Anton Cechov

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Tschechow, Anton: Das Duell. Erzählungen aus den mittleren Jahren. Aus dem Russischen übersetzt von Gerhard Dick, Ada Knipper und Hertha von Schulz. Frontispiz und Originalillustrationen von Helmut Ackermann. - (="Die Meisterwerke der russischen Literatur" - Eine durch die Freizeit-Bibliothek vertriebene Reihe). Genf: Edito-Service S.A., ohne Jahresangabe, ca. 1970.
Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Dekoratives Exemplar. Aus der Bibliothek der Gräfin Ledebur. - Irgendwann habe ich einmal ein Buch von einem Deutschen gelesen, und da war ein junger Mann, der seiner Braut ein schönes Geschenk machen wollte, und er schenkt ihr Bücher - von wem? Von Cechov... Weil er ihn höher schätzte als alle berühmten Schriftsteller... Das ist sehr richtig, ich war betroffen, damals... " Leo Tolstoi. "Wenn schon angepriesen werden soll, so muß ich unbedingt Eine langweilige Geschichte nennen, die mir teuerste von Cechovs erzählerischen Schöpfungen, ein ganz und gar außerordentliches und faszinierendes Werk, das an stiller, trauriger Merkwürdigkeit in aller Literatur kaum seinesgleichen hat." Thomas Mann. "Dies war ein Schriftsteller, der wirklich Charakter hatte, kein ungezügeltes Genie wie Dostojewski, der einen mitreißt, aber auch erschreckt und verwirrt, sondern jemand, zu dem sich ein Vertrauensverhältnis entwickeln ließ." W. Somerset Maugham. "Cechov, das ist für mich der größte Geist der ganzen Weltliteratur." Andrzej Szczypiorski. - - Anton Pawlowitsch Tschechow ['t???x?f] (russ. ? ( Aussprache?/i), wiss. Transliteration Anton Pavlovic Cechov; * 17.jul./ 29. Januar 1860greg. in Taganrog, Russland; 2.jul./ 15. Juli 1904greg. in Badenweiler, Deutschland) war ein russischer Schriftsteller, Novellist und Dramatiker. Er entstammte einer kleinbürgerlichen südrussischen Familie und war Arzt von Beruf, betrieb Medizin jedoch fast ausschließlich ehrenamtlich. Gleichzeitig schrieb und publizierte er zwischen 1880 und 1903 insgesamt über 600 literarische Werke. International ist Tschechow vor allem als Dramatiker durch seine Theaterstücke wie Drei Schwestern, Die Möwe oder Der Kirschgarten bekannt. Mit der für ihn typischen, wertneutralen und zurückhaltenden Art, Aspekte aus dem Leben und der Denkweise der Menschen in der russischen Provinz darzustellen, gilt Tschechow als einer der bedeutendsten Autoren der russischen Literatur. ... Rezeption: Viele von Tschechows späten Werken wurden noch zu Lebzeiten des Autors ins deutsche und in weitere Sprachen übersetzt und erhielten schnell internationale Resonanz. Während Tschechow im deutschsprachigen Raum, wo die russische Literatur traditionell vor allem mit Romanciers wie Tolstoi oder Dostojewski assoziiert wird, eher durch seine Bühnenwerke bekannt wurde[88], konnte sich sein episches Werk besonders im angelsächsischen Sprachraum seit dem frühen 20. Jahrhundert einer hohen Popularität erfreuen, da es dort mit seiner charakteristischen sparsamen Erzählweise in Form von Kurzgeschichten auf eine bereits vorhandene Tradition der Short Story, eingeleitet von Autoren wie Edgar Allan Poe, traf.[89] Zu den bekanntesten deutschsprachigen Auflagen gehören Werksausgaben Tschechows vom DDR-Verlag Rütten & Loening sowie vom Schweizer Diogenes Verlag. Letzterer plant gegenwärtig eine erste vollständige Werksausgabe auf Deutsch, die vom Berliner Autor und Übersetzer Peter Urban erarbeitet wird.[90] ... Tschechows Werk übte unmittelbaren Einfluss auf mehrere namhafte Schriftsteller und Novellisten des 20. Jahrhunderts aus. James Joyce beispielsweise gab an, Tschechow von allen russischen Schriftstellern seiner Epoche am meisten zu bewundern. Er beschrieb seine Dramen als dramaturgisch revolutionär im Verzicht auf einen Spannungsbogen und im Aufsprengen der klassischen Dramenkonventionen. In Tschechows Figuren sah er erstmals in der Theatergeschichte Individuen verwirklicht, denen es seiner Ansicht nach nicht gelingt, ihre jeweils eigene Welt zu verlassen und untereinander in Kontakt zu treten. Für Joyce erfasst Tschechow damit als erster Dramatiker eine existentielle Einsamkeit, die letztlich den Fokus eher auf das Leben als solches lenkt als auf individuelle Charaktere. Diese Äußerungen führten zu verschiedenen Studien über Tschechows Einfluss auf Joyce sowohl von anglistischer als auch von slawistischer Seite. James Atherton etwa wies mehrere Tschechow-Anspielungen in Finnegans Wake nach. Andere Kritiker, wie Richard Ellmann oder Patrick Parrinder, zeigten stilistische Parallelen zwischen Tschechows Erzählungen und denen des jungen Joyce auf. Dabei stießen sie jedoch stets auf das Problem, dass es keinen Hinweis darauf gibt, dass Joyce Tschechows Erzählungen (im Gegensatz zu den Dramen) bekannt waren; gegenüber seinem Biografen Herbert Gorman leugnete er dies sogar explizit. Aufgrund dieser Ausgangslage gilt Tschechows Einfluss auf Joyce heute zwar als belegt, aber als schwierig zu erfassen.[96] Eine weitere Autorin, die als stark von Tschechow beeinflusst gilt, ist Katherine Mansfield, die ihn als ihren "Meister" bezeichnete und sich in ihren Briefen und Aufzeichnungen einige Male auch theoretisch mit ihm auseinandersetzte. Viele Debatten über Tschechows Einfluss auf Mansfield gehen von ihrer Erzählung The Child-Who-Was-Tired aus, einer Adaption von Tschechows Spat Khochetsia. Mansfield übernimmt hier die Handlung Tschechows in eindeutiger Weise, verändert jedoch einige wichtige Details. Es existieren verschiedene Meinungen darüber, wie diese Ähnlichkeit zu bewerten ist: Elisabeth Schneider bezeichnete Mansfields Geschichte 1935 als freie Übersetzung Tschechows ins Englische, während Ronald Sutherland ihr eine künstlerische Eigenständigkeit zugesteht. Auf der anderen Seite erwähnt Mansfields Biograf Antony Alpers auch Plagiatsvorwürfe. Es gilt als gesichert, dass Mansfield Tschechow erstmals in Bad Wörishofen in deutscher Übersetzung las. Ihr im Anschluss daran entstandener Erzählband In a German Pension steht nach Ansicht mehrerer Kritiker stilistisch unter seinem Einfluss. Im Unterschied zu Tschechow nimmt Mansfield allerdings häufig eine größere erzählerische Nähe zu ihren Figuren ein.[97][98] Gelegentlich wurden auch Franz Kafkas Erzählungen mit denen Tschechows verglichen. Stilistisch teilen sie den Hang zur größtmöglichen Einfachheit und zur gezielten Auswahl von Details, thematisch die Vorliebe für (in Tschechows Worten) "Wesentliches und Zeitloses" sowie den Fokus auf die Ausweglosigkeit aller Probleme der menschlichen Existenz. Allerdings gibt es keine Hinweise darauf, dass Kafka Tschechows Werke bekannt waren.[99] Der irische Dramatiker und Literatur-Nobelpreisträger George Bernard Shaw gab in der Vorrede zu seinem Bühnenstück Haus Herzenstod Anknüpfungspunkte an die Tschechowschen Menschenstudien im Kirschgarten, Onkel Wanja und der Möwe an.[100] Auch im Stil Katherine Anne Porters, Sherwood Andersons, Ernest Hemingways, Bernard Malamuds und Raymond Carvers ist der Einfluss Tschechows zu erkennen. Aus wikipedia-Anton_Pawlowitsch_Tschechow

