Aragon

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Aragon: Die Karwoche. Aus dem Französischen und mit einem Nachwort von Hans Mayer. Mit einerm Personenverzeichnis. Originaltitel: 'La Semaine Sainte'. - (=Bibliothek der Weltliteratur). Berlin, Verlag Volk und Welt, 1961.
Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. - Louis Aragon (* 3. Oktober 1897 als Louis-Marie Andrieux, in Paris; 24. Dezember 1982 in Paris) war ein französischer Dichter und Schriftsteller. Beeinflusst von Charles Dickens, Comte de Lautreamont, Leo Tolstoi, Maxim Gorki, ist er einer der Vertreter des sozialistischen Realismus. Zusammen mit Andre Breton und Philippe Soupault begründete er 1924 den Surrealismus. Leben: Aragon kam als uneheliches Kind von Marguerite Toucas-Massillon zur Welt und wurde mit den Namen Louis Marie Alfred Antoine getauft. Im Taufregister vom 3. November 1897 wird er als in Madrid geborener Sohn von Jean Aragon und dessen Gattin Blanche Moulin geführt. Zur Vermeidung eines gesellschaftlichen Skandals wurde er in seinen ersten neun Lebensmonaten bei einer Amme in der Bretagne untergebracht. Nach einem Wohnungswechsel innerhalb von Paris nahm die Familie Tourcas ihn zu sich, die Großeltern gaben sich als seine Eltern aus. 1914 wurde ihm eine Geburtsurkunde auf den Namen Louis Aragon ausgestellt. [1] Bereits mit sieben Jahren begann Aragon Gedichte und Prosa zu schreiben. Der Familie zuliebe nahm er 1916 ein Medizinstudium auf. 1917 lernte er Andre Breton kennen, mit dem er eine enge Freundschaft schloss. 1918 wurde Aragon durch seinen Erstlingsroman Anicet ou le panorama als Schriftsteller bekannt. Mit Breton und Philippe Soupault rief er 1919 die Zeitschrift Litterature ins Leben, in der er auch Texte aus seiner Kindheit veröffentlichte. 1920 erschien sein Roman Anicet. Aragon entwickelte sich zum unermüdlichen Nachtschwärmer, zum Stammgast in Cafes, Bars und Bordellen. Seine Erlebnisse verarbeitete er in seinem 1926 veröffentlichten Roman Pariser Landleben. 1925 begegnete er Nancy Cunard, einer millionenschweren britischen Reederstochter, mit der er in den folgenden drei Jahren Europa bereiste. Während einer Venedig-Reise im September 1928 verließ sie ihn, und er unternahm mit Schlafmitteln einen Selbstmordversuch, wurde aber rechtzeitig aufgefunden. Aragon kehrte nach Paris zurück, wo er zwei Monate später Elsa Triolet, einer Schwägerin des russischen Dichters Ossip Brik, begegnete. Zu diesem Zeitpunkt bereits wurde die enge Gemeinschaft der Surrealistengruppe, die sich in Paris um ihn, Breton, Soupault und Paul Eluard gebildet hatte, immer fragwürdiger. Seine Affäre mit Cunard wurde ihm von den Freunden als Untreue vorgeworfen, zudem beanspruchte Breton zunehmend die Führungsrolle, worunter ihre Freundschaft litt. Er verließ die Wohngemeinschaft mit Breton, zog mit Triolet 1929 zusammen und verkehrte in den folgenden Jahren immer seltener unter den Surrealisten, was auch daran lag, dass Breton und Triolet ein schwieriges Verhältnis zueinander hatten. 1932 griff Aragon die Surrealisten in seinem Gedicht Rotfront gezielt an, woraufhin die Freundschaft zwischen Breton und Aragon endgültig zerbrach. Beide sahen einander niemals wieder. 1934 begann er einen Zyklus sozialistischer Romane, dessen ersten Band er Triolet widmet. Seit 1926 war er bereits Mitglied der Kommunistischen Partei Frankreichs. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde Aragon erneut als Hilfsarzt eingezogen und heiratete noch 1939 Triolet. Im Juni 1940 wurde er aus dem Dienst entlassen, woraufhin sie in die noch freie Zone im französischen Süden flüchteten. In Nizza ließen sie sich nieder und arbeiteten für die Resistance. Im Sommer 1942 wurde jedoch die gesamte Belegschaft des von Aragon mitbegründeten Resistance-Organs Les Lettres francaises festgenommen und erschossen. Das Paar lebte die letzten Jahre bis Kriegsende mit gefälschten Papieren in der Provence. Nach der Befreiung von Paris 1944 kehrten sie dorthin zurück. Von Aragon stammt der berühmte Ausspruch La femme est l'avenir de l'homme ("Die Frau ist die Zukunft des Mannes/Menschen"). Aragon ist wie seine Frau im Park ihres Hauses in Saint-Arnoult-en-Yvelines beerdigt; die ehemalige Mühle ist in Ralf Nestmeyers "Französische Dichter und ihre Häuser" ausführlich beschrieben. ... Aus: wikipedia-Louis_Aragon

