Bartels

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BARTELS, ADOLF - Cölln, Detlef (Hrsg.): Adolf Bartels zum achtzigsten Geburtstag - Im Auftrage des Adolf Bartels-Bundes herausgegeben durch den Bundesvorsitzenden Detlef Cölln, Nordhastedt; Heide i. Holstein, Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens & Co., 1942.
Adolf Bartels (* Wesselburen 1862, + Weimar 1945) deutscher Dichter, Literaturhistoriker und Kulturpolitiker. Im Dritten Reich erhielt Bartels als "völkischer Vorkämpfer" zahlreiche Ehrungen.

Inhalt: Einleitung von Landeshauptmann Dr. Wilhelm Schow, Kiel; 1. Detelf Cölln: Adolf Bartels, Überblick über sein Leben und Schaffen; 2. Reichskultursenator Dr. Hans Severus Ziegler, Weimar: Adolf Bartels und sein wissenschaftliches Werk; 3. Prof. Dr. Otto Erler, Weimar: Adolf Bartels und der Humor; 4. Ministerialdirigent Haegert, Berlin: Bartels Ehrung auf dem Dichtertreffen 1942 in Weimar; 5. Hermann Burte, Lörrach: Adolf Bartels zu Ehren; 6. Auswahl von Gedichten von Adolf Bartels; 110 Seiten, Frontispiz mit s/w-Fotoportrait von Adolf Bartels. [8°: 13 x 19,5 cm] Ganzleinen mit goldgeprägtem Titel; Kopffarbschnitt; Einband etwas berieben und Ecken etwas bestoßen; fliegender Vorsatz fehlt; Besitzereintrag auf Vorsatz; gutes Exemplar, selten.

[SW: Adolph Geburtstagsgabe Gedenkschrift Biografie Biographie Adolf-Bartels-Bund]

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Reissner, Carl,
Carl Reissner (1848-1907), Verlagsbuchhändler. 3 e. Briefe mit U. Leipzig, 1888-1893. Zusammen 4 Seiten auf 3 Bll. 4°. Mit einem e. adr. Kuvert. - An den Literarhistoriker und Schriftsteller Adolf Bartels (1862-1945), u. a. über die Nichtaufnahme "der beiden dramatischen Dichtungen" in eine geplante Anthologie, "weil dieselben nicht gut in den Rahmen des Büchleins passen (Br. v. 3. Oktober 1888, mit größerem, jedoch unbedeutendem Einriß am oberen Blattrand), und über das Anbot eines Romans an Bartels' Verlag, auf das bislang noch keine Antwort erfolgt sei: "[...] Ich möchte Sie nun bitten, die Entscheidung gütigst zu beschleunigen um eine mögliche Collision mit dem [...] General-Anzeiger' zu vermeiden [...]" (Br. v. 5. Januar 1893). - Adolf Bartels hatte 1889 die Leitung der Redaktion der "Didaskalia", der literarischen Beilage des "Frankfurter Journals", übernommen, sich 1895 als Schriftsteller in Weimar niedergelassen und Gedichte, Romane und Dramen, Dichterbiographien, Handbücher zur deutschen Literatur sowie Anthologien veröffentlicht. Seine um die Jahrhundertwende entstandene "Geschichte der deutschen Literatur" war "wegen der völkisch-rassistischen und antisemitischen Tendenz während der nationalsozialistischen Zeit eines der Standardwerke der Literaturgeschichte" (DBE); 1942 wurde Bartels Ehrenmitglied der NSDAP. - Alle Briefe auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.

Carl Reissner (1848-1907), Verlagsbuchhändler. 3 e. Briefe mit U. Leipzig, 1888-1893. Zusammen 4 Seiten auf 3 Bll. 4°. Mit einem e. adr. Kuvert. - An den Literarhistoriker und Schriftsteller Adolf Bartels (1862-1945), u. a. über die Nichtaufnahme "der beiden dramatischen Dichtungen" in eine geplante Anthologie, "weil dieselben nicht gut in den Rahmen des Büchleins passen (Br. v. 3. Oktober 1888, mit größerem, jedoch unbedeutendem Einriß am oberen Blattrand), und über das Anbot eines Romans an Bartels' Verlag, auf das bislang noch keine Antwort erfolgt sei: "[...] Ich möchte Sie nun bitten, die Entscheidung gütigst zu beschleunigen um eine mögliche Collision mit dem [...] General-Anzeiger' zu vermeiden [...]" (Br. v. 5. Januar 1893). - Adolf Bartels hatte 1889 die Leitung der Redaktion der "Didaskalia", der literarischen Beilage des "Frankfurter Journals", übernommen, sich 1895 als Schriftsteller in Weimar niedergelassen und Gedichte, Romane und Dramen, Dichterbiographien, Handbücher zur deutschen Literatur sowie Anthologien veröffentlicht. Seine um die Jahrhundertwende entstandene "Geschichte der deutschen Literatur" war "wegen der völkisch-rassistischen und antisemitischen Tendenz während der nationalsozialistischen Zeit eines der Standardwerke der Literaturgeschichte" (DBE); 1942 wurde Bartels Ehrenmitglied der NSDAP. - Alle Briefe auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.

