Bauer

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Bauer, Karl Heinrich,
Karl Heinrich Bauer (1890-1978), Mediziner. Albumblatt mit e. U. ("K. H. Bauer | Heidelberg"). Heidelberg, o. D. 1 S. Visitkartenformat. - Karl Heinrich Bauer war seit 1933 o. Prof. und Direktor der Medizinischen Universitätsklinik in Breslau und folgte 1943 einem Ruf an die Universität Heidelberg. Seine Spezialgebiete waren Vererbungs- und Konstitutionslehre; 1926 schrieb er mit "Rassenhygiene. Ihre biologischen Grundlagen" ein "populärwissenschaftliches Werk, das ihm später in der Bundesrepublik zu Unrecht den Vorwurf einbrachte, er wäre ein Befürworter der NS-Rassenlehre gewesen" (Wikipedia, Abfrage v. 14. IX. 2008). Einer seiner Schüler während seiner Zeit in Breslau war Hans Gummel, der 1972 mit dem Zentralinstitut für Krebsforschung in Berlin-Buch die wichtigste Einrichtung in der Deutschen Demokratischen Republik für die Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen gründete; nach dem Zweiten Weltkrieg war Bauer zusammen mit Karl Jaspers die treibende Kraft hinter der Wiedereröffnung der Universität am 15. August 1945, deren erster Nachkriegsrektor er wurde. Zudem war Bauer "einer der Gründer des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ, 1962) in Heidelberg. Auf seinen Forschungen beruht die moderne Onkologie" (ebd.). - Beiliegend einige Bll. Zeitungsausschnitte.

Karl Heinrich Bauer (1890-1978), Mediziner. Albumblatt mit e. U. ("K. H. Bauer | Heidelberg"). Heidelberg, o. D. 1 S. Visitkartenformat. - Karl Heinrich Bauer war seit 1933 o. Prof. und Direktor der Medizinischen Universitätsklinik in Breslau und folgte 1943 einem Ruf an die Universität Heidelberg. Seine Spezialgebiete waren Vererbungs- und Konstitutionslehre; 1926 schrieb er mit "Rassenhygiene. Ihre biologischen Grundlagen" ein "populärwissenschaftliches Werk, das ihm später in der Bundesrepublik zu Unrecht den Vorwurf einbrachte, er wäre ein Befürworter der NS-Rassenlehre gewesen" (Wikipedia, Abfrage v. 14. IX. 2008). Einer seiner Schüler während seiner Zeit in Breslau war Hans Gummel, der 1972 mit dem Zentralinstitut für Krebsforschung in Berlin-Buch die wichtigste Einrichtung in der Deutschen Demokratischen Republik für die Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen gründete; nach dem Zweiten Weltkrieg war Bauer zusammen mit Karl Jaspers die treibende Kraft hinter der Wiedereröffnung der Universität am 15. August 1945, deren erster Nachkriegsrektor er wurde. Zudem war Bauer "einer der Gründer des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ, 1962) in Heidelberg. Auf seinen Forschungen beruht die moderne Onkologie" (ebd.). - Beiliegend einige Bll. Zeitungsausschnitte.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

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Bauer Ewald: Bauer Ewald: 1858 - 1991. 33 Jahre Bauer Ewald auf Prickings-Hof. Der Europa-Bauer Ewald, Lüdinghausen Verlag Rademann GmbH 1992

Bauer Ewald: 1958 - 1991. 33 Jahre Bauer Ewald auf Prickings-Hof. Der Europa-Bauer Ewald. Der singende und dichtende, immer planende und bauende Bauer Ewald aus dem Münsterland - als Initiator des Prickings-Hofes weltbekannt. Verlag Rademann GmbH, Lüdinghausen 1992. Gebunden, Format 21 x 30 cm, 184 Seiten mit farbigen Illustrationen, ordentlicher Zustand. -

[SW: Landwirtschaft Bauern Agrar Münsterland Prickingshof Pricking Prickings]

