Bischof Struktur und Bedeutung

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James L. Oschman (Autor), Marco Bischof: Energiemedizin: Konzepte und ihre wissenschaftliche Basis von James L. Oschman (Autor), Marco Bischof, Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH 2006 ISBN: 3437572407

Auflage: 1 (12. Januar 2006) Hardcover Da mich dieses Buch ungemein fasziniert hat, weil daraus deutlich wird, dass ein Paradigmenwechsel in Bezug auf energetisches Arbeiten bereits stattgefunden hat, möchte ich auf die vielen von Oschman zusammengetragenen wissenschaftlichen Arbeiten hinweisen, die zusammenfassen, was in den letzten 15 Jahren an neuen Erkenntnissen gewonnen wurde. Wie Marco Bischof in seinem Vorwort schreibt, ist die Existenz von Energiefeldern im menschlichen Körper im letzten Jahrzehnt von einer esoterischen Spekulation zu einer unzweifelhaften wissenschaftlichen Tatsache geworden und das Phänomen der bioenergetischen Felder hat sich mittlerweile zu einem wichtigen und weiter expandierenden Gegenstand biomedizinischer Forschung entwickelt. Oschman fasse die Ergebnisse vieler bisher nur in speziellen Fachkreisen bekannten Einzelerkenntnisse über die biophysikalischen Prozesse im lebenden Organismus zusammen, bringe sie in einen ganzheitlichen Zusammenhang und zeige ihre Bedeutung für die therapeutische Praxis. Darüber hinaus habe das auch eine generelle Bedeutung für unser Bild des Lebens. Oschman stellt für diese Diskussion in seinem Buch eine gemeinsame Sprache bereit, eine wissenschaftliche Sprache, die auf Physik, Chemie, Biophysik und anderen naturwissenschaftlichen Disziplinen basiert, wobei deutlich wird, dass das intuitive Erfassen von Phänomen das objektive Wissen über sie vorwegnimmt... Eine zentrale Erkenntnis von Oschman geht also davon aus, dass ein grundlegendes Energie System im Körper das duale Nervensystem ist. Hinzukommt, dass das Nervensystem sämtliche muskulären Bewegungen steuert und deshalb die Schaltstelle ist, an der Gedanken in energetische Handlungen umgesetzt werden. Dabei unterscheidet er das klassische neuronale Nervensystem, das digital überträgt und das perineurale Nervensystem der Bindegewebszellen, das analog funktioniert. Während sich ein neuronaler Impuls quasi ohne Energieverlust fortsetzt, werden perineurale Informationen über langsamere Gleichstromwellen an alle Teile im System weitergegeben, wobei die Vorstellungskraft bereits antizipatorisch energetische Felder (z.B. unterschwellige Muskelaktivitäten) hervorrufen kann. Undman hat erkannt (s.o.), dass es eine systemische Vernetzung im Körper gibt, eine lebende Matrix, die man auch als flüsternde Zellen umschreiben könnte, die alle Teile des Organismus miteinander kommunizieren lässt. So können die bei den verschiedensten Therapien angewandten Energien von der lebenden Matrix aufgenommen und zur Regeneration und Genesung der unterschiedlichsten aber miteinander vernetzten Systeme dienen. Auch physiologische Zustände wie innerer Frieden und Wertschätzung können zu einem stabilen und mit wenig Schwankungen versehenem ausgeglichenen inneren Zustand führen, der sich auf alle Körperfunktionen einschließlich des Gehirns wohltuend auswirkt. Es können also sowohl mechanische, wie elektrische, magnetische wie thermische, akustische, photonische als auch Schwerkraft- Aspekte wirksam sein, bzw. wirksam werden, auf die die jeweils verschiedenen therapeutischen Ansätze ihren jeweiligen Schwerpunkt legen. Dazu ein Auszug aus den behandelten Themenbereichen in diesem Buch (Inhaltsangabe) Akupunktur und verwandte Therapien Polaritätstherapie, heilendes Handauflegen, Magnettherapie... heilende Energie Traumaenergetik Schwingungsmedizin Homöopathie Schwerkraft, Struktur, Emotionen Rolfing, Osteopathie, Chiropraktik, Feldenkrais, Alexander-Technik elektromagnetische Umgebung biologische Wirkungen elektromagnetischer Felder aus der Umgebung Oschman meint, dass das, was wir als "Geist" oder "Bewusstsein" bezeichnen (wobei auch hinter dieser Kraft ein bewusster und intelligenter Geist vermutet werden könnte), möglicherweise die Gesamtheit aller Kommunikationsprozesse und Regulationen im Körper umfasst, die die biomagnetischen Felder der Organe und der peripheren Neuronen, die Halbleiter der zellulären und subzellulären Strukturen, die mit ihnen verbunden sind und die elektromagnetischen Signaturen der schwingenden Moleküle in Zellen und Gewebe beinhaltet. Systemisch gesehen ist der bahnbrechende Verdienst von Oschman darin zu sehen, dass er die Grundlagen der Kybernetik aus der Kommunikations- und Steuerungswissenschaft auf das intrapersonale Geschehen fokussiert und mit seiner Sammlung, Darstellung und Verknüpfung z.T. unabhängig voneinander entstandener Forschungsarbeiten eine unendlich bereichernde Erkenntniswelt auf der Ebene der energetischen Zusammenhänge erschließt, die mit einer unglaublichen Geschwindigkeit - jetzt - einen Ausblick auf die Auswirkungen dieses anfangs beschrieben Paradigmenwechsels zulässt! Seiten: 264 27 x 20 x 2,4 cm

