August 1920

Es wurden insgesamt 2969 Einträge zu 'August 1920' gefunden (Stand: 14.02.2012).

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Pankok, Bernhard,
Bernhard Pankok (1872-1943), dt. Maler, Graphiker, Architekt, Direktor der Kunstgewerbeschule Stuttgart. Sammlung von 12 e. Briefen und 1 e. Postkarte mit U., "Pankok", Stuttgart und Baierbrunn, 16. August 1920 bis 20. August 1931. Zusammen 32 Seiten gr.-8°. Ein Brief mit e. Bleistiftzeichnung eines Königs mit Zepter. Alle Schreiben gelocht, dadurch teilweise leichter Textverlust.Inhaltsreiche Briefe an den Regisseur Franz Ludwig Hörth (1883-1934), der immer wieder versuchte, Bernhard Pankok für die Ausstattung seiner Inszenierungen zu gewinnen. I. (Baierbrunn, 16. August 1920): Über private Dinge und die Arbeit an Mozarts Cosi fan tutte': "[ ] Sie haben vielleicht gehört, daß ich am 12. Juli meine liebe Frau ve[rlo]ren habe. Jetzt sitze ich in meinem ausgeraubten Häuschen und arbeite seit einer Woche an Cosi fan tutte'. Neben den Grund-Skizzen für die Farbengebung des Ganzen sind schon drei Figurinen ganz fertig und andere begonnen [ ]" - II. (Stuttgart, 14. Oktober 1920): [ ] Da für diese Oper von mir aus fast alles fertig ist, tut es mir sehr leid, daß die Aufführung zurück gestellt werden soll, auch daß in dieser Arbeit [d]ie wesentlichen Szenen ausprobiert und des Erfolges fast sicher sind, wäre für mein erstes Erscheinen mit einer Bühnenausstattung in Berlin nicht zu unterschätzen gewesen. Aber ich bin nun einmal ein Pechvogel [ ]" Er beklagt, durch die Vorbereitungen an Palestrina' in Stuttgart festgehalten zu werden: "[ ] wenn ich nicht die ganze Aufführung in Frage stellen will, nicht von hier fort kann [ ] Ich habe bei allem immer den Grundsatz eine einmal begonnene Arbeit so gut wie möglich durchzuführen und so wie ich beim Palestrina nicht davon abgehen möchte, so denke ich auch für Berlin mein Bestes zu leisten. Hier arbeite ich mit den allergrößten Schwierigkeiten und ich denke oft daran, wie recht Sie mit der Beurteilung der hiesigen Verhältnisse hatten. Aber diesmal möchte ich noch einmal ordentlich durchhalten, nachher bin ich dann [g]anz für Ihre Arbeit zu haben. [ ] Ihr Kostümatelier kann danach inzwischen schon die Materialbeschaffung, vielleicht erst in Mustern besorgen. Die Entwürfe für die Dekorationen bringe ich mit, so daß Sie dann ohne Unterbrechung weiter arbeiten können und ich habe meine Zeit schon frei gemacht, um sofort die "Gezeichneten" in Angriff nehmen zu können [ ]" - III. (Stuttgart, 24. Okt. 1920): Pankok begründet seine verspätete Ankunft in Berlin: "[ ] für den Palestrina' gibt es bis zum letzten Augenblick noch zu arbeiten, noch drei Proben und die Sache wäre vielleicht was geworden. Nach der Hauptprobe von gestern Abend bin ich jedenfalls noch lange nicht zufrieden [ ]" - IV. (Stuttgart, 12. Nov.[ember] 1920): [ ] gestern habe ich Ihnen als Werkarbeit mal vorläufig elf Figurinen für die Gezeichneten schicken lassen. Es sind die Hauptfiguren des I. Aktes, von denen ich Ihnen noch einige zur Taufe überlassen habe. [ ] Hoffentlich erhalte ich bis dahin von Ihnen die in Aussicht stehenden Ausführungen über den III. Akt, damit ich ohne Unterbrechung und Abänderungen weiter arbeiten kann. Hier ist es schwieriger bei der Sache zu bleiben, da ging es in Berlin, der unruhigen Stadt schon besser [ ]" - Pankok, Sohn eines Schreiners studierte Malerei an den Kunstakademien in Düsseldorf und Berlin, ging 1897 nach München und war Mitbegründer der Vereinigten Werkstätten für Kunst und Handwerk sowie Mitarbeiter der Zeitschrift "Jugend". Pankok war seit 1902 in Stuttgart tätig, wo er die kunstgewerblichen Lehr- und Versuchswerkstätten gründete. Von 1913-1937 war er Direktor der staatlichen Kunstgewerbeschule in Stuttgart. P. war Mitgründer des Deutschen Künstlerbundes (1903) und des Deutschen Werkbundes (1907). Als Maler schuf er vorwiegend Landschaften, Porträts und Blumenstilleben, gestaltete Bühnendekorationen (u.a. für die Berliner Staatsoper, 1921-33) und leistete mit seinen Entwürfen für kunsthandwerkliche Arbeiten, Innenraumgestaltungen und Buchschmuck wichtige Beiträge zum Jugendstil. Zu P.s Bauten gehören u.a. das Standesamt in Dessau (1900-02) und das Haus Konrad Lange in Tübingen (1900/01).

