Auf der Suche Nach der Verlorenen Zeit

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Proust, Marcel: Die Gefangene. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Fünfter Teil. Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens. Mit einer Zeittafel. Originaltitel: A la recherche du temps perdu: La prisonniere. - (=Suhrkamp Taschenbuch, st 886). Frankfurt a.M., Suhrkamp Verlag, 1987. ISBN: 3518372548
Guter Zustand. Frisches Exemplar. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. - Valentin Louis Georges Eugene Marcel Proust [pru:st], (* 10. Juli 1871 in Auteuil; 18. November 1922 in Paris) war ein französischer Schriftsteller und Kritiker. ... Literaturgeschichtliche Einordnung: Prousts Hauptwerk ist "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" (A la recherche du temps perdu) in sieben Bänden. Dieser monumentale Roman ist eines der bedeutendsten erzählenden Werke des 20. Jahrhunderts. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit ist eine fiktive Autobiographie mit raffinierter Struktur: Ein anonymes "Ich", von dem nur an einer Stelle des Romans erwähnt wird, dass sein Name "Marcel" sein könnte, erzählt von seinen zum Teil vergeblichen Versuchen, sich an seine Kindheit und Jugend zu erinnern. Was ihm willentlich nicht gelingt, ermöglichen ihm schließlich eine Reihe "unwillkürlicher Erinnerungen" - Sinnesassoziationen, welche Erlebnisse der Vergangenheit auf intensive Weise vergegenwärtigen und damit erinnerbar machen; das berühmteste Beispiel ist der Geschmack einer in Tee getauchten Madeleine, der den Ort seiner Kindheit, Combray, in ganzer Fülle wiederauferstehen lässt. Am Ende des Romans entschließt sich das "Ich", die auf diese Weise wiedererlebte und damit "wiedergefundene" Zeit nun in einem Roman festzuhalten. Während sich die historisch zuerst entstandenen Anfangs- und Schlussteile des Romans hauptsächlich mit dem Thema der Erinnerung befassen, tritt dieses Thema im Mittelteil, etwa ab Sodome et Gomorrhe, in den Hintergrund zugunsten einer präzisen, immer wieder ironischen Beschreibung der mondän-dekadenten Gesellschaft der Jahrhundertwende. Literaturhistorisch bedeutend ist Prousts Roman vor allem deshalb, weil er mit einer bis dahin ungekannten Konsequenz die Subjektivität der menschlichen Wahrnehmung inszeniert, mit all ihren Nachteilen und Möglichkeiten: So zeigt er einerseits, dass kein Mensch die Wirklichkeit oder Wahrheit als solche erkennen kann, sondern allenfalls eine subjektive Wahrheitsvorstellung besitzt. Andererseits entfaltet jeder Mensch in seiner subjektiven Wahrheit eine einzigartige Welt, jeder Mensch ist ein eigener Kosmos. Das Erzählen und damit die Literatur werden von Proust als eine Möglichkeit entdeckt, anderen Menschen zumindest Teile dieser einzigartigen, subjektiven Welt eines "Ich" zugänglich zu machen. Das Motiv der versagenden Erinnerung, mit der ein "Ich" sich quält und an der es die prinzipielle Unzugänglichkeit der Wirklichkeit erfährt, wird in der französischen Literatur vor allem von Claude Simon aufgegriffen und neu bearbeitet, nun mit Bezug auf die Kriege des 20. Jahrhunderts. ... Aus: wikipedia-Marcel_Proust, ISBN-13: 9783518372548

2. Auflage. 555 (21) Seiten. Umschlag nach Entwürfen von Willy Fleckhaus und Rolf Staudt. 17,7 cm. Taschenbuch. Kartoniert.

[SW: Französische Literatur, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literaturepochen, Französische Literatur des 20. Jahrhunderts, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretationen, Literaturkanon, Kind, Französische Literatur des 20. Jahrhunderts, Französische Literatur, Erinnerungen, Judentum, Juden / Geschichte, Kindheit, Dreyfus-Affäre, Erinnerung, Kindheitserinnerungen, Kindliches Verhalten, Adelsfamilie, Salonkultur]

