Bischof Struktur und Bedeutung

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Bischof, Rita: Teleskopagen, wahlweise. Der literarische Surrealismus und das Bild. (Das Abendland. Forschungen zur Geschichte europäischen Geisteslebens 29). Frankfurt/M.: Klostermann 2001. ISBN: 978-3-465-03157-4
Die These, die diese Arbeit zu erweisen sucht, ist, dass der Surrealismus wie auch die anderen europäischen Avantgarden ihren Ursprung im Geist der modernen Lyrik finden. Die Emphase, die sie auf den Bildbegriff legten, widerspricht dem nicht, wird damit doch in erster Linie das Wortbild oder die verbale Anschauung akzentuiert: es geht um ein Bild, das zunächst nicht gesehen, sondern gehört und gelesen sein will, und erst in zweiter Linie auch um seine bildnerisch-plastischen Analogien sowie um mögliche Grenzüberschreitungen zwischen ihnen. Oberstes Kennzeichen dieses Bildes ist, dass es eine polare Struktur besitzt, die wie ein Schnitt durch das menschliche Auge wirkt. Lautreamont hatte in seinen "Chants de Maldoror" die Schönheit der "unvermuteten Begegnung eines Regenschirms und einer Nähmaschine auf einem Seziertisch" gepriesen und damit das Paradigma für das formuliert, was hier in Rede steht, nämlich: frontale Zusammenstöße, Teleskopagen eben. In dieser Arbeit wird mit der herrschenden Praxis, sich den Avantgarden von außen zu nähern und die Erkenntnismittel anderen bereits geprägten Zusammenhängen zu entlehnen, gebrochen. Vielmehr werden die von den Werken selbst angebotenen Kategorien analysiert und auf ihre Tauglichkeit für eine Erkenntnis des in Frage stehenden Phänomens geprüft. Einige der hier vereinigten Studien sind eher theoretischer Natur: sie skizzieren das intellektuelle Kräftefeld, innerhalb dessen die Avantgarden in Erscheinung getreten sind, oder unterziehen die Begriffe, in denen bislang auf die Avantgarde reflektiert worden ist, einer Kritik. Andere analysieren dagegen sehr genau konkrete ästhetische Einzelphänomene wie acte gratuit, ecriture automatique, hasard objectif, humour noir, jeux de mots, machine celibataire, methode paranoiaque-critique, objet trouve etc., die sowohl in ihrer Genese, Struktur und Bedeutung erfasst als auch so miteinander konfiguriert werden, dass sie darin zugleich das kategoriale Fundament für ein Verstehen der europäischen Avantgarden bilden.

442 S. Ln. *neuwertig*

[SW: Literaturwissenschaft]

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Bischof, Rita: Teleskopagen, wahlweise. Der literarische Surrealismus und das Bild. Das Abendland; N.F.,29. Frankfurt am Main: Klostermann, 2001. ISBN: 3465031571
Hardcoverband mit illustriertem Schutzumschlag in nahezu neuwertigem Zustand. - Die These, die diese Arbeit zu erweisen sucht, ist, dass der Surrealismus wie auch die anderen europäischen Avantgarden ihren Ursprung im Geist der modernen Lyrik finden. Die Emphase, die sie auf den Bildbegriff legten, widerspricht dem nicht, wird damit doch in erster Linie das Wortbild oder die verbale Anschauung akzentuiert: es geht um ein Bild, das zunächst nicht gesehen, sondern gehört und gelesen sein will, und erst in zweiter Linie auch um seine bildnerisch-plastischen Analogien sowie um mögliche Grenzüberschreitungen zwischen ihnen. Oberstes Kennzeichen dieses Bildes ist, dass es eine polare Struktur besitzt, die wie ein Schnitt durch das menschliche Auge wirkt. Lautreamont hatte in seinen "Chants de Maldoror" die Schönheit der "unvermuteten Begegnung eines Regenschirms und einer Nähmaschine auf einem Seziertisch" gepriesen und damit das Paradigma für das formuliert, was hier in Rede steht, nämlich: frontale Zusammenstöße, Teleskopagen eben. In dieser Arbeit wird mit der herrschenden Praxis, sich den Avantgarden von außen zu nähern und die Erkenntnismittel anderen bereits geprägten Zusammenhängen zu entlehnen, gebrochen. Vielmehr werden die von den Werken selbst angebotenen Kategorien analysiert und auf ihre Tauglichkeit für eine Erkenntnis des in Frage stehenden Phänomens geprüft. Einige der hier vereinigten Studien sind eher theoretischer Natur: sie skizzieren das intellektuelle Kräftefeld, innerhalb dessen die Avantgarden in Erscheinung getreten sind, oder unterziehen die Begriffe, in denen bislang auf die Avantgarde reflektiert worden ist, einer Kritik. Andere analysieren dagegen sehr genau konkrete ästhetische Einzelphänomene wie acte gratuit, ecriture automatique, hasard objectif, humour noir, jeux de mots, machine celibataire, methode paranoiaque-critique, objet trouve etc., die sowohl in ihrer Genese, Struktur und Bedeutung erfasst als auch so miteinander konfiguriert werden, dass sie darin zugleich das kategoriale Fundament für ein Verstehen der europäischen Avantgarden bilden. (Verlagsanzeige)

