Albert Camus

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Camus, Albert: Die Pest. Roman. Einzig berechtigte, vom Verfasser autorisierte Übersetzung aus dem Französischen von Guido Meister. (= Rowohlts Rotations-Romane, "rororo-Leinenrücken", Nr.15). Umschlag Karl Gröning jr. und Gisela Pferdmenges. Rowohlt Verlag 51.-75. Tausend 1951 Hamburg
177S. Klein 8°

Taschenbuch Illustriertes Taschenbuch mit Leinenrücken. Der Einband dezent berieben und knickig, Namenszug auf Vorsatz, das holzhaltige Papier allg. nachgedunkelt, ansonsten gute Erhaltung. Die Pest (französischer Originaltitel: "La Peste") ist ein Roman von Albert Camus aus dem Jahr 1947. Nach fünf Jahren langer Arbeit stellte Albert Camus am Ende des ersten Nachkriegsjahres 1946 seinen Roman "Die Pest" fertig. Bereits kurz nach der Veröffentlichung im Juni 1947 wurde das Werk ein großer Erfolg. Als eines der bedeutendsten Romane der Resistance und der französischen Nachkriegsliteratur ist die Chronik zum Allgemeingut der europäischen Kultur und damit weltberühmt geworden. Es gehört insbesondere in Frankreich zur Pflichtlektüre an den Schulen. Werkhintergrund sind Albert Camus' persönliche Erfahrungen - insbesondere die des Zweiten Weltkriegs. Somit ist "Die Pest" eine Reflexion aus distanziertem Blickwinkel über den Widerstand der Menschen gegen physische und moralische Zerstörung, bildet jedoch gleichzeitig einen wichtigen Bestandteil in Camus' Philosophie, der Auseinandersetzung mit der Absurdität. Da die Handlungsgeschichte die Struktur eines Dramas mit fünf Akten aufweist, wurde das Werk in vielen Ländern auch als Theaterstück aufgeführt. Die biographischen Besonderheiten Albert Camus' spiegeln sich wie in vielen seiner Werke auch im Roman "Die Pest" wider. Der relativ lange Entstehungszeitraum von fünf Jahren, in Biographien häufig als "Pestjahre" oder "Exil" bezeichnet, bietet inhaltlich viel Material: Im September 1939 nach Ausbruch des Krieges meldet sich Albert Camus freiwillig zum Militärdienst. Aufgrund seiner Tuberkuloseerkrankung wird er jedoch abgewiesen. Nachdem er seine Redaktionsstelle verloren hat, reist der Autor nach Oran, in die Heimat seiner zweiten Frau Francine Faure. Im März 1940 erhält er eine Stelle als Redaktionssekretär bei dem erfolgreichen Abendblatt "Paris-Soir", welche den Umzug nach Paris fordert. Zunächst fällt ihm die Trennung von seiner Heimat Algier recht schwer, da er in Paris noch ein Unbekannter ist. Dennoch beendet er innerhalb kürzester Zeit seine erste Werkgruppe, welche aus dem Roman "Der Fremde", dem Essay "Der Mythos des Sisyphos" und dem krönenden Drama "Caligula" besteht. Diese Trilogie verschafft ihm den Durchbruch. Im gleichen Jahr beginnt er die Arbeit an seinem Roman "Die Pest". Sein rastloses Leben während des Weltkrieges spielt sich zwischen Frankreich und Algerien ab. Nach der großen Anstrengung für die Fertigstellung seiner Trilogie bricht 1942 seine Lungenerkrankung erneut aus; es folgt eine Kur in Südfrankreich, woraufhin er nach Paris zurückkehrt und wenig später die Arbeit bei der Widerstandszeitung "Le Combat" in Paris aufnimmt. Im letzten Kriegsjahr wird er Vater von Zwillingen - Catherine und Jean. Die von Albert Camus erlebte Geschichte des Zweiten Weltkriegs, der nationalsozialistischen Konzentrationslager und der Judenvernichtung, der Stalinschen Schauprozesse sowie des ersten Atombombenabwurfs forderte für ihn eine Reflexion. "Die Pest" bietet ihm entsprechende Möglichkeiten, die persönlichen Elemente seines Belagerungszustandes in Oran, die lange Trennung von seiner Frau und auch seine Erfahrungen der monatelangen Krankenhausaufenthalte wegen seiner Tuberkulose zu verarbeiten. Zitat Camus: "Il n'y a rien de plus ignoble que la maladie." (dt.: Es gibt nichts Schändlicheres als die Krankheit; Todd, Oliver: Albert Camus. Une vie. (Kap. 21 "Halte a Oran") S. 269). Durch die Hauptfigur Rieux entdeckt er während seines Schreibens an dem Roman eine neue Art des Humanismus, welche mit Solidarität gleichgesetzt werden kann. Dadurch spannt Camus den Bogen vom Absurden über die Revolte bis hin zum Humanismus.