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Proust, Marcel: Im Schatten junger Mädchenblüte II. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Zweiter Teil: Band 2. Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens. Mit einer Zeittafel. Originaltitel: A la recherche du temps perdu: A l'ombre des jeunes filles en fleurs. - (=Suhrkamp Taschenbuch, st 702). Frankfurt a.M., Suhrkamp Verlag, 1986. ISBN: 3518372025
Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Fortgeführt wird in diesem zweiten Band die Lebensgeschichte des jugendlichen Helden, die im ersten Teil durch die Darstellung einer Liebe Swanns unterbrochen worden war. - Valentin Louis Georges Eugene Marcel Proust [pru:st], (* 10. Juli 1871 in Auteuil; 18. November 1922 in Paris) war ein französischer Schriftsteller und Kritiker. ... Literaturgeschichtliche Einordnung: Prousts Hauptwerk ist "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" (A la recherche du temps perdu) in sieben Bänden. Dieser monumentale Roman ist eines der bedeutendsten erzählenden Werke des 20. Jahrhunderts. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit ist eine fiktive Autobiographie mit raffinierter Struktur: Ein anonymes "Ich", von dem nur an einer Stelle des Romans erwähnt wird, dass sein Name "Marcel" sein könnte, erzählt von seinen zum Teil vergeblichen Versuchen, sich an seine Kindheit und Jugend zu erinnern. Was ihm willentlich nicht gelingt, ermöglichen ihm schließlich eine Reihe "unwillkürlicher Erinnerungen" - Sinnesassoziationen, welche Erlebnisse der Vergangenheit auf intensive Weise vergegenwärtigen und damit erinnerbar machen; das berühmteste Beispiel ist der Geschmack einer in Tee getauchten Madeleine, der den Ort seiner Kindheit, Combray, in ganzer Fülle wiederauferstehen lässt. Am Ende des Romans entschließt sich das "Ich", die auf diese Weise wiedererlebte und damit "wiedergefundene" Zeit nun in einem Roman festzuhalten. Während sich die historisch zuerst entstandenen Anfangs- und Schlussteile des Romans hauptsächlich mit dem Thema der Erinnerung befassen, tritt dieses Thema im Mittelteil, etwa ab Sodome et Gomorrhe, in den Hintergrund zugunsten einer präzisen, immer wieder ironischen Beschreibung der mondän-dekadenten Gesellschaft der Jahrhundertwende. Literaturhistorisch bedeutend ist Prousts Roman vor allem deshalb, weil er mit einer bis dahin ungekannten Konsequenz die Subjektivität der menschlichen Wahrnehmung inszeniert, mit all ihren Nachteilen und Möglichkeiten: So zeigt er einerseits, dass kein Mensch die Wirklichkeit oder Wahrheit als solche erkennen kann, sondern allenfalls eine subjektive Wahrheitsvorstellung besitzt. Andererseits entfaltet jeder Mensch in seiner subjektiven Wahrheit eine einzigartige Welt, jeder Mensch ist ein eigener Kosmos. Das Erzählen und damit die Literatur werden von Proust als eine Möglichkeit entdeckt, anderen Menschen zumindest Teile dieser einzigartigen, subjektiven Welt eines "Ich" zugänglich zu machen. Das Motiv der versagenden Erinnerung, mit der ein "Ich" sich quält und an der es die prinzipielle Unzugänglichkeit der Wirklichkeit erfährt, wird in der französischen Literatur vor allem von Claude Simon aufgegriffen und neu bearbeitet, nun mit Bezug auf die Kriege des 20. Jahrhunderts. ... Aus: wikipedia-Marcel_Proust, ISBN-13: 9783518372029

7. Auflage. 285 - 692 (16) Seiten. Umschlag nach Entwürfen von Willy Fleckhaus und Rolf Staudt. 17,7 cm. Taschenbuch. Kartoniert.

[SW: Combray, Französische Literatur, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literaturepochen, Französische Literatur des 20. Jahrhunderts, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretationen, Literaturkanon, Kind, Französische Literatur des 20. Jahrhunderts, Französische Literatur, Erinnerungen, Judentum, Juden / Geschichte, Kindheit, Dreyfus-Affäre, Erinnerung, Kindheitserinnerungen, Kindliches Verhalten]

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Proust, Marcel: Der gewendete Tag 'Auf der Suche nach nach der verlorenen Zeit' in den Vorabdrucken. Nachw. v. Christina Viragh, MANESSE, März 2004 ISBN: 371752044X
Über mehr als zehn Jahre hinweg veröffentlichte Marcel Proust neunzehn Texte in verschiedenen Zeitschriften, die auf sein Lebenswerk "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" vorausweisen. "Der gewendete Tag" zeigt sie als ein in sich geschlossenes Mosaik, welches das große Hauptwerk eindrucksvoll vorbereitet und begleitet. "Keine schönere Einladung zur Lektüre Prousts scheint denkbar als diese von ihm selbst ausgewählten Begegnungen eines vielschichtigen Bewusstseins mit einer unendlich genau erfassten Wirklichkeit." (Karlheinz Stierle, NZZ) Proust schrieb ein Leben lang an seinem Opus magnum: ein Lebenswerk auch in dem Sinn, dass er immer wieder Teile dafür entwarf, umschrieb, überarbeitete. "Der gewendete Tag" versammelt Texte, die der Autor während der Entstehung der "Recherche" zum Vorabdruck auswählte und die von März 1912 bis Januar 1923 in verschiedenen Zeitschriften erschienen. So bietet dieser Band allen an Proust interessierten Lesern einen ersten eindrucksvollen Zugang zum Hauptwerk des großen französischen Romanciers. Aber auch Proust-Kenner können Neuland erkunden: Man erhält Einblicke in die Arbeitsweise des Autors und wird immer wieder Varianten zur späteren Romanfassung entdecken. In feinnervig-sensibler und zugleich distanzierter Weise schildert der Ich-Erzähler seine Jugenderinnerungen, die der Selbsterforschung dienen und ein Gesellschaftsbild der Pariser Bourgeoisie am Ende des 19. Jahrhunderts zeichnen. In der Übersetzung von Christina Viragh und Hanno Helbling wird deutschsprachigen Lesern die von Proust selbst für seine Zeitgenossen getroffene Auswahl aus seinem monumentalem OEuvre geboten. Sie lädt dazu ein, sich mit dem Autor auf die "Suche nach der verlorenen Zeit" zu machen.

