, die für diese Ausgabe entstanden ist). Inhalt: Thrond/ Eine gefährliche Freierei/ Der Bärenjäger/ Synnöve Solbakken/ Arne/ Der Falbe/ Nachwort/ Chronologie Björnstjerne Martinius Björnson (* 8. Dezember 1832 in Kvikne (Tynset), Hedmark; 26. April 1910 in Paris) war ein norwegischer Dichter, Literaturnobelpreisträger und Politiker. Björnson verfasste unter anderem die norwegische Nationalhymne und war der Begründer des Riksmalsforbundet. Björnson war der Sohn eines Landpastors. In den Jahren 1850 bis 1852 besuchte er ein privates Gymnasium in Christiania (heute Oslo). Nachdem er sein Studium abgebrochen hatte, arbeitete er in einige Zeit als Journalist. In dieser Zeit lernte er auch Henrik Ibsen kennen. Zwischen 1857 und 1859 wirkte er als Leiter des Theaters in Bergen. 1859 trat er in die Redaktion von Aftenbladet ein. Aber wegen des Widerstandes in der öffentlichen Meinung musste er die Redaktion wieder verlassen. Ein Jahr später bereiste er für drei Jahre Deutschland und Italien. Nach seiner Rückkehr 1865 bekam er eine Anstellung am königlichen Theater in Christiania. Dieses Amt bekleidete er bis 1867 und später nochmals zwei Jahre, zwischen 1870 und 1872. Danach lebte er bis 1875 wieder in Deutschland und Italien. Vor seiner Abreise erwarb er 1874 das Anwesen Aulestad. Dieser Landsitz entwickelte sich mit der Zeit zu einem geistigen Zentrum Norwegens. Von 1880 bis 1881 bereiste Björnson die USA. Nach seiner Rückkehr 1882 lebte er bis 1887 in Paris. Auch als er sich auf sein Gut zurückzog, blieb er das geistige Zentrum Norwegens. Beeinflusst durch die französischen Realisten, aber auch durch Georg Brandes, fand Björnson seinen Realismus und wurde zum Erneuerer der norwegischen Literatur. 1903 erhielt Björnson als erster Skandinavier den Nobelpreis für Literatur "als ein Beweis der Anerkennung für seine edle, großartige und vielseitige Wirksamkeit als Dichter, die immer durch einmalige Frische der Eingebung und durch eine seltene Seelenreinheit ausgezeichnet war". Björnson war politisch stets sehr engagiert. Seine ideale Staatsform war die Republik. "Ich für meinen Teil glaube nicht an ein Skandinavien, bevor wir eine Republik haben." Schrieb er 1864 an Hilmar Finsen. Er setzte sich für internationale Schiedsgerichte zur Schlichtung zwischenstaatlicher Konflikte ein, war Mitglied des für den Friedensnobelpreis zuständigen Komitees, mischte sich in die Dreyfus-Affäre ein und nahm Stellung zum Nationalitätenkonflikt in der Habsburgermonarchie. Er setzte er sich für das allgemeine Wahlrecht in Norwegen ein, attackierte die Staatskirche als Bibelkritiker, diskutierte über voreheliche Sexualbeziehungen, In Wort und Schrift setzte er sich für die Unabhängigkeit seines Landes ein. Auch vom Ausland aus warb er für die Volkshochschulbewegung und die Erneuerung des norwegischen Theaters. Unter all seinen patriotischen Gedichten und Liedern gehört die 1859 von ihm geschaffene norwegische Nationalhymne Ja, vi elsker dette landet (Ja, wir lieben dieses Land) als Erstes genannt. Björnson hielt das Dogma der Machtbalance für eine Lüge: "Nein, ein einziges Schwert, ein Beschluss und die Tat in einem, das ist die Lösung der Zeit." Er vertrat auch den Pangermanismus. In Norwegen stießen seine innenpolitischen Ansichten auf wenig Gegenliebe. Ursache war zunächst sein Hochmut und seine Arroganz. Der norwegische Politiker Evald Rygh schrieb an seinen Bruder Karl: "Man muss einräumen, dass Bjaernson alles in seiner Macht stehende tut, um sich zu ruinieren. Seine