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Groth, Julius,
Julius Groth (Verleger). E. Brief mit U. Wesselburen, 17. April 1887. 3 Seiten auf Doppelblatt. 8°. - An den Schriftsteller, Journalisten und Literaturhistoriker Adolf Bartels (1862-1945): "Anbei die beiden Titel. Die Vorrede dazwischen fehlt und, wie Sie sehen, auch mein Name auf dem Titelblatt. Ich möchte lieber nicht als Herausgeber genannt sein, weil es doch wohl etwas anmaßend sein dürfte, über Gedichte zu urtheilen, ohne selber auch nur eine Strophe zu Wege bringen zu können. Zudem ist mein Name auch über die Grenzpfähle des Kirchspiels W[esselburen] wenig bekannt, als daß es irgend eine Empfehlung sein könnte. Ich bitte aber, ja nicht zu glauben, daß es mir nicht gut genug sei oder daß ich die Honoration fürchte, beides liegt mir völlig fern. Sie wissen ja, daß ich das kleine Drama sehr hoch halte und ich würde Vieles darum geben, hätte ich das Recht, unter das kleine Gedicht vom Herbst meinen Namen setzen zu dürfen [...]". - In Verlag Julius Groths, der 1865 in Wesselburen die Lokalzeitung "Dithmarscher Bote" gegründet hatte, war Adolf Bartels' erstes Buch - "Ausgewählte Dichtung" erschienen. - Adolf Bartels hatte 1889 die Leitung der Redaktion der "Didaskalia", der literarischen Beilage des "Frankfurter Journals", übernommen, sich 1895 als Schriftsteller in Weimar niedergelassen und Gedichte, Romane und Dramen, Dichterbiographien, Handbücher zur deutschen Literatur sowie Anthologien veröffentlicht. Seine um die Jahrhundertwende entstandene "Geschichte der deutschen Literatur" war "wegen der völkisch-rassistischen und antisemitischen Tendenz während der nationalsozialistischen Zeit eines der Standardwerke der Literaturgeschichte" (DBE); 1942 wurde Bartels Ehrenmitglied der NSDAP. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.

Julius Groth (Verleger). E. Brief mit U. Wesselburen, 17. April 1887. 3 Seiten auf Doppelblatt. 8°. - An den Schriftsteller, Journalisten und Literaturhistoriker Adolf Bartels (1862-1945): "Anbei die beiden Titel. Die Vorrede dazwischen fehlt und, wie Sie sehen, auch mein Name auf dem Titelblatt. Ich möchte lieber nicht als Herausgeber genannt sein, weil es doch wohl etwas anmaßend sein dürfte, über Gedichte zu urtheilen, ohne selber auch nur eine Strophe zu Wege bringen zu können. Zudem ist mein Name auch über die Grenzpfähle des Kirchspiels W[esselburen] wenig bekannt, als daß es irgend eine Empfehlung sein könnte. Ich bitte aber, ja nicht zu glauben, daß es mir nicht gut genug sei oder daß ich die Honoration fürchte, beides liegt mir völlig fern. Sie wissen ja, daß ich das kleine Drama sehr hoch halte und ich würde Vieles darum geben, hätte ich das Recht, unter das kleine Gedicht vom Herbst meinen Namen setzen zu dürfen [...]". - In Verlag Julius Groths, der 1865 in Wesselburen die Lokalzeitung "Dithmarscher Bote" gegründet hatte, war Adolf Bartels' erstes Buch - "Ausgewählte Dichtung" erschienen. - Adolf Bartels hatte 1889 die Leitung der Redaktion der "Didaskalia", der literarischen Beilage des "Frankfurter Journals", übernommen, sich 1895 als Schriftsteller in Weimar niedergelassen und Gedichte, Romane und Dramen, Dichterbiographien, Handbücher zur deutschen Literatur sowie Anthologien veröffentlicht. Seine um die Jahrhundertwende entstandene "Geschichte der deutschen Literatur" war "wegen der völkisch-rassistischen und antisemitischen Tendenz während der nationalsozialistischen Zeit eines der Standardwerke der Literaturgeschichte" (DBE); 1942 wurde Bartels Ehrenmitglied der NSDAP. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.