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Evangelische Theologie, herausgegeben von Ernst Wolf, Jürgen Moltmann & Manfred Josuttis; München, Chr. Kaiser Verlag 1951-1991.
**** Aus der Bibliothek Professor Dr. Erwin Fahlbusch. Ab 1972 herausgegeben von Jürgen Moltmann, ab 1975 herausgegeben von Manfred Josuttis. Ab 1983 herausgegeben von Gerhard Sauter. / Bei wenigen Bänden: Seiten etwas gebräunt, sehr wenige Anstreichungen in Farbe im Text. Sonst guter Zustand. Inhaltsverzeichnisse der Jahrgänge 23 (1963) - 32 (1972): Andersen, Wilhelm: Jesus Christus und der Kosmos, Barth, Christoph: Grundprobleme einer Theologie des Alten Testaments, Barth, Karl: Dank und Reverenz - Theologisches Gutachten zu den Zehn Artikeln über Freiheit und Dienst der Kirche, Bastian, Hans-Dieter: Kirche und Schule, Buchholz, Friedrich: Wider die "liturgische Dimension", Conzelmann, Hans : Das Wort und die Wörter, Dantine, Wilhelm: Die Rechtfertigungslehre in der gegenwärtigen systematischen Arbeit der evangelischen Theologie, Diem,Hermann: Christologie und Rechtfertigung bei Karl Barth, Geyer, Hans Georg: Theologie des Nihilismus, Harbsmeier, Götz: Der Dienst der historisch-kritischen Exegese an der Predigt, Heintze, Gerhard: Allgemeines Priestertum und besonderes Amt, Honecker, Martin: Zum Verständnis der Geschichte in Gerhard von Rads Theologie des Alten Testaments - Nochmals: Seelsorge an der Gesellschaft? Klein, Günter: Römer 4 und die Idee der Heilsgeschichte, Koch, Günther: Gotteserkenntnis ohne Christus? Hübner, Eberhard: Credo in Deum patrem? Kreck, Walter: Die Christologie Gogartens, Lieb, Fritz: Der Heilige Geist als Geist Jesu Christi, Lagstrup, Knud E.: Eines tut not, Lorenz, Heinz : Die christliche Hoffnung und ihre Säkularisierung, Lucas, Erhard: Die Zuordnung von Judentum und Christentum von Schleiermacher bis Lagarde, Mildenberger, Friedrich: "Auferstanden am dritten Tage nach den Schriften", Moltmann, Jürgen: Das "Prinzip Hoffnung" und die christliche Zuversicht, Müller, Eberhard: Seelsorge in und an der Gesellschaft, Müller-Lauter, Wolfgang: Zarathustras Schatten hat lange Beine, Reding, Marcel: Analogia entis und analogia nominum, Scholder, Klaus: Neuere deutsche Geschichte und protestantische Theologie, Schweizer, Eduard: Die historisch-kritische Bibelwissenschaft und die Verkündigungsaufgabe der Kirche, Smend, Rudolf: Das Nein des Amos, Teuscher, Ulrich: Gottesreichserleben und Geschichtsideologie bei Leonhard Ragaz, Vischer, Lukas: Geistliches Amt und weltlicher Beruf, Vogel, Heinrich: Memoria - Historia, Wolff, Hans Walter: Das Alte Testament und das Problem der existentialen Interpretation, Zimmerli, Walther: Die historisch-kritische Bibelwissenschaft und die Verkündigungsaufgabe der Kirche, Affemann, Rudolf: Die Frage der Tiefenpsychologie nach der Echtheit des christlichen Glaubens, Barth, Karl: Zum 400. Todestag Calvins, Bäumler, Christof: Der Dienst des Pfarrers in der missionierenden Gemeinde, Benckert, Heinrich: Sive Deus sive Jesus, Bizer, Ernst: Zur Methode der Melanchthonforschung, Bockmühl, Klaus: Die Diskussion über Homosexualität in theologischer Sicht, Conzelmann, Hans: Fragen an Gerhard von Rad, Cullmann, Oscar: Die Bibel auf dem Konzil, Duensing, Friedrich: Fragen zu Ebelings Glaubens- und Gottesbegriff, Eichholz, Georg: Verkündigung und Tradition, Foley, Grover: Die religiöse Religionslosigkeit des Bischofs Robinson, Geiger, Max: Theologiestudent - Theologiestudium - Kirche Glenthöj, Jorgen: Bischof Berggravs vergeblicher Versuch, Martin Niemöller im Konzentrationslager zu besuchen, Gollwitzer, Helmut: Das Wesen der Strafe in theologischer Sicht, Grünewald, Hans: Erwägungen zur römisch-katholischen Konzil- und Papsttheologie, Jacob, Edmond: Der Prophet Hosea und die Geschichte, Jonas, Hans: Heidegger und die Theologie, Jüngel, Eberhard: "Theologische Wissenschaft und Glaube", im Blick auf die Armut Jesu, Klein, Günter: Individualgeschichte und Weltgeschichte bei Paulus - Exegetische Probleme in Römer 3, 21-4, 25, Kraus, Hans-Joachim: Schöpfung und Weltvollendung, Marsch, Wolf-Dieter: Politische