NEUBUCH! Jubiläumsausg. 2004. 635 S. 15,5 cm 158 mm x 90 mm x 28 mm; Manesse Bibliothek der Weltliteratur

[SW: Französische Belletristik / Roman, Erzählung]

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Proust, Marcel: In Swanns Welt 1 und 2. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. 2 Bände. Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens. Originaltitel: Du cote de chez Swann. - (=werkausgabe edition suhrkamp). Frankfurt a.M., Suhrkamp Verlag, 1980.
Schlechter Zustand. Einband stark fleckig. Buchecken und einige Seiten eselsohrig. - Im ersten Teil von In Swanns Welt, der die Kindheit und ihre Erfahrungen darstellt, wird das Motiv der Liebe mit ihren unentrinnbaren Verhältnissen angeschlagen: man ahnt, mit welcher Kraft es einmal entwickelt werden wird. Herzstück des zweiten Teils dieses ersten Bandes ist die Liebe Swanns zu Odette - die genaueste Beschreibung und Analyse der Liebe, die die moderne Literatur hervorgebracht hat. - - Valentin Louis Georges Eugene Marcel Proust [pru:st], (* 10. Juli 1871 in Auteuil; 18. November 1922 in Paris) war ein französischer Schriftsteller und Kritiker. ... Literaturgeschichtliche Einordnung: Prousts Hauptwerk ist "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" (A la recherche du temps perdu) in sieben Bänden. Dieser monumentale Roman ist eines der bedeutendsten erzählenden Werke des 20. Jahrhunderts. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit ist eine fiktive Autobiographie mit raffinierter Struktur: Ein anonymes "Ich", von dem nur an einer Stelle des Romans erwähnt wird, dass sein Name "Marcel" sein könnte, erzählt von seinen zum Teil vergeblichen Versuchen, sich an seine Kindheit und Jugend zu erinnern. Was ihm willentlich nicht gelingt, ermöglichen ihm schließlich eine Reihe "unwillkürlicher Erinnerungen" - Sinnesassoziationen, welche Erlebnisse der Vergangenheit auf intensive Weise vergegenwärtigen und damit erinnerbar machen; das berühmteste Beispiel ist der Geschmack einer in Tee getauchten Madeleine, der den Ort seiner Kindheit, Combray, in ganzer Fülle wiederauferstehen lässt. Am Ende des Romans entschließt sich das "Ich", die auf diese Weise wiedererlebte und damit "wiedergefundene" Zeit nun in einem Roman festzuhalten. Während sich die historisch zuerst entstandenen Anfangs- und Schlussteile des Romans hauptsächlich mit dem Thema der Erinnerung befassen, tritt dieses Thema im Mittelteil, etwa ab Sodome et Gomorrhe, in den Hintergrund zugunsten einer präzisen, immer wieder ironischen Beschreibung der mondän-dekadenten Gesellschaft der Jahrhundertwende. Literaturhistorisch bedeutend ist Prousts Roman vor allem deshalb, weil er mit einer bis dahin ungekannten Konsequenz die Subjektivität der menschlichen Wahrnehmung inszeniert, mit all ihren Nachteilen und Möglichkeiten: So zeigt er einerseits, dass kein Mensch die Wirklichkeit oder Wahrheit als solche erkennen kann, sondern allenfalls eine subjektive Wahrheitsvorstellung besitzt. Andererseits entfaltet jeder Mensch in seiner subjektiven Wahrheit eine einzigartige Welt, jeder Mensch ist ein eigener Kosmos. Das Erzählen und damit die Literatur werden von Proust als eine Möglichkeit entdeckt, anderen Menschen zumindest Teile dieser einzigartigen, subjektiven Welt eines "Ich" zugänglich zu machen. Das Motiv der versagenden Erinnerung, mit der ein "Ich" sich quält und an der es die prinzipielle Unzugänglichkeit der Wirklichkeit erfährt, wird in der französischen Literatur vor allem von Claude Simon aufgegriffen und neu bearbeitet, nun mit Bezug auf die Kriege des 20. Jahrhunderts. ... Aus: wikipedia-Marcel_Proust

73. - 74. Tausend und 58. - 59. Tausend. 563 (15) Seiten. 18 cm. Grauer leinenkaschierter Karton.

[SW: Kind, Französische Literatur des 20. Jahrhunderts, Französische Literatur, Erinnerungen, Judentum, Juden / Geschichte, Kindheit, Dreyfus-Affäre, Erinnerung, Kindheitserinnerungen, Kindliches Verhalten]

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