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Bauer, Josef Martin: Der Abhang. Roman einer Familie. Berlin Darmstadt Wien, Deutsche Buch-Gemeinschaft, 1963.
Guter Zustand. - Josef Martin Bauer (* 11. März 1901 in Taufkirchen (Vils); 15. März 1970 in Dorfen) war ein deutscher Schriftsteller. Er ist der Vater des deutschen Kunsthistorikers Hermann Bauer (1929-2000). Leben: Josef Martin Bauer besuchte das Humanistische Benediktiner Gymnasium in Scheyern, legte 1920 sein Abitur ab und sollte danach Theologe werden. Er nahm allerdings das für ihn vorgesehene Theologiestudium nicht auf und schlug sich anschließend mit verschiedenen Gelegenheitsjobs durch, bis er 1927 Redakteur und später Schriftleiter bei der Lokalzeitung in Dorfen wurde. Für seinen ersten Roman, den Siedlerroman Achtsiedel, erhielt er 1930 den "Jugendpreis deutscher Erzähler". Dies legte den Grundstein für seine Schriftstellerkarriere. Bauer wurde im Zweiten Weltkrieg in die Deutsche Wehrmacht eingezogen und bestieg als Soldat den höchsten Gipfel Europas, den kaukasischen Elbrus. Seine Erlebnisse schilderte er in seinem Kriegstagebuch Kaukasisches Abenteuer (1950). In seinem berühmtesten Roman "So weit die Füße tragen" erzählt er die wahre Geschichte eines Russlandheimkehrers nach. Das Buch wurde verfilmt und in 15 Sprachen übersetzt. Der Name des Roman- und Filmhelden ist Clemens Forell, Oberleutnant der Deutschen Wehrmacht. In Wahrheit handelte es sich aber um die Geschichte des deutschen Wehrmachtsoffiziers Cornelius Rost, geb. am 27. März 1919 in Kufstein, gelernter Reprotechniker, dem 1949 die Flucht aus einem nordostsibirischen Gefangenenlager (Gulag) gelang und der sich in einer drei Jahre dauernden, hochriskanten und abenteuerlichen Flucht über 14.000 km bis nach Persien durchschlug und von dort im Jahre 1952 wieder in seine Heimat nach Deutschland kam. Bauer erfuhr über den Münchner Verleger Franz Ehrenwirth von diesem Fall und erkannte darin den geeigneten Stoff für ein Buch. Rost, der seine Erlebnisse in vielen Tonbandsitzungen bei Bauer überlieferte, kam nach seiner glückhaften Heimkehr nie zur Ruhe, er starb als gebrochener und ständig von Verfolgungsängsten (vor dem KGB) gehetzter Mann am 18. Oktober 1983 in München. Bauer durfte seinen wahren Namen aufgrund vertraglicher Zusicherungen niemals preisgeben. In drei Sendungen von Bayern 2 am 2./3. und 4. April 2010 meldete der Journalist Arthur Dittlmann nach langjährigen Forschungsarbeiten deutliche Zweifel daran an, ob Rosts Schilderungen der Wahrheit entsprechen; die von Rost besprochenen Tonbänder wurden dem Institut für Zeitgeschichte übergeben. 1951 schuf Bauer die Neufassung des Further Drachenstichs. Auszeichnungen und Ehrungen: 1930 Jugendpreis deutscher Erzähler Bayerischer Verdienstorden Aus wikipedia-orgJosef_Martin_Bauer Aus der Bibliothek des Schriftstellers Josef Martin Bauer.

Lizenzausgabe. 511 Seiten. Halbleder mit Kopffarbschnitt und Lesebändchen. (ISBN: 3431010008).

