Bischoff

Es wurden insgesamt 8674 Einträge zu 'Bischoff' gefunden (Stand: 18.09.2012).

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Bischoff, Hans,
Hans Bischoff (1852-1889), Pianist, Musikpädagoge und Philologe. Quittung mit e. U. Berlin, 13. März 1879. 1 S. Qu.-schmal.-gr.-8°. - Bestätigt den Erhalt von 22,5 Reichsmark für seinen in der Musikzeitschrift "Echo" veröffentlichten "Aufsatz über Kullak". - Hans Bischoff war Lehrer für Klavier, seit 1879 auch für Methodik an der von Theodor Kullak gegründeten Neuen Akademie der Tonkunst in Berlin und später am Sternschen Konservatorium. Daneben trat er als Pianist hervor und leitete mit dem Geiger W. Helmich die Berliner Montagskonzerte. "Gegenüber den Begründern der philologisch-musikalischen Editionstechnik wie Otto Jahn, Wilhelm Rust, Friedrich Chrysander und dem etwas jüngeren Philipp Spitta ist Bischoff wohl der namhafteste Vertreter der zweiten Generation wissenschaftlich geschulter Herausgeber in Deutschland. Seine kritischen Klavier-Ausgaben waren für die damalige Zeit musterhaft und werden noch heute [...] geschätzt, da Bischoff, zugleich Philologe und Pianist, mit seiner Methode, den Kritischen Apparat unter dem Notentext abzudrucken, auch den praktischen Musiker an die Editionsprobleme heranzuführen suchte" (MGG XV, S. 815). - Die Verso-Seite mit kleinem zeitgenössischem Eingangsvermerk.

Hans Bischoff (1852-1889), Pianist, Musikpädagoge und Philologe. Quittung mit e. U. Berlin, 13. März 1879. 1 S. Qu.-schmal.-gr.-8°. - Bestätigt den Erhalt von 22,5 Reichsmark für seinen in der Musikzeitschrift "Echo" veröffentlichten "Aufsatz über Kullak". - Hans Bischoff war Lehrer für Klavier, seit 1879 auch für Methodik an der von Theodor Kullak gegründeten Neuen Akademie der Tonkunst in Berlin und später am Sternschen Konservatorium. Daneben trat er als Pianist hervor und leitete mit dem Geiger W. Helmich die Berliner Montagskonzerte. "Gegenüber den Begründern der philologisch-musikalischen Editionstechnik wie Otto Jahn, Wilhelm Rust, Friedrich Chrysander und dem etwas jüngeren Philipp Spitta ist Bischoff wohl der namhafteste Vertreter der zweiten Generation wissenschaftlich geschulter Herausgeber in Deutschland. Seine kritischen Klavier-Ausgaben waren für die damalige Zeit musterhaft und werden noch heute [...] geschätzt, da Bischoff, zugleich Philologe und Pianist, mit seiner Methode, den Kritischen Apparat unter dem Notentext abzudrucken, auch den praktischen Musiker an die Editionsprobleme heranzuführen suchte" (MGG XV, S. 815). - Die Verso-Seite mit kleinem zeitgenössischem Eingangsvermerk.

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Bischoff, Friedrich,
Friedrich Bischoff (1896-1976), Schriftsteller und Rundfunkintendant. Ms. Albumblatt mit e. U. O. O., Juli 1975. 1 S. Qu.-8°. - "Herrn Heinz Birker freundlich zugeeignet | Friedrich Bischoff". - Friedrich Bischoff war Chefdramaturg der Vereinigten Theater in Breslau und wechselte 1925 als Redaktionsleiter zum Breslauer Rundfunk, dessen Intendant er von 1929 bis 1933 war. "Mit der Sendung Hallo, hier Welle Erdball' (1928) bereitete er der Gattung des Hörspiels den Weg" (DBE). "Es gilt als Maßstäbe setzendes Werk der neuen Kunstrichtung. Gleichzeitig ist es das älteste als Tonaufnahme erhaltene deutschsprachige Hörspiel" (Wikipedia, Abfrage v. 20. IV. 2009). Während des Nationalsozialismus schied er aus politischen Gründen aus dem Rundfunk aus, arbeitete als Lektor und verfaßte naturmystische Romane über seine schlesische Heimat; von 1946 bis 1965 war Bischoff Intendant des Südwestfunks. - Beide Seiten mit alten Montagespuren