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Grunow, Hans,
Hans (auch Johann) Grunow (1845-1906), Verleger. E. Brief mit U. ("J. Grunow"). Leipzig, 11. März 1893. 2¾ Seiten auf Doppelblatt. 8°. Beiliegend drei Briefe verschiedener Verfasser. - An den Literarhistoriker und Schriftsteller Adolf Bartels (1862-1945): "Ich habe Sie leider warten lassen müssen, weil ich sehr mit Arbeit überhäuft war. Dr. Freund hatte mir das Mscpt. zurückgegeben, ohne etwas dazu gemacht zu haben. Er sagte hinterher, es ginge doch nicht, daß man Ihnen hineindichte! Das hätte er vorher wissen können. Wustmann [d. i. der Philologe, Bibliothekar und Archivar Gustav W., 1844-1910, Verfasser von "Allerhand Sprachdummheiten"] hat mir etliche Bemerkungen dazu gemacht. Er sagte, Sie zu großen Umarbeitungen veranlassen, würde keinen Zweck haben u. Sie nur unbehaglich machen, denn Sie hätten es eben so gemacht, wie Sie es gekonnt hätten. Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, daß man einen Vers doch sechsmal umkrempeln kann, bis man ihn zuletzt so hat, wie er sein soll [...]". - Grunow führte nach dem Tod seines Vaters dessen Verlagsbuchhandlung fort und gab gemeinsam mit Gustav Wustmann die "Grenzboten" heraus, das Sprachorgan Bismarcks politischer Äußerungen. - Adolf Bartels hatte 1889 die Leitung der Redaktion der "Didaskalia", der literarischen Beilage des "Frankfurter Journals", übernommen, sich 1895 als Schriftsteller in Weimar niedergelassen und Gedichte, Romane und Dramen, Dichterbiographien, Handbücher zur deutschen Literatur sowie Anthologien veröffentlicht. Seine um die Jahrhundertwende entstandene "Geschichte der deutschen Literatur" war "wegen der völkisch-rassistischen und antisemitischen Tendenz während der nationalsozialistischen Zeit eines der Standardwerke der Literaturgeschichte" (DBE); 1942 wurde Bartels Ehrenmitglied der NSDAP. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Die drei beiliegenden Briefe von Buchdrucker Oswald Schmidt bzw. den Redakteuren von "Bühne und Leben" und von "Westermanns Illustrierten Deutschen Monatsheften" sind gleichfalls an Bartels gerichtet und betr. ebenfalls allfällige Veröffentlichungen von Arbeiten des Adressaten. Zusammen 3 Seiten auf 3 Bll. 8°. Mit einem Kuvert und jeweils auf Briefpapier mit entsprechendem Briefkopf.

Hans (auch Johann) Grunow (1845-1906), Verleger. E. Brief mit U. ("J. Grunow"). Leipzig, 11. März 1893. 2¾ Seiten auf Doppelblatt. 8°. Beiliegend drei Briefe verschiedener Verfasser. - An den Literarhistoriker und Schriftsteller Adolf Bartels (1862-1945): "Ich habe Sie leider warten lassen müssen, weil ich sehr mit Arbeit überhäuft war. Dr. Freund hatte mir das Mscpt. zurückgegeben, ohne etwas dazu gemacht zu haben. Er sagte hinterher, es ginge doch nicht, daß man Ihnen hineindichte! Das hätte er vorher wissen können. Wustmann [d. i. der Philologe, Bibliothekar und Archivar Gustav W., 1844-1910, Verfasser von "Allerhand Sprachdummheiten"] hat mir etliche Bemerkungen dazu gemacht. Er sagte, Sie zu großen Umarbeitungen veranlassen, würde keinen Zweck haben u. Sie nur unbehaglich machen, denn Sie hätten es eben so gemacht, wie Sie es gekonnt hätten. Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, daß man einen Vers doch sechsmal umkrempeln kann, bis man ihn zuletzt so hat, wie er sein soll [...]". - Grunow führte nach dem Tod seines Vaters dessen Verlagsbuchhandlung fort und gab gemeinsam mit Gustav Wustmann die "Grenzboten" heraus, das Sprachorgan Bismarcks politischer Äußerungen. - Adolf Bartels hatte 1889 die Leitung der Redaktion der "Didaskalia", der literarischen Beilage des "Frankfurter Journals", übernommen, sich 1895 als Schriftsteller in Weimar niedergelassen und Gedichte, Romane und Dramen, Dichterbiographien, Handbücher zur deutschen Literatur sowie Anthologien veröffentlicht. Seine um die Jahrhundertwende entstandene "Geschichte der deutschen Literatur" war "wegen der völkisch-rassistischen und antisemitischen Tendenz während der nationalsozialistischen Zeit eines der Standardwerke der Literaturgeschichte" (DBE); 1942 wurde Bartels Ehrenmitglied der NSDAP. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Die drei beiliegenden Briefe von Buchdrucker Oswald Schmidt bzw. den Redakteuren von "Bühne und Leben" und von "Westermanns Illustrierten Deutschen Monatsheften" sind gleichfalls an Bartels gerichtet und betr. ebenfalls allfällige Veröffentlichungen von Arbeiten des Adressaten. Zusammen 3 Seiten auf 3 Bll. 8°. Mit einem Kuvert und jeweils auf Briefpapier mit entsprechendem Briefkopf.

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