Bernhard Pankok (1872-1943), dt. Maler, Graphiker, Architekt, Direktor der Kunstgewerbeschule Stuttgart. Sammlung von 12 e. Briefen und 1 e. Postkarte mit U., "Pankok", Stuttgart und Baierbrunn, 16. August 1920 bis 20. August 1931. Zusammen 32 Seiten gr.-8°. Ein Brief mit e. Bleistiftzeichnung eines Königs mit Zepter. Alle Schreiben gelocht, dadurch teilweise leichter Textverlust.Inhaltsreiche Briefe an den Regisseur Franz Ludwig Hörth (1883-1934), der immer wieder versuchte, Bernhard Pankok für die Ausstattung seiner Inszenierungen zu gewinnen. I. (Baierbrunn, 16. August 1920): Über private Dinge und die Arbeit an Mozarts Cosi fan tutte': "[ ] Sie haben vielleicht gehört, daß ich am 12. Juli meine liebe Frau ve[rlo]ren habe. Jetzt sitze ich in meinem ausgeraubten Häuschen und arbeite seit einer Woche an Cosi fan tutte'. Neben den Grund-Skizzen für die Farbengebung des Ganzen sind schon drei Figurinen ganz fertig und andere begonnen [ ]" - II. (Stuttgart, 14. Oktober 1920): [ ] Da für diese Oper von mir aus fast alles fertig ist, tut es mir sehr leid, daß die Aufführung zurück gestellt werden soll, auch daß in dieser Arbeit [d]ie wesentlichen Szenen ausprobiert und des Erfolges fast sicher sind, wäre für mein erstes Erscheinen mit einer Bühnenausstattung in Berlin nicht zu unterschätzen gewesen. Aber ich bin nun einmal ein Pechvogel [ ]" Er beklagt, durch die Vorbereitungen an Palestrina' in Stuttgart festgehalten zu werden: "[ ] wenn ich nicht die ganze Aufführung in Frage stellen will, nicht von hier fort kann [ ] Ich habe bei allem immer den Grundsatz eine einmal begonnene Arbeit so gut wie möglich durchzuführen und so wie ich beim Palestrina nicht davon abgehen möchte, so denke ich auch für Berlin mein Bestes zu leisten. Hier arbeite ich mit den allergrößten Schwierigkeiten und ich denke oft daran, wie recht Sie mit der Beurteilung der hiesigen Verhältnisse hatten. Aber diesmal möchte ich noch einmal ordentlich durchhalten, nachher bin ich dann [g]anz für Ihre Arbeit zu haben. [ ] Ihr Kostümatelier kann danach inzwischen schon die Materialbeschaffung, vielleicht erst in Mustern besorgen. Die Entwürfe für die Dekorationen bringe ich mit, so daß Sie dann ohne Unterbrechung weiter arbeiten können und ich habe meine Zeit schon frei gemacht, um sofort die "Gezeichneten" in Angriff nehmen zu können [ ]" - III. (Stuttgart, 24. Okt. 1920): Pankok begründet seine verspätete Ankunft in Berlin: "[ ] für den Palestrina' gibt es bis zum letzten Augenblick noch zu arbeiten, noch drei Proben und die Sache wäre vielleicht was geworden. Nach der Hauptprobe von gestern Abend bin ich jedenfalls noch lange nicht zufrieden [ ]" - IV. (Stuttgart, 12. Nov.