[SW: Deutsche Literatur der 60er Jahre, Katholische Kirche, Katholizismus, Deutsche Geschichte, Bavarica, Bayern, Deutsche Literatur der sechziger Jahre, Bayerische Literatur, Deutsche Literatur der 60 er Jahre,]

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Bauer, Josef Martin: Kranich mit dem Stein. Roman. München, Ehrenwirth Verlag, 1958.
Guter Zustand. Schutzumschlag mit Randläsuren. Schutzumschlag am Fuß mit einem kleinen Ausriß. - Josef Martin Bauer (* 11. März 1901 in Taufkirchen (Vils); 15. März 1970 in Dorfen) war ein deutscher Schriftsteller. Er ist der Vater des deutschen Kunsthistorikers Hermann Bauer (1929-2000). Leben: Josef Martin Bauer besuchte das Humanistische Benediktiner Gymnasium in Scheyern, legte 1920 sein Abitur ab und sollte danach Theologe werden. Er nahm allerdings das für ihn vorgesehene Theologiestudium nicht auf und schlug sich anschließend mit verschiedenen Gelegenheitsjobs durch, bis er 1927 Redakteur und später Schriftleiter bei der Lokalzeitung in Dorfen wurde. Für seinen ersten Roman, den Siedlerroman Achtsiedel, erhielt er 1930 den "Jugendpreis deutscher Erzähler". Dies legte den Grundstein für seine Schriftstellerkarriere. Bauer wurde im Zweiten Weltkrieg in die Deutsche Wehrmacht eingezogen und bestieg als Soldat den höchsten Gipfel Europas, den kaukasischen Elbrus. Seine Erlebnisse schilderte er in seinem Kriegstagebuch Kaukasisches Abenteuer (1950). In seinem berühmtesten Roman "So weit die Füße tragen" erzählt er die wahre Geschichte eines Russlandheimkehrers nach. Das Buch wurde verfilmt und in 15 Sprachen übersetzt. Der Name des Roman- und Filmhelden ist Clemens Forell, Oberleutnant der Deutschen Wehrmacht. In Wahrheit handelte es sich aber um die Geschichte des deutschen Wehrmachtsoffiziers Cornelius Rost, geb. am 27. März 1919 in Kufstein, gelernter Reprotechniker, dem 1949 die Flucht aus einem nordostsibirischen Gefangenenlager (Gulag) gelang und der sich in einer drei Jahre dauernden, hochriskanten und abenteuerlichen Flucht über 14.000 km bis nach Persien durchschlug und von dort im Jahre 1952 wieder in seine Heimat nach Deutschland kam. Bauer erfuhr über den Münchner Verleger Franz Ehrenwirth von diesem Fall und erkannte darin den geeigneten Stoff für ein Buch. Rost, der seine Erlebnisse in vielen Tonbandsitzungen bei Bauer überlieferte, kam nach seiner glückhaften Heimkehr nie zur Ruhe, er starb als gebrochener und ständig von Verfolgungsängsten (vor dem KGB) gehetzter Mann am 18. Oktober 1983 in München. Bauer durfte seinen wahren Namen aufgrund vertraglicher Zusicherungen niemals preisgeben. In drei Sendungen von Bayern 2 am 2./3. und 4. April 2010 meldete der Journalist Arthur Dittlmann nach langjährigen Forschungsarbeiten deutliche Zweifel daran an, ob Rosts Schilderungen der Wahrheit entsprechen; die von Rost besprochenen Tonbänder wurden dem Institut für Zeitgeschichte übergeben. 1951 schuf Bauer die Neufassung des Further Drachenstichs. Auszeichnungen und Ehrungen: 1930 Jugendpreis deutscher Erzähler Bayerischer Verdienstorden Aus wikipedia-orgJosef_Martin_Bauer Aus der Bibliothek des Schriftstellers Josef Martin Bauer.

5. Auflage. 740 Seiten. Einbandentwurf und Schutzumschlag: Gerhard M. Hotop. 22,5 cm. Leinen mit goldgeprägten Rückentiteln, goldgeprägten Rückenverzierungen, einer geprägten Deckelvignette, Kopffarbschnitt und Schutzumschlag.

[SW: Deutsche Literatur der 50er Jahre, Katholische Kirche, Katholizismus, Deutsche Geschichte, Historischer Roman Historische Romane, Deutsche Literatur der fünfziger Jahre]

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