Auf Guter Fahrt

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Kapitän Scott (d.i. Robert Falcon Scott ): Letzte Fahrt. Die Abenteuer der Gefährten. Mit zahlreichen Fotografien auf Tafeln sowie einer Sonderkarte von Scotts letzter Fahrt. (= Reisen und Abenteuer 6) F.A. Brockhaus Keine Auflagenangabe (2.Aufl.) 1922 Leipzig
157S. 8°

Leinen "Dies Büchlein ist ein Auszug aus dem zweiten Bande des großen Reisewerks von Kapitän Scott, "Letzte Fahrt" (2 Bände, 1. Auflage, 1913)." Klammergehefteter, geprägter und illustrierter Ganzleineneinband mit Farbkopfschnitt. Der Einband minimal berieben, das holzhaltige Papier allg. deutlich nachgedunkelt, ansonsten guter bis sehr guter Zustand dieser schönen Ausgabe. Gesetzt in Fraktur. Robert Falcon Scott (* 6. Juni 1868 in Devonport bei Plymouth, England; 29. März 1912, Ross-Schelfeis, Antarktis) war ein britischer Marineoffizier und Polarforscher, unter dessen Leitung zwei Expeditionen des sogenannten Goldenen Zeitalters der Antarktisforschung unternommen wurden. Vor seiner Zeit als Polarforscher durchlief Scott eine Offizierslaufbahn in der Royal Navy. Seine Karriere in der britischen Kriegsmarine geriet jedoch aufgrund fehlender Perspektiven ins Stocken. Daher ergriff er die Gelegenheit, das Kommando auf dem Forschungsschiff Discovery zu übernehmen, obwohl nach eigenem Bekunden diese Entscheidung seinem persönlichen Ehrgeiz und nicht einer besonderen Vorliebe für die Polarforschung entsprang. Während der von ihm geleiteten Discovery-Expedition (1901-1904) unternahm er zwischen November 1902 und Februar 1903 gemeinsam mit Edward Wilson und Ernest Shackleton einen Vorstoß Richtung Südpol, bei dem die drei Männer mit einer geographischen Breite von 82° 11′ S einen neuen Südrekord aufstellten. Scotts Entscheidung, den vermeintlich schwer erkrankten Shackleton entgegen dessen Willen nach der Rückkehr ins Basislager nach Hause zu schicken, gab Anlass zu einer noch heute geführten Diskussion über eine tiefe Rivalität beider Polarforscher. Nachdem Shackleton mit seinem eigenen Versuch, während der Nimrod-Expedition (1907-1909) den Südpol zu erreichen, knapp gescheitert war, unternahm Scott als Leiter der Terra-Nova-Expedition (1910-1913) einen neuerlichen Anlauf. Dieser entwickelte sich zu einem Wettstreit mit dem norwegischen Polarforscher Roald Amundsen. Als Scott den Pol am 18. Januar 1912 erreichte, musste er feststellen, dass Amundsen ihm um rund einen Monat zuvorgekommen war. Auf dem Rückweg zum Basislager starben Scott und seine vier Begleiter an Hunger, Krankheit und Unterkühlung. Scott wurde durch seinen als tragisch empfundenen Tod jahrzehntelang als selbstaufopfernder Nationalheld stilisiert. Erst zum Ende des 20. Jahrhunderts begann eine differenziertere Betrachtung und Neubewertung seiner Person. Das Goldene Zeitalter der Antarktis-Forschung - im englischen Sprachraum auch als "Heroic Age" (Heldenalter) bezeichnet - beschreibt eine Ära, die sich vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die frühen 1920er Jahre erstreckt. Während dieser Periode von circa 25 Jahren rückte die Antarktis in den Mittelpunkt internationalen Interesses, was zu einer intensiven naturwissenschaftlichen und geographischen Erforschung führte, während derer sechzehn große Expeditionen von acht verschiedenen Ländern gestartet wurden. Allen Expeditionen gemein waren die begrenzten Mittel, die man zur Verfügung hatte, bevor weitere Entwicklungen im Bereich der Logistik und der Kommunikationstechnologie die Arbeit der Forscher revolutionierten. Dies bedeutete, dass jede Expedition eine extreme Ausdauerleistung erforderte, die ihre Teilnehmer an die Grenzen der physischen und mentalen Leistungsfähigkeit brachte, manchmal auch darüber hinaus. Das Etikett "heldenhaft", das man ihnen später verlieh, bezog sich vor allem auf die Widrigkeiten, die von diesen Pionieren überwunden werden mussten, von denen einige diese Erfahrung nicht überlebten; während dieser Zeit starben 19 Expeditionsteilnehmer. Im Verlauf dieser Expeditionen wurden sowohl der geographische als auch der magnetische Südpol erreicht. Der Erfolg als erster am geographischen Südpol zu sein, war das vorrangige Ziel einiger Expeditionen und der Hauptgrund für Amundsens Unternehmungen. Dennoch war dies nur ein Aspekt der Erforschung der Polargebiete während dieser Zeit; andere Expeditionen arbeiteten mit bestimmten Zielen in verschiedenen Teilen des antarktischen Kontinents. In der Folge all dieser Aktivitäten wurde ein großer Teil der Küstenlinie des Kontinents entdeckt und kartiert und eine bedeutende Anzahl von Gebieten im Landesinneren erforscht. Die Expeditionen lieferten außerdem große Mengen wissenschaftlicher Daten und Proben in vielen verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, deren Untersuchung und Analyse die Wissenschaftler weltweit über Jahrzehnte beschäftigte.