442 Seiten, gebundene Ausgabe.

[SW: Sprachwissenschaft. Sprachgeschichte. Literaturwissenschaft. Literaturgeschichte. Romanistik. Philologie. Linguistik. Genderlinguistik. Semiotik. Morphologie. Phonetik. Lexikologie. Grammatiktheorie. Dialektologie. Sprachgeographie. Sprachphilosophie. Epigraphik. Etymologie. Sprachstatistik.]

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Kjell Ostenrath: Von den Merowingern zu den Karolingern: Der Dynastiewechsel von 751 und die fränkische Königssalbung von 754, GRIN Verlag GmbH,Aug 2011 ISBN: 9783640983285
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,7, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Historisches Institut), Veranstaltung: Proseminar Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Dynastiewechsel im Jahre 751 vom merowingischen zum karolingischen Herrschergeschlechtgilt als einer der entscheidendsten Wendepunkte in der fränkischen und europäischenGeschichtsschreibung. Diesem Zeitalter der frühen Karolinger im 8. nachchristlichen Jahrhundertwird deshalb so große Bedeutung zugemessen, weil sich in dieser veränderndenMächtekonstellation ein zukunftsweisendes Bündnis von geistlicher und weltlicher Gewaltzwischen dem römischen Bischof und dem fränkischen König zusammengefunden hat, welchesweitreichende Konsequenzen für die abendländische Geschichte eingeleitet hat. Es istsomit zu einem Vorbild für die Ausbildung und Struktur der europäischen Staatsordnung undkulturellen Wesensart des abendländischen Kulturkreises geworden. Hierbei vollzieht sich derÜbergang von spätantiker Zeit in das Mittelalter.3 In dieser Hausarbeit soll der Ablauf derGeschehnisse der Jahre 751 und 754 unter Hinzuziehung der Vorgeschichte, also des Aufstiegsder karolingischen Hausmeier unter Karl Martell und der wichtigsten Quellen dieserZeit mit anschließender kritischer Auseinandersetzung und Bewertung derselben, kurz dargestelltwerden. Diese Phase des Umbruchs von spätmerowingischer und frühkarolingischerZeit wurde in den letzten Jahrzehnten intensiv diskutiert und hat sich somit zu einemSchwerpunkt der Mediävistik herausgebildet. Die dabei verwendete Literatur entspricht weitestgehenddem neuesten Forschungs- und Diskussionsstand, wobei aber auch einige ältereWerke Verwendung finden. Arnold Angenendt liefert mit seinem Aufsatz zu dieser Thematikdie neueste Veröffentlichung. Anhand der wichtigsten Quellen, der fränkischen Reichannalen, den Metzer Annalen und dem Liber Pontificalis sollen diese historisch bedeutsamenVorgänge verifiziert und ebenfalls kritisch diskutiert werden.

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Filmheft , Progress Film Programm: 14/73 Copernicus,

Regie Ewa Petelski, Czesla Petelski Produzent DEFA-Studio für Spielfilme, Filmgruppe Iluzjon Warschau Drehbuch Ewa Petelski, Czesla Petelski Kamera Stefan Matyjaszkiewicz Musik Jerzy Maksymiuk, Musikinterpreten: Chor des Großen Theaters Warschau, Großes Sinfonieorchester des Polnischen Rundfunks und Fernsehfunks in Katowice Plakatkunst Erhard Grüttner Darsteller Andrzej Kopiczynski (Nikolaj Kopernik), Barbara Wrzesinska (Anna Schilling), Czeslaw Wollejko (Bischof Watzenrode), Klaus-Peter Thiele (Joachim Retyk), Hannjo Hasse (Ossiander), Andrzej Antkowiak, Joachim Tomaschewsky, Henryk Borowski, Henryk Boukolowski, Jolanta Bohdal, Jadwiga Chojnacka, Aleksander Fogiel, Emilia Krakowska, Gustaw Lutkiewicz Arzt, Astronom und Staatsmann - Nicolaus Copernicus: eine universale Persönlichkeit der Renaissance. Der Film zeichnet den Lebensweg des berühmten polnischen Wissenschaftlers nach. Sein Hauptwerk De revolutionibus orbium coelestium (Über die Umdrehung der Himmelskörper) war von immenser Bedeutung für die moderne Astronomie sowie für die gesamte gesellschaftliche Struktur der damaligen Zeit. 8. Internationale Filmfestspiele Moskau 1973: Silbermedaille gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren, altersgemäß gebräunt, ***SEHR SCHÖN*** 4-seitiges Faltblatt

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