[ember] 1920): [ ] gestern habe ich Ihnen als Werkarbeit mal vorläufig elf Figurinen für die Gezeichneten schicken lassen. Es sind die Hauptfiguren des I. Aktes, von denen ich Ihnen noch einige zur Taufe überlassen habe. [ ] Hoffentlich erhalte ich bis dahin von Ihnen die in Aussicht stehenden Ausführungen über den III. Akt, damit ich ohne Unterbrechung und Abänderungen weiter arbeiten kann. Hier ist es schwieriger bei der Sache zu bleiben, da ging es in Berlin, der unruhigen Stadt schon besser [ ]" - Pankok, Sohn eines Schreiners studierte Malerei an den Kunstakademien in Düsseldorf und Berlin, ging 1897 nach München und war Mitbegründer der Vereinigten Werkstätten für Kunst und Handwerk sowie Mitarbeiter der Zeitschrift "Jugend". Pankok war seit 1902 in Stuttgart tätig, wo er die kunstgewerblichen Lehr- und Versuchswerkstätten gründete. Von 1913-1937 war er Direktor der staatlichen Kunstgewerbeschule in Stuttgart. P. war Mitgründer des Deutschen Künstlerbundes (1903) und des Deutschen Werkbundes (1907). Als Maler schuf er vorwiegend Landschaften, Porträts und Blumenstilleben, gestaltete Bühnendekorationen (u.a. für die Berliner Staatsoper, 1921-33) und leistete mit seinen Entwürfen für kunsthandwerkliche Arbeiten, Innenraumgestaltungen und Buchschmuck wichtige Beiträge zum Jugendstil. Zu P.s Bauten gehören u.a. das Standesamt in Dessau (1900-02) und das Haus Konrad Lange in Tübingen (1900/01).

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Burte, Hermann,
Hermann Burte (d. i. Hermann Strübe, 1879-1960), Schriftsteller und Maler. 12 e. Briefe mit U., 5 e. (Bild-)Postkarten mit U., 1 e. Albumblatt mit U. und 1 Telegramm. Meist Lörrach und Efringen-Kirchen, 1920 bis 1949. Zusammen 27 SS. auf 21 Bll. Verschiedene Formate. Die Karten mit e. Adresse. Mit einer Beilage (s. u.). - Freundschaftliche Korrespondenz mit dem Publizisten Rudolf Goldschmit-Jentner (1890-1964): "[...] Was nun die Dramoletts angeht, könnten Sie in sauberer Maschinenschrift bis am 15. Okt. 1920 in Ihrer Hand sein. Sie sind alle sehr leicht und dankbar zu spielen, mit ganz wenigen Personen, in einem nur ihrer zwei, davon die eine stumm spielt. (Es giebt [!] bei Strindberg eine ähnliche Szene). Ich zweifle nicht, sondern weiß, daß ich mit diesen Dramoletts eine Kunstart anschneide, die mir liegt und mir gestattet, das Dramatische in Essenz zu geben, selbst das verdorbene Kino Publikum' zu spannen [...]" (a. d. Br. v. 22. September 1920). - "Seien Sie herzlich bedankt für Ihre freundliche Einladung zu den Heidelberger Festspielen. Leider bin ich so leidend, daß ich nicht nach Heidelberg kommen kann; dankbar wäre ich Ihnen für eine möglichst genaue Wiedergabe von Stresemanns Rede [...]" (Br. v. 16. August 1926). - "[...] Bei dieser Gelegenheit möchte ich Sie auf den großen und edeln [!] Künstler Max Laeuger in Karlsruhe aufmerksam machen. Ich war am letzten Mittwoch in seinem Atelier, bewunderte seinen Unterricht an Studenten der Techn. Hochschule denen er genial Anschauung und Urteil vermittelt. Ich sah seine Keramiken: da sind ganz auserlesene Dinge dabei, wie ich sie überhaupt noch nirgends sah. Der Anlaß, der mich zu ihm führte (den ich über 20 Jahre als Künstler nicht gesehen hatte!), war angenehm genug. Die Stadt Lörrach, die morgen mich öffentlich ehrt, hat mir eine große Majolika-Figur von L. zum Geschenk gemacht [...]" (a. d. Br. v. 26. November 1927). - Hermann Strübe, so Burte mit bürgerlichem Namen, studierte in Paris den französischen Impressionismus, war mit einem Volksroman bei einem Preisausschreiben erfolgreich und wählte