Predigt zum Kriegsbeginn 1914/15, Meyer, Ulrich: Zur Herkunft und Überwindung des protestantischen Individualismus, Moltmann, Jürgen: Anfrage und Kritik, Zu G. Ebelings "Theologie und Verkündigung", 0stergaard-Nielsen, Harald: Die Bedeutung der Gleichzeitigkeit für die Christologie bei Luther und Kierkegaard, von Rad, Gerhard: Aspekte alttestamentlichen Weltverständnisses, - Antwort auf Conzelmanns Fragen, Schmidt, Werner: Anthropologische Begriffe im Alten Testament, Schmidt, Wilhelm: Der gute Hirte, Schulte, Hermann: "Die Zukunft hat schon begonnen", Schulte, Walter: Wenn es schief geht im Leben, Schweizer, Eduard: Die theologische Leistung des Markus - Die Frage nach dem historischen Jesus, Stoevesandt, Hinrich: Hymnische Theologie, Stuhlmacher, Peter: Eindeutige Verkündigung, Szekeres, Attila: Karl Barth und die natürliche Theologie, Vischer, Wilhelm: Zum Problem der Hermeneutik, Westermann, Claus: Das Heilswort bei Deuterojesaja, Wilckens, Ulrich: Zu Kömer 3,21-4,25, Wolff, Hans Walter: Das Kerygma des Jahwisten. Barkenings, Hans-Joachim: Der Frieden als Aufgabe, Bethge, Eberhard: Steglitz, Bürkle, Horst: Synkretismus als missionstheologisches Problem, Calliess, Rolf-Peter: Dialogisches Recht, Conzelmann, Hans: Zur Analyse der Bekenntnisformel I. Kor. 15,3-5, Cullmann, Oscar: Albert Schweitzers Auffassung der urchristlichen Reichsgotteshoffnung im Lichte der heutigen neutestamentlichen Forschung, Fausel, Heinrich : Zur Frage des Treueids im Totalstaat, Flender, Helmut: Leben und Verkündigung in den synoptischen Evangelien, Geyer, Hans Georg : Zur Frage der Notwendigkeit des Alten Testamentes, Gollwitzer, Helmut: Paulus und Jesus, Haller, Eduard: Ad virtutes exegendi, Hammelsbeck, Oskar: Mündige Welt, Harbsmeier, Götz: Kierkegaard und Grundtvig, Heßler,Eva: Die Struktur der Bilder bei Deuterojesaja, Hoekendijk, J. C.: Die Welt als Horizont, Josuttis, Manfred: Die Predigt des Gesetzes nach Luther, Kraus, Hans-Joachim: Gottesdienst im alten und im neuen Bund, Lochmann, Jan Milic: Zur Frage der "Geschichtsphilosophie" J. L. Hromädkas, Lohse, Eduard: Deus dixit, Müller, Georg: Sprechen heißt menschlich existieren, Niemöller, Wilhelm: Zwischen Dahlem und Steglitz, Pannenberg, Wolfhart: Die Frage nach Gott, de Quervain, Alfred: Kohlbrügge und das Erbe Calvins, Reventlow, Henning Graf: Die Auffassung vom Alten Testament bei H. S. Reimarus und G. E. Lessing, Rieh, Arthur: Das Wertproblem im Horizont der Theologie, Sauter, Gerhard: Zur Herkunft und Absicht der Formel "Nicht-religiöse Interpretation biblischer Begriffe" bei Dietrich Bonhoeffer - Die Zeit des Todes, Schmölze, Gerhard: Die Überparteilichkeit der Kirche, Schulze, Rudolf: Hauptlinien der Bonhoeffer-Interpretation, Schweizer, Eduard: Was heißt "Gott"? Vielhauer, Philipp: Ein Weg zur neutestamentlichen Christologie? Visser't Hooft, W. A.: Bilanz der ökumenischen Situation, Walther, Georg: Übergreifende Heiligkeit und Kindertaufe im Neuen Testament, Wintzer, Friedrich: Homiletik als System? "Vom Wirken des Heiligen Geistes". Sagorsker Protokoll (E. Wolf) Wolf, Ernst: Dietrich Bonhoeffer. Barth, Karl: Dankesworte anläßlich der Feier zu seinem 80. Geburtstag am 9. Mai 1966, Bohren, Rudolf: Die Laienfrage als Frage nach der Predigt, Buttler, Paul-Gerhardt: Erwägungen zu einer ökumenischen Theologie, Clausert, Dieter: Das Problem der Gewalt in Luthers Zwei-Reiche-Lehre, Dee, Helmut: Vergebung der Sünden, Fürst, Walther: Das Bekenntnis zu Jesus Christus im 20. Jahrhundert, Glenthoj, Jorgen: Dietrich Bonhoefter vor Kaltenbrunner, Gollwitzer, Helmut: Zu Helmut Dee "Vergebung der Sünden", Haufe, Günter: Das Menschensohn-Problem in der gegenwärtigen wissenschaftlichen Diskussion, Herrmann, Siegfried: Der alttestamentliche Gottesname, Hübner, Eberhard: Der Ort der evangelischen Theologie in der Pädagogischen Hochschule, Jenson, Robert W.: "Gott" als Antwort, Jüngel, Eberhard: Das Sakrament - was ist das? Kimmerle, Heinz: Der marxistische Atheismus. Z...
Wolf, Ernst (Hrsg.): Evangelische Theologie [herausgegeben von Ernst Wolf], Periodika und Zeitschriften Christentum Theologie