Lizenzausgabe des Winkler Verlags. 403 (5) Seiten. Frontispiz und Originalillustrationen von Helmut Ackermann. Das Buch wurde nach Entwürfen A. Mistelli hergestellt. 20,5 x 12 cm. Roter Kunstlederband mit goldgeprägten Rückentiteln, goldgeprägten floralen Rückenverzierungen, goldgeprägten floralen Deckelverzierungen, Lesebändchen und mit goldornamentierten Vorsätzen.

[SW: Religiöse Themen, Russische Literatur des 19. Jahrhunderts, Nihilismus, Religion, Literaturtheorie, Rußland, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Russische Geschichte Russische Seele, Literaturkanon, Zarentum, Belletristische Darstellung, Illustrationen, Illustrierte Ausgaben, Illustrierte Bücher, Cechov, Anton, Russische Geschichte Russische Revolution, Literatursoziologie, Sprachwissenschaft, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik]

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Staatliche Schauspielbühnen Berlin (Hg.); Red.: Renata Vatkova; Anton Cechov, Anton Tschechow: Programmheft 59 Schiller-Theater Berlin 1988. DIE MÖWE von Anton Cechov. Insz.: Johannes Schaaf, Bühne: Ezio Toffolutti, Kostüme: Tobias Hoheisel. Mit Rosemarie Fendel, Joseph Lorenz, Lothar Blumhagen, Christina Rubruck, Krikor Melikyan, Tatja Seibt, Berlin Staatliche Schauspielbühnen Berlin/Hentrich 1988

Spielzeit 1987/88, Premiere 1. April 1988. 24 unpag. S. mit Stab, Besetzung u. zahlr. Abb. (Tschechow-Portr., Auff.-Fotos), geheft. OBroschur, gr.8°. Texte über Tschechow u. seine Zeit von Aleksej Suvorin, Tolstoj, Majakovskij, Nabakov. Zeittafel. Heftzustand: minimale Gebrauchsspuren. Schönes, sehr gutes Exemplar.