den Namen des Helden als Pseudonym. Fortan als Schriftsteller und Maler tätig, erschien 1912 "unter dem Eindruck der Vorkriegsstimmung der völkisch-nationalistische Heimatroman Wiltfeber, der ewige Deutsche', in dem durch die Verehrung eines aristokratischen Führers und das Streben nach Erneuerung des Volkstums wesentliche Elemente der nationalsozialistischen Ideologie vorweggenommen wurden. Willig übernahm er die Rolle eines Propagandadichters und rechtfertigte die Judenverfolgung. Nach dem Krieg wurde sein nationalsozialistisches Engagement weitgehend ausgeklammert, und er blieb in seiner süddeutschen Heimat geschätzt" (DBE), 1957 wurde er gar mit der Jean-Paul-Medaille ausgezeichnet. - Tls. mit größeren Einrissen und sonstigen Gebrauchsspuren; der Br. v. 22. September 1920 Fragment (es fehlt zumindest ein drittes Blatt). - Beiliegend ein an den Carl Pfeffer Verlag, Heidelberg gerichteter e. Br. mit U. (dat. 11. August 1949, 2 SS., qu.-gr.-8°).

Hermann Burte (d. i. Hermann Strübe, 1879-1960), Schriftsteller und Maler. 12 e. Briefe mit U., 5 e. (Bild-)Postkarten mit U., 1 e. Albumblatt mit U. und 1 Telegramm. Meist Lörrach und Efringen-Kirchen, 1920 bis 1949. Zusammen 27 SS. auf 21 Bll. Verschiedene Formate. Die Karten mit e. Adresse. Mit einer Beilage (s. u.). - Freundschaftliche Korrespondenz mit dem Publizisten Rudolf Goldschmit-Jentner (1890-1964): "[...] Was nun die Dramoletts angeht, könnten Sie in sauberer Maschinenschrift bis am 15. Okt. 1920 in Ihrer Hand sein. Sie sind alle sehr leicht und dankbar zu spielen, mit ganz wenigen Personen, in einem nur ihrer zwei, davon die eine stumm spielt. (Es giebt [!] bei Strindberg eine ähnliche Szene). Ich zweifle nicht, sondern weiß, daß ich mit diesen Dramoletts eine Kunstart anschneide, die mir liegt und mir gestattet, das Dramatische in Essenz zu geben, selbst das verdorbene Kino Publikum' zu spannen [...]" (a. d. Br. v. 22. September 1920). - "Seien Sie herzlich bedankt für Ihre freundliche Einladung zu den Heidelberger Festspielen. Leider bin ich so leidend, daß ich nicht nach Heidelberg kommen kann; dankbar wäre ich Ihnen für eine möglichst genaue Wiedergabe von Stresemanns Rede [...]" (Br. v. 16. August 1926). - "[...] Bei dieser Gelegenheit möchte ich Sie auf den großen und edeln [!] Künstler Max Laeuger in Karlsruhe aufmerksam machen. Ich war am letzten Mittwoch in seinem Atelier, bewunderte seinen Unterricht an Studenten der Techn. Hochschule denen er genial Anschauung und Urteil vermittelt. Ich sah seine Keramiken: da sind ganz auserlesene Dinge dabei, wie ich sie überhaupt noch nirgends sah. Der Anlaß, der mich zu ihm führte (den ich über 20 Jahre als Künstler nicht gesehen hatte!), war angenehm genug. Die Stadt Lörrach, die morgen mich öffentlich ehrt, hat mir eine große Majolika-Figur von L. zum Geschenk gemacht [...]" (a. d. Br. v. 26. November 1927). - Hermann Strübe, so Burte mit bürgerlichem Namen, studierte in Paris den französischen Impressionismus, war mit einem Volksroman bei einem Preisausschreiben erfolgreich und wählte den Namen des Helden als Pseudonym. Fortan als Schriftsteller und Maler tätig, erschien 