Deutsche Erstausgabe. 690 Seiten. Mit einer Karte. Einband von Werner Klemke. 20 cm. Rotes Leinen mit einer geprägten Deckelabbildung.

[SW: Französische Literatur, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literaturepochen, Französische Literatur des 20. Jahrhunderts, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Literaturkanon, Frankreich, 1815, Flucht des Königs Ludwig XVIII. vor Napoleon, Geschichte, Historischer Roman Historische Romane, Napoleon Bonaparte]

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Arragon, Aragon, Katharina von. Portrait, Porträt. Arragon, Aragon, Katharina of Aragon. Katharina von Aragon *1485 Alcala de Henares - 1536 Schloss Kimbolton, Huntingdonshire. Tochter von König Ferdinand III. von Aragon und seiner Frau Isabella von Kastilien. Erste Gemahlin Henry, Heinrich des VIII. Königin von England. Brustbild en Face im Rund. Darunter höfische Szene.

Kupferstich von Houbraken nach Holbein, dat. 1744, ca. 22,5 x 36 cm.

[SW: Aragon, Katharina of Aragon, Königin von England, Graphik, Grafik, alte Stiche, Porträt, Porträts, berühmte Personen, Portrait, Portraits.]

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Facsimile - Books on Books BREVIARY OF MARTIN OF ARAGON * Limited Facsimile Edition * Manuscript MSS Rothschild 2529 ? Bibliotheque nationale de France (Paris, France) * Facsimile Edition: 1 volume * Commentary: 1 volume * Mint copy, Reales Sitios, Madrid - 2010

THE BREVIARY OF MARTIN OF ARAGON - A gold handwriting from Catalonia * * * Martin of Aragon (1356-1410) was King of Aragon from 1396 to 1410 and also of Sardinia. His breviary was made around 1400 in the monastery of Poblet in Catalonia and was completed around 1420 to 1430 by order of Alfonso V. The whereabouts of the beautifully gold-equipped handwriting remained unclear until the 20th Century, when it showed up in the library of Charles de Rothschild in Frankfurt on the Main. This library was added in 1947 to the Bibliotheque Nationale de France, where the Codex is kept as Rothschild 2529 today. * * * Title: Breviary of Martin of Aragon * Owner / Shelf mark: MSS Rothschild 2529 ? Bibliotheque nationale de France (Paris, France) * Alternative Titles: Breviario de Martin de Aragon * Breviario del rey Martin * El Breviario de Martin el Humano * Breviarium secundum ordinem Cisterciencium * Breviarium des Martin von Aragon * Date: 14th-15th century * Origin: Monastery of Poblet (Spain) and Monastery of Sant Cugat del Valles (Spain) * Format: 27 20 cm * Extent: 453 pages / facsimile 143 pages * Language: Latin, Spain * Illuminations: 5 full-page miniatures, 24 half-page miniatures and 68 smaller miniatures * Patron: Martin I, King of Aragon (1356-1410) * Former Owners / Provenance: Alfonso V the Magnanimous, King of Aragon (1396-1458) Charles de Rothschild James de Rothschild Henri de Rothschild (1872-1947) * * * Facsimile Edition * Publisher / Year: Reales Sitios, Madrid - 2010 * Limited Edition: 300 copies * Volumes: Facsimile Edition: 1 volume * Binding: Leather binding with blind and gold embossing * Condition: Mint copy