11. - 51. Jahrgang, (6. bis 46. Jahrgang der neuen Folge), 40 Bände, 8° (22,5 x 15,5 cm), goldgeprägte Orig.-Halbleineneinbände.

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Bischof, Rita: Teleskopagen, wahlweise. Der literarische Surrealismus und das Bild. (Das Abendland. Forschungen zur Geschichte europäischen Geisteslebens 29). Frankfurt/M.: Klostermann 2001. ISBN: 978-3-465-03157-4
Die These, die diese Arbeit zu erweisen sucht, ist, dass der Surrealismus wie auch die anderen europäischen Avantgarden ihren Ursprung im Geist der modernen Lyrik finden. Die Emphase, die sie auf den Bildbegriff legten, widerspricht dem nicht, wird damit doch in erster Linie das Wortbild oder die verbale Anschauung akzentuiert: es geht um ein Bild, das zunächst nicht gesehen, sondern gehört und gelesen sein will, und erst in zweiter Linie auch um seine bildnerisch-plastischen Analogien sowie um mögliche Grenzüberschreitungen zwischen ihnen. Oberstes Kennzeichen dieses Bildes ist, dass es eine polare Struktur besitzt, die wie ein Schnitt durch das menschliche Auge wirkt. Lautreamont hatte in seinen "Chants de Maldoror" die Schönheit der "unvermuteten Begegnung eines Regenschirms und einer Nähmaschine auf einem Seziertisch" gepriesen und damit das Paradigma für das formuliert, was hier in Rede steht, nämlich: frontale Zusammenstöße, Teleskopagen eben. In dieser Arbeit wird mit der herrschenden Praxis, sich den Avantgarden von außen zu nähern und die Erkenntnismittel anderen bereits geprägten Zusammenhängen zu entlehnen, gebrochen. Vielmehr werden die von den Werken selbst angebotenen Kategorien analysiert und auf ihre Tauglichkeit für eine Erkenntnis des in Frage stehenden Phänomens geprüft. Einige der hier vereinigten Studien sind eher theoretischer Natur: sie skizzieren das intellektuelle Kräftefeld, innerhalb dessen die Avantgarden in Erscheinung getreten sind, oder unterziehen die Begriffe, in denen bislang auf die Avantgarde reflektiert worden ist, einer Kritik. Andere analysieren dagegen sehr genau konkrete ästhetische Einzelphänomene wie acte gratuit, ecriture automatique, hasard objectif, humour noir, jeux de mots, machine celibataire, methode paranoiaque-critique, objet trouve etc., die sowohl in ihrer Genese, Struktur und Bedeutung erfasst als auch so miteinander konfiguriert werden, dass sie darin zugleich das kategoriale Fundament für ein Verstehen der europäischen Avantgarden bilden.

