Anna Achmatowa

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Achmatowa, Anna: Vor den Fenstern Frost Gedichte und Prosa. Aus d. Russ. v. Barbara Honigmann u. Fritz Mierau, FRIEDENAUER PRESSE, Januar 1988 ISBN: 3921592429
Der Band enthält kurze, autobiographische Prosastücke und zehn Gedichte Anna Achmatowas. Anna Achmatowa gilt als die bedeutendste Lyrikerin der russischen Literatur, schon ihre ersten Gedichte erregten durch ihren unpathetischen Ton Aufmerksamkeit, sie wurde als frische, diesseitige Stimme bewundert. Ihre Lyrik ist ein Abschied vom Symbolismus, der die irdischen Dinge als bloße Schatten betrachtet. hier . . . ertönte eine frische diesseitige Stimme; sie nannte jedes Ding bei seinem Namen und ließ die Intonationen des Alltagsgesprächs in schlichten, keineswegs melodischen Versen erklingen. . . . Die Lyrik steht nun nicht mehr dem Lied, sondern der Prosa nahe. Die Gedichte werden kurz und intensiv, die Worte deutlich und selbständig. Es ist nicht mehr die Musik, die den Vers bestimmt, sondern das Sachliche, der Sinn. . . (Efim Etkind). Zusammen mit Mandelstam, Gumiljow und Narbut, der ersten Dichtergilde, wurde sie Mitbegründerin des Akmeismus, einer Bewegung, die eine klare, rationale Verskunst anstrebte. Anna Achmatowa wurde 1889 in Bolschoi Fontan bei Odessa geboren, sie starb 1966 in Domodedowo bei Moskau. Ossip Mandelstam sagte von ihr: Anna Achmatowa hat die ungeheure Vielschichtigkeit und den ganzen Reichtum des russischen Romans des 19. Jahrhunderts in die russische Lyrik eingebracht. Anna Achmatowa wurde lange Zeit in der Sowjetunion totgeschwiegen, erst ab 1958 erschienen Buchausgaben und vereinzelt Gedichte in Sammelbänden und Zeitschriften. 1987 wurde eine umfangreiche zweibändige Ausgabe ihrer Werke in Moskau herausgegeben.

NEUBUCH! 1988. 23 S. 25 cm 249 mm x 171 mm x 8 mm

[SW: Lyrik/Gedichte]

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Sowjetliteratur. Monatsschrift des Schriftstellerverbandes der UdSSR. Moskau. 1989
Beiträge u.a. von Tschingis Aitmatow: Gottesmutter im Schnee (Romanauszug), Aus dem literarischen Nachlass. Konstantin Simonow: Mit den Augen meiner Generation: Nachdenken über Stalin, Anna Achmatowa: Kurz über mich, Anna Achmatowa: Elf Gedichte in mehreren Nachdichtungen, Anna Achmatowa: Ansprache im Leningrader Rundfunk Ende September 1941, Anna Achmatowa: Autobiographisches, Anna Achmatowa: Requiem, Gespräch mit Tschingis Aitmatow, Lola Debüser: Andrej Platonows Romanwelt.
[sowjetische Literatur - russische Literatur des 20.Jahrhunderts]

41.Jahrgang, 6/1989, 192 S., Broschur, 8°. Chefredakteur: Alexander Prochanow. Bibliothekstempel auf vorderer Umschlagseite, sonst guter Zustand.

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Achmatova, Anna Andreevna: Anna Achmatowa. Gekreuzte Regenbogen. Gedichte. Kempten: Graphische Werkstätten Kösel, für: Privatdruck, 1967. ; fester Einband / hard cover; sig.; 1. Ed.
Ausgewählt und übersetzt von Hans Baumann. Mit handschriftlicher Widmung des Übersetzers auf dem Vortitel: "Für Elfriede und Gustav Wendelberger | mit Ostergrüßen vom Übersetzer | Hans Baumann | 1985". - | - Erhaltungszustand: Schutzumschlag mit kleinem Randeinriß, Seiten im äußersten Rand minimal gebräunt, sonst wohlerhalten. - | - Original white boards with black printed title. Original dust-jacket. Fine. German Translation. With holograph dedication by the translator. - | - Erste Ausgabe.

Octavo. 106, [1], [1 weiße] Seiten. Mit weißem Bütten bezogener Original-Pappband, schwarzgedruckter Titel auf Rücken und Vorderdeckel. Original-Schutzumschlag.

[SW: Achmatova, Anna Andreevna 1967 Anna Achmatowa Gekreuzte Regenbogen Gedichte signiert2 signiert Widmung2 Lyrik Rußland Übersetzung Privatdruck Gedichte]

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Mandelstam, Nadeschda: Erinnerungen an Anna Achmatowa Bibliothek Suhrkamp 1465, SUHRKAMP, 091 ISBN: 3518224654
Nadeschda Mandelstam (1899-1980), die ihren Mann, den Dichter Ossip Mandelstam, um viele Jahre überlebte, hat sich im Alter mit ihren Memoiren Das Jahrhundert der Wölfe und Generation ohne Tränen international einen Namen gemacht. Erst vor wenigen Jahren wurden in ihrem Nachlass Erinnerungen an Anna Achmatowa (1889-1966) entdeckt - ein bewegendes Dokument der Freundschaft in schwierigsten Zeiten. Achmatowa, die charismatische, unbeugsame Dichterin, bangt um ihren Sohn, der in den stalinistischen Gefängnissen inhaftiert ist, während die Freundin die Gedichte ihres 1938 im Lager umgekommenen Mannes rettet - indem sie jede Zeile seiner verbotenen Texte im Gedächtnis bewahrt. Dieses reiche Buch ist Dichterporträt und Zeitzeugnis zugleich - ein vierzig Jahre währendes Gespräch über Angst und Niedertracht, über die Macht und Ohnmacht von Liebe, Eros und Literatur.

NEUBUCH! 2011. 180 S. 222 mm x 144 mm x 22 mm; Bibliothek Suhrkamp Bd.1465

[SW: Achmatowa, Anna; Biografien/Erinnerungen]

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