Friedrich Bischoff (1896-1976), Schriftsteller und Rundfunkintendant. Ms. Albumblatt mit e. U. O. O., Juli 1975. 1 S. Qu.-8°. - "Herrn Heinz Birker freundlich zugeeignet | Friedrich Bischoff". - Friedrich Bischoff war Chefdramaturg der Vereinigten Theater in Breslau und wechselte 1925 als Redaktionsleiter zum Breslauer Rundfunk, dessen Intendant er von 1929 bis 1933 war. "Mit der Sendung Hallo, hier Welle Erdball' (1928) bereitete er der Gattung des Hörspiels den Weg" (DBE). "Es gilt als Maßstäbe setzendes Werk der neuen Kunstrichtung. Gleichzeitig ist es das älteste als Tonaufnahme erhaltene deutschsprachige Hörspiel" (Wikipedia, Abfrage v. 20. IV. 2009). Während des Nationalsozialismus schied er aus politischen Gründen aus dem Rundfunk aus, arbeitete als Lektor und verfaßte naturmystische Romane über seine schlesische Heimat; von 1946 bis 1965 war Bischoff Intendant des Südwestfunks. - Beide Seiten mit alten Montagespuren

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Bischoff, Gottlieb Wilhelm,
Gottlieb Wilhelm Bischoff (1797-1854), Botaniker. 4 e. Briefe mit U. (meist "Bischoff"). Heidelberg, 1841 bis 1851. Zusammen (2+2+2+2=) 8 SS. auf 7 Bll. Gr.-4° und gr.-8°. 2 Br. mit e. Adresse (Faltbriefe). Mit zwei Beilagen (s. u.). - An den Pharmaziestudenten W. Reissig über das Vorkommen von Zwergkleefarnen (Br. v. 29. August 1841), einer Analyse von ihm zugesandten Sagina apetala (Br. v. 24. Juli 1850), über den Tausch mehrerer Pflanzenarten (Br. v. 16. Oktober 1850) und über die Rücksendung ihm zugesandter Proben: "[...] jetzt muß ich Ihnen diese Pflanzen - zu meinem Leidwesen - unbestimmt zurücksenden, da ich bei näherer Ansicht finde, daß sich bei dem Mangel der Frucht bei den einen nichts mit Gewißheit feststellen läßt, zur Bestimmung der andern aber mir meine Zeit nicht ausreicht, da ich kein besonderes Werk über die Flora von Mexico besitze und darum genöthigt wäre in Zeit- und Druckschriften nachzuspüren [...]" (Br. v. 20. April 1851). - G. W. Bischoff war Privatschüler von Wilhelm Koch und wurde 1833 ao., sechs Jahre später o. Professor für Botanik an der Universität Heidelberg und Direktor des Botanischen Gartens. "Bischoff veröffentlichte Grundlagenwerke wie das Handbuch der botanischen Terminologie und Systemkunde' (1833-44), das er selbst illustrierte. Seine Forschungen zur Naturgeschichte der Kryptogamen sowie zur pharmazeutischen Botanik betrieb er auf der Grundlage der deskriptiven Naturwissenschaft" (DBE). - Zwei Briefe mit stärkeren Randläsuren und Einrissen am Respektblatt, ein Br. mit kleinem, in den Text hineinragendem Ausriß durch Öffnen der Verschlußmarke; stellenweise etwas fleckig. - Beiliegend zwei botanische Präparate in e. beschrifteten Umschlägen.