442 S. Ln. *neuwertig*

[SW: Literaturwissenschaft]

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Bischof, Rita: Teleskopagen, wahlweise. Der literarische Surrealismus und das Bild. Das Abendland; N.F.,29. Frankfurt am Main: Klostermann, 2001. ISBN: 3465031571
Hardcoverband mit illustriertem Schutzumschlag in nahezu neuwertigem Zustand. - Die These, die diese Arbeit zu erweisen sucht, ist, dass der Surrealismus wie auch die anderen europäischen Avantgarden ihren Ursprung im Geist der modernen Lyrik finden. Die Emphase, die sie auf den Bildbegriff legten, widerspricht dem nicht, wird damit doch in erster Linie das Wortbild oder die verbale Anschauung akzentuiert: es geht um ein Bild, das zunächst nicht gesehen, sondern gehört und gelesen sein will, und erst in zweiter Linie auch um seine bildnerisch-plastischen Analogien sowie um mögliche Grenzüberschreitungen zwischen ihnen. Oberstes Kennzeichen dieses Bildes ist, dass es eine polare Struktur besitzt, die wie ein Schnitt durch das menschliche Auge wirkt. Lautreamont hatte in seinen "Chants de Maldoror" die Schönheit der "unvermuteten Begegnung eines Regenschirms und einer Nähmaschine auf einem Seziertisch" gepriesen und damit das Paradigma für das formuliert, was hier in Rede steht, nämlich: frontale Zusammenstöße, Teleskopagen eben. In dieser Arbeit wird mit der herrschenden Praxis, sich den Avantgarden von außen zu nähern und die Erkenntnismittel anderen bereits geprägten Zusammenhängen zu entlehnen, gebrochen. Vielmehr werden die von den Werken selbst angebotenen Kategorien analysiert und auf ihre Tauglichkeit für eine Erkenntnis des in Frage stehenden Phänomens geprüft. Einige der hier vereinigten Studien sind eher theoretischer Natur: sie skizzieren das intellektuelle Kräftefeld, innerhalb dessen die Avantgarden in Erscheinung getreten sind, oder unterziehen die Begriffe, in denen bislang auf die Avantgarde reflektiert worden ist, einer Kritik. Andere analysieren dagegen sehr genau konkrete ästhetische Einzelphänomene wie acte gratuit, ecriture automatique, hasard objectif, humour noir, jeux de mots, machine celibataire, methode paranoiaque-critique, objet trouve etc., die sowohl in ihrer Genese, Struktur und Bedeutung erfasst als auch so miteinander konfiguriert werden, dass sie darin zugleich das kategoriale Fundament für ein Verstehen der europäischen Avantgarden bilden. (Verlagsanzeige)

442 Seiten, gebundene Ausgabe.

[SW: Sprachwissenschaft. Sprachgeschichte. Literaturwissenschaft. Literaturgeschichte. Romanistik. Philologie. Linguistik. Genderlinguistik. Semiotik. Morphologie. Phonetik. Lexikologie. Grammatiktheorie. Dialektologie. Sprachgeographie. Sprachphilosophie. Epigraphik. Etymologie. Sprachstatistik.]

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