ungebremste Arroganz und Selbstvergötterung nimmt ständig zu, und die verzweifelte Geschichte mit Folkebladet muß ihm sehr geschadet haben. Unglücklicherweise hat er sich mit einer kleinen Clique fanatischer Bewunderer umgeben (andere können es bei ihm sicher nicht aushalten), die ihn ständig mit Beweihräucherung füttern und ihn immer mehr in einen Wahn treiben." Diese Einschätzung ist in vielen Zeitzeugnissen zu finden. Der zeitgenössische Historiker Michael Birkeland schrieb in einem Brief: "Björnson fährt fort in politischer Raserei, die fast unerklärlich ist. Sein Abgott ist die Macht in allen Varianten. Seine politische Einsicht ist so unendlich klein, dass er sogar in unseren Tagen ein Ausnahmefall ist. Alles soll mit Hilfe von Erhebung und Begeisterung gehen. Hier in der Stadt [Christiania] herrscht allgemeiner Unwille und Geringschätzung gegenüber seiner politischen Wirksamkeit." Auch seine republikanischen Ideen, die die Abschaffung der Monarchie bedeuteten, und sein Pangermanismus schadeten seinem politischen Ansehen. Am 26. April 1910 starb Björnstjerne Björnson im Alter von 77 Jahren in Paris.

[SW: Norwegische Literatur | Erzählungen | Klassiker | Die grosse Erzähler-Bibliothek der Weltliteratur]

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Björnson, Björnstjerne: Maria von Schottland. Historisches Schauspiel in fünf Acten. Nach dem norwegischen Original deutsch von Edmund Lobedanz. Diamant-Ausgabe. Mit Zeichnungen nach R. (Rudolf) Hirth zu Frenes in Holz geschnitten von H. Kaeseberg. G. Grote'sche Verlagsbuchhandlung 2.Aufl. 1877 Berlin
150S. 12° (8,8 x 12,2cm)

Leinen Fadengehefteter, mit reicher Gold- und Blindprägung versehener, kleinformatiger Ganzleineneinband mit dreiseitigem Echtgoldschnitt, Schmuckvorsätzen und Lesebändchen. Der Einband leicht berieben und etwas angestaubt, das Lesebändchen am unteren Rand leicht fransig und angeschmutzt, ansonsten guter Zustand dieses schön gestalteten Bändchens aus der "Diamat-Reihe". Gesetzt in Fraktur. Björnstjerne Martinius Björnson (* 8. Dezember 1832 in Kvikne (Tynset), Hedmark; 26. April 1910 in Paris) war ein norwegischer Dichter, Literaturnobelpreisträger und Politiker. Björnson verfasste unter anderem die norwegische Nationalhymne und war der Begründer des Riksmalsforbundet. Björnson war der Sohn eines Landpastors. In den Jahren 1850 bis 1852 besuchte er ein privates Gymnasium in Christiania (heute Oslo). Nachdem er sein Studium abgebrochen hatte, arbeitete er in einige Zeit als Journalist. In dieser Zeit lernte er auch Henrik Ibsen kennen. Zwischen 1857 und 1859 wirkte er als Leiter des Theaters in Bergen. 1859 trat er in die Redaktion von Aftenbladet ein. Aber wegen des Widerstandes in der öffentlichen Meinung musste er die Redaktion wieder verlassen. Ein Jahr später bereiste er für drei Jahre Deutschland und Italien. Nach seiner Rückkehr 1865 bekam er eine Anstellung am königlichen Theater in Christiania. Dieses Amt bekleidete er bis 1867 und später nochmals zwei Jahre, zwischen 1870 und 1872. Danach lebte er bis 1875 wieder in Deutschland und Italien. Vor seiner Abreise erwarb er 1874 das Anwesen Aulestad. Dieser Landsitz entwickelte sich mit der Zeit zu einem geistigen Zentrum Norwegens. Von 1880 bis 1881 bereiste Björnson die USA. Nach seiner Rückkehr 1882 lebte er bis 1887 in Paris. Auch als er sich auf sein Gut zurückzog, blieb er das geistige Zentrum Norwegens. Beeinflusst durch die französischen Realisten, aber auch durch Georg Brandes, fand Björnson seinen Realismus und wurde zum Erneuerer der norwegischen Literatur. 