[SW: Abenteuerliteratur | Entdeckiungsfahrten, Expeditionen | Nordpol | Robert Falcon Scott]

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Hoeg, Peter: Die Frau und der Affe. Roman. Aus dem Dänischen von Monika Wesemann. Hanser, Carl GmbH + Co. 1.Aufl. (Deutsche Erstausgabe) 1997 München ISBN: 3446188800
287S. 213x136x26 mm

Hardcover Ein Affe nähert sich London. Auf einem Segelboot übernimmt er plötzlich das Ruder und rast in krachender Fahrt mitten durch die Nobelboote des königlichen Yachtclubs. Erasmus, so der Name des hundertfünfzig Kilo schweren Helden, wird aufgegriffen und Adam Burden, dem Direktor des Londoner Instituts für Verhaltensforschung, übergeben. Dort begegnet er Adams schöner Frau, schaut ihr tief in die Augen und reicht ihr - als Geschenk - einen Pfirsich. Madelene versucht daraufhin den heimlichen Experimenten ihres Mannes auf die Spur zu kommen und beschließt, Erasmus zu retten. Es beginnt eine rasante Verfolgungsjagd, eine ungewöhnliche Liebesgeschichte und ein philosophischer Thriller höchsten Ranges. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, voller klugem Witz und groteskem Humor. "Ein raffiniert skizziertes Stück Ehe- und Gesellschaftsroman, ... eine der spannendsten Verfolgungsgeschichten, die man sich denken - nein, die man sich nicht denken kann. Denn nicht die Spannung ist das Interessante, sondern die Perspektive, die Höeg uns vermittelt: Es ist die Sicht des Tieres ..." FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG Büttenkartoneinband mit Rückenschild und illustriertem Schutzumschlag sowie thematisch passenden Lesezeichen. Der Umschlag mit dezenter Anränderung und Bereibung, Fuß- und Seitenschnitt leicht fleckig, ansonsten rundum guter, nahezu sehr guter Zustand.

[SW: Dänische Literatur | Roman, Erzählung]

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Inge von Wangenheim: Kalkutta liegt nicht am Ganges. Entdeckungen auf großer Fahrt. Rudolstadt Greifenverlag 1976 ; fester Einband / hard cover; Schutzumschlag / dust cover
Gut

Reisebericht Greifenverlag 1976 3.A. 232 S Leinen mit Umschlag , Umschlag mit Randläsuren , bestoßen berieben gegilbt gebraucht altersgerecht guter Zustand , Namen auf Schmutzblatt Guter Umschlag Leinen ca 15 x 23 cm

[SW: Reisebericht]

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Alexander, Caroline: Die Bounty. Die wahre Geschichte der Meuterei auf der Bounty. Berlin, 2004. ISBN: 3827001633
In der Geschichte der Seefahrt hat es zahllose Meutereien gegeben, aber wohl keine hat die Gemüter und die Fantasie der Menschen bis heute so beschäftigt wie die Meuterei auf der Bounty im Jahr 1789. Caroline Alexanders Bounty lässt der Geschichte und den beteiligten Personen endlich historische Gerechtigkeit widerfahren. Ihre mitreißende Schilderung dessen, was sich vor, während und nach der dramatischen Fahrt der Bounty abspielte, basiert auf einer Fülle an Quellen, darunter Briefe, Tage- und Logbücher sowie Gerichtsakten. Die gängige Version, wonach Kapitän Blighs grausames Regiment der Auslöser für die Meuterei gewesen sein soll, erweist sich letztlich als unhaltbar, was der Faszination des Ganzen allerdings keinerlei Abbruch tut. Gb., OSchu., sehr guter Zustand. ISBN 3827001633 , ISBN-13: 9783827001634

624 S., Gb., OSchu., sehr guter Zustand.

[SW: 1]

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