Apel
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Apel, Hans: Hans, mach du das! Lebenserinnerungen, BRUNNEN-VERLAG, GIEßEN, 100 ISBN: 3765517933
Über lange Jahre war Hans Apel an den Schaltstellen der Macht in Deutschland. Er hat Geschichte erlebt und geprägt. Diese Welt ist voller Herausforderungen, die sich unserer Neugier anbieten - mit dieser Einstellung ist er mit seiner Frau Ingrid durchs Leben gegangen. Als scharfer Beobachter und Akteur. Darum kann er heute sehr offen kritisieren: Wir Alten sind überflüssig geworden. Hans Apel erzählt, nein kommentiert die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland vor dem Hintergrund seines Lebens. Hans Apels gewohnt scharfe Zunge und die Offenheit, mit der er berichtet, machen das Buch zu einem Lesevergnügen, das immer wieder nachdenklich stimmt. Ein rundes Bild von uns entsteht nur dann, wenn wir nicht nur unsere Schokoladenseiten vorweisen. Üblich ist das nicht, aber notwendig, sagt Hans Apel. Ein offenes, ehrliches, kantiges, vielleicht gerade darum rundum sympathisches Buch.
NEUBUCH! 2010. 220 S. 21 cm 212 mm x 138 mm x 23 mm
[SW: Politiker (Biografien/Erinnerungen); Apel, Hans, Bundesrepublik Deutschland (1949-1990); Biografien, Apel, Hans]
Apel, Karl O / Burckhart, Holger / Böhler, Dietrich Vorwort von Apel, Karl O. Herausgegeben von Apel, Karl O. Vorwort von Burckhart, Holger. Herausgegeben von Burckhart, Holger: Prinzip Mitverantwortung Grundlage für Ethik und Pädagogik, Königshausen u. Neumann ; weicher Einband / soft cover ISBN: 9783826019425
9783826019425 Neu
Apel, Karl O / Burckhart, Holger / Böhler, Dietrich Prinzip Mitverantwortung Grundlage für Ethik und Pädagogik (Königshausen u. Neumann) ISBN: 978-3-8260-1942-5 Paperback 330 S. - 23,5 x 15,5 cm Apel, Karl O / Burckhart, Holger / Böhler, Dietrich Prinzip Mitverantwortung Grundlage für Ethik und Pädagogik Vorwort von Apel, Karl O. Herausgegeben von Apel, Karl O. Vorwort von Burckhart, Holger. Herausgegeben von Burckhart, Holger Verlag : Königshausen u. Neumann ISBN : 978-3-8260-1942-5 Einband : Paperback Preisinfo : 40,00 Eur[D] / 41,20 Eur[A] / 70,90 CHF UVP Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen. Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt Preis ist offizieller VLB Referenzpreis Preis ist offizieller VLB Referenzpreis Seiten/Umfang : 330 S. - 23,5 x 15,5 cm Produktform : B: Einband - flex.(Paperback) Erscheinungsdatum : 2001 Gewicht : 505 g 40,00 Eur[D] Softcover Buch
Wagner, Richard: Vier Orchesterouvertüren König Enzio, Columbus, Polonia, Rule Britannia,
Richard Wagner (geb. Leipzig, 22. Mai 1813 - gest. Venedig, 13. Februar 1883) Vier Orchesterouvertüren König Enzio, Columbus, Polonia, Rule Britannia Vorwort Bei allen vier Ouvertüren in der vorliegende Studienausgabe handelt es sich um Werke aus den Gesellenjahren Wagners, in denen er das kompositorische Handwerk zu beherrschen versuchte - keine leichte Aufgabe für einen jungen Mann, der sich gegen jegliche Art von Schulunterricht sträubte und später behauptete, er hätte das Komponieren durch Abkopieren der Partitur der Chorsymphonie Beethovens gelernt. Zwei dieser Ouvertüren - zu König Enzio bzw. Columbus - wurden zwar für die Bühne geschrieben, gingen jedoch mit dem bereits sich abzeichnenden übermäßigen Ehrgeiz des Komponisten ziemlich weit über das hinaus, was für eine Bühnenvorstellung erforderlich wäre. Bei den beiden anderen Werken handelt es sich um Konzertouvertüren, die einerseits eine Reaktion auf aktuelle Ereignisse (Polonia) darstellen, andererseits ein künstlerisches Machwerk zur Beeindruckung der großen Öffentlichkeit und der musikalischen Instanzen (Rule Britannia). Die vier Werke teilten mehr oder minder das gleiche Schicksal, da sie allesamt kurz nach ihrer Fertigstellung aus dem