1903 erhielt Björnson als erster Skandinavier den Nobelpreis für Literatur "als ein Beweis der Anerkennung für seine edle, großartige und vielseitige Wirksamkeit als Dichter, die immer durch einmalige Frische der Eingebung und durch eine seltene Seelenreinheit ausgezeichnet war". Björnson war politisch stets sehr engagiert. Seine ideale Staatsform war die Republik. "Ich für meinen Teil glaube nicht an ein Skandinavien, bevor wir eine Republik haben." Schrieb er 1864 an Hilmar Finsen. Er setzte sich für internationale Schiedsgerichte zur Schlichtung zwischenstaatlicher Konflikte ein, war Mitglied des für den Friedensnobelpreis zuständigen Komitees, mischte sich in die Dreyfus-Affäre ein und nahm Stellung zum Nationalitätenkonflikt in der Habsburgermonarchie. Er setzte er sich für das allgemeine Wahlrecht in Norwegen ein, attackierte die Staatskirche als Bibelkritiker, diskutierte über voreheliche Sexualbeziehungen, In Wort und Schrift setzte er sich für die Unabhängigkeit seines Landes ein. Auch vom Ausland aus warb er für die Volkshochschulbewegung und die Erneuerung des norwegischen Theaters. Unter all seinen patriotischen Gedichten und Liedern gehört die 1859 von ihm geschaffene norwegische Nationalhymne Ja, vi elsker dette landet (Ja, wir lieben dieses Land) als Erstes genannt. Björnson hielt das Dogma der Machtbalance für eine Lüge: "Nein, ein einziges Schwert, ein Beschluss und die Tat in einem, das ist die Lösung der Zeit." Er vertrat auch den Pangermanismus. In Norwegen stießen seine innenpolitischen Ansichten auf wenig Gegenliebe. Ursache war zunächst sein Hochmut und seine Arroganz. Der norwegische Politiker Evald Rygh schrieb an seinen Bruder Karl: "Man muss einräumen, dass Bjaernson alles in seiner Macht stehende tut, um sich zu ruinieren. Seine ungebremste Arroganz und Selbstvergötterung nimmt ständig zu, und die verzweifelte Geschichte mit Folkebladet muß ihm sehr geschadet haben. Unglücklicherweise hat er sich mit einer kleinen Clique fanatischer Bewunderer umgeben (andere können es bei ihm sicher nicht aushalten), die ihn ständig mit Beweihräucherung füttern und ihn immer mehr in einen Wahn treiben." Diese Einschätzung ist in vielen Zeitzeugnissen zu finden. Der zeitgenössische Historiker Michael Birkeland schrieb in einem Brief: "Björnson fährt fort in politischer Raserei, die fast unerklärlich ist. Sein Abgott ist die Macht in allen Varianten. Seine politische Einsicht ist so unendlich klein, dass er sogar in unseren Tagen ein Ausnahmefall ist. Alles soll mit Hilfe von Erhebung und Begeisterung gehen. Hier in der Stadt [Christiania] herrscht allgemeiner Unwille und Geringschätzung gegenüber seiner politischen Wirksamkeit." Auch seine republikanischen Ideen, die die Abschaffung der Monarchie bedeuteten, und sein Pangermanismus schadeten seinem politischen Ansehen. Am 26. April 1910 starb Björnstjerne Björnson im Alter von 77 Jahren in Paris. Rudolf Hirth du Frenes (* 24. Juli 1846 in Gräfentonna bei Gotha; 1. Mai 1916 in Miltenberg) war ein deutscher Maler. Hirth du Frenes war der Sohn des Notars Georg Hirth und dessen Ehefrau Louise Drevelle du Frenes. Der Sinologe Friedrich Hirth und der Schriftsteller Georg Hirth waren seine Brüder. Seinen Beinamen "du Frenes" entlehnte Hirth dem Familiennamen seiner Mutter. Mit 15 Jahren kam Hirth 1861 als Schüler zu August von Kreling an der Kunstgewerbeschule Nürnberg. Vier Jahre später wechselte Hirth mit Empfehlungen seiner Lehrer an die Akademie der Bildenden Künste München und wurde Schüler von Hermann Anschütz. Im darauffolgenden Jahr kam er in die Klasse von Arthur von Ramberg, bei dem er bis zu dessen Tode 1875 blieb. In Rambergs Kursen war Hirth einige Jahre Kommilitone von Theodor Alt, Johann Sperl, Fritz Schider und Wilhelm Leibl. 