Gottlieb Wilhelm Bischoff (1797-1854), Botaniker. 4 e. Briefe mit U. (meist "Bischoff"). Heidelberg, 1841 bis 1851. Zusammen (2+2+2+2=) 8 SS. auf 7 Bll. Gr.-4° und gr.-8°. 2 Br. mit e. Adresse (Faltbriefe). Mit zwei Beilagen (s. u.). - An den Pharmaziestudenten W. Reissig über das Vorkommen von Zwergkleefarnen (Br. v. 29. August 1841), einer Analyse von ihm zugesandten Sagina apetala (Br. v. 24. Juli 1850), über den Tausch mehrerer Pflanzenarten (Br. v. 16. Oktober 1850) und über die Rücksendung ihm zugesandter Proben: "[...] jetzt muß ich Ihnen diese Pflanzen - zu meinem Leidwesen - unbestimmt zurücksenden, da ich bei näherer Ansicht finde, daß sich bei dem Mangel der Frucht bei den einen nichts mit Gewißheit feststellen läßt, zur Bestimmung der andern aber mir meine Zeit nicht ausreicht, da ich kein besonderes Werk über die Flora von Mexico besitze und darum genöthigt wäre in Zeit- und Druckschriften nachzuspüren [...]" (Br. v. 20. April 1851). - G. W. Bischoff war Privatschüler von Wilhelm Koch und wurde 1833 ao., sechs Jahre später o. Professor für Botanik an der Universität Heidelberg und Direktor des Botanischen Gartens. "Bischoff veröffentlichte Grundlagenwerke wie das Handbuch der botanischen Terminologie und Systemkunde' (1833-44), das er selbst illustrierte. Seine Forschungen zur Naturgeschichte der Kryptogamen sowie zur pharmazeutischen Botanik betrieb er auf der Grundlage der deskriptiven Naturwissenschaft" (DBE). - Zwei Briefe mit stärkeren Randläsuren und Einrissen am Respektblatt, ein Br. mit kleinem, in den Text hineinragendem Ausriß durch Öffnen der Verschlußmarke; stellenweise etwas fleckig. - Beiliegend zwei botanische Präparate in e. beschrifteten Umschlägen.

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Bischoff, Theodor von,
Theodor von Bischoff (1807-1882), Mediziner. E. Brief mit U. ("Bischoff"). München, 1. Januar 1858. ¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8°. - An einen namentlich nicht genannten "Freund u. Collegen": "Meine herzlichsten Glückwünsche für Sie und die Ihrigen zum neuen Jahre verbinde ich mit meinem besten Danke für die ärztliche Hilfe, welche Sie mir u. den Meinigen auch in dem verflossenen Jahre geleistet haben. Ich war es vorzüglich, der Ihnen Plage gemacht, u. habe dabei aufs Neue Ihre Ruhe u. feste Zuversicht an dem Krankenbette schätzen gelernt [...]". - Theodor von Bischoff war 1843 als Professor für Physiologie an die Universität Gießen berufen worden, wo er den Aufbau und bis 1855 die Betreuung des Anatomischen und Physiologischen Institutes übernommen hatte. Später folgte er dem Ruf für eine Professur für Anatomie und Physiologie nach München. Bischoff "widmete sich vor allem entwicklungsgeschichtlichen Forschungen (u. a. Entwicklungsgeschichte der Säugetiere und des Menschen', 1842) unter besonderer Berücksichtigung der Keimzellen. Er widersprach der Darwinschen Evolutionslehre und ihrer Adaption durch Ernst Haeckel, indem er die anatomischen Unterschiede des Menschen und des Affen betonte" (DBE). - Papierbedingt etwas gebräunt und mit einigen kleinen Randeinrissen.

Theodor von Bischoff (1807-1882), Mediziner. E. Brief mit U. ("Bischoff"). München, 1. Januar 1858. ¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8°. - An einen namentlich nicht genannten "Freund u. Collegen": "Meine herzlichsten Glückwünsche für Sie und die Ihrigen zum neuen Jahre verbinde ich mit meinem besten Danke für die ärztliche Hilfe, welche Sie mir u. den Meinigen auch in dem verflossenen Jahre geleistet haben. Ich war es vorzüglich, der Ihnen Plage gemacht, u. habe dabei aufs Neue Ihre Ruhe u. feste Zuversicht an dem Krankenbette schätzen gelernt [...]". - Theodor von Bischoff war 1843 als Professor für Physiologie an die Universität Gießen berufen worden, wo er den Aufbau und bis 1855 die Betreuung des Anatomischen und Physiologischen Institutes übernommen hatte. Später folgte er dem Ruf für eine Professur für Anatomie und Physiologie nach München. Bischoff "widmete sich vor allem entwicklungsgeschichtlichen Forschungen (u. a. Entwicklungsgeschichte der Säugetiere und des Menschen', 1842) unter besonderer Berücksichtigung der Keimzellen. Er widersprach der Darwinschen Evolutionslehre und ihrer Adaption durch Ernst Haeckel, indem er die anatomischen Unterschiede des Menschen und des Affen betonte" (DBE). - Papierbedingt etwas gebräunt und mit einigen kleinen Randeinrissen.

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