[SW: Theater, Schauspiel, Programmhefte, Staatliche Schauspielbühnen, Berlin, Die Möwe, Anton Cechov, Anton Tschechow]

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Tschechow, Anton: Dreißig komische Erzählungen. Deutsch von Johannes von Guenther. (=Russische Bibliothek des Drei Masken Verlags) München, Drei Masken, ohne Jahresangabe, (1923).
Irgendwann habe ich einmal ein Buch von einem Deutschen gelesen, und da war ein junger Mann, der seiner Braut ein schönes Geschenk machen wollte, und er schenkt ihr Bücher - von wem? Von Cechov... Weil er ihn höher schätzte als alle berühmten Schriftsteller... Das ist sehr richtig, ich war betroffen, damals... " Leo Tolstoi "Wenn schon angepriesen werden soll, so muß ich unbedingt Eine langweilige Geschichte nennen, die mir teuerste von Cechovs erzählerischen Schöpfungen, ein ganz und gar außerordentliches und faszinierendes Werk, das an stiller, trauriger Merkwürdigkeit in aller Literatur kaum seinesgleichen hat." Thomas Mann. "Dies war ein Schriftsteller, der wirklich Charakter hatte, kein ungezügeltes Genie wie Dostojewski, der einen mitreißt, aber auch erschreckt und verwirrt, sondern jemand, zu dem sich ein Vertrauensverhältnis entwickeln ließ." W. Somerset Maugham. "Cechov, das ist für mich der größte Geist der ganzen Weltliteratur." Andrzej Szczypiorski. - Anton Pawlowitsch Tschechow ['t???x?f] (russ. ? ( Aussprache?/i), wiss. Transliteration Anton Pavlovic Cechov; * 17.jul./ 29. Januar 1860greg. in Taganrog, Russland; 2.jul./ 15. Juli 1904greg. in Badenweiler, Deutschland) war ein russischer Schriftsteller, Novellist und Dramatiker. Er entstammte einer kleinbürgerlichen südrussischen Familie und war Arzt von Beruf, betrieb Medizin jedoch fast ausschließlich ehrenamtlich. Gleichzeitig schrieb und publizierte er zwischen 1880 und 1903 insgesamt über 600 literarische Werke. International ist Tschechow vor allem als Dramatiker durch seine Theaterstücke wie Drei Schwestern, Die Möwe oder Der Kirschgarten bekannt. Mit der für ihn typischen, wertneutralen und zurückhaltenden Art, Aspekte aus dem Leben und der Denkweise der Menschen in der russischen Provinz darzustellen, gilt Tschechow als einer der bedeutendsten Autoren der russischen Literatur. ... Aus wikipedia-orgAnton_Pawlowitsch_Tschechow

Deutsche Erstausgabe. 194 Seiten. Schriftart: Fraktur. Halbleinen mit goldgeprägter Deckelvignette, Kopffarbschnitt und illustriertem Schutzumschlag. Schutzumschlag mit kleinem (1,5 cm) Einriss und am Rücken aufgehellt. Guter Zustand.

[SW: Russische Literatur des 19. Jahrhunderts, Russische Literatur des 20. Jahrhunderts, Slawische Literatur, Literaturgeschichte, Cechov, Anton]

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Marc Aurel: Wie soll man leben? Anton Cechov (Tschechow) liest Marc Aurel, DIOGENES, Mai 2004 ISBN: 3257063822
Die Selbsbetrachtungen Marc Aurels - des römischen Kaisers und Stoikers - gehören seit annährend zwei Jahrtausenden zu den meistgelegenen Werken der Menschheit. Philosophen, Staatsmänner und Literaten aller Zeiten fanden durch die Lektüre dieser Maximen zu mehr Gelassenheit und Seelenfrieden. Es spricht darin die Stimme eines Kaisers, der nichts als ein tätiger Mensch ohne Vorurteile sein wollte. Lange wurde kaum erkannt, von welcher Wichtigkeit Marc Aurels Selbsbetrachtungen für das Werk von Anton Cechov sind: Das eigens in Leder gebundene Buch machte sämtliche Umzüge mit und mußte jederzeit zur Hand sein. Dieser Band bringt den Teil der Selbstbetrachtungen, den Anton Cechov für sich als Künstler wie als Mensch für wichtig hielt, den er, wäre er Herausgeber einer Marc-Aurel-Edition gewesen, ausgewählt hätte.

NEUBUCH! o.J.. 119 S. 15 cm 161 mm x 101 mm x 18 mm

[SW: Tschechow, Anton, Marcus Aurelius Antoninus, Kaiser, Aphorismen]

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