1866 gründete Hirth zusammen mit Alt, Leibl und Sperl ein gemeinsames Atelier in München. Dieser Freundeskreis war dann auch die Kernzelle des später so berühmten Leibl-Kreises. Daneben befreundete sich Hirth aber auch mit Otto Seitz und T. Steinhausen und fungierte so quasi als Bindeglied zwischen den Künstlern des Münchner Realismus. Um 1880 unternahm Hirth eine längere Studienreise nach Holland. Diese Reise dauerte letztendlich fünf Jahre und führte ihn in Holland, Belgien und Frankreich zu allen wichtigen Ateliers, Galerien und Museen. Im Sommer 1885 kehrte Hirth wieder nach Deutschland zurück und ließ sich nach kurzem Aufenthalt in München in Dießen am Ammersee nieder. Hirth stand künstlerisch - gleich seinen Freunden und Kollegen - unter dem Einfluss Leibls. Selbst die Hinwendung Leibls zu Gustave Courbet wirkte sich auf das Schaffen Hirths aus. Obgleich Hirth sich in den Niederlanden sich auch Frans Hals verschrieben hatte. Als sich im Sommer 1876 der Leibl-Kreis auflöste, verlor Hirth seine Inspiration und seine Bilder die Qualität. Fortan verlegte sich Hirth auf Porträts und verdiente damit seinen Lebensunterhalt. Allerdings konnte er sein gewohntes künstlerisches Niveau immer öfter nicht erreichen. Seine letzten Lebensjahre verbrachte Rudolf Hirth du Frenes in Miltenberg am Main, wo er im Alter von nahezu 70 Jahren am 1. Mai 1916 starb. Im Museum der Stadt Miltenberg am Schnatterloch sind in den Galerieräumen einige seiner Werke zu sehen. Maria Stuart (* 8. Dezember 1542 in Linlithgow; 8. Februarjul./ 18. Februar 1587greg. in Schloss Fotheringhay) war vom 14. Dezember 1542 bis zum 24. Juli 1567 als Maria I. Königin von Schottland sowie durch ihre Ehe mit Franz II. von 1559 bis 1560 auch Königin von Frankreich, sie entstammte dem Haus Stuart. Da Schottland zur Zeit ihrer Geburt von politischen und religiösen Unruhen erschüttert war, wurde Maria Stuart im Kindesalter nach Frankreich gebracht und an der Seite ihres künftigen Ehemanns Franz II. erzogen. Durch den frühen Tod des Königs wurde sie bereits im Alter von 17 Jahren zur Witwe und kehrte nach dem langjährigen Aufenthalt in Frankreich 1561 nach Schottland zurück. Dort gelang es ihr nicht, die zahlreichen Spannungen unter den konkurrierenden Adelsfamilien zu befrieden. Nach der Ermordung ihres zweiten Gemahls Lord Darnley, an der ihr eine Mitschuld angelastet wurde, dankte sie 1567 zugunsten ihres Sohnes Jakob I. ab und ging ins Exil nach England. Ihre zweite Lebenshälfte war geprägt von einem fortwährenden Konflikt mit Königin Elisabeth I., der sich unter anderem auf einen Anspruch auf den englischen Königsthron zurückführen ließ. Nachdem Maria Stuart verdächtigt worden war, an einem geplanten Attentat auf die englische Königin beteiligt gewesen zu sein, wurde sie wegen Hochverrats 1587 hingerichtet. Aufgrund der zahlreichen künstlerischen Bearbeitungen ihrer Lebensgeschichte gilt sie neben Macbeth als eine der bekanntesten schottischen Monarchengestalten.

[SW: Norwegische Literatur | Schauspiel | Maria Stuart | Illustrierte Bücher | Kleinformatige Bücher | Schmuckausgaben | Raritäten]

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