1912 "unter dem Eindruck der Vorkriegsstimmung der völkisch-nationalistische Heimatroman Wiltfeber, der ewige Deutsche', in dem durch die Verehrung eines aristokratischen Führers und das Streben nach Erneuerung des Volkstums wesentliche Elemente der nationalsozialistischen Ideologie vorweggenommen wurden. Willig übernahm er die Rolle eines Propagandadichters und rechtfertigte die Judenverfolgung. Nach dem Krieg wurde sein nationalsozialistisches Engagement weitgehend ausgeklammert, und er blieb in seiner süddeutschen Heimat geschätzt" (DBE), 1957 wurde er gar mit der Jean-Paul-Medaille ausgezeichnet. - Tls. mit größeren Einrissen und sonstigen Gebrauchsspuren; der Br. v. 22. September 1920 Fragment (es fehlt zumindest ein drittes Blatt). - Beiliegend ein an den Carl Pfeffer Verlag, Heidelberg gerichteter e. Br. mit U. (dat. 11. August 1949, 2 SS., qu.-gr.-8°).

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Ossietzky, Carl von: Rechenschaft. Publizistik aus den Jahren 1913-1933. 1. Auflage, Aufbau-Verlag Berlin und Weimar

1970; 461 Seiten; Format 19 x 11,5 cm; Aus dem Inhalt: Das Erfurter Urteil (Juli 1913). Ein Phantom (April 1914). Das werdende Deutschland (Dezember 1918). Ausverkauf (November 1919). Des Bürgers Wiederkehr (Januar 1920). Der Aufmarsch der Reaktion (Januar 1920). Die nationalistische Internationale (Juni 1920). Das besiegte Deutschland (Dezember 1920). Die Sünde der Republik (März 1921). Der gepfändete Kopf (September 1921). Schutz der Republik - die große Mode (September 1924). Die Pazifisten (Oktober 1921). Der General der Niederlagen (November 1924). Das unbekannte M d. R. (November 1924). 1525 - Florian Geyers Jahr (April 1925). Das Ärgernis (April 1925). Das heimliche Heer (Juni 1925). 51 Prozent (Juli 1925). Die National-Päderasten (November 1925). Der Verkehrsunfall (März 1926). Der Minister und der Große Kurfürst (April 1926). Die goldene Mitte (September 1926). Krippenspiel im Reichstag (Dezember 1926). Die Nacht von Hankau (Januar 1927). Noskes Schatten (März 1927). Chronik [Sacco und Vanzetti] (August 1927). Hindenburg und sein Ruhm (September 1927). Die Ursache (November 1927). Der Femeprozeß (Dezember 1927). Die Stillen im Lande (August 1928). Deutschland ist (November 1928). Zörgiebel ist schuld" (Mai 1929). Kommunistengesetz? (Mai 1929). Areopag (Juni 1929). Zum Geburtstag der Verfassung (August 1929). Genosse Z. konfisziert (Januar 1930). Rotkoller (Februar 1930). Der Film gegen Heinrich Mann (April 1930). Die Blutlinie (Oktober 1930). "Erfolg" ohne Sukzeß (November 1930). Der junge Fridericus (Dezember 1930). Zur Reichsgründungsfeier (Januar 1931). Winterkönig (Februar 1931). Egal legal (März 1931). Ufa verbietet die Konkurrenz (März 1931). Nach der Sintflut? (April 1931). "Kulturbolschweismus" (April 1931). Zum Leipziger Parteitag (Juni 1931). Der Weltbühnen-Prozeß (Dezember 1931). Kommt Hitler doch? (Dezember 1931).Gang eins (März 1932). Ein runder Tisch wartet (Mai 1932). Rechenschaft (Mai 1932). Antisemiten (Juli 1932). Otto Strassers "deutscher Sozialismus" (August 1932). Kamerad Lampel (September 1932). Zehrer und Fried (November 1932). Der Flaschenteufel (Januar 1933). Kamarilla (Januar 1933). Kavaliere und Rundköpfe (Februar 1933). Deutschland wartet! (Februar 1933). Richard Wagner (Februar 1933); gut erhalten