[SW: Facsimile, Manuscript, Rare Books, Gospels, Book of Hours, Prayerbook, Codex Aureus, Faksimile, Lucern, Adeva, Faksimile Verlag, Testimonio, Patrimonio, Illuminated Manuscript]

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Aragon, Louis: Projekt einer zeitgenössischen Literaturgeschichte - Essays. Mit einer Einführung und Anmerkungen von Marc Dachy. Aus dem Franz. von Lydia Babilas. Frühe Texte der Moderne. München: Ed. text + kritik, 2010. ISBN: 9783869160986
Illustrierter Originalkartonband, Einband mit geringen Gebrauchsspuren, insgesamt in nahezu neuwertigem Zustand. - Louis Aragon, mit seinem Freund Andre Breton einer der wichtigsten Vertreter des Surrealismus (Der Pariser Bauer), trennt sich von diesem 1932, verschreibt sich dem sozial- und psychokritischen Realismus in der Tradition des französischen Romans des 19. Jahrhunderts (Die Reisenden auf dem Oberdeck), erlangt während des Krieges durch seine Trauer- und Resistancegedichte (Das Herzeleid, Elsas Augen) die Bedeutung eines nationalen Dichters und veröffentlicht nach dem Krieg bis kurz vor seinem Tod bedeutende Romane (Aurelien, Die Karwoche, Die Tötung, Blanche oder das Vergessen, Theater/Roman) und Gedichtbände (Der unvollendete Roman, Elsas Narr). Zahlreiche seiner Gedichte wurden zu Chansons verarbeitet und fanden dadurch in Frankreich weite Verbreitung und ungewöhnliche Bekanntheit.Als Louis Aragon (1897 1982) Anfang 1922 das ungeliebte Medizinstudium zugunsten freier literarischer Tätigkeit aufgab, erhielt er die finanzielle Unterstützung des Pariser Couturiers, Kunstsammlers, Bibliophilen Jacques Doucet (1853 1929). Als Gegenleistung verpflichtete sich der junge Autor, in regelmäßigen Abständen Skizzen des Pariser literarischen und künstlerischen Lebens für seinen Mäzen zu verfassen Texte, die dem Siebzigjährigen einen unmittelbaren Einblick in das Denken und Treiben der jungen zeitgenössischen Avantgarde vermitteln sollten. In Erfüllung dieses Abkommens schrieb Aragon in den Jahren 1922 bis 1924 eine Reihe von kurzen Essays, die ihm mit einem monatlichen Honorar vergütet wurden. Eine vorübergehende Entfremdung der beiden Männer führte zum Abbruch dieser Arbeit. Offenbar hatte Aragon ursprünglich die gesamte Periode von 1911 bis 1922 darstellen wollen. Das zeigt der Plan, den er im Februar 1922 in der Zeitschrift Litterature unter dem Titel Projet d histoire litteraire contemporaine veröffentlichte. Die Manuskripte befinden sich heute in der Bibliotheque litteraire Jacques Doucet (Paris). Nur wenige von ihnen hatte Aragon zu Lebzeiten veröffentlicht. Er machte aus ihnen eine Art Geheimsache, so dass die meisten Kapitel erst nach seinem Tod von dem französischen Dada-Spezialisten Marc Dachy herausgegeben werden konnten. Dieser von Dachy kommentierte Text liegt der hier gebotenen ÜberSetzung von Lydia Babilas zugrunde. (Verlagsanzeige)

214 Seiten. Kartoniert.

[SW: Französische Literatur. Literatur. Literaturgeschichte. Literaturtheorie. Literaturwissenschaften. Essays. Romanistik.]

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