Autographen

Es wurden insgesamt 53276 Einträge zu 'Autographen' gefunden (Stand: 20.05.2012).

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Günther, Johannes und Otto August Schulz: Handbuch für Autographensammler. Leipzig, O. A. Schulz, 1856.
* Petzold S. 795. - Erste Ausgabe Standardwerkes. - Enthält: I. Zur Geschichte der Autographensammlungen. - II. Natur der Autographen. Autographenfälschungen. - III. Facsimiles. - IV. - Nutzen der Autographen. - V. Anordnung und Zusammenstellung der Autographen. - VI. Aufbewahrung und Erzahlung der Autographen. - VII. Katalogisierung der Autographen. - VIII. Biographische Hülfsmittel. - IX. Literatur der Bildnisse und Bildnissammlungen. - X. Erwerbungsart der Autographen. - XI. Verzeichnisse der Autographensammler und Autographenhändler. - XII. - Beurtheilung und Werth der Autographen. - Tlw. fleckig, Titel mit altem Namensstempel, Vorblatt mit Namenszug sowie Blindstempel der Buchbinderei G. Rautter's Wwe & Sohn, Wien. - Vorderer Innendeckel mit Exlibrisspuren. - Insges. gutes Exemplar der Originalausgabe.

Mit einigen Textholzstichen und einer gefalt. kolor. Tabelle. VI, 289 S. 8vo HLdr. d. Zt. mit RVerg. (etw. berieben, Vordergelenk oben mit geklebtem Einriß)

[SW: Autographen, Handschriften, Sammeln]

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Gästebuch: eines Wr. Künstlers. Wien, Budapest, New York u. a., 1910-1943.
Das Gästebuch des nicht näher identifizierten Schülers von Edmund von Hellmer (1850-1935; 1879-1922 Prof. an der Wr. Akad. der bildenden Künste, Gründungsmitglied der Wr. Secession und Schöpfer zahlreicher bedeutender Denkmäler, darunter die von Goethe und J. Strauß) enthält zahlreiche Eintragungen von prominenten und weniger bekannten Zeitgenossen aus drei Kontinenten, u. a. von Gisela Freiin von Bergen, Stella von Bergen-Hohenfels, Hugo Breitner, Clarence B. Chamberlain, Hugo Darnaut, Leopold Figl, Remigius Geyling, Ernst Hartmann, Sven Hedin, Edmund von Hellmer, Marie Gfin. Hoyos, Otto Kallir-Nirenstein, Rudolf Kallir-Nirenstein und Familie, Elisabeth Gfin. Kinsky-Wilczek, Eduard von Liszt, General Nogi, Max Oberleithner (mit einem Notenzitat aus "Der eiserne Heiland"), Alfred Franz Orel, Josef Popper-Lynkeus, Erzhzg. Rainer, Peter Rosegger, Elisabeth Gfin. Seefried, Louise Baronin Suttner, Rabindranath Tagore, August v. Trojan, Emma Gfin. Wilczek, Ernst Prinz zu Windisch-Graetz u. v. a.

80 Bll., davon 75 SS. mit zahlreichen (ca. 300-500) eigenh. U. Lederband d. Zt. (etw. beschabt und bestoßen). 8vo.

[SW: Autographen: Bildende Kunst, Autographen: Geschichte, Autographen: Bildende Kunst, Autographen: Literatur, Autographen: Musik, Autographen: Theater, Tanz, Musik, Theater, Tanz, Film, Kunst, Kunstgewerbe, Architektur, Geschichte, Rechts- und Staatswissenschaften]

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SALOMON D. ANTIQUARIAT -: Katalog 10. Autographen. Seltene illustrierte Bücher. Graphik. Berlin-Halensee. (Ohne Jahr. Um 1923).
* Dabei: Katalog 11: Autographen (60 Seiten u. 4 Tafeln) und Katalog 13: Autographen (34 Seiten)

78 Seiten. Mit Abb. im Text und 16 Tafeln im Anhang. OBroschur. (Bibl.-Exemplar) 24x16 cm

[SW: Antiquariatskataloge Autographen Autograph Buchhandel Autographen & Widmungsexemplare books in general - press history Buchwesen]

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Hasslinger von Hassingen, Johann Nepomuk [Pseudonym: Johannes Hager] : Umfangreiches Konvolut eigenhändiger Musik-Manuskripte, meist Reinschriften von Partituren und Klavierauszügen; jeweils mit Bezeichnung, Signatur und in den meisten Fällen auch Datierung. Folio bzw. Quer-Folio, wenige in (Quer-) Quart bzw. Klein-Quart, einige in zeitgenössischem Leinenband gebunden. - Autographen insgesamt: 5843 Seiten (Kompositionen 5272, Bearbeitungen/Abschriften 571) + Musikdrucke 284 Seiten. [ ca. 1870 ]
Bedeutender Autographen-Bestand eines zwar produktiven, bisher jedoch wenig bekannten Komponisten aus dem Wiener Umfeld von Anton Bruckner und Johannes Brahms. - Mindestens 60 Kompositionen liegen abgeschlossen vor; selbst die Österreichische Nationalbibliothek verfügt nur über sehr wenige Autographen von Haßlinger. Somit hat unser Bestand durchaus des Charakter eines Teil-Nachlasses, auch wenn er nicht direkt eine Verlassenschaft des Autors darstellt. Der interessante Bestand gewährt einen repräsentativen Überblick über das umfangreiche, äußerst vielseitige Schaffen von Johannes Haßlinger alias Hager, der von manchen Berühmtheiten seiner Zeit aufgeführt worden ist, so von Joseph d.Ä. Hellmesberger, Felix Mottl, Hans Richter oder gar den Wiener Philharmonikern. Einen wenn auch nur kurzlebigen Höhepunkt in seiner Komponisten-Laufbahn war die (Ur-) Aufführung der Oper "Marffa" 1886 und 1887 an der Wiener Hofoper, wenngleich die Kritiken nicht einheitlich ausfallen. Obwohl kein geringerer als Eduard Hanslick über Haßlingers frühe Kompositionen "nicht nur freundliche, sondern nachgerade enthusiastische Artikel" (J. Haßlinger) veröffentlicht hat, war seinem Schaffen kein nachhaltiger Erfolg beim Wiener Publikum beschieden, sondern man machte ihm den Vorwurf des in die Zunft eindringenden "Dilettanten", allen voran nunmehr Hanslick, wodurch weitere Aufführungen etwa seiner "Marffa" vereitelt worden sind (nach J. Bianchi; siehe unten). -
Haßlinger war von Hause aus Jurist und im bürgerlichen Beruf als Beamter bzw. Sektionschef (Hofrat) im Ministerium des Äußeren in Wien tätig. Seine musikalischen Studien in Violine und Komposition hatte er wie auch sein Bruder Benedikt bei Joseph Fischhof, Alfred Becher und Franz Hauser absolviert (siehe deren Autographen weiter unten); später nahm er noch in Leipzig bei Moritz Hauptmann und offenbar auch bei Felix Mendelssohn Bartholdy Unterricht. Nach seiner eigenen Einschätzung stand die Musik seiner Oper "Marffa" unter dem Einfluß von Meyerbeer und Verdi.
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[1822-1898]

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