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Wiegler, Paul,
Paul Wiegler (1878-1949), Schriftsteller. Ms. Brief mit e. U. ("Wiegler") und e. Bildpostkarte mit U. Berlin und [Dubrovnik], 31. August 1920 bzw. o. D. Zusammen (¾+1=) 1¾ SS. auf 2 Bll. Gr.-4° und (qu.-)8°. Die Karte mit e. Adresse. - An den Schriftsteller Wolfgang Goetz (1885-1955): "Sie schrieben an Herrn Dr. Kober und boten ihm darin eine längere Novelle für die Vossische Zeitung' an. Die Entscheidung darüber liegt bei uns, und sehr bedauern wir Ihnen sagen zu müssen, dass erzählende Prosa dieses Umfangs bei uns keinen Platz hat [...]" (Br. v. 31. August 1920; auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Ullstein Verlags). - Die undatierte Karte mit einer Ansicht aus Dubrovnik: "So unwahrscheinlich sieht es hier immer noch aus! [...]" (in Bleistift). - Seit 1913 als Leiter der Romanabteilung im Berliner Ullstein Verlag tätig, verfaßte Paul Wiegler u. a. eine weit verbreitete "Geschichte der Weltliteratur" (1913, Neuaufl. 1949) und eine "Geschichte der deutschen Literatur" (2 Bde., 1930); im "Dritten Reich" veröffentlichte er den Prag-Roman "Das Haus an der Moldau" (1934)sowie einige Essaybände und schrieb bis zu deren Einstellung historische und biographische Skizzen für die "Literarische Welt"; 1945 wurde er stellvertretender Chefredakteur des Ost-Berliner "Nacht-Expreß", Lektor im Aufbau-Verlag sowie Mitbegründer des "Kulturbundes" und der Zeitschrift "Sinn und Form".

Paul Wiegler (1878-1949), Schriftsteller. Ms. Brief mit e. U. ("Wiegler") und e. Bildpostkarte mit U. Berlin und [Dubrovnik], 31. August 1920 bzw. o. D. Zusammen (¾+1=) 1¾ SS. auf 2 Bll. Gr.-4° und (qu.-)8°. Die Karte mit e. Adresse. - An den Schriftsteller Wolfgang Goetz (1885-1955): "Sie schrieben an Herrn Dr. Kober und boten ihm darin eine längere Novelle für die Vossische Zeitung' an. Die Entscheidung darüber liegt bei uns, und sehr bedauern wir Ihnen sagen zu müssen, dass erzählende Prosa dieses Umfangs bei uns keinen Platz hat [...]" (Br. v. 31. August 1920; auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Ullstein Verlags). - Die undatierte Karte mit einer Ansicht aus Dubrovnik: "So unwahrscheinlich sieht es hier immer noch aus! [...]" (in Bleistift). - Seit 1913 als Leiter der Romanabteilung im Berliner Ullstein Verlag tätig, verfaßte Paul Wiegler u. a. eine weit verbreitete "Geschichte der Weltliteratur" (1913, Neuaufl. 1949) und eine "Geschichte der deutschen Literatur" (2 Bde., 1930); im "Dritten Reich" veröffentlichte er den Prag-Roman "Das Haus an der Moldau" (1934)sowie einige Essaybände und schrieb bis zu deren Einstellung historische und biographische Skizzen für die "Literarische Welt"; 1945 wurde er stellvertretender Chefredakteur des Ost-Berliner "Nacht-Expreß", Lektor im Aufbau-Verlag sowie Mitbegründer des "Kulturbundes" und der Zeitschrift "Sinn und Form".

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