Repertoire verschwanden. Und dennoch: Alle vier tragen auch gewisse Keimzellen - melodische Wendungen, orchestrale Eigentümlichkeiten, harmonische Reibungen -, die in den späteren Meisterwerken Wagners aufblühen sollten und daher diesen vier "musikalischen Jugendsünden" ein besonderes Interesse verleihen. Ouvertüre zu "König Enzio" (1831/32) Dieser kompositorische Erguß aus der Feder des 18jähringen Künstlers, der damals bei Theodor Weinlig in Leipzig noch privat Komposition studierte, verdankt seine Existenz Wagners geliebter älterer Schwester Rosalie (1803-1837), die nicht nur seit dem 17. Lebensjahr eine hochangesehene berufsmäßige Schauspielerin in Dresden war, sondern auch seit dem Tod des Stiefvaters Ludwig Geyer im Jahre 1821 faktisch als Oberhaupt der Familie Wagner fungierte. Die seit 1829 zum Leipziger Theater gehörende Schauspielerin setzte sich dafür ein, ihrem nicht gerade vielversprechenden kleinen Bruder einen Kompositionsauftrag in die Wege zu leiten, und zwar für eine Bühnenmusik zu einem großen Drama, in dem sie gerade eine Hauptrolle spielte. Der Auftrag kam tatsächlich zustande und Wagner lieferte dazu eine entsprechende Musik, allerdings mit einem solchen Kleinmut, daß er sich vorsichtshalber weigerte, seinen Namen auf dem Programmzettel der ersten Aufführung abdrucken zu lassen, und zog es vor, sich für den Fall eines Mißerfolgs in der Anonymität zu verstecken. Das Stück, König Enzio, war ein Historiendrama Shakespeare'schen Ausmaßes von Ernst Raupach (1784-1852), einer interessanten Erscheinung, die eine Unzahl von Theaterdichtungen hervorbrachte und seinerzeit als "neuer Schiller" der deutschen Bühne hochstilisiert wurde. Raupach war früher Professor für deutsche Literatur und Geschichte in St. Petersburg, bis er sich 1822 durch ein gegen ihn eingeleitetes politisch motiviertes Ermittlungsverfahren gezwungen sah, Rußland zu verlassen und sich in Berlin niederzulassen. Danach wurde er zu einem ungemein produktiven Stückeschreiber in allen erdenklichen theatralischen Gattungen und zugleich zum großen Liebling des deutschen Theaterpublikums. Zu seinen am wenigsten beliebten Bühnenwerken gehörte ein Zyklus von nicht weniger als 16 Historiendramen über die mittelalterliche Hohenstaufen-Dynastie - ein Zyklus, der im Anspruch und Umfang sowohl Shakespeare als auch Schiller offensichtlich übertreffen sollte. Darunter befindet sich das Trauerspiel König Enzio, das vom tragischen Schicksal des gleichnamigen Königs von Sardinien (1224-1272) handelt. Dieser uneheliche Sohn des großen Kaisers Friedrich II. hatte das Mißgeschick, während der Belagerung von Modena von den Guelphen gefangengenommen zu werden und die restlichen 22 Jahre seines Lebens im heutigen "Palazzo di re Enzio" in Bologna als politischer Gefangener verbringen zu müssen. Während der Gefangenschaft schrieb er elegische Gedichte in seinem angeborenen sizilianischen Dialekt, darunter ein berühmt gewordenes Sonett über den Untergang des Hauses Hohenstaufen, den er noch zu Lebzeiten miterleben mußte. Zur großen Erleichterung des jungen Wagner wurde seine Bühnenmusik zu diesem pseudo-Schiller'schen Exerzitium bei der Premiere, die am 17. Februar 1832 im Leipziger Theater unter der Leitung von Heinrich Dorn stattfand, nicht mit Buhrufen aufgenommen, und er fühlte sich daraufhin selbstbewußt genug, um seinen Namen doch noch auf dem Programmzettel der zweiten Aufführung abdrucken zu lassen - ein denkwürdiges Ereignis, denn es handelt sich um nichts weniger als das erstmalige Erscheinen seines Namens auf einem Theaterprogramm. Der erfolgreiche Komponist schrieb aufgeregt an seine etwas ältere Schwester Ottilie: "Neuerdings habe ich auch zu König Enzio [...] eine Ouvertüre komponierte, die bei jedesmaliger Darstellung des Stücks im Theater aufgeführt wird. Sie gefällt allen." Ein ähnliches Gefallen fand das Drama jedoch nicht, das bereits im März 1832 vom Theaterspielplan verschwand. Danach ist auch die Bühnenmusik verlorengegangen mit Ausnahme der Ouvertüre, die - anders als bei Wagners Frühwerk im allgemeinen - erhalten blieb und 1908 posthum beim Leipzig Verlag Breitkopf & Härtel in einer von Felix Mottl besorgten Partiturausgabe erschien. Ouvertüre zu "Columbus" (1834/35) Im Juli 1834 trat der nunmehr 21jährige Wagner, der bereits seine erste Arbeitsstelle als Chorleiter in Würzburg hinter sich hatte, eine neue Stelle als musikalischer Leiter einer theatralischen Wandertruppe an, die in der Provinzstadt Magdeburg ihren Sitz hatte. Von dieser hohen Warte aus machte er sich an sein Opernprojekt Das Liebesverbot, das überhaupt als erste Wagner-Oper zur Aufführung gelangen sollte (der Mißerfolg sorgte für die endgültige Pleite des Magdeburger Theaterunternehmens), und organisierte zudem die Inszenierung eines großangelegten Historiendramas über das Leben Christoph Columbus', zu dem er eine Ouvertüre und eine Bühnenmusik beitragen wollte. Der Verfasser dieses Dramas, Theodor Apel (1811-1867), war der engste Jugendfreund Wagners und zugleich der Empfänger vieler hochherziger und liebevoller Briefe aus der Feder des künftigen Genies. Bevor Wagner die neue Magdeburger Stelle antrat, hatte er und Apel die Sommermonate mit einer ausgelassenen Reise durch Böhmen verbracht, die Wagner später zu den schönsten Zeiten seines Lebens zählte. Anders als der mittellose Wagner war Apel jedoch finanziell unabhängig, da er kurz zuvor die Ländereien seines Vaters geerbt hatte und seitdem das angenehme Leben eines wohlhabenden Belletristen führte. Es dauerte nicht lange, bis Wagner buchstäblich in Apels Schuld stand - ein Verhaltensmuster, das sich als einer der wenigen Konstanten im unsteten Leben des Komponisten erweisen sollte. Im Augenblick jedoch setzte er alle Hebel in Bewegung, um die literarische Laufbahn seines Freundes zu lancieren. Der Grundtenor der Beziehung Wagner-Apel kommt in einem Brief Wagners vom 7. Dezember 1834 über das neue Bühnenstück geradezu paradigmatisch zum Ausdruck: "Mein Theodor! [...] Ich kann nicht genug Deine Sprache loben [...] Deine szenische Gewandtheit frappiert mich [...] Die Poesie [...] ist bezaubernd [...] hinreißend [...] herrlich [...] vortrefflich" - und so weiter und so fort, bis der Brief im Satz gipfelt: "Ich bitte dich, nimm ein kleines Kapital von 200 Taler, lege es bei mir auf ein Jahr an, Du büßest höchstens nur die Geldzinsen ein..." Apel willigte ein und schickte Wagner nicht nur die erbetene Geldsumme, sondern übernahm auch einen Teil der Kosten für die Bühnendekoration und Kostüme der Erstinszenierung seines fünfaktigen Dramas Columbus, das am 16. Februar 1835 in Magdeburg zum erstenmal über die Bretter ging. Das Stück fiel jedoch durch, worauf sich neben weiteren Bitten um Geldanleihen auch ein Mißton der gegenseitigen S...
Reese-Schäfer, Walter: Karl-Otto Apel zur Einführung Nachw. v. Jürgen Habermas, JUNIUS VERLAG, ISBN: 3885068613
Im Zentrum des Denkens von Karl-Otto Apel (*1922) steht die Überzeugung, dass rationales Argumentieren für menschliches Handeln und die Normen, die es leiten sollen, unhintergehbar ist. Für Jürgen Habermas' Theorie des kommunikativen Handelns war Apel einer der entscheidenden Stichwortgeber. Walter Reese-Schäfer stellt Apels über viele Texte verstreute Hauptthesen übersichtlich dar, beleuchtet die Voraussetzungen der Diskursethik und steckt ihren Geltungsbereich ab. Die Darstellung leistet damit auch eine systematische Einführung in die Konfrontation von Postmoderne und Universalismus.
NEUBUCH! 1990. 176 S. 17 cm
[SW: Philosophen/-innen (Einz.); Apel, Karl-Otto, Apel, Karl-Otto]