[SW: rororo Leinenrücken | Französische Literatur | Roman]

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Hina, Horst: Mit einem Ausblick auf Drieu la Rochelle und Albert Camus Nietzsche und Marx bei Malraux Mit einem Ausblick auf Drieu la Rochelle und Albert Camus / mit einem Ausblick auf Drieu la Rochelle und Albert Camus, Niemeyer, Max, Verlag Imprint von de Gruyter ; fester Einband / hard cover ISBN: 9783484600195
9783484600195 Neu

Hina, Horst Mit einem Ausblick auf Drieu la Rochelle und Albert Camus Nietzsche und Marx bei Malraux Mit einem Ausblick auf Drieu la Rochelle und Albert Camus / mit einem Ausblick auf Drieu la Rochelle und Albert Camus (Niemeyer, Max, Verlag Imprint von de Gruyter) ISBN: 978-3-484-60019-5 gebunden IX, 217 S., IX, 217 S Verlag : Niemeyer, Max, Verlag Imprint von de Gruyter ISBN : 978-3-484-60019-5 Einband : gebunden Preisinfo : 89,95 Eur[D] UVP / 92,50 Eur[A] UVP Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen. Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt Seiten/Umfang : IX, 217 S., IX, 217 S Produktform : B: Einband - fest (Hardcover) verwandte Themen : Hochschulschrift Marx, Karl Nietzsche, Friedrich Malraux, Andre Verkaufshinweise : Book-on-Demand Hardcover Buch

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Camus, Albert,: 6 Titel, oj.
DABEI: Albert Camus - Der Fall (La Chute) (Roman) (DBG, 1959, a.d. Franz. v. Guido G. Meister, 168 S., Leinen, gutes Ex.) ------------ DABEI: Camus, Albert - Der erste Mensch. Deutsch von Uli Aumüller (Reinbek bei Hamburg, Rowohlt 1995, 380(1) S. OPp. u. OUmschlag, Erste deutsche Ausgabe. Sehr gutes Exemplar des erst aus dem Nachlass veröffentlichten Romans)--------------- DABEI: Albert Camus - Fragen der Zeit (Reinbek, Rowohlt, 1963, 13.-16. Tsd., 294 S.,Leinen, Namenskürzel auf Vorsatz, gutes Ex.) (Um Algerien) --------------------- DABEI: Camus, Albert - Das Exil und das Reich. Erzählungen. Ins Deutsche übertragen von Guido G. Meister (Hamburg: Rowohlt 1958, 1. dt. Ausgabe, Erste deutsche Ausgabe. 8vo. 195, [1] S. Orig.-Leinwand, kl. Stempel am Titel, sonst gut) -------------- DABEI: Camus, Albert - Der Fall. Roman. Dt. v. Guido G. Meister (Reinbek: Rowohlt, 1958, 18. - 23. Tsd., OLn., 156 S., gutes Ex., kl. Stempel am Titel)

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Du. Die Zeitschrift der Kultur. Heft Nr. 6, September 1992 Wiederbegegnung mit Albert Camus, - Zürich: Conzett und Huber, 1992.
Ein gutes und sauberes Exemplar. -- Inhalt: LES AMANDIERS. ALBERT CAMUS -- EIN PAAR FRAGEN IN PROUSTS MANIER, JEAN-CLAUDE BRISVILLE -- NACHKRIEG IN ST-GERMAIN, HERBERT R. LOTTMAN -- "MONSIEUR LE DIRECTEUR", "MON CHER CAMUS", CHRISTOPH KUHN -- WIEDERBEGEGNUNG -- CARNETS, ALBERT CAMUS -- IN CAMUS GEGEND, WOLFGANG KOMM -- CAMUS - FÜR WEN? -- ES IST VORBEI MIT DER UNSCHULD, JEAN DANIEL -- MUTMASSUNGEN ÜBER DEN ABSURDEN ERFOLG DES Sisyphos, KARL HEINZ GÖTZE -- CAMUS LESEND IN BERLIN, BRUNO GANZ -- ALGERIEN -- MISERE DE LA Kabylie, ALBERT CAMUS -- EIN BEISPIEL VON ANSTAND, KLARHEIT UND MUT, FRANCOIS BONDY -- IM STRUDEL VON ALGIER, NIKLAUS MEIENBERG UND MICHAEL VON GRAFFENRIED -- CHRONIK VON LEBEN UND WERK, SUSANNA HEIMGARTNER -- EPILOG: DER INTELLEKTUELLE IN DER REVOLTE, RUDI THIESSEN -- KOLUMNEN: HILDEGARD VON BINGEN, JÖRG KALT, DIETER CHENAUD-REPOND. -

111 S. Mit zahlr. auch farb. Abb. MIt Posterbeigabe